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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. August 2006
Der italienische Titel "Un Uomo in Fuga" ("Ein Mann auf der Flucht") ist viel passender als der deutsche Titel, da er andere Assoziationen weckt. Das Buch konzentriert sich hauptsächlich auf das späte Leben Pantanis und dessen Probleme nach dem Giro-Ausschluss 1999 (Depressionen/Kokain/Prozesse um Doping). Die Jahre seiner großen Erfolge inkl. seiner Jungend nehmen nur ein Viertel des Buches ein. Wer also auch detailliertere Eindrücke z.B. von seinen Siegen bei Giro & Tour 1998 erwartet, dürfte eher enttäuscht sein. Hintergründe zur Gesamtwertungen etc. werden nur sehr spärlich gegeben und die Rennen selber sehr kurz, reichlich oberflächlich und unter Auslassung der Etappen und deren Details beschrieben. Ohne genauere eigene Erinnerungen an die jeweiligen Rennen (oder Entwicklungen im Radsport, die Pantani nur indirekt betreffen) bleibt vieles im Unklaren. Auch sonst sind Datumsangaben insgesamt selten und einige plötzliche Zeitsprünge bewirken ebenfalls eher Verwirrung beim Leser. Wer über einen Menschen, der einer (schlussendlich tödlichen) Drogensucht und seinen Problemen erliegt, lesen möchte, wird in diesem Buch viele Informationen finden. Der erfolgreiche Pantani bis 1999 hingegen und seine Rennen sind weniger Thema des Buches. Die ins Buch eingedruckten Bilder sind nur auf schwarz/weiß und unscharf.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juli 2006
Die zuerst erschienene Biographie von John Wilcockson (einem der profiliertesten internationalen Radsportjouranlisten) ist sicherlich gut, aber immer aus der distanzierten Perspektive des Beobachters geschrieben.

Diese Buch hier "Das schnelle Leben..." ist von Manuela Ronchio, also Pantanis Managerin. Sie stand Marco und seiner Familie sehr nahe und zeichnet deshalb ein sehr viel dichteres, emotionaleres und auch detaillierteres Portrait des tragischen Champions. Manchmal läßt sie etwas die rationale Objektivität vermissen. Das ändert aber nichts daran, daß dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite absolut packend ist.

Gerade angesichts des Tour-Skandals 2006 ist es aktueller denn je: Es verdeutlicht, daß Pantani sicher kein Unschuldslamm war - aber letztlich war auch er nur eine kleines Rädchen in diesem zwischen Höchstleistung, Masseneuphorie und Manipulation hin- und hergerissenen Spektakel. Wer den Profiradsport in all seinen Facetten verstehen will, kommt um dieses Buch nicht herum.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2008
Als ich erfuhr, dass es ein Buch über den Piraten gibt, habe ich es mir sofort bestellt, weil mir Pantani immer sympathisch war, sofern man von Sympathie sprechen kann, da ich ihn ja nicht persönlich kannte. Ich war sehr entäuscht von dem Buch. Abgesehen von den Bildern, die eine echte Zumutung sind (teilweise unscharf) schreibt hier jemand, der leider keine Ahnung vom Radsport hat (Was die Autorin zwischendurch öfter erwähnt.) sehr subjektiv über einen guten, drogenabhängigen Freund, der sich von der ganzen Welt verfolgt fühlt (Und die Autorin gleich mit.). Marco Pantani wird hier verehrt, als hätte er nie ein Wässerchen getrübt. Es wird klar, dass Pantani über lange Zeit schlimm krank war (Drogensucht ist eine Krankheit) und insgesamt eine sehr labile Persönlichkeit war. Wenn man dem ganzen Geschreibsel glauben schenken darf, dann wurden Pantani Türen und Tore geöffnet und rote Teppiche ausgerollt, um wieder auf die Beine zu kommen, aber niemand hat es geschafft, ihn wachzurütteln und richtig zu behandeln (medzinisch und menschlich). Ich finde es unglaublich, wie man auf fast 300 Seiten allen möglichen Personen, Institutionen und Umständen Schuld an der Drogensucht und dem Tod Pantanis zuschiebt. Frau Ronchi stellt Pantanis Ex-Verlobte als böses Weib dar, das es wagt, kein Heimchen am Herd zu sein. Sowas kommt vor. Was sollen Informationen darüber, wie unaufgeräumt ihre Wohnung war? Ist man ein schlechter Mensch, weil man unordentlich ist? Diese Passagen fand ich sehr unpassend und unfair. Insgesamt lässt auch die Übersetzung zu wünschen übrig. Den einen Stern gibt es eigentlich nur, weil ich Pantani immer noch mag und morgen hänge ich sein Poster auf!
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am 22. Januar 2013
Geschenk für meinen Mann, er war begeistert. Hat es in drei Tagen gelesen und nun bleibt es als Erinnerung in unserem Regal.
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