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Kundenrezensionen

22
4,4 von 5 Sternen
Zen ist die grösste Lüge aller Zeiten
Format: TaschenbuchÄndern
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66 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Dezember 2013
Ich möchte den Leser dieser Rezension einladen, mit mir ein bisschen durch Sawakis Weisheiten spazieren zu gehen. Wir beginnen in der Stimmung des heutigen Tages und wandern ein wenig durch das Sinn-des-Lebens-Tal, ehe wir hierher zurückkehren.
Also: Wie geht es dir denn heute?

Sawaki: „Dir geht's mal gut, dir geht's mal schlecht - aber lohnt es sich denn wirklich, dich von der Laune des Tages verrückt machen zu lassen? Wenn du einmal ganz loslässt, wirst du feststellen, dass das alles eigentlich ganz egal ist. Du musst sterben um ein glückliches Leben zu führen.“

Ist hiermit der Tod gemeint, wie wir ihn verstehen? Vielleicht geht es um den Tod unserer ewigen Bewertungsmuster, unseres eigenen Vorrechnens von „Wenn ich das und das hätte, wäre ich glücklich. Wäre ich nur dünner/ jünger/ reicher, dann...“ Unser Verhandeln mit dem Schicksal. Wenn wir etwas erreicht haben, wollen wir schon das nächste. Wir stehen nie still und schauen auf das, was da ist. Ein Haus, ein Dach, eine Mahlzeit. Gerade jetzt.

Es gibt dazu eine kleine Zen-Geschichte, die mir im Gedächtnis geblieben ist:
Ein Zen-Schüler fragt den Meister nach dem Weg des Zen. Der Meister antwortet: Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich.

Nicht: Wenn ich gehe, bin ich in Gedanken schon da, wo ich hinwill. Wenn ich esse, läuft der Fernseher.
Das ist das, was ein Rezensent hier als „Lebe dein Leben aufmerksam(er)“ bezeichnet und es ist es auch nicht. Von analytischen Durchhaltesprüchen wie „Lebe dein Leben... aufmerksam“, die uns von der Tätigkeit selbst, dem Leben, distanzieren, hin zum tatsächlichen Praktizieren ist es ein großer Sprung.

Sawaki: „Sich der Übung zu widmen ist etwas anderes, als über die Übung nachzudenken.“

Alles, was ist, ist Übung. Wir nehmen die Zen-Sprüche zu ernst, die uns sagen, wir sollen alle Besitztümer aufgeben und unser Ego sterben lassen. Wir denken schon wieder zu materialistisch. Wie kann man diesen Spruch (negativ) ernst nehmen von jemandem, der über die „Klo-Schule“ spricht?

Sawaki: „Zen ist dein tägliches Leben. Wenn du auf's Klo gehst, musst du auf dem Klo dein Leben neu erfinden.“

Unsere Besitztümer also aufzugeben?
Das heißt nicht, nichts mehr zu schätzen und alles wegzuwerfen und zu verschmähen. Es heißt nur, dass wir uns nicht vom Verlust von Dingen zerstören lassen. Dann „haben“ wir keine Besitztümer mehr, keine Anhaftungen. Ich liebe viele Dinge, die mir kostbar sind. Bei genauerem Hinsehen sind sie mir nur kostbar, weil ich Erinnerungen habe, die ich mit ihnen verbinde. Ich brauche die Dinge also scheinbar nur, um den Zugang zu diesen Erinnerungen zu aktivieren. Also hänge ich nicht an den Dingen als solchen, denn sie sind nur Erinnerungshilfen. Mit allen daran hängenden Fragen.

Sawaki: „Um zu erkennen, dass die Buddhanatur uns ganz erfüllt, müssen wir erstmal die Vergänglichkeit erkennen. Die Vergänglichkeit zu erkennen bedeutet, unserem Leben einen Sinn zu verleihen. Wenn du die Vergänglichkeit erkennst, wirst du verstehen, dass es besser ist, dich für andere zu opfern als für dich selbst zu leben. Es ist dieser Geist, der sich für andere opfert, der die Vergänglichkeit erkennt.“

Mit dem westlichen Geist überflogen, nur halb gelesen (wenn ich lese, lese ich?), ist man schnell ermüdet. Vergänglichkeit. Natürlich. Der Sinn. Irgendwie gehört der Sinn des Lebens ja ohnehin in eine neumoderne Denkweise. Wir sind abgestumpft auf der Sinnsuche, haben uns wundgesucht und nichts gefunden.
Wir denken und analysieren und machen uns niemals wirklich in aller Ernsthaftigkeit klar, was diese Worte über Vergänglichkeit bedeuten:

Wir werden ALLES verlieren, was wir haben.

Alles, was wir jemals erringen, wird kaputt gehen. Jeder Mensch, den wir jemals treffen, wird sterben. Wir werden jeden Menschen in unserem Leben verlieren.

Das ist eine harte Wahrheit, deren Ernst wir uns niemals vollständig zu Bewusstsein treten lassen, aus Angst vor den Konsequenzen. Denn es macht auch vor uns nicht halt:

Sawaki: „Wer weiß schon, ob ich morgen noch leben werde?“

Auch wir werden sterben und wir werden nichts mitnehmen können. Wir werden aufhören, zu existieren. Wie soll man im Angesichts dieses bodenlosen Abgrundes einen Sinn finden können, der diese Schmerzen heilt? Ist das nicht der Grund, warum wir uns ständig ablenken?
Wir leben ewig im Morgen, in dem, was wir erreichen wollen, was wir haben wollen, was wir (heute) noch tun wollen. Wir tun so, als hätten wir ewig Zeit. Und wenn wir nicht gerade im Morgen verweilen, verlegen wir unsere Gedanken aufs Gestern und schwelgen wehmütig in Erinnerungen. Wir leben in Mustern, wir leben in Spielen. Wir leben nach Lebensregeln, die wir aufgeschnappt haben, glauben, in einem bestimmten Alter müsse man gewisse Dinge erreicht haben, Errungenschaften vorzeigen können. Ein ewiger Rush, vorbei am Sein, ein ewiges Mehr-Werden, ein Anders-Werden.

Sawaki: „Du widmest dich eifrig deinem Studium, weil du ein klares Ziel vor den Augen hast. Außerdem motiviert es dich, wenn andere deinen Erfolg sehen. Aber sobald du dein Ziel erreicht hast, überkommt dich wieder die Schwermut: Irgendetwas fehlt da doch noch. Deinem wirklichen Selbst wirst du erst dann begegnen, wenn du aus diesem stinkenden Fleischsack ausbrichst und eins wirst mit dem Universum.“

Die Vergänglichkeit, die Endlichkeit und die Suche haben nichts Lebensverneinendes. Sie machen den Augenblick kostbar.

Sawaki: „Glück findet der, der arm geboren durch eine harte Schule geht. Er versteht, dass eine Not nicht unbedingt eine Not und eine Freude nicht unbedingt eine Freude ist.“

Erstaunlicherweise (für mich selbst erstaunlich) fällt mir auch hier wieder eine Geschichte ein, die Geschichte vom Glück im Unglück und dem Unglück im Glück. Es ist die Geschichte von einem Mann, seinen Pferden und seinem Sohn und ist zugleich eine der "bekanntesten Parabeln aus dem Huainanzi", die uns die Relativität von Glück und Unglück lehrt.

Glück und Unglück sind Glück und Unglück, weil wir sie zuordnen in diese Kategorien. Was uns temporär voranbringt, halten wir für Glück. Wenn uns etwas hindert, halten wir es für Unglück.

Westlich gesagt: Die Dinge, die man hinter sich hat, sehen irgendwann immer anders aus als sie uns zur damaligen Zeit erschienen. Viele Quellen des Frustes können uns später als fruchtbare Wachstumsquellen erscheinen, wenn wir erst einmal die Größe erreicht haben, es uns - befreit vom Schmerz der Erfahrung - einzugestehen.

Und nun, lieber Leser dieser Rezension, habe ich dich wohlbehalten wieder beim Startpunkt abgeliefert. Nun kannst du nach diesem kleinen Spaziergang im Sonnenschein mit den zenbuddhistischen Wölkchen am Himmel selbst entscheiden, ob Sawaki zu dieser Zeit für dich das Richtige ist.

Ich kann nur sagen: Für mich war es und ist es großartig und damit eine klare Kaufempfehlung für all diejenigen, die sich Wahrheiten auch aus Sätzen herauspicken können, in denen "Arsch" oder "Furz" steht. Entschuldigung. Das ist dann die wenig meisterliche und darum umso meisterlichere Seite des Herrn Sawaki, der den "Herrn Sawaki nicht immer nach seiner Meinung" fragt, wie er selbst sagt.
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149 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2009
Kodo Sawaki ist für mich einer der wichtigsten Zen-Lehrer überhaupt, denn keiner vertritt die tiefgreifende Idee des Zen so schnörkellos wie er. Im Zen geht es ja im Wesentlichen darum, alle Illusionen unseres Denkens und oberflächlichen Wertens aufzulösen und zu dem zu finden, was "die wahre Wirklichkeit von uns" ist. So schreibt Kodo Sawaki beispielsweise: "Die Menschen versuchen, es selbst beim Zazen (der Zen-Meditation) noch zu etwas zu bringen. Selbst auf dem Buddhaweg machen sich selbst Stress."

Das ist in meinen Augen überaus treffend und hilfreich. Denn solange wir Zen "zu erreichen" versuchen, bleibt es ausserhalb unsere Reichweite. Erst wenn wir erkennen, dass es nichts zu erreichen gibt, erreichen wir alles. Kodo Sawaki kann uns die Augen dafür öffnen.

Dazu einfach noch ein paar willkürlich herausgegriffene Sätze:

"Du hältst nur das, was in deinen engen Rahmen passt, für Wirklichkeit."

Über Zazen: "Wir sitzen, eins mit dem Universum."

"Wenn du sagst, dass du keine Zeit hast, bedeutet das, dass du dich von etwas Äusserem versklaven lässt."

"Solange du noch die Bestätigung von anderen brauchst, ist deine Praxis nicht echt."

"Wenn du aufhörst, so ein Theater um dich selbst zu machen, wirst du sehen, dass alles ganz einfach ist."

"Welchen Sinn hat unser Leben eigentlich? Unser Leben hat keinen Sinn! Und durch Zazen kommst du jetzt endlich an den Punkt, an dem du verstehst, das es gar nicht darum geht, "was es bringt" - einschliesslich dieses Zazens selbst."

usw. usw.

Kodo Sawaki kann uns von vielen falschen Vorstellungen befreien. Wer sich ernsthaft mit Zen beschäftigen möchte, für den wird dieses Buch ein Glücksgriff sein.

Peter Steiner, Autor von "Das Zen des glücklichen Arbeitens", "Weisheit für Minimalisten" u.a.
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139 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Mai 2007
Im Buddhismus gilt selbst die Luege als ein Kunstgriff auf dem Weg der Wahrheit. Jeder der Sprueche Sawaki Roshis, des grossen Neuerers des japanischen Zen im 20. Jahrhundert, ist ein Juwel. Von Sawakis Dharma-Enkel Kushiya aus den gesammlten Werken ausgewaehlt und mit einem erhellenden Nachwort versehen, liegt hier die Essenz seiner Zenlehre vor. Man kann das Buch an jeder Stelle aufschlagen und wird mit Sicherheit auf Worte stossen, die 100% auf das eigene Leben zutreffen. Aber Vorsicht: Sawaki ist nicht erbaulich. Ihm geht es darum, lang gehegte Meinungen und (Vor-)Urteile zu hinterfragen, um uns aus der Falle unseres Egos herauszulocken. Wenn wir das, was Sawaki zu sagen hat, schonungslos auf uns selbst anwenden, ist es hoechst unbequem.

Vom Uebersetzer, dem Abt Muho, mit einem weiteren, ebenfalls wichtigen Kapitel des Uchiyama Roshi versehen.
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2011
Dieses Buch gehört zu den aufrichtigsten und auch humorvollsten Büchern, das ich je gelesen habe. Kodo Sawakis Sprache ist direkt, unverblümt und oft wie ein "Gewitter, das mit Hagel und Sturm über uns hereinbricht." (Kushiya Shusoku, Nachwort) Dieses Buch ist nicht nur für diejenigen Menschen zu empfehlen, die sich für Zen-Buddhismus interessieren, sondern auch für alle Menschen, die sich selbst und anderen nichts mehr vormachen wollen.

Mir scheint, das sich Kodo Sawakis Sprüche gegen zwei Formen theatralischen Verhaltens des Menschen wenden: (1) Einmal wendet er sich gegen das engstirnige Alltagsleben der Menschen, in denen man oft ohne Rücksicht auf andere Menschen egoistische Ziele verfolgt. (2) Zum Anderen wendet er sich gegen die theatralischen Versuche, unser beschränktes menschliches Alltagsleben zu überwinden, indem man krampfhaft-willentlich versucht, sich mit einem universalen Standpunkt zu identifizieren.

Kodo Sawakis Aussprüche zielen meiner Meinung nach auf eine Lebenshaltung, die jenseits dieser Theatralik liegt. Diese Aussprüche treffen dabei keineswegs direkt ins Schwarze: "Unser tägliches Leben zu leben ist das Schwarze, um das es hier geht, und keiner, nicht einmal Sawaki Roshi, kann uns das abnehmen." (Muho, Vorwort) Und genau das scheint mir die Stärke dieses Buches zu sein: Kodo Sawaki macht sich und anderen nichts vor. Hier wird keine Erleuchtung versprochen, sondern hier werden Illusionen zerstört (inklusive die Illusion, dass sich Illusionen einfach so zerstören lassen).
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55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juni 2008
Kodo Sawaki ist in fast jeder seiner Aussagen wie eine frische Brise. Durch seine zupackende, nie festzunagelnde Ausdrucksweise verführt er aber auch dazu, ihn auf die leichte Schulter zu nehmen. Dabei steckt so viel Weisheit in diesem dünnen Buch, dass man es immer und immer wieder lesen kann. Wie man respektlos respektvoll, ernsthaft heiter, und in der Anspannung entspannt sein kann - das lehrt Kodo Sawaki.
Dennoch: Für Leute, die sich das erste Mal mit Zen bewusst beschäftigen, sicherlich eine Nummer zu hoch und eine Einladung zu Missverständnissen. Mein Tip: Mit Shunryu Suzukis "Anfänger-Geist" und Alan Watts' "Zen - Stille des Geistes" anfangen.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2010
Ich habe nicht viele Vorkenntnisse und habe zuvor nur aus reinem Interesse ein paar Bücher über Buddhismus gelesen, bin also wenn
überhaupt blutiger Anfänger bzw. Interessent. Deshalb habe ich erst gezögert überhaupt eine Rezension zu schreiben. Ich schreibe sie jetzt dennoch, damit Anfänger sich nicht abschrecken lassen aus Angst, dieses Buch nicht verstehen und mit ihm noch nichts anfangen zu können und erst einen langen Weg zurückgelegt haben zu müssen, bevor sie es lesen "dürfen". Ich musste die Bedeutung einzelner Sachbegriffe aus dem Buddhismus zugegebenermaßen sogar nachschlagen, um den Zusammenhang zu verstehen und einiges ist mir vielleicht entgangen, aber trotzdem kam ein großer Teil der Mitteilungen an, wenn man mit einem offenen, vorurteilsfreien Geist herangeht. Sicherlich liest man dieses Buch als "Fortgeschrittener" anders, dennoch kann man es auch als Laie lesen. Ich habe das Gefühl, dass mich dieses Buch ein Stück freier gemacht hat, zumindest hat es mir viel zum "nachdenken" gegeben, was auch an der sehr direkten Art liegt, wie einiges vermittelt wird und ich einen guten Eindruck von der buddhistischen Lebenseintellung gewonnen habe.
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73 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. September 2007
...ach was habe ich herzhaft gelacht! Nach einem jahrzehntelangen Mühen als katholischer Buddhist (; - ))) hat nun endlich mal einer gesagt, was ich mir schon lange denke, aber nie in letzter Konsequenz zu denken wagte.
Fünf Sterne reichen nicht aus, um zu "bewerten"!
Macht die Fenster weit auf in euren engen Jammerstuben! Draußen weht die kühle erfrischende Brise der Freiheit!
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104 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juli 2007
Wieviele Sterne sind hier richtig ? Einer oder fünf?

Die Antwort ist relativ einfach :
Wenn das ihr erstes ZEN Buch sein sollte, dann ein Stern.

Wenn es jedoch (wie in meinem Fall) ihr x-tes Zen Buch ist dann volle 5 Sterne.

Fazit : Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert, öfters nachgedacht, selbst philsophiert und mich diebisch gefreut wenn er seiner eigenen Zunft (falls man das bei Zen Meistern überhaupt sagen kann) kräftig an die Karre fährt. Laien gefällt das Buch - Gebildeten Wissenschaftlern stößt es anscheinend auf. Gut so.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juni 2009
Wohl kein Zen-Lehrer ist so radikal wie Kodo Sawaki. Er zerstört alle Illusionen, sogar die, die man über Zen hatte. Für Leser, welche sich schon ausgiebig mit Zen befasst haben, ist das Gold wert, für Anfänger dürfte es eher unergiebig sein.

Schnörkellos, authentisch, aussergewöhnlich.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Herrlich ! Kein aufgesetztes spirituelles Gesülze. Kein romantisches Getue. Kein "Himmel hoch jauchzender meditativer Schnick Schnack" In 20 Jahren habe ich so manches Buch über Buddhismus und Zen gelesen, Kodo Sawaki und die "....größte Lüge aller Zeiten" steht ganz oben auf meiner Rangliste. So sehr erfrischend und deshalb so erleichternd. Für Menschen, die allerdings einen Ratgeber suchen, um sich "wieder einmal" aus dem alltäglichen Schlamassel zu "verpissen", ist das Buch nix. Denn eines wird klar: im Zen geht es um den Alltag. Hier findet genau das statt, was Du suchst. Es ist alles da. Sorry. Auch wenn es langweilig klingt. Aber Langeweile gehört eben mit zur "Erleuchtung". Aber genug der Worte. Lies das Buch. Mehr brauchst Du nicht. Ach so...stimmt nicht ganz: setz' Dich aufs Kissen und halt Deinen Mund !
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