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am 23. April 2009
Angeblich hat Edward Bunker dieses Buches während seines Aufenthaltes in San Quentin geschrieben. Das Manuskript wurde jedenfalls erst nach Bunkers Tod 2005 wiederentdeckt - und nun veröffentlicht. Mitte der 60er-Jahre war das Buch von allen Verlagen abgelehnt worden.

Ein Grund für diese Ablehnung war wahrscheinlich, dass ein Held fehlt, wie er in Mickey Spillane-Romanen vorkommt, oder bei Raymond Chandler. Auch der entscheidende Polizeieinsatz fehlt. Bunker konzentriert sich auf seine Verbrecher - und darauf, wie sie denken, wie und wovon sie leben, wie sie fühlen und wie sie handeln.

Mit dem Verbrecherleben kennt - oder kannte - sich Bunker aus: er dealte, raubte, betrog und saß 11 Jahre im Gefängnis. Dort begann er zu schreiben, auch Hollywood interessierte sich für Bunker, verfilmte seine Bücher, setzte ihn als Schauspieler ein - und nutzte bei mehreren Filmen seine Kenntnisse als "Berater".

Spätestens das Cover macht klar, dass bei diesem Buch keine Gutenacht-Geschichte für Kinder zu erwarten ist. Es handelt sich um feine Pulp-Fiction, die genauso wahr sein könnte. Bunker schreibt eine knappe, klare Sprache, verwendet kurze Sätze, beschreibt Betrügereien und Deals bis ins Detail. Das Buch liest sich so frisch, als wäre es eben erst geschrieben worden.

Der einzige Nachteil: so etwas wie ein Held fehlt, wie gesagt. Die einzige Figur, deren Denken und Handeln besonders genau verfolgt wird, ist ein Junkie, ein mieser, kleiner Gauner ohne Freunde, wie es gleich zu Beginn heißt. Die Einblicke in das Junkie-Milieu sind interessant, aber deprimierend ist es auch, von den Umständen zu lesen, unter denen diese Typen hausen.

Trotzdem: ein klarer Tipp, wer sich für "hardboiled"-Thriller interessiert und eine schnörkellose, geradlinige Sprache mag!
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