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am 8. Juli 2004
Das Buch hat gerade mal 100 Seiten und dann liest man z.B. auf Seite 25 einen kleinen Hinweis der Übersetzer, dass Kitano im Original mehrere Seiten lang über eine Schauspielerin schreibt und das hier auf eine halbe Seite heruntergekürzt wurde.
Was soll diese Zensur? Egal wie unwichtig diese mehreren Seiten den Übersetzern zu sein schien, möchte ich doch bei einem übersetzten Buch erwarten können, alles zu lesen. Das Buch ist 1998 erschienen und es brauchten die Übersetzer wohl 6 Jahre und dann ist es nicht einmal vollständig.
Und warum aus rechtlichen Gründen nur in der deutschen Version ganze Namen ausgelassen wurden ist auch fraglich. Wenn das jemanden interessiert, könnte er sich auch das japanische Original kaufen und danach gezielt suchen oder im Internet danach recherchieren, denn welcher große Schauspieler aus dem Film Johnny Mnemonic mit Keanu Reeves eine Homo-Ehe einging sollte schließlich auch so einfach rauszufinden sein.
Das Buch selbst liest sich sehr leicht und philosophiert, teils witzig teils ernst, über das Leben, die Japanische Gesellschaft und Frauen.
Buch: 5 Sterne
Übersetzer: 2 Sterne
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am 21. Oktober 2005
Beat Takeshi hat gemerkt wie er leicht Geld verdienen kann. Er plaudert einfach drauflos. Hier lässt er ein paar drastische Worte fallen, dort schlägt er sich mit Alpha-Männchen-Gehabe an seine gar nicht so breite Brust und an anderer Stelle schreibt er fast verschwörerisch über andere Schauspieler. Nicht sehr gehaltvoll ist das, aber lustig wegzulesen allemal. Ich habe an einigen Stellen laut gelacht - und da gibts wirklich schlechteren Zeitvertreib. Trotzdem mag ich seine Filme lieber.
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am 20. November 2010
Der japanische Entertainer Takeshi "Beat" Kitano bringt uns in knapp 100 Seiten seine Gedanken über Frauen, die japanische Gesellschaft sowie das Showbizz und seine Erkenntnisse über sich selbst näher. Geprägt sind all seine Anekdoten und Meinungen von seinem schweren Verkehrsunfall, der ihm eine Lähmung seiner rechten Gesichtshälfte bescherte. In lockerer Schreibweise wird nun über Frauen und ihre Einstellung zu verschiedenen Dingen (wie die Ehe oder auch das Abnehmen) beschrieben und kommentiert. Dabei wird kein Blatt vor den Mund genommen und alles offen angesprochen. Die Kapitel scheinen willkürlich gewählt, aber dennoch interessant zu lesen, wobei die Erläuterungen zur japanischen Gesellschaft und dem japanischen Showbizz wohl den meisten Europäern nicht viel sagen werden. Vielmehr sind die Ausführungen Kitanos zum Thema "Frau" am interessantesten und hier und da wird man(n) zustimmend nicken. Dieses Buch ist keine Offenbarung - soll es aber auch nicht sein. Es bietet einfach nur eine Sammlung von Gedanken eines Entertainers, Regisseurs und Schauspielers in Schriftform. Ich fand das Buch teils witzig, teils schockierend und unterhaltsam, aber sicherlich keine Zeitverschwendung. Abschließend soll ein Zitat aus S. 43, das das Buch gut repräsentiert, genannt werden:

"Sie hat ein angenehmes Wesen, oder besser gesagt: Sie ist ein sehr warmherziger Mensch. Vor allem ihre Wahnsinnstitten - Körbchengröße F, einfach umwerfend! Wie gern würde ich im Tal dieser herrlichen Brüste klemmen. Und ratet mal, was da wohl eingeklemmt wäre... Ich bin eigentlich immer geil, und wenn ich ein Mädchen toll finde, dann denke ich unentwegt daran, sie zu poppen. Nebenbei gesagt, eine Frau, die sich mir hingibt, ist ohnehin mein Typ"
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am 26. Juni 2004
Der große Meister des japanischen Kinos der Gegenwart (Zatoichi, Brother, Dolls) begibt sich auf schriftstellerische Pfade (und das wohl nicht zum ersten Mal). Diese erste deutsche Veröffentlichung ist aber leider enttäuschend.
Wer einigermaßen mit Ironie und Satire umgehen kann, der wir in diesem Buch nichts Neues lesen können. Wer Satire allerdings noch nicht mal erkennt, wenn sie auf seinem Gesicht sitzt, der wird in dem Buch viel frauenfeindlichen Stuff vorfinden, der zu einem angenehmen politisch-korrekten Aufgeregtsein animiert.
Der Stil ist einfach, der Inhalt ist leidlich komisch und alles hat man schon einmal so und v.a. besser gelesen. Erinnerte mich an "Generation Golf"-Epigonen, in denen sich seitenlang über die Unzulänglichkeiten von Zeitgenossen und deren Scheitern an der Umwelt ausgelassen wird. Kann man lesen, bringt einen aber nicht weiter. Beat Takeshi sinniert also über so weltbewegende Themen wie Diäten, Eheleben, Geld, Alkohol etc.
Interessant ist natürlich der kritische Blick auf die japanische Gesellschaft, aber das allein macht kein gutes Buch. Vielleicht ist das Buch auch Beat Takeshis "Notes of a dirty old man"-Vermächtnis...da ist Bukowski aber besser, härter und lesenswerter.
Bleibt zu hoffen, daß der Verlag hier ein schwächeres Werk vom Beat veröffentlicht hat und noch andere und bessere Bücher folgen werden.
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am 28. Juni 2004
Nicht, daß ich falsch verstanden werde: ich bin großer Fan von Takeshi Kitanos Filmen. Umso mehr war ich von diesem Buch enttäuscht. Ich weiß leider nicht, was er mir mit diesem Buch sagen möchte und ich habe den Eindruck, er hat einfach mal alles über Frauen, Geschlechtsteile und Beziehungen zwischen Frauen und Männern aufgeschrieben, was ihm gerade so durch den Kopf ging. Von einem solchen Buch hatte ich exakte Beobachtungen erwartet, die pointiert und satirisch Dinge ins Visier nehmen, die in der japanischen Kultur vorkommen (positives Beispiel für deutsche Kultur: Dieter Nuhr). Leider kommt der Text brachial und polemisch herüber. Der Humor funktioniert nicht, da keine Brechung stattfindet: wenn der Autor über Pornographie redet, benutzt er auch deren Termonologie. Überraschungen, Überzeichnungen, Untertreibungen etc. finden nicht statt. Er nimmt bei der Wortwahl kein Blatt vor den Mund und sagt es so wie es aus seiner Sicht ist. Das mag für einige Leser positiv, erfrischend sein (positives Beispiel für ähnliche Sprach-/Wortwahl: Dietmar Wischmeyer). Auf die Dauer wirkt es aber hier eintönig und erwartbar. Besonders, da er auch nicht in den sprachlichen Mitteln variiert und den brachialen Ton durchzieht. Daher mein Rat: lieber das Geld beim Buch sparen und es für einen von Takeshi Kitanos Filmen ausgeben (z.B. Zatoichi oder Hanna-Bi oder (als Schauspieler in) Battle Royale)- man hat mehr davon und behält den begabten Mann in besserer Erinnerung.
Nur ein Wort zur Aufmachung: im Text wechselt die Schrift in einigen Absätzen unschön und ohne Grund die Größe. Es macht den Eindruck, als wäre beim Satz kein Profi am Werk gewesen. Unabhängig vom Inhalt ist das schade.
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am 5. Juli 2004
Man lese in der Mensa Beat Takeshi. Unwillkürlich verfällt man in minutenlanges Lachen, zum Beispiel, wenn er davon erzählt, wie seine Frau das Haus mit Alarmanlagen versieht und er danach nicht mehr reinkommt. Alle Frauen, die einen so lachen sehen, interessieren sich plötzlich für den, der da Beat Takeshi liest - und natürlich für den Autor. Übrigens: In Marokko scheint er noch unbekannt zu sein. In Deutschland ist das dank dieses Buches nun endlich anders!
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am 25. Februar 2006
Diese Buch kann man sich sparen. Das Beste ist der Klappentext. Im Buch kommt nichts mehr.
Aber der Klappentext ist gut!
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am 4. Juli 2004
Man muss es wohl als Satire nehmen, obwohl es nicht immer leicht fällt, das Büchlein nicht einfach als verunglückten, biografischen Schreibversuch abzutun. Stellt man sich aber vor, Takeshi Kitano steht wie ein Comedian auf der Bühne und poltert seine derben Monologe in eine johlende Menge, so kommt man der Absicht von Warum ich Frauen trotzdem mag" wohl am nächsten. Takeshi ist nichts heilig. Er grollt, schimpft, pöbelt, macht sich lustig, ist selbstherrlich, brünftig, entlarvt das Konservative hinter der liberalen Maske und das Weibchen hinter der emanzipierten Frau, kehrt den Super-Macho heraus und hat Freude daran, jede Gesellschaftsgruppe gründlich zu schockieren. Für Beat"-Fans ist dieses Buch vermutlich ein Muss, für die Japan-ist-das-Land-der-hohen-Kultur"-Fraktion hingegen eine Ohrfeige.
Ich gebe zwei Sterne, weil das Buch ein Nischenprodukt ist, das Leser, die nicht mit Takeshis Humor vertraut sind, ratlos vor den Seiten sitzen lässt. Ein kurzer Abriss über Takeshis komödiantisches Schaffen von Seiten des Verlages hätte hier gut getan.
Ein Lob übrigens an die Übersetzer: Es wird nicht leicht gewesen sein, den Text, der überwiegend aus Slang und sprachlichem Macho-Gebahren besteht, ins Deutsche zu übertragen. Es ist ihnen meisterhaft gelungen.
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