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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die einzig wirklich schöne Art des Untergrundkampfes...
... ist das Guerilla-Gärtnern. Diese Bewegung ist rundum positiv, weil wir alle etwas davon haben, wenn sich Leute anonym aufmachen, um aus brachliegenden, vermüllten Grundstücken und verwahrlosten öffentlichen Flächen blühende Blickfänge zu machen. Mir ist es ehrlich gesagt dann auch wurscht, ob das dann vielleicht nicht ganz legal war...
Veröffentlicht am 18. April 2010 von isy3

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Überblick
Vom Guerilla Gardening hatte ich durch einen Fernsehbeitrag gehört, und da wurde auch das Buch erwähnt. Der Autor ist offenbar ein bisschen wie von selbst zum Wortführer dieser 'Bewegung' geworden, weil er wohl der Erste war, der da drüber geschrieben hat und weil er das in England sehr stark propagiert, sogar Workshopps gibt usw.
Toll ist der...
Veröffentlicht am 3. Mai 2012 von Janalina


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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die einzig wirklich schöne Art des Untergrundkampfes..., 18. April 2010
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Guerilla Gardening (Broschiert)
... ist das Guerilla-Gärtnern. Diese Bewegung ist rundum positiv, weil wir alle etwas davon haben, wenn sich Leute anonym aufmachen, um aus brachliegenden, vermüllten Grundstücken und verwahrlosten öffentlichen Flächen blühende Blickfänge zu machen. Mir ist es ehrlich gesagt dann auch wurscht, ob das dann vielleicht nicht ganz legal war. Hauptsache etwas hässliches, unnützes Totes wird dadurch schön und lebendig.

Sonst bin ich ja überhaupt kein Freund von kriegerischen Guerilla-Taktiken, aber die Untergrundgärtner haben meine volle Sympathie und wenn ich jemals einen antreffe, bekommt der meine Unterstützung.

In diesem Buch gibt es ein wenig Hintergrundgeschichte - insbesondere zur Entstehung der Guerilla-Gardening-Bewegung in den USA und England. Wer das Grundwissen sucht, welche Pflanzen sich für welchen Standort eignen, und wie man am besten vorgeht, um unbehelligt auf einem Grundstück zu gärtnern, das einem nicht gehört, ohne dabei Ärger zu kriegen, der kann sich hier kundig machen. Dieser Teil des Buches ist übrigens auch für legale Gartenfreunde nützlich. Der Foto-Teil des Buches ist besonders interessant, weil man hier richtig Ergebnisse sehen kann. Und die können sich wirklich sehen lassen. Ob nun ein kümmerlicher Randstreifen mit Stiefmütterchen bepflanzt wurde, ein verwahrloster öffentlicher Blumenkübel wieder gepflegt wird oder eine karge Baumscheibe plötzlich erblüht. Diese Untergrundbewegung verschönert die Umwelt und trägt dazu bei, dass die Menschen auch einmal selbst etwas Positives bewirken können. Ich liebe es, wenn sich im Internet Leute verabreden, um in einer Nacht-und Nebel-Aktion eine Verkehrsinsel zu bepflanzen. Eigentlich verdienen die einen Orden und nicht Ärger mit Behörden. Es gehört sich auch nicht, sein Grundstück verwahrlosen zu lassen, und dann ausgerechnet diejenigen anzuzeigen, die es in Ordnung bringen, gell?

Gärtnern kann übrigens mehr als nur schöne Blumen und leckeres Gemüse hervorbringen, es kann aus großer seelischer Not helfen: Schon Nelson Mandela hat sich in seiner dreißig Jahre währenden Gefangenschaft auf Robben Island durch Gärtnern über Wasser gehalten. Auch dort gab es keinen Garten - es wurden längs aufgeschnittene Ölfässer mit Erde befüllt und darin Gemüse gezüchtet. Mandela schreibt darüber in seiner Autobiographie.

Gärtnern ist geil. Man fühlt sich wirklich gut, nachdem man im Boden gebuddelt hat und danach etwas gedeiht, das man dort eingesetzt hat. Wer keinen eigenen Garten hat, und trotzdem was Sichtbares in der Gesellschaft verändern will, der soll das Buch lesen und sich mal in seiner Umgebung umschauen...
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anleitung zu zivilem Ungehorsam mit Saatbomben, 19. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Guerilla Gardening (Broschiert)
Die meisten Menschen leben in Städten. Und auch wenn die meisten von ihnen keinen Garten besitzen, haben doch viele den Wunsch, ein Stück Natur selbst zu bewirtschaften - egal ob in Form eines Nutz- oder Ziergartens. Wem es dabei vor allem um den Akt des Gärtnerns an sich geht, um das Arbeiten in und mit der Natur, der sollte sich beim Gärtnern nicht von der Tatsache abhalten lassen, dass er keinen Garten besitzt. Denn wer mit offenen Augen durch die Welt geht, wird viele Orte entdecken, für die sich niemand zu interessieren scheint. Diese Orte sind die perfekte Gelegenheit, zum Guerillagärtner zu werden. Auch wem die verwahrloste Verkehrsinsel am Ende seiner Straße nicht gefällt, kann Hand anlegen und diese verschönern, ohne jemanden fragen zu müssen; auch das ist Guerilla Gardening. Doch natürlich muss man sich über manches im Klaren sein: Hat man aus einem scheinbar verwahrlosten Stück Land ein kleines Gartenparadies erschaffen, kommt vielleicht der Besitzer und erkennt endlich das Potenzial, das bisher verborgen war. Vielleicht wird die gerade wunderschön blühende Verkehrsinsel auf Geheiß der Stadt komplett gemäht. Vielleicht aber wird aus einem Garten, der von gärtnernden Guerillas angelegt wurde, auch ein öffentlich anerkannter und damit geschützter Gemeinschaftsgarten.

Die Möglichkeiten und Ausgänge des Guerilla Gardening sind vielfältig und Richard Reynolds beschreibt in seinem Buch verschiedenen Projekte und deren Ausgang auf der ganzen Welt. Da liest man Motivierendes und Frustrierendes, aber vor allem liest man von einer stetig anwachsenden Gemeinschaft von Guerillagärtnern, die weltweit tätig sind (und von denen man einige mitsamt ihren Projekten auf GuerillaGardening.org finden kann). Doch Reynolds stellt nicht nur die Menschen und ihre Projekte vor, sondern gibt zudem allen Neueinsteigern hilfreiche Tipps an die Hand, die beim Einstieg ins Guerilla Gardening helfen. So sollte man natürlich zunächst auf kleinere Areale zurückgreifen und nicht gleich in den nächstbesten Baumarkt fahren und teure Pflanzen kaufen. Vielleicht kann man auch zunächst anfangen, kleine Saatbomben zu bauen, die man dann auf dem Weg zur Arbeit an geeigneter Stelle abwirft und im Verlauf der Zeit beobachtet, ob etwas davon gedeiht. Denn letztlich muss ein Guerillagärtner noch viel mehr als ein normaler" Gartenbesitzer im Einklang mit der Natur gärtnern, wenn er Ergebnisse erzielen will, und dazu ist sowohl Wissen über die Bedingungen vor Ort als auch die passenden Pflanzen wichtig. All das erhält der beginnende Guerillagärtner in diesem Buch und als zusätzliches Schmankerl findet er hier 64 Seiten mit Fotos verschiedener Projekte.

Eine bunte Anleitung zu zivilem Ungehorsam, die Lust macht, die nächstbeste Verkehrsinsel zu verschönern, und gleichzeitig die Augen für gärtnerisches Potenzial im öffentlichen Raum öffnet.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Überblick, 3. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Guerilla Gardening (Broschiert)
Vom Guerilla Gardening hatte ich durch einen Fernsehbeitrag gehört, und da wurde auch das Buch erwähnt. Der Autor ist offenbar ein bisschen wie von selbst zum Wortführer dieser 'Bewegung' geworden, weil er wohl der Erste war, der da drüber geschrieben hat und weil er das in England sehr stark propagiert, sogar Workshopps gibt usw.
Toll ist der Bildteil, weil da vieles ist, was man sonst nie sieht, zum Beispiel von den Anfängen im New York der siebziger Jahre, und die vielen Beispiele von gelungenen Pflanzaktionen mitten in den Städten. Was mich ein bisschen erstaunt hat an dem Buch, das ist, dass es eigentlich nicht besonders lustig ist. Ich hatte bei Guerilla Gardening immer auch ein bisschen an Spaßguerilla oder sowas gedacht, aber das ist eigentlich alles recht trocken geschrieben. Und die Pflanzen in den Bildunterschriften werden nur bei ihren lateinischen Namen genannt, so dass man als Laie oft nicht weiß, was das jetzt eigentlich ist. Es ist auch wahnsinnig viel Text, ich habe gar nicht alles komplett lesen können. Aber es ist soviel ich weiß das einzige Buch direkt zu dem Thema, und dafür ist es ziemlich informativ und bietet einen guten Überblick.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt. Nicht nur für Garten Fanatiker ;), 16. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Guerilla Gardening (Broschiert)
Habe das Buch für meine Mutter als Geschenk gekauft und es war ein super Erfolg. Auch ich der nicht so der Gartenprofi bin fand das Buch toll und ich mein allein bei dem Namen hab ich mich weggeschmissen :'D man erfährt in diesem buch nicht nur einiges über "Saatbomben" und deren "verheerenden" Auswirkungen sondern man erfärt auch einiges über ganze Guerilla Parks, die von teilweise nur einer Person gepflegt werden und über den Kampf gegen die Stadtverwaltung. Im Großen und ganzen ein tolles Buch mit klarer Kaufempfehlung auch für laien und nicht-Gartenfanatiker.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rebellion mal anders .., 7. Mai 2010
Von 
A. Paninski (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Guerilla Gardening (Broschiert)
Das Buch erzählt auf erfrischende Art und Weise alles was der Neueinsteiger oder Skeptiker über das Guerilla Gardening wissen muss..

Grüne Revolution leichtgemacht !
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ab in den urbanen Garten!, 10. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Guerilla Gardening (Broschiert)
Gärtnern ist spießig! Gelangweilte Pensionisten verbringen Stunden damit, jeden Grashalm einzeln auszurichten und ihr erweitertes Wohnzimmer repräsentativ zu halten, um damit ihre Nachbarn zu beeindrucken. Guerilla Gardening hingegen ist ganz anders!

Urbane Räume und städtische Schandflecken werden beim Guerilla Gardening erobert und mit Hilfe von Pflanzen verschönert. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. In seinem gleichnamigen Buch erklärt Richard Reynolds nicht nur die Grundlagen jedes Guerillakampfes. Auch wenn Che Guevara und Mao Tse-tung wichtige Lehren für den Untergrundkampf liefern, geht die Bewegung der grünen Rebellen doch viel weiter zurück. Die historischen Fakten und kämpferischen Parolen sind immer mit einem leichten Schmunzeln zu verstehen.

Der Autor will die Geschichte einer weltweiten Bewegung erzählen, die mit unterschiedlichsten Mitteln für die Begrünung und Verschönerung von Land kämpft, das ihnen gar nicht gehört. Die Beispiele reichen von dem einfachen Blumentrog vor der schmucklosen Wohnsiedlung aus den 70ern bis hin zu ganzen Parks, die von Guerillagärtnern gemeinsam mitten in New York auf brachliegenden Grundstücken angelegt wurden. Manchmal genügen auch kleine Samenbomben, um neben der Straße die schönsten Sonnenblumen sprießen lassen. Oder im Herbst heimlich vergrabene Blumenzwiebel, die im Frühling zu Krokussen, Märzenbecher oder Tulpen erblühen.

Neben den vielen kleinen Geschichten, die Richard auf seiner Website GuerillaGardening.org zugetragen wurden, lässt sich dieses Handbuch auch als Nachschlagewerk nutzen, falls man ebenso kleinere oder größere Projekte anstrebt. Von Tips zu Pflanzenauswahl und -aufzucht über Ratschläge zur Propaganda um grüne Mitstreiter zu finden bis hin zum möglichen Sieg (der Legalisierung der Begrünung durch Grundbesitzer oder Stadtverwaltung) bietet dieses Buch einen schönen Überblick über die Möglichkeiten der wohl schönsten subversiven Gesellschaftskritik.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für alle die die Welt als Garten sehen..., 7. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Guerilla Gardening (Broschiert)
Wer auch außerhalb seiner vier Wände, seines Balkons und Gartens die Welt begrünen möchte ist mit diesem Buch an der richtigen Adresse. Es zeigt die Geschichte des wilden Gärtnerns und stellt viele verschiedene Gärtner und ihre Aktionen vor.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weiterzuempfehlende Aktionen für die Umwelt, 21. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Guerilla Gardening (Broschiert)
Da dieses Buch ein Weihnachtsgeschenk ist, konnte ich es bisher nur "überfliegen". Aber das reichte schon, um zu sagen, daß die dort beschriebenen Aktionen unbedingt weltweite Nachahmer finden sollten. Auch die Bilder sprechen für sich. Ein klitzekleines Manko hat dieses Buch: schön wäre es, wenn ein Samentütchen beigefügt wäre, damit man gleich loslegen kann mit dem Guerilla Gardening.
Für Umweltliebhaber ist dieses Buch garantiert ein schönes Geschenk und ich hoffe, dass ich es von dem Geschenkempfänger mal zum gründlichen Lesen wiederkriege.
Schöne Weihnachten.
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Guerilla Gardening
Guerilla Gardening von Richard Reynolds (Broschiert - November 2010)
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