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Kundenrezensionen

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am 22. Oktober 2004
When I finally got my hands on a copy of "Blankets", I was very curious whether this critically praised "illustrated novel" was really worth the small fortune I had paid for it. And, what can I say? It simply left me stunned. Rarely have I read a comic book that not only manages to connect such beautiful drawings with a story this tender and yet utterly gripping, but also incorporates the painful strains of growing up, first love and fundamentalist religious beliefs. In fact, even "real" novels (i.e. the ones without pictures) ;-) often fall short of the great narrative skills of Craig Thompson. The landscapes perfectly reflect the emotions and phantastic dreams and horrors of the protagonist and likewise undermine his artistic ambition, melting words and pictures into an unseparable unity - a beautiful tapestry spread over almost 600 pages. Interestingly enough, the story is not told chronologically, but rather in a jumble of associations: the chronological coming of age storyline is repeatedly intercut by flashbacks into Craig's past. On the one hand, this allows the reader to learn more about his upbringing, but also shows a lot about the important relationship with his brother Phil, his love of drawing or the several layers of shame that has been planted within him.
I read the entire book in one sitting, and it really left me thinking, mostly about the cruelties that people can do to each other, and how such a rigid fundamentalist upbringing can scar a person for life, but also about the beauty of the world and love. It's a bitter sweet story, and yet it never simplifies matters: there's no ultimate message that proclaims the inexistence of God. Rather, faith in God remains, but the protagonist (and the author as well) are finally emancipated from the strict teaching of their former church.
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am 6. September 2010
This is Craig Thompson's autobiographical account of growing up in Wisconsin in a fundamentalist Christian family. The story moves from early childhood and a focus on his relationship with his brother to his first falling in love.

The story told is nothing too extraordinary, but the way Thompson has rendered it in this graphic novel makes it especially touching. The drawings are full of imagination and work well to express the narrator's mood. They are credible when it comes to his fears as a kid and the idealization of his girl-friend. Yes, some might consider them bordering on the kitschy or even crossing that line, but to me they helped to illustrate the naive view which a teenager might have of his first love.

One thing I would like to point out is Thompson's work with sound. There are some instances he manages to create rhythm through his drawings, and when I saw the drummer and his sticks, I almost heard him start the beat.

Thompson's dealing with fundamentalist Christianity also merits special mention. It takes up a great part of the book, as it did in his life as a kid, and I find it remarkable how he manages to convey his ambiguous stance towards it, and his slow move away from it.
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am 17. Dezember 2008
Manchmal sind es die unspektakulären, kleinen Geschichten, die einen am meisten berühren, nämlich dann, wenn sie "echt" sind, emotionale Tiefe haben und ein Lebensgefühl punktgenau beschreiben. Genau das gelingt Craig Thompson in dieser minimalistisch, aber präzise gezeichneten graphic novel über das Erwachsenwerden und all seine Facetten: Themen wie erste Liebe, Abnabelung von Zuhause, das Finden der eigenen Identität, das im Englischen so wunderschön als "Coming of Age" bezeichnet wird, wurden meines Erachtens selten so glaubwürdig, stimmungsvoll, rührend, aber auch spannend dargestellt. Ein grandioses Zusammenspiel von Wort und Bild!
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am 14. November 2004
„Aus unseren Lebkuchenformen betrachteten wir die Schatten, wie sie sich so lang wie möglich machten, und das Licht, das vom Himmel fiel und den Schneeteppich zum Glühen brachte." In seiner Autobiographie „Blankets" kann Craig Thompson von vielen derart schönen Momenten erzählen. Für zwei Wochen besucht er als Jugendlicher Raina, seine erste große Liebe. Im winterlichen Michigan der frühen 90er Jahre erleben beide eine Zeit, in der sich die Umwelt ausblendet und eine Decke (englisch: Blanket) aus Schnee den gewohnten Anblick verschwinden lässt. Hier, im Wald im Schnee liegend, hat Craig - ein nachdenklicher Einzelgänger - keine Berührungsängste, keine moralischen Bedenken. Aber so nah wie in diesen Lebkuchenformen kommen sie sich nicht immer. Oft zögert er, Raina zu berühren. Ist es Sünde? Die Frage plagt ihn wegen seiner fundamentalistisch-christlichen Erziehung immer wieder. Schon als Knirps werden ihm die Höllenqualen, die den Sündern drohen, veranschaulicht - jetzt bildet dieser religiöse Psychoterror eine Grenze zwischen Raina und ihm. Sie ist kein Außenseiter wie Craig, lebensfroher und realistischer. Als er ihre Augen „geheimnisvolle, kleine Teiche, in denen man versinken kann" nennt, warnt sie ihn lachend: „Gleich versinkst du in deinem eigenen abgedroschenen Gesülze."
Thompsons umfangreicher Comic-Roman beeindruckt inhaltlich und graphisch. Zwei Gefahren hat der Autor dieser sehr persönlichen graphic novel souverän umgangen: Erstens wirkt die schwärmerische, leise, weltentrückte Liebe von Craig und Raina nicht kitschig. Zweitens sind Craigs religiöse Skrupel nachvollziehbar, nicht lächerlich, wobei man sich als Leser dennoch wünscht, dass er sich von ihnen befreien kann. In seinen schwarzweißen Zeichnungen komprimiert Thompson gelungen das Geschehen, Details sprechen für das Ganze. Eindrucksvoll auch, wie sich manche experimentell illustrierte Passagen - zum Beispiel eine Nacht von Craig und Raina, die er in surrealen Bildern zeichnet - in das Gesamtwerk einfügen. Bei allem Anspruch bleibt diese ungewöhnliche Autobiographie ein Lese- und Sehvergnügen. Dabei hat Thompson wegen religiös motivierter Zweifel beinahe das Zeichnen aufgegeben: „Träumen & Zeichnen ... die profansten und selbstsüchtigsten aller weltlichen Beschäftigungen!", denkt er als Jugendlicher und verbrennt alle Zeichnungen. Die Entscheidung war - Gott sei Dank! - nicht endgültig. So konnte der herausragende illustrierte Roman „Blankets" entstehen.
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am 3. Mai 2012
Obwohl Blankets bereits 2004 zum ersten Mal in deutscher Sprache erschien, so bin ich doch erst mit der Neuveröffentlichung im Carlsen Verlag von 2009 auf das Comic aufmerksam geworden. Ich hatte das Comic in dem Jahr zu Weihnachten gelesen und muss sagen ich war hin und weg. Nach langer Comic-Abstinenz hat mich das Werk von Craig Thompson wieder für die neunte Kunst begeistert. Craig Thompson versteht die ernsten Themen, wie bspw. die strenge fundamentalistisch-christliche Erziehung des Hauptcharakters und das Erwachsenwerden der beiden Hauptfiguren entsprechend in Szene zu setzen. Oftmals habe ich dieses Comic aus der Hand gelegt und meine Gedanken schweifen lassen, um dabei an meine eigene Kindheit zurück zu denken.

Alleine schon für das warme Gefühle beim und nach dem Lesen möchte ich diesem Werk eine strikte Kaufempfehlung aussprechen. Auch wenn der Preis der deutschen Ausgabe durchaus im ersten Moment abschrecken kann, so sollte man als (weltoffener) Comic-Liebhaber unbedingt einen Blick in Blankets werfen. Ebenso kann ich Blankets als Geschenk für erwachsene Leser mit Zugang zu Comics wärmstens empfehlen. Ich selber habe meine Ausgabe des öfteren an "Skeptiker" verliehen und konnte somit bei einigen meiner Freunde die Neugierde zu weiteren Comics wecken.
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am 10. Oktober 2011
Ich schreibe gerne ausführliche Rezensionen, genau deshalb genieße ich jetzt, nur eine einzige Zeile zu diesem Werk zu sagen, da Blankets nicht mehr bedarf. Märchenhafte Meisterwerke sollte man nicht totreden, sondern genießen.

Meine Rezension:

Die schönste Liebesgeschichte, die ich jemals gelesen habe!
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DieComing-of Age Story ist herzergreifend, unglaublich real und traumhaft (in jeder Bedeutung dieses Wortes) inszeniert bzw gezeichnet. Man muss sich Zeit und Muße für BLANKETS nehmen und darf nicht durch die Handlung toben. Die Bilder in schwarz-weiß müssen wirken, müssen nachhallen, haben eine ungeheure Poesie und Kraft. Die Sprache ebenso. Verknüpft mit Religionskritik, Liebesdramen und dem üblichen Wahnsinn des Erwachsenwerdens und Sichselbstfindens! Hier stimmt alles! Für mich der beste Comic des letzten Jahrzehnts! Unfassbar gut!!!
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am 22. Dezember 2011
Beklemmend, poetisch, fanatasievoll,zärtlich und obendrein das beste Comic, das jemals in meine Hände gelangt ist - aber hier von einem Comic zu sprechen, ist eigentlich nicht: das ist ganz große Literatur - ein Buch das lange nachklingt - einfach nur schön, wunderbar! Ich bin restlos begeistert. Aber für dieses Werk sind Worte völlig ohne Bedeutung, die Bildsprache übersetzt direkt in die Ausdrucksform "Gefühl" - wem hier nicht das Herz übergeht, der hat vielleicht noch niemals das Sehnen nach verflossener Liebe in sich entdecken dürfen. Jede Seite ein Meisterstück! Wahnsinn.
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am 14. Juni 2016
Ich wollte „Blankets“ schon ganz lange lesen, also habe ich mich einen Abend lang in eine Decke gekuschelt (no pun intended), Teechen gemacht und mir die fast 600 Seiten vorgenommen. Das klappt an einem Abend und hat sich gelohnt. Craig Thompson erzählt darin seine Lebensgeschichte in einfachen Bildern, alles in schwarz weiß – das Aufwachsen im Nichts mit ultrachristlichen und aggressiven Eltern, die Einsamkeit als Außenseiter in der Schule und auf Jugendfahrten, die erste Liebe, der Bruch mit allem. Bilder und Erzählung schleichen fast zärtlich umeinander herum. Das Buch zeigt, wo man her kommt und was das mit einem macht – und gleichzeitig, dass es auch anders geht und man sich selbst entscheiden kann. Ganz wunderbar.
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am 1. März 2008
Es ist schon ein Wagnis: Ein autobiographischer Roman in Comicform. Autobiographisch, wirklich? Gerne wird Craig Thompson das einfach so abgenommen. Zuweilen wechselt er aber unversehens die Erzählperspektive, zeigt Szenen, die er selbst niemals mitbekommen haben kann (Szenen aus dem Leben von Rainas Vater und Mutter). Einige seiner Schicksalsschläge wirken auch nicht nur im wörtlichen Sinne überzeichnet. Ein anderes Problem ist die Veröffentlichung des Buches selbst - glaubt man den Worten und Bildern buchstäblich und Strich für Strich, so ist mit Erscheinen ein kaum kittbarer Bruch mit seinen Eltern verbunden. So muss man als Leser auch immer rätseln, was wahr ist und was Fiktion - was aber keineswegs Kritikpunkt ist, sondern in der Tat zur "literarischen" Interpretierbarkeit des Buches beiträgt.

Thompsons Bildsprache ist nicht neu. So konzentriert und intensiv wie in "Blankets" allerdings konnte man sie noch in keinem Comic sehen. Gefühle werden durch expressionistische Experimente (z.B. "Verwischen" des Kopfes als Ausdruck für schmerzhafte Erinnerungen) und bildhafte Vergleiche (ein gehasstes Feldbett in einer dunklen Kammer bekommt gruselige Augen und Zähne) dargestellt; über visuelle Leitmotive wie die allgegenwärtige "Decke", das "Singen" und die "Seenot" hat der Zeichner volle Kontrolle - "Blankets" ist ohne Zweifel ein bildgewaltiges und allegorisches Werk.

Zur Geschichte selbst müssen die wertenden Adjektive vorsichtig gewählt werden. Ist Thompsons Lebensgeschichte "banal"? Sicher nicht. Die Urängste des Teenagers, seine Leiden in Liebe, Religion, Familie und Schule, seine Einsamkeit, das Finden seines eigenen Selbst, sind weder langweilige noch unwichtige Themen. Neu sind sie allerdings auch nicht. So passt vielleicht der Terminus "abgegriffen" - ein altes Thema wird uns auf neue Art präsentiert. Ist Craigs Geschichte "inkonsequent" erzählt? Sicher auch nicht. Die Anonymität, in der etwa seine Mutter und sein Bruder verschwinden, ist gewollt, zeigt uns die Grenzen der Perspektive des Autors auf, der insbesondere die Teenager-Zeit seines Bruders einfach nicht mitbekommen hat. So wundert es nicht, wenn dieser Bruder auf lange Strecken des Buches ausschließlich in Kindheits-Rückblenden oder (und hier wird der Leser wirklich mit der Nase auf eine zugrundeliegende Erzählabsicht gestoßen!) nur von hinten gezeigt wird. Oder die Mutter anfangs nur in Ausnahmemomenten ein Gesicht bekommt (meistens dann, wenn es um christliche Erziehung geht). Statt "inkonsequent" mag allerdings das Wort "ausschweifend" passen. Für eine eingehende Charakterisierung auch seiner Nebenfiguren verweilt Thompson sehr gerne in Momenten, die für die eigentliche Handlung eher zweitrangig sind. Mit scharfer Beobachtungsgabe zeigt er etwa den Vater und die mongoloiden Adoptivkinder der Familie seiner Freundin Raina. Nicht immer kann man sich des Eindrucks erwehren, dass sich Thompson in der Darstellung der fremden Familie festfährt; unbestritten ist dagegen, dass das Panorama dieser Familie letztlich in sich geschlossen und an sich erzählwürdig ist.

Was Craig Thompson allerdings wirklich angekreidet werden kann, ist ein spezifisch autobiographisches Problem. Ein Autor eines vollkommen fiktiven literarischen Werks kann versuchen, am Ende einen "Sinn", ein "Fazit", eine "Endsituation" oder gar eine "Auflösung" aus den beschriebenen Geschehnissen zu stricken. Bei echten Lebenserfahrungen wirkt das immer etwas bemüht, und eben das unterläuft leider auch Thompson. Die "Endsituation" des Verhältnisses zu seiner Familie wirkt aufgesetzt und angesichts früherer Erfahrungen fast absurd; das angedachte Fazit "Hey, aber für eine Weile habe ich Spuren hinterlassen" ist nicht nur für den Leser unbefriedigend, sondern kann es auch für den Autor nicht sein. So fehlt diesem grandiosen Werk letztlich doch noch ein Stern zur Perfektion. Raum also für aufstrebende Comic-Autoren, das epochale "Blankets" vielleicht doch noch zu übertreffen.
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