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Kundenrezensionen

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am 25. April 2010
Wer im Dschungel der Meinungen, warum Hunde wie reagieren, die Orientierung verloren hat und sich unsicher fragt, was sein Hund eigentlich will, der findet in dem leicht zu lesenden Buch Argumente, warum Dominanz als Erklärung für Verhaltensprobleme meist nicht anwendbar ist.

Der Autor sieht den Hund als ein Lebewesen, das es sich manchmal gerne auf der Couch bequem macht, weil es so angenehm ist und nicht, weil er dominant ist oder die Weltherrschaft übernehmen möchte. Das kompakte Büchlein mit 30 Seiten kann in einem Rutsch durchgelesen werden und macht damit auch Appetit auf mehr Informationen zum Thema Hundeverhalten und Ursachenforschung .

Barry Eaton geht darauf ein, warum es zu Missverständnissen gekommen ist, was Dominanz, Rangordnung und Rudelverhalten anbelangt. Er erklärt, warum wir Menschen mit Hunden kein Rudel bilden. Die Regeln, die aus der Annahme einer aufrecht zu erhaltenden Rangordnung immer wieder empfohlen werden, werden kurz erörtert und alternative Sichtweisen erklärt. Sie erfahren, wie Sie stattdessen mit ihrem Hund trainieren können.

Alles in allem ein nettes kleines Buch, dass einem den Einstieg in eine Erziehung, die dem Hund positive Absichten in seinem Verhalten unterstellt, einfach macht - ein echter Easy Dogs Insidertipp!
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am 21. Mai 2007
Schade, dass ich das Büchlein nicht schon vor zwei Jahren in den Händen hatte, bevor wir unseren Hund bekommen haben. Sonst hätten wir nicht mit den Folgen von unqualifizierten Aussagen und Anweisungen einiger Hundetrainer mehr falsch wie richtig gemacht. (Wobei ich hier nicht alle Hundetrainer ansprechen möchte - wir kennen mittlerweile sehr viele qualifizierte Trainer). Das Buch ist natürlich kein Garantierezepet und ob es nun Dominanz gibt oder nicht und ob der Hund nun versucht eine höhere Rangposition einzunehmen oder nicht - dies sei aus wissenschaftlicher Sicht dahin gestellt. Allerdings regt es zum Nachdenken an und wenn man die Aussagen des Autors mal aus dem richtigen Winkel betrachtet, ist sehr viel Wahres enthalten. Wir sehen uns in der Beziehung zwischen Mensch und Hund auch nicht mehr als Rudelführer, sondern als gleichwertige Partner. Den Gedanken des "Dominanzverhaltens" beim Hund haben wir schon vor langer Zeit verworfen und wurden in diesem Büchlein auch bestätigt. Sehr empfehlenswert und auch erschwinglich.
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am 2. Januar 2008
Früher hatte man einfach einen Hund. Dann kam die Hundeverordnung und plötzlich hatte man entweder einen 20/40-Hund oder einen Kampfhund. Andere schien es gar nicht mehr zu geben, aber in den Augen der breiten Öffentlichkeit war es vermutlich sowieso besser überhaupt keinen Hund zu haben. Nachdem also jahrelang fast ausschließlich über Aggressionsverhalten und Dominanz bei Hunden diskutiert wurde, ist nun der Weg für eine differenzierte Betrachtung frei.

Mit viel Hundeverstand, untermauert von neueren wissenschaftlichen Ergebnissen, beleuchtet Barry Eaton in der kleinen Broschüre den angeblichen Herrschaftsanspruch unserer vierbeinigen Freunde. Er stellt sich dem Thema mal ganz anders.

Was ist also los mit dem ungleichen Paar Hund/Mensch? Können die beiden überhaupt EIN Rudel sein? Sind Hunde von Natur aus herrschsüchtig, also dominant oder ist die Sache mit dem Kuschelplatz auf dem Sofa doch wieder nur eine Frage der Erziehung?

Neben all den anderen schwer gewichtigen Hundebüchern, die ich als Therapeutin habe, wirkt dieses fast schon "schmächtig", dennoch ist jede Seite lesenswert. Wer sich professionell mit Hunden beschäftigt bzw. wirklich für Hunde interessiert sollte es lesen. Ich kann es wärmstens empfehlen.
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am 29. Januar 2007
Der Autor gibt in dieser kleinen Broschüre interessante Denkansätze zum Thema. Ich war nie ein großer Anhänger der Dominanz-Theorie, fühlte mich mit dieser Denkweise unwohl und fühle mich nun durch die Überlegungen des Autors und von ihm zitierten Fachleuten bestätigt. Man muß allerdings bedenken, dass ein Verzicht auf die Rudelführerrolle nicht bedeutet, dass der Hund nicht erzogen und angeleitet werden muß.

Wie bereits in der Buchbeschreibung erwähnt, schreibt der Autor teilweise augenzwinkernd. Deshalb nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen sondern über den Grundgedanken nachdenken!
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am 19. April 2005
"Dein Hund tanzt dir auf der Nase herum, er versucht dich zu dominieren!" war die Aussage meines ehemaligen Hundtrainers. Irgendwie war die Vorstellung, dass mein Jack-Russel-Terrier Kontrolle über mich hat doch ein bischen verückt. Ich habe das nicht geglaubt. Mehr oder weniger durch Zufall besuchte ich ein Seminar mit der Hundetrainerin Turid Rugaas, auf dem ich das vorliegende Buch erwarb. Und? Es hat mich in meiner Meinung über Hunde bestärkt. Seit mittlerweile einem Jahr behandle ich meinen Jacky, anders als in der traditionellen Hundeerziehung, als vollwertiges Lebewesen mit Stärken und Schwächen. Der Hund ist zufriedener und entspannter und alles andere als dominant.
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am 15. Juni 2010
... so muss man dieses Buch betrachten.
Natürlich ist ernst gemeint, worum es geht, aber eben auch mit einem Augenzwinkern formuliert (was auch die süßen Zeichnungen zeigen sollten).
Das Thema ist ernst und Herr Eaton meint hier sicher das mit Dominanz, was die (eher unwissende) Mehrheit wohl darunter versteht. Das die Dominanztheorie Schnee von gestern ist sollte langsam durchgedrungen sein und diese BROSCHÜRE (kostet ja auch nur 5€) soll eben einen kurzen, amüsanten Überblick über all die lächerlichen Vorurteile geben. Wer mehr erwartet (wie ein Rezensent vor mir), der muss sich z.B. "Die Dominanztheorie bei Hunden" von James O'Heare kaufen - kostet mehr, ist wissenschaftlich untermauert und für die meisten "normalen Hundehalter" sicher ein bisschen arg trocken.
Ich find es humorvoll geschrieben und gestaltet, einfach zu lesen und kurz und knapp formuliert, worums dem Autor geht.
Wer mehr erwartet, der darf sich keine Broschüre kaufen. ;)
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am 13. April 2007
Auf 30 Seiten ruft Barry Eaton mit gleichermaßen kurzen wie überzeugenden Beispielen augenzwinkernd ins Bewußtsein, dass vieles, was unser Hund tut - oder eben nicht tut - ganz einfach natürliche und spontane Reaktionen auf unser Verhalten sind. Der Hund kämpft nicht um die Alpha-Position im Rudel, weil wir für ihn kein Rudel sind, sondern eine Familie, in der er ein beachtetes und geliebtes Mitglied sein möchte. Was er darf und kann, um dieses Ziel zu ereichen, liegt an Herrchen und Frauchen und der Erziehung, die sie ihm geben. Wissenschaftliche Erkenntnisse leicht verdaulich präsentiert. Mag sein, mir gefällt das Büchlein, weil es meine Ansichten über scheinbares Dominanz-Streben des Hundes voll bestätigt. Ein erquickliches Lesevergnügen, nicht zuletzt auch durch die lustigen Illustrationen. Seine 5 € ist der intelligente Lesespass allemal wert [2 Stunden Stadt-Parkplatz kosten mehr] und für mich auf keinen Fall ein "überflüssiges Buch".
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am 1. Juni 2009
Diese Bewertung fällt mir nicht leicht denn obwohl das Heftlein viele wesentliche Aussagen enthält, die ich sofort unterschreiben würde und der Autor die besten Absichten hat (vermutlich gewaltfreie Hundeerziehung), kann ich es nur sehr schlecht einstufen.

Denn der Autor hat sich mit dem Titel seines Heftes meine Erwartung auferlegt die Frage "Dominanz - Tatsache oder fixe Idee?" ordentlich zu erörtern und eine überzeugende Argumentation für das Eine oder Andere zu liefern.

Leider erörtert er die Frage weder ordentlich, noch liefert er eine vernünftige Argumentation für sein Ergebnis.

Der Begriff Dominanz wird in der Praxis unterschiedlich verwendet, worauf der Autor auch hinweist. Unverständlicherweise lässt er den Leser aber im Unklaren über sein eigenes Verständnis vom Begriff, dessen Existenz er aufklären will. Mit der maßgebenden Definition der Verhaltenspsychologie setzt sich der Autor gar nicht auseinander.Ich persönlich vermute nach dem Lesen, dass Herr Eaton Dominanz immer in Verbindung mit Gewalt und aktiver Unterwerfung des Hundes sieht. Das mag dem entsprechen, was semiprofessionelle Hundetrainer der Vorzeit vertreten und leben aber es entbehrt jeglicher (aktuellen) wissenschaftlichen Grundlage.

Barry Eaton empfiehlt dem Hund gegenüber nicht dominant zu sein (ohne explizit zu sagen was er meint). Ein paar Seiten später empfiehlt er einem Hundebesitzer den Hund gut zu erziehen und nicht auf die Couch zu lassen wenn das Herrchen das nicht mag. Ohne es zu merken, gibt der Autor hier die Empfehlung, die Freiheiten des Hundes stärker einzuschränken als die eigenen, was bereits die Dominanz-Definition der Verhaltenspsychologie erfüllt. Was hat Herr Eaton stattdessen gemeint? Vielleicht man soll den Hund nicht schlagen? Es bleibt leider sein Geheimnis. Wie kann der Autor behaupten, dass es in der Sozialordnung Mensch/Hund keine soziale Rangordnung gibt und zwei Sätze später empfehlen, dass der Hund gut auf den Menschen hören muss? Ohne eine Rangordnung könnte jeder machen was er will, was kaum das sein wird, was der Autor vertritt.

Herr Eaton trifft anfangs ohne viele Worte die Annahme, dass Hunde in gemischten Mensch/Hund-Verbänden nicht das Gefühl haben in einem Rudel mit Rangordnung zu leben. Ungeachtet dessen, dass das in Anbetracht der wissenschaftlichen Erkenntnisse eine ausgesprochen kühne Behauptung ist, die ausführlich zu begründen gewesen wäre, bezeichnet er seine Eingangshypothese am Ende des Heftchens wie durch ein Wunder plötzlich als Tatsache.

Darüberhinaus betreibt der Autor Rosinen-Picking. Er pickt sich einzelne Statements weniger Wissenschaftler heraus und verwendet diese zur Untermauerung seiner persönlichen Ansicht. Er unterschlägt hingegen alles, was seiner Argumentation zuwiderläuft oder ihn zu einer besseren Begründung zwingen würde.

Er schreibt Hunde seien keine Wölfe weil sie Hunde seinen. So einfach macht der Autor es sich in seiner Argumentation. Die fast vollständige Übereinstimmung des Erbgutes und enorme Ähnlichkeiten im Wesen und Verhalten werden ignoriert und lapidar abgetan.

Der Autor geht konsequent unwissenschaftlich vor. Gedanken werden nicht zu Ende gedacht, Knackpunkte unterschlagen und noch nicht einmal aufgeklärt was Herr Eaton unter dem Dominanz Begriff überhaupt versteht.

Meines Erachtens war es keine gute Idee so eine schwierige Frage in einen dünnen Heft klären zu wollen. Für die Gute Absicht allein (wahrscheinlich gewaltfreie Hundeerziehung) ist der eine Stern gedacht, den man mindestens geben muss.

Ungleich schwerer und teurer aber dafür ausgesprochen aufschlussreich: Patricia Mc Connal's Am anderen Ende der Leine.
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am 25. Mai 2004
Humorvoll und leicht nachvollziehbar, erklärt Barry Eaton, auf welch schwachen Füssen die Erziehungstheorien rund um den menschlichen „Alpha-Hund" stehen.
Kämpfe um die Rangordnung wurden nämlich hauptsächlich bei Gehegewölfen beobachtet. Freilebende Wölfe leben meist in Familienstrukturen und es kommt nur selten zu Auseinandersetzungen.
Aber selbst diese Wolfsrudelstrukturen sind kaum auf den Hund übertragbar. So haben Forschungen des Ehepaars Coppinger ergeben, das freilebende Hunde sich gar nicht zu Rudeln zusammenschließen. Noch unerforscht hingegen ist, ob der Haushund sich wirklich als Teil des Menschenrudels betrachtet.
Aufgrund dieser Erkenntnisse werden besonders Erziehungsmaßnahmen unter die Lupe genommen, die dazu dienen sollen, den Hund in der Rangordnung herabzusetzen, wie z.B. vor dem Hund durch die Türe gehen, erst füttern, wenn man selbst gegessen hat, usw., usw. Nach Ansicht des Autors taugen solche Regeln nur dazu, den Hund zu verwirren und an seinem Menschen zweifeln zu lassen.
Fazit dieses wirklich tollen Büchleins: „Wir müssen weder Alpha, noch dominant, noch ein Rudelführer sein. Alles was wir tun müssen, ist ein verantwortungsvoller Hundebesitzer zu sein, der den Hund führt und sein Verhalten durch gute Sozialisierung und entsprechendes Training so beeinflusst, das er harmonisch mit uns zusammenleben kann."
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am 7. Januar 2005
In diesem Buch wird ganz klar erklärt, das es weder Hunde gibt, die ihren Besitzer unterdrücken wollen, noch das es dominante Hunde gibt. Der Autor beschreibt sehe einleuchtend was sich wirklich hinter den Begriffen "Dominanz", "Rangordnung" und "Alpha" verbirgt.
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