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4.0 von 5 Sternen That's life
Die original englische Version (dies ist kein Votum zur deutschen Übersetzung), ist einfach faszinierend, offen, ehrlich, manchmal schmutzig und oft auch mehr als unbequem. Wie das wirkliche Leben, eben.

Trotz hohem Preis absolut lesenswert.
Veröffentlicht am 13. Dezember 2006 von F. Bechtold

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enfant terrible
Ein Alkoholiker, der schon oft in der Notaufnahme einer Klinik landete; ein Spieler, der 50 Millionen Dollar verzockt haben will - John Daly hat seine Autobiographie ("Das bin ich - mein Leben") veröffentlicht. Ein Vorbild für die Jugend ist Daly gewißlich nicht. Dennoch: Das ungemein beliebte Enfant terrible des internationalen Golfsports, u.a. Gewinner...
Veröffentlicht am 24. Mai 2007 von Dr. Reinhard Lahme


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen That's life, 13. Dezember 2006
Von 
F. Bechtold (Ballina, Irland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das bin ich - Mein Leben (Gebundene Ausgabe)
Die original englische Version (dies ist kein Votum zur deutschen Übersetzung), ist einfach faszinierend, offen, ehrlich, manchmal schmutzig und oft auch mehr als unbequem. Wie das wirkliche Leben, eben.

Trotz hohem Preis absolut lesenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enfant terrible, 24. Mai 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das bin ich - Mein Leben (Gebundene Ausgabe)
Ein Alkoholiker, der schon oft in der Notaufnahme einer Klinik landete; ein Spieler, der 50 Millionen Dollar verzockt haben will - John Daly hat seine Autobiographie ("Das bin ich - mein Leben") veröffentlicht. Ein Vorbild für die Jugend ist Daly gewißlich nicht. Dennoch: Das ungemein beliebte Enfant terrible des internationalen Golfsports, u.a. Gewinner der PGA Championship 1991 und der British Open 1995, erzählt erstaunlich freimütig von den Höhen und Abstürzen seines ungewöhnlichen Golferlebens. Allerdings: Mitunter arten einige Passagen dann doch in Geschwätzigkeit aus. Übrigens: Die Krone als weltbester Golfprügler hat Daly inzwischen an jüngere Weitenjäger abgegeben.
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2.0 von 5 Sternen Fanbuch eines von sich selbst begeisterten Rednecks, 17. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Das bin ich - Mein Leben (Gebundene Ausgabe)
Die nachfolgende Bewertung bezieht sich auf die englische Originalausgabe, gilt aber natürlich in gleicher Weise für die deutsche Übersetzung.

Bei Wikipedia erfährt der geneigte Leser, dass John Daly unter anderem wegen seines "unkonventionellen Lebensstils" einer der beliebtesten Golfspieler in den USA sein soll. Man mag vier teils chaotische Ehen, aggressive Trink- und Spielsucht, das wiederholte Kurz- und Kleinschlagen von Hotelzimmern und Autos, das - sofern man Ex-Frau Nummer vier Sherrie Daly Glauben schenken mag - Urinieren auf eine nicht gemochte Wandfarbe vor den Augen der eigenen Mutter oder - wiederum laut Sherrie Daly - die Misshandlung der eigenen (hochschwangeren) Frau vor den Augen feixender Kumpels als "unkonventionell" bezeichnen. Aber bereits nach der Lektüre von Dalys überaus selbstgefälliger Biografie bleibt nicht viel, was ihn in meinen Augen beliebt machen könnte. Nimmt man dann noch die wenige Jahre später erschienenen (allerdings mit gleicher Vorsicht zu genießenden) Erzählungen Sherrie Dalys (Teed Off: My Life as a Player's Wife on the PGA Tour) über ihre Zeit an der Seite des PGA-Profis hinzu, sieht man einen tumben Redneck aus Arkansas und eine nicht minder tumbe Goldsucherin und fragt sich, warum man eigene Lebenszeit damit verschwenden sollte, den Alltag der beiden kennenzulernen.

Aber der Reihe nach: Zunächst einmal verband ich mit dem Kauf von Dalys Buch die Hoffnung, etwas vom Aufstieg eines amerikanischen Golfprofis bis in den Olymp, die PGA-Tour, zu erfahren. Und diese Hoffnung wurde auch durchaus erfüllt. Daly beleuchtet seinen Weg nach dem College von dem wenig lukrativen Minitour-Circuit und Abstechern zur Sunshine-Tour nach Südafrika über die heutige Nationwide-Tour (damals noch die Hogan-Tour) und über die brutale Q-School bis in die PGA-Tour. Hierbei berichtet er auch recht atmosphärisch über seine (schnellen) Erfolge auf der Tour und seine mitunter finanziell hart bestraften Aussetzer. Er erzählt, warum er lieber mit einem 1,5 Millionen Dollar teuren Bus (45 Fuß lang, innen ausgestattet mit Schlaf- und Wohnzimmer, Küche und Bad, eine Tankfüllung kostet 450 Dollar) von einem Turnier zum nächsten fährt anstatt First Class zu fliegen, und natürlich von seinen ausschweifenden Trink- und Essgewohnheiten. So gab es nach seinen Bekundungen Zeiten, in denen er pro Golf-Runde fünfzehn bis zwanzig Packungen M&M's ("with peanuts, please") verdrückte, er raucht pro Jahr 14.600 Marlboro Light und trinkt pro Tag fünfzehn Büchsen Diet Coke, sofern er nicht einmal gerade wieder eine Bier- oder Whisky-Phase hat.

Schnell wird deutlich, dass es ein Buch in erster Linie für Fans ist, denn Daly inszeniert sich als Kumpel von nebenan, der die Fans liebt, kein Blatt vor den Mund nimmt, das Herz auf dem rechten Fleck hat und natürlich die eine oder andere Schwäche. Freimütig berichtet er über Trinkgelage mit seinem Kumpels und die im Suff angerichteten Zerstörungen, darüber, dass er Pro-Ams nicht mag, wie gern er Fans glücklich macht, indem er ihnen zum Beispiel einen Schläger schenkt, und welch stürmische Zeiten er mit seinen bis dato drei Ex-Frauen erlebte ("All My Exes Wear Rolexes"). Dabei legt er übrigens größten Wert auf die Feststellung, dass er seine zweite Frau Bettye entgegen kolportierten Berichten in den Medien niemals geschlagen habe: "I never hit Bettye. I never hit any woman. I never will. ... I will never hit a woman. Period." Spätestens das ist der Punkt, an dem ich empfehle, sich zur Vervollständigung des Bildes das einige Jahre später erschienene Buch von Sherrie Daly, damals Ehefrau Nummer vier, inzwischen Ex-Frau Nummer vier, zu Gemüte zu führen. Als Dalys Biographie erschien, schienen die beiden jedenfalls in Johns Augen einer rosaroten Zukunft entgegenzusehen: "Sherrie's the love of my life. I hope we'll stay together forever. ... I think this time it's love forever and evermore." Nicht ganz so rosig klingt, was Sherrie im vergangenen Jahr zu Papier brachte. An dieser Stelle ist zu betonen: So, wie John Dalys Erinnerungen hier und da ... nun ja ... ein wenig beschönigend sein dürften, sind es auch die von Sherrie, die übrigens einige Zeit im Gefängnis und in Hausarrest verbrachte, weil sie in illegale Geschäfte ihres Vaters verwickelt gewesen sein soll. Aber sie beschreibt einige Szenen der chaotischen Ehe mit John Daly, die sich vor etlichen Zuschauern abgespielt haben sollen. Da John Daly offenbar durchaus klagefreudig ist, spricht einiges dafür, dass Sherrie insoweit keine völlig frei erfundenen Geschichten erzählt.

Hier nur zwei Beispiele: Während das Ehepaar Daly zu den BMW International Open nach München flog, waren Dekorateure damit beschäftigt, Johns in Sherries Augen allzu heruntergekommenes Haus in Arkansas ("dirty metal miniblinds ... the Berber carpet had stains") ein wenig auf Vordermann zu bringen. Nach ihrer Rückkehr aus München betraten die Dalys das Haus gemeinsam mit Johns Mutter und einigen Nachbarn, um das Ergebnis der Neudekoration zu bewundern. Leider hatten die Dekorateure für die Küche versehentlich eine falsche Wandfarbe (hellgrün statt erdbraun) verwendet. Sherrie zufolge reagierte ihr Ehemann auf eigenwillige Weise: "So, in front of everyone, in front of his own mother, John wipped it out and started peeing all over the wall. "'This is what I think about this color', he said." Nun mögen seine Fans noch einwenden, dass sich sein übles Benehmen insoweit ja allenfalls indirekt gegen seine Ehefrau richtete. Das lässt sich allerdings nicht mehr bei einer anderen Begebenheit sagen: Nach einem Golf-Turnier hatte sich Daly offenbar mit einer Horde Männer und Frauen - darunter indes nicht die gerade hochschwangere Sherrie - zu einer feuchtfröhlichen Party in seinen Bus zurückgezogen. Sein Fahrer und allzu enger Buddy Donnie, der nach Sherries Angaben 100.000 $ im Jahr verdiente und damit nicht zufrieden war, wollte gerade wegfahren, als Sherrie mit einem Golf Cart zum Bus gebracht wurde und Einlass begehrte. Daly ("big and drunk and heated") wollte sie hinauswerfen, sie aber nicht gehen ("You're not leaving me here. I don't even have a way home."). Wieder einmal kam es zu einem der berüchtigten Daly-Ausraster: "He reached behind him and picked up this fruitcake that was sitting on the kitchen counter. He came after me with it, ... and smushed the whole cake in my face and all over my hair. He was so much bigger than me that, as he did it, he knocked me down on the floor with how hard he was pressing that cake into my face. Now, mind you, I was pregnant, and there were all of these grown men standing there. But no one defended me ... then [John] started smacking me in the back of the head." Soviel zum Thema "I will never hit a woman".

Während Sherries Buch über weitere Passagen eine ermüdende Abfolge von "Er demütigte mich, dafür ging ich anschließend für 30.000 $ shoppen."- und "Er rastete betrunken aus, aber wir versöhnten uns dann doch wieder."-Begebenheiten ist, relativiert es so auch so manche selbstlobende Darstellung des Golfprofis. Während er zum Beispiel das Kapitel über die Auseinandersetzung seiner Frau mit der Justiz und ihren Haftaufenthalt mit einem selbstgefälligen "Stand By Your Woman" überschreibt, berichtet sie, dass sie ihn während ihrer 150 Tage Haft und der folgenden 150 Tage Hausarrest praktisch nur für zwei Tage und zwei Stunden zu Gesicht bekommen habe. Die restliche Zeit, so Sherries durchaus substantiierte Vermutungen, hat sich John mit diversen Ex-Frauen, Ex-Freundinnen und Groupies vertrieben. Der Leser erfährt, wie Sherrie mitsamt ihren zwei Kindern nach einem allzu rührseligen Anruf ihres Mannes ("...how sweet he'd been on the phone") ins Auto stieg, um ihn in seinem Tour-Bus zu überraschen. Alle drei betraten das Schlafzimmer des Busses, sahen einen großen Fleischberg unter weißen Laken ("John was pretty thick at the time") und versuchten behutsam, ihn zu wecken. Ein dummer Einfall. Denn "all of a sudden, this girl's head popped up out of the covers ... Well, there they were. No pants on. There was her big fat butt, and she was wearing some stupid Arkansas Razorbacks Jersey of his...". Unfreiwillig komisch sind dann die anschließenden Schilderungen, wie Sherrie aus dem Bus stürmt, kurzerhand das Handy der Fremden mitnimmt und deren allzu freizügigen Fotos an die im Handy gespeicherten Kontakte verschickt, wie die Polizei bei Sherrie auftaucht, um das Handy wieder mitzunehmen und so weiter und so fort.

Bemerkenswert sind übrigens die Cover der beiden Bücher. John Daly zeigt sich lässig mit Zigarette im Mund, Goldkettchen und allzu protziger Uhr und mit einem Golfschläger in der Hand, dabei allerdings leider einem dümmlichen Gesichtsausdruck, der mehr über ihn verrät, als er ahnt. Sherrie wird auf dem Golfplatz auf einem Golfcart sitzend gezeigt, in Aussehen, Pose und Kleidung ganz das, was sie sein dürfte: Eine einfach gestrickte Goldsucherin, die in diesem Fall ziemlich daneben gegriffen hat. Zwar betont sie, dass sie auch schon vor John Daly vermögende Männer kannte und im Alter von 21 einen Freund mit Learjet hatte und Daly natürlich keineswegs wegen seines Geldes anziehend fand (John Daly zufolge sagte sie zu ihm: "I don't like blondes, and I don't particularly like golfers, but I do like fat boys."), aber an keiner Stelle ihres Buches blitzt der Ehrgeiz auf, so etwas wie ein eigenes Leben zu führen. Sherrie definiert sich ganz und gar über ihren Mann, und das ist unter dem Strich dann doch ziemlich wenig.

Fazit: John Dalys Biographie gibt durchaus Einblicke in den Alltag eines PGA-Profis. Wer sich aber für ihn selbst interessiert, sollte zur Vervollständigung des Bildes auch die Erinnerungen seiner vierten Ex-Frau lesen.
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich bin kein Alkoholiker - aber dauernd in Schwierigkeiten..., 11. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Das bin ich - Mein Leben (Gebundene Ausgabe)
... könnte das Motto dieses Buches sein. John, wenn das dein Leben ist - wirf es weg! Oder zieh' einen Schlußstrich und fang schnellstens neu an!

Dieses Buch hat mich ziemlich gelangweilt, weil er unaufhörlich Probleme in seiner Vergangenheit beschreibt, ohne sie aufzuarbeiten.

Excessiver Alkoholkonsum ist ein zentraler Bestandteil seines (früheren?) Lebens - aber sich eingestehen, dass er ein Alkoholproblem hat? Nein, bei weitem nicht... Immer sind die anderen Schuld und er reagiert nur auf seine Weise auf die Probleme, die sie ihm bereiten, indem er trinkt, trinkt, ein Hotelzimmer zerspant oder seine eigenen vier Wände... Zweimal war er in einer Therapieeinrichtung - nur um zu erkennen, dass er ja gar nicht dahingehört, er ist ja kein Alkoholiker...

Mitten drin habe ich das Buch zugeklappt und weggeworfen. Schade um das Papier - eindeutiger Waldfrevel!
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Das bin ich - Mein Leben
Das bin ich - Mein Leben von John Daly (Gebundene Ausgabe - 1. August 2006)
EUR 21,90
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