Kundenrezensionen


29 Rezensionen
5 Sterne:
 (20)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der "Held" ohne Namen kehrt zurück
Neo-Noir Krimi im Stile der anonymen Krimihelden der dreissiger und vierziger Jahre.
Ich muss - trotz regen Krimikonsums - gestehen, der Autor war mir neu. Der Titel "Driver" und der kurze Klappentext erinnerte mich an den gleichnahmigen Film mit Ryan O'Neal und Isabelle Adjani. Obwohl eine andere Geschichte scheint die Figur des Titelhelden davon inspiriert. Wer den...
Veröffentlicht am 26. Januar 2008 von sellosan

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Öde
Ööööde, langweilig und gänzlich unspannend.Verworren und belanglos. Ein Vorredner hat dieses Machwerk mit Chandler und Hammett verglichen. Diese beiden überragenden Autoren wären wahrscheinlich zutiefst beleidigt.
Vor 18 Monaten von Filius veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der "Held" ohne Namen kehrt zurück, 26. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Driver: Roman (Gebundene Ausgabe)
Neo-Noir Krimi im Stile der anonymen Krimihelden der dreissiger und vierziger Jahre.
Ich muss - trotz regen Krimikonsums - gestehen, der Autor war mir neu. Der Titel "Driver" und der kurze Klappentext erinnerte mich an den gleichnahmigen Film mit Ryan O'Neal und Isabelle Adjani. Obwohl eine andere Geschichte scheint die Figur des Titelhelden davon inspiriert. Wer den Film kennt, vor dessen geistigen Auge tauschen immer wieder Szenen des Films beim Lesen auf.

Der Inhalt ist schnell erzählt: Ein Stuntman für Autostunts in Hollywood, ohne Vergangenheit und langfristige menschliche Bindungen, fährt für Überfälle unterschiedlicher Gangster die Fluchtwagen. Bei einem fingierten Raubüberfall geht etwas schief. Er will die Beute seinen Verfolgern zurückgeben und in Ruhe gelassen werden. Die Gegenseite hält sich nicht an ihr Versprechen, und der namenlose Held muss sich rächen, um seinen äußeren Frieden zu finden.

Die kurze Geschichte mit 160 Seiten ist nicht kontinuierlich erzählt, sondern gewinnt ihre Spannung aus verschiedenen Teilgeschichten, die kapitelweise auf verschiedenen Zeitebenen miteinander verschachtelt sind und erst in den letzten Kapiteln zusammenlaufen. Der Fortgang der Handlung wird hauptsächlich durch lakonische Dialoge statt durch eine actionsreiche Erzählweise getragen.

Der Ende erlaubt Fortsetzungen mit diesem "Titelhelden", die sich auch in den letzten Sätzen des Buches ankündigen.
Das Buch ist für den Krimiliebhaber mit Vorliebe für hard-boiled Charaktere wie geschaffen. Man kann und sollte es am Stück lesen, weil ansonsten leicht den Faden verloren geht.
Das Buch macht jedenfalls Lust auf andere Bücher des Autors; Hinweise hierzu gibt es auf der Autoren-homepage. Zur Ergänzung einfach mal wieder in die Videothek gehen und sich "Driver" von vor ca. 25 Jahren ausleihen. Wie gesagt - die Geschichte ist eine andere, die Charaktere nicht "verwandt", aber bestimmt "verschwägert"
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abgefahren, 20. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Driver: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der Krimi des Jahres 2007. Ein Profi-Fahrer für Stunts und mittelschwere Überfälle gerät wegen eines dumm gelaufenen Jobs auf die Abschussliste der Mafia. Allerdings beißt die sich dann die Zähne an Driver aus.

Der kurze Roman ist in einer Art "Rondo-Schnitt" erzählt: Ganze Szenen wiederholen sich fast wortwörtlich, biografische Rückblicke werden scharf in den Gang der rasanten Handlung geschnitten. Das ergibt einen sehr schönen, melancholischen Sound.

Obwohl das Buch extrem kurz ist - man kann es locker an einem Abend lesen - blättert sich da doch ein Leben als Ganzes auf. Sehr gelungen. Höhepunkt ist das Gespräch zwischen Driver und dem verbleibenden Obermafiosi, das mit wenigen Zeilen einige hundert Zeilen Sartre in den Schatten stellt. Driver als jemand, der sich völlig autonom selbst erfindet. Er ist Fahrer - nicht mehr und nicht weniger - als Person völlig im Einklang mit seiner Funktion. Das dieser Einklang nicht gestört wird, ist auch die Bedingung für jeden Job, den er annimmt. Erst als das nicht mehr stimmt, laufen die Dinge aus dem Ruder.

Der Schluss lässt auf eine Serie hoffen. Fast klingt da eine Art verquerer Märchenton an. Hier ist etwas, was man von diesen amerikanischen hard boileds gar nicht kennt: Romantische Ironie.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE RENAISSANCE DER SCHWARZEN SERIE, 11. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Drive: Roman (Taschenbuch)
DRIVER ist ein origineller in knapper Sprache gehaltener temporeicher Thriller, der sehr an die Schwarze Serie aus den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts erinnert.

DIE STORY:

DRIVER, Hauptprotagonist ohne Namen und Einzelgänger, ist - wie der Name schon sagt - Fahrer. Er ist darauf spezialisiert, bei Coups das (Flucht-) Auto zu fahren. Er ist der Beste auf dem Markt! Er verwahrt sich - aus Eigenschutz - davor, Details über die einzelnen Coups und über die Höhe der angestrebten Beute zu erfahren. Er bietet seine Job für ein festes Honorar an. Beim letzten Coup ist etwas schief gelaufen. Sie müssen verpfiffen oder reingelegt worden sein. Von dem Überfall kommt nur das weibliche Bandenmitglied zum Fluchtauto zurück. Auf der Flucht stellt sich dann heraus, dass die Beute um ein Vielfaches höher ausgefallen ist, als angeblich zu erwarten war. Es muß sich um heißes Geld handeln, das zudem wohl auch noch der Mafia gehört. DRIVER ist klar, dass die Mafia das nicht auf sich sitzen lassen wird, sodern gnadenlos ihr Geld und die Täter jagen wird. Er sieht nur eine Chance aus der Sache so gut es geht wieder rauszukommen: er dreht den Spieß um und wird vom Gejagten zum konsequenten Jäger ...

FAZIT:

Atemberaubend und Klasse! Hatte ich in meinen Rezensionen zu den Krimis von
DECLAN HUGHES über dessen Detektiv ED LOY schon darüber geschwärmt, dass sie im Stile der Schwarzen Serie sind, gilt dies für DRIVER erst recht. Auch JAMES SALLIS reiht sich hier in die Tradition HAMMETTs und CHANDLERs ein. Wie einst SAM SPADE oder PHILIPP MARLOW droht DRIVER im Netz (organisierter) Kriminalität unter zu gehen. Standen SPADE und MARLOW - als Detektive - damals wenigstens nach außen hin noch auf der legalen Seite, geht JAMES SALLIS hier noch einen Schritt weiter und siedelt seinen Protagonisten von vornherein auf der kriminellen Seite an. Dass dieser dann selbst Opfer krimineller Machenschaften wird, spiegelt die heute weiter zugenommene Verflechtung und Verunsicherung wider; Verlaß ist heutzutage auf nichts und niemand mehr.

Ein ausgesprochen lesenswertes kleines (160 Seiten) Buch, dass aus dem Einheitsbrei der Krimiflut positiv hervorzuheben ist.

Viel Spaß und Spannung beim Nachlesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Haltungsnoten beim Überschlag und in der Verfolgung, 31. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Driver: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der amerikanische Thriller spielt auf der Straße, in Motels, führt abgehalfterte Gangster zusammen, mitten drin einen Helden, der irgendwie mit dem Leben zu Recht zu kommen versucht. James Sallis gelingt der Kunstgriff Fiktion und Realität miteinander zu verschränken, indem er die Geschichte eines Stuntmans erzählt, dessen eigentliches Leben darin besteht, für den Film die halsbrecherischen Sekunden herauszuholen, die einen Actionstreifen seine besondere Brisanz liefern.

Daß sein privates Leben dabei vielmehr Spannung abliefert, er ein Doppelleben als Fluchtfahrer führt, den nur interessiert, wie viel er verdient, wohin die Reise geht und nicht, wie Plan aussieht, ist pure Ironie. Der bessere Film spielt sich im Leben ab. Mögen die Stunts vor der Kamera noch so gewagt sein. Sallis schneidet seine Kapitel kurz, filmisch, wie Szenen. Sein Tempo ist atemberaubend. Er braucht nicht viele Seiten, um seine Geschichte zu erzählen, und trotzdem hat man das Gefühl, mehr gelesen zu haben. Was daran liegt, daß Sallis auf das schmückende Beiwerk verzichtet, das anderen Thrillern die Luft nimmt.

In Rückblick und Gegenwart setzt Sallis das Leben seines Drivers zusammen, ödet einen Leser nicht mit Sozialkritik an, sondern zeigt den American Way of Life abseits des gesicherten Einkommens. Jeder ist sich der Nächste. Und im guten amerikanischen Sinn glaubt auch jeder, daß er es schaffen wird. Meisterhaft in der Charakterzeichnung, überzeugend im Plot, überraschend und subtil zugleich. Selten ist das Leben eines Überlebenden auf der letzten Seite so vollendet mit einem Satz abgeschlossen worden. Sallis kann schreiben. Wir sollten ihn lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Öde, 23. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Driver: Roman (Kindle Edition)
Ööööde, langweilig und gänzlich unspannend.Verworren und belanglos. Ein Vorredner hat dieses Machwerk mit Chandler und Hammett verglichen. Diese beiden überragenden Autoren wären wahrscheinlich zutiefst beleidigt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein perfektes Lesevergnügen, 18. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Drive: Roman (Taschenbuch)
Kein Wort zuviel, keines zuwenig. Ein Held, der keiner sein will, und eine Blondine, mit der die ganzen Probleme anfangen. Als Kulisse die heruntergekommenen Motels und zwielichtigen Bars von L. A..

Driver ist der beste Stuntfahrer, den man in Hollywood kriegen kann. Und manchmal fährt er bei Raubüberfällen den Fluchtwagen, obwohl ihn das gar nicht so richtig interessiert. Genauso wenig wie die Hollywoodfilme. Eigentlich will er nur fahren. Aber dann läuft einer dieser Überfälle schief, und Driver findet sich in einem schäbigen Motel in Arizona wieder, mit mehreren Leichen im Zimmer und einer Tasche voller Geldscheine. Eigentlich sollte auch er tot sein, denn der Raubüberfall war eine abgekartete Sache...

Driver von James Sallis ist ein fesselnder, atmosphärisch dichter und zugleich virtuos erzählter Kriminalroman, eine Hommage an den klassischen Roman noir.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was langweilig ist, wird nicht erzählt: Kein Wort zu viel, 24. Juni 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Driver: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Vorlage des herausragend guten Films. James Sallis pflegt weiterhin seine sehr elliptische Erzählweise, die es verhindert, den Personen allzu nahe zu kommen. Fast eine Versuchsanordnung: Schicksal, das Leben, der Mensch kann halt nicht anders. Kein Wort zu viel. Was langweilig ist, wird nicht erzählt. Dieser Roman ist ein auf das mythische Einzelgänger-Grundgerüst heruntergehungerter Asphalt- und Gangsterthriller ohne Thrill. Aber große Kunst!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Meisterlich, 11. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Driver: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Ich bin nur der Fahrer" sagt Driver in James Sallis schmalem Meisterwerk, und damit meint die Hauptfigur seine Beteiligung an krummen Sachen, bei denen eben ein guter Fahrer gebraucht wird. Und "Driver" ist der beste. Dennoch zeigt dieses kleine Zitat, dass er mit dem Rest der Angelegenheit nichts zu tun haben will, er fährt, kriegt seine Kohle und sonst nichts.
Aber genau das funktioniert bei einer Sache nicht mehr. Sie werden gelinkt und Driver wird genau zu jenen Aktionen gezwungen, die Gewalt fordern und immer nur wieder Gewalt nach sich ziehen, zwingend, in einer nicht aufzulösenden Verstrickung.
Sallis erzählt das in einer gekonnt verknappten Sprache, mit könnerhaft verschachtelten Zeitebenen und in einer Weise, in der alle Elemente nie zum Effekt verkommen, sondern ein großartiges Ganzes ergeben. Kein Wort zu wenig, keines zu viel.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Minimalistische Erzählweise..., 28. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Drive: Roman (Taschenbuch)
mit einem dennoch enorm hohen Mitteilungsgehalt !

So ist meiner Meinung nach dieser Roman mit einem Satz zuallererst zu beschreiben....

Dabei handelt es sich in diesem Roman um eine Geschichte, die alle, die ein wenig Genrekennend sind, schon so oder ähnlich mindestens einmal gelesen haben, aber darum geht es gar nicht...deshalb von mir keine Inhaltsangabe an dieser Stelle, einen Überblick kann man sich über den endlich mal passenden Klappentext verschaffen.

Hier geht es ganz klar um das wie...wie wird eine Geschichte erzählt. Und diese wird gestochen scharf in Wörtern gefasst wiedergegeben, jeder Satz sitzt, macht Sinn und trägt zum Verständnis und - ganz wichtig bei einem Buch - zum Lesevergnügen bei ! Dabei ist der Stil, passend zur Geschichte, als extrem kalt und gefühlslos zu bezeichnen und das passt hier, wie der Driver zu seinem Auto ! Ich mag diese Art von Romanen, kurz und prägnant..keine tonnenweise Abschweifungen die den Spannungsbogen abreissen und den Leser ermüden lassen, weil sie die Geschichte keinen Schritt weiterbringen.

Fazit : Ein kurzes und heftiges Lesevergnügen, das keine Seite zu kurz - und zu lang schon gar nicht - ist !

Kaufempfehlung für alle Genrefans und solche, die Freude an der direkten Sprache haben....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nothing Else But Driving, 21. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Drive: Roman (Taschenbuch)
VON WEGEN: kein Salz in der Suppe, Faden verloren, keine durgehende Erzählweise, holpriger Erzählstil usw. dazu sage ich nur: Mädels, holt eure Wallanders, Rankings, Dan Browns und das Strickzeug aus dem Schrank und vergnügt euch mit dem seichten Gelaber des Mainstraem!
Das hier ist HARDBOILED KRIMI NOIR! Wer sich mit dessen Stilmitteln nicht anfreunden kann (keine Identifikationsmöglichkeiten mit den handelnden Personen, keine Sigertypen, kein Hollywood Happy End, Rückblenden, Brüche, Erinnerungsfetzen, Blut und Wiedersprüche) hat hier eigentlich NICHTS VERLOREN! Driver mit Marllowe zu vergleichen ist eigentlich auch schon ein kleines Verbrechen. Phillip Marllowe verhält sich zu Driver ungefähr so wie Rotkäppchen zum bösen Wolf.
Driver ist auch nicht unbedingt von dem gleichnahmigen Film mit Isabelle Adjani und Ryan o Neal inspiriert wie villeicht vermutet wird sondern eine tiefe Verbeugung vor dem Gnere des Krimi Noir und unter anderem und vor allem auch: "The Hunter" - dem Buch von Donald Westlake das erfolgreich mit Lee Marvin als "Walker" in "Point Blank" verfilmt wurde. Westlakes Pseudonym lautete Richard Stark, er wird im 2. Kapitel an erster Stelle neben anderen Krimi Autoren erwähnt. Allerdings gibt es eine Paralelle wie zu dem gleichnahmigen Film von 1978 allerdings um den Leser womöglich ein wenig hinters licht zu führen.
Am Ende der letzten Seite heißt es (die Stelle sagt nichts über den Plot aus und kann ruhig zitiert werden):
"Es dauerte jahre (...) Jahre bevor Manny Gilden sein
Leben verfilmte" Manny Gilden nun allerdings ist der Regisseur des betreffenden "Driver" Films. Die Story selbst hat aber mit dem Buch nichts so viel zu tun und ist eigentlich nur ein Beweis wie meisterhaft und dem Genre getreu das Buch komponiert ist denn es ist übersäht mit Paralellen und Spuren zu anderen "Hardboiled Noir" Größen.
Wahrscheinlich die Augenscheinlichste ist die erwähnte Paralelle zu Richard Stark und "Point Blank".
Wenn Sie Noir Fan sind sollten Sie unbedingt diesen Film sehen. Auch hier hat der Held keinen verwertbaren Namen außer der Beschreibung einer Tätigkeit. Auch hier geht der Plot von Anfang an mit einer unglaublichen Elektrizität vor sich. Die weibliche Nebenrolle in "Point Blank" neben Lee Marvin wird humorvoll in Driver von Angie Dickinson zu einer Katze Namens Miss Dickinson verniedlicht.
Walkers hervorstechendes merkmal ist genau wie bei Driver die bedingungslose Selbstkontrolle in jeder Situation. Vergleichbar mit Drivers "Drive" kann man ihn wie Walker als unaufhaltsamen Rachengel der Apokalypse sehen der sein Vorhaben durchführt und vor nichts haltmacht: I'm doing nothing else but driving.
Bei genauerem Lesen von Driver erschließen sich noch andere Paralellen. So heißt zum Beispiel Drivers Lehrer "Shannon". John Shannon selbst ist ein Kollege Sallis aus der Krimi Literatur.
Driver ist für mich ein Meilenstein des Krimi Noir mit Zeug zum Klassiker und ein Beweis wie ernst es Sallis mit seinem Beruf meint.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Driver: Roman
Driver: Roman von James Sallis (Gebundene Ausgabe - 20. August 2007)
EUR 16,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen