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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doktorarbeit., 9. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Alles über japanische Tätowierungen: Die japanische Tätowierkunst der Edo-Zeit und ihre Entwicklung bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Wirklich sehr ausführlich und genau beschreibt Dirk-Boris Rödel die Entwicklung der japanischen Tätowierkunst von der Frühzeit bis heute. Im Gegensatz zu den üblichen Bildbänden ist hier der Text umfangreich und mit wissenschaftlicher Präzison geschrieben (16 Seiten Quellennachweis). Zwar hatte ich etwas mehr Bilder erwartet, vor allem auch von entstehenden Tätowierungen, aber dafür erfährt man wirklich fundiert etwas über die Geschichte der japanischen Tattoos.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlung, 13. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Alles über japanische Tätowierungen: Die japanische Tätowierkunst der Edo-Zeit und ihre Entwicklung bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Endlich mal ein Klappentext, mit dem fast alles gesagt ist. Meister Rödel geht hier mit einer wissenschaftlichen Präzision zu Werke, die man an vielen Stellen vermisst. Trotzdem wirkt das Buch nie trocken sondern schafft es immer wieder, mit kleinen Anekdoten und Brückenschlägen zwischen Geschichte und Gegenwart zu unterhalten.

So erfährt man alles wichtige zur Entwicklung der prachtvollen japanischen Tätowierungen, die in Europa größtes Ansehen genießen, in ihrer Heimat aber immer noch sehr oft "geächtet" werden.

Das einzige, was dem Buch meiner Meinung nach fehlt ist ein spezieller Teil zur Bedeutung einzelner Motive. Allerdings könnte man damit wohl ganze Bibliotheken füllen, so dass man sich lieber an die Experten wenden sollte, die in "Alles über japanische Tätowierungen" auch gleich empfohlen werden. Somit ergibt sich ein mehr als lesenswertes Buch, dass jeder Freund asiatischer Tätowierkunst in seiner Sammlung haben sollte!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaftlich & nicht ermüdent, 11. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Alles über japanische Tätowierungen: Die japanische Tätowierkunst der Edo-Zeit und ihre Entwicklung bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Für all diejenigen, die nicht nur einen Koi oder einen Drachen tätowiert haben wollen, weil sie ihn ästhetisch ansprechend finden, sondern auch Hintergrundwissen vermittelt bekommen wollen. Wie diese ,besonders im historischen Kontext gesehene, einmalige Kunst entstand, ihre Entwickelung im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte, und der heutige Stand im (gar nicht so) vorurteilbehafteten Japan, all dass und noch viel mehr sind Themen in Dirk - Boris Rödels sehr informativem Buch. Der Anhang über Künstler in unseren Breitengraden hat mir persöhnlich geholfen den für meine Vorstellungen besten Tätowierer zu finden.

Danke, Herr Rödel!
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4.0 von 5 Sternen Sehr ausführliche Beschreibungen!, 11. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alles über japanische Tätowierungen: Die japanische Tätowierkunst der Edo-Zeit und ihre Entwicklung bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Dieses Buch dient nicht unbedingt als Vorlagebroschüre um sich die nächste Tätowierung auszusuchen, es ist eher als Inspiration zu sehen und erklärt die Herkunft sowie die Gründe für die Motivwahl.
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5.0 von 5 Sternen Sachlich aber dennoch interessant, 12. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alles über japanische Tätowierungen: Die japanische Tätowierkunst der Edo-Zeit und ihre Entwicklung bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Sehr gutes Buch zum Thema "Tätowierungen". Überwiegend werden die historischen Bedingungen und kulturellen Entwicklungen behandelt. Zwar habe ich auch Erklärungen zu den einzelnen Motiven erwartet, jedoch würden diese wohl das Buch sprengen. Daher trotzdem 5 Sterne.
Trotz sachlicher Erläuterungen sind viele bebilderte Erklärungen vorhanden.

Zusammenfassend: Eine Grundvorausetzung für jeden Fan des japanischen Tattoo bzw. Kulturguts !
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 4. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Alles über japanische Tätowierungen: Die japanische Tätowierkunst der Edo-Zeit und ihre Entwicklung bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Da lassen sich die Menschen Tattoos (vermutlich abgeleitet von dem Tahiti-Wort TATU) stechen, also sich mit Tinte oder anderen Farbpigmenten Motive unter die dritte Hautschicht einbringen mittels heute üblicher Tätowiermaschinen oder auch durch Nadeln oder Stichel, je nach gewünschtem Effekt.
Und das bereits seit Menschengedenken an allen Orten der Welt, an denen sich der Mensch ausbreitete, so dass man keiner geografischen Region den Ursprung dieser Technik zuordnen kann.
Tätowierungen hatten nicht nur in der westlichen Hemisphäre bis zum Beginn der 1990er Jahre (Beginn einer wahrhaftigen Tattoo-Mode) eher das Stigma des Matrosen, Schaustellers, Sträflings oder Asozialen. Aber zu allen Zeiten setzten sich auch Männer und Frauen jeden Stands oder Berufs über die Vorbehalte hinweg und ließen sich tätowieren.
Eine sehr alte Tradition haben Tätowierungen auf den japanischen Inseln, nachdem die bereits bei dem dortigen Urvolk, den Ainu, bekannt waren. Zu Beginn der Edo-Zeit (1603-1868) waren Tätowierungen insbesondere bei Prostituierten und Arbeitern beliebt, wurden ab 1720 gar auch als Brandmarkung für Kriminelle benutzt, so dass, ähnlich wie im Westen, ANSTÄNDIGE Bürger sich keine Tattoos mehr setzen ließen (mit den vorstehend angedeuteten Ausnahmen).
Diejenigen, die sich in Japan darüber hinwegsetzten bildeten schließlich gar eine eigene Schicht, die YAKUZA, heutzutage bezeichnenderweise wiederum eine Verbrecherorganisation. In manchen öffentlichen Einrichtungen (insbesondere Bädern und Massagezentren) in Japan wird Menschen mit Tattoos, insbesondere Ganzkörpertattoos, der Zutritt bis in die Gegenwart hinein verweigert.
Trotzdem haben sich zu allen Zeiten eine hohe Anzahl auch ANSTÄNDIGER Menschen Tattoos aus den unterschiedlichsten Gründen stechen lassen. Aus den unterschiedlichsten Gründen sind sie bis zum Ende ihrer Tage damit glücklich und aus den unterschiedlichsten Gründen hätten sie ihr MAL gerne auch wieder los.
Dirk-Boris Rödel, selbst auch Chefredakteur eines deutschen Tätowier-Magazins, beschränkt sich mit seinem großformatigen Buch ALLES ÜBER JAPANISCHE TÄTOWIERUNGEN, wie der Titel bereits sagt, auf die Tattoo-Geschichte Japans und die dort ausgeübten besonderen Techniken von der Edo-Zeit bis hin zur Gegenwart. Gerade das Format (29,6 x 20,8 x 1,2 cm) lässt beeindruckende Darstellungen zu, und jeder, der einen Faible für diese Art des Körperschmucks hat, wird begeistert die 160 Seiten lesen und betrachten. Auch diejenigen die meinen, darüber schon alles zu wissen, werden erstaunt aufmerken. Garantiert.
Drachen oder Dämonen, deren Darstellungen oft auf Sagen beruhen wechseln ab mit Symbolen die Schönheit, Freude oder Vergänglichkeit, Erfolg, Stärke und Glück symbolisieren. Und auch der gegen Ende des 19. Jahrhunderts populäre Stil, den ganzen Körper mit erschreckenden Motiven zu VERSCHÖNERN (?) wird gezeigt, der auf die Darstellung comicähnlicher Illustrationen irgendwelcher Heldengeschichten zurückzuführen ist.

Auch wenn im Westen die Tattoo-Welle derzeit wohl zurückschwappt kann diese hochinteressante Arbeit des Autoren jedem Hilfe und Anregung sein beim Finden seines Tattoos oder zur Bestätigung seiner ablehnenden Haltung bezüglich dieser Art von Körperschmuck beitragen.
Klar, ich habe auch ein Tattoo - gewünscht mit 12 Jahren. Wunsch erfüllt im 56. Lebensjahr, als ich endlich MEIN MOTIV entdeckte. Verrückt? Natürlich, ein bisschen. HMcM
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