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am 7. April 2005
Der Name „Leben außer Kontrolle" spricht Bände, schließlich streben die Gentechniker gerade das Gegenteil an. Sie wollen das Leben nicht nur kontrollieren, sondern - mit Hilfe der Patentämter - besitzen.
Schon in einem früheren Film (tote Ernte 2001) hatte Bertram Verhaag vom Schicksal des Kanadiers Percy Schmeisser erzählt. Dessen Schicksal greift der neue Film wieder auf. Schmeisser züchtet schon seit Jahrzehnten seine eigene Rapssorte, die er immer wieder nachbaut. Vor einigen Jahren musste er nun feststellen, dass seine Ernte als Saatgut unbrauchbar war. So stark war sie von dem Roundup Ready Raps eines Nachbarn verseucht. Eigentlich hätte Schmeisser Schadenersatz zustehen müssen - denkt man als naiver Europäer. Aber das Gegenteil war der Fall. Schmeisser wurde verurteilt, weil er keine Patentgebühren gezahlt hat. Ein Bauer sei für das verantwortlich, was auf seinen Feldern wächst. In einer langen Einstellung zeigte der Film, wie der Wind dort ganze Rapsstauden über weite Strecken vor sich hertreibt. Auch Biobauern sind dieser Invasion ausgeliefert, obwohl sie regelmäßig die fremden Pflanzen einsammeln.
Noch schlechter erging es indischen Bauern. Sie glaubten den Webefilmen für genmanipulierte BT-Baumwolle. Aber statt der versprochenen Baumwollberge gab es eine jämmerlichen Missernte und die Bauern sind ruiniert. Tausende haben schon Selbstmord begangen, andere versuchten sich durch den Verkauf einer Niere zu retten oder sie mussten ihr Land, ihre Lebensgrundlage, verkaufen und als Bettler in die Slums der Städte ziehen. Nicht nur deshalb gibt es in Indien eine stetig wachsende Bewegung gegen die Saatgutfirmen, allen voran Monsanto. Die Bauern sehen nicht ein, warum sie ihr eigenes Saatgut nicht mehr nachbauen dürfen. Entsprechend erbost sind sie über das Terminator-Gen, das Pflanzen unfruchtbar macht. Wenn diese Ernten wieder ausgesät werden, gehen sie nicht auf. Damit wird den Bauern auch ein illegaler Nachbau unmöglich gemacht.
So zynisch es klingt, aber man könnte dieses Gen fast begrüßen, wenn man bedenkt, was genmanipulierte Organismen alles anrichten können. Verhaag zeigt das an Fischen, die unter keinen Umständen aus ihren Käfigen entkommen dürfen. Wenn das doch passiert und sie sich mit ihren natürlichen Artgenossen - wenn man die denn so bezeichnen darf - kreuzen, dann wird in wenigen Generationen die ganze Art aussterben. Den manipulierten Tieren fehlt's, wie nicht anders zu erwarten, an Robustheit. Aber sie stechen durch ihre Größe natürlich Rivalen bei der Partnerwahl aus.
Verhaag zeigt Forscher, die solchen Fragen mit viel Aufwand nachgehen. Der Aufwand ist nötig um wirklich hieb- und stichfeste Beweise vorlegen zu können, die den mit viel Geld gestützten Argumenten der Industrie standhalten können.
Der Schluss des Filmes ist offen, zwangsläufig. Er wird vom Leben geschrieben.
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am 25. Februar 2007
Kann man Leben patentieren? Na klar! Bringt das Geld? Tonnenweise. Ist das nicht unsittlich? Ach, hören Sie doch auf! Wir sind schließlich im 21. Jahrhundert, und da fragt doch keiner nach Moral. Und die Gefahren? Blödsinn. 200 Millionen Amerikaner, so zeigt uns Dokumentarfilmer Bertram Verhaag, essen bereits seit neun Jahren genveränderte Nahrung. Ok, nicht weil sie das aktiv gewählt hätten … man hat es ihnen nicht unbedingt gesagt, aber schauen Sie doch nur: Die sind immer noch da! Ist das nicht der Beweis für die Unschädlichkeit von Genfood?

Seien wir realistisch: Genfood ist nicht im Kommen, es ist schon da. Nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland, genauso wie in Indien, und auch sonst fast überall auf der Welt. Wenn man diesen Film ansieht und die Übermacht der Konzerne wie Monsanto reflektiert, die den Bauern die genetisch veränderten Samen reindrücken, ob sie wollen oder nicht, dann fragt man sich wirklich, wo zum Teufel überhaupt noch eine Chance bestehen soll, daß dies alles gut ausgeht. Sind unsere Eliten denn wirklich total meschugge? Sie setzen genetisch veränderte Pflanzen- und Tierarten in die Welt, von denen niemand, wirklich niemand jetzt sagen kann, was diese neuen Arten mit unserem ökologischen Gleichgewicht anstellen werden. Geschweige der Frage, ob der Verzehr dieser Tiere vielleicht auf lange Sicht noch mehr Krebs und sonstige grauenhafte Krankheiten erzeugen wird. Und wozu überhaupt?! Schmeckt das Zeug besser? Nicht, daß ich wüßte. Ist es resistenter gegen Schädlingsbefall? Der Film zeigt indische Bauern, die durch die Anzucht genetisch veränderter Baumwollarten mehr Schädlinge auf ihren Feldern haben als je zuvor und dadurch in den Ruin getrieben werden. Geld ist mit diesem Zeug nur für diejenigen zu verdienen, die es verkaufen. Wir, die Konsumenten, würden es sicher nicht haben wollen, wenn wir vor eine Wahl gestellt würden. Werden wir in der Regel aber nicht, richtig?

Falsch. Wir können uns diese Art von Film ansehen, anstatt die Hundertdreiundfünfzigste Hollywood-Soap. Wir können die DVD kaufen und an unsere Freunde und Bekannten ausleihen. Wir können im Naturkostladen einkaufen und dort den wahren Preis für Nahrung bezahlen – dafür aber auch Lebensmittel bekommen, anstatt Zeug, das uns dabei hilft, ein wenig schneller zu sterben. Das ist es, was wir tun müssen, liebe Mitbewohner dieser Erde. Wir müssen sie austrocknen und leerlaufen lassen, diese Parasiten, egal ob sie Monsanto heißen oder Nike. Wir müssen ihren stetigen Geldfluß unterbinden, indem wir unser Geld dahin tragen, wo noch Menschen aus Fleisch und Blut arbeiten, die unsere Lebensmittel und die anderen Gebrauchsgüter unter menschenwürdigen Bedingungen erzeugen und mit Respekt behandeln, auch wenn wir dafür das Doppelte bezahlen müssen. Feinde da draußen zu haben, die uns ans Leder wollen, das ist eigentlich nichts Neues. Damit konnten schon unsere Vorfahren vor Tausenden von Jahren umgehen. Aber diese Feinde auch noch dafür zu bezahlen, damit sie uns schleichend umbringen, so viel gesammelte Blödheit gab es wahrscheinlich noch nie auf diesem Planeten. Danke an die Produzenten dieses Films, daß sie mitgeholfen haben, ein paar weitere von uns aus diesem verrückten Alptraum aufzuwecken.
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am 10. August 2007
Der Film zeigt unter anderem einen kanadischen Bio-Bauern. Durch Samenflug wurde sein ökologisch reines Feld mit einem Genprodukt von dem Chemiekonzern Mosanto konterminiert. Anstelle von Schadensersatz gabt eine Klage des Konzerns gegen den Bauern wegen Patentmissbrauchs.

Einen halben Erdball weiter. Arme indischen Bauern versprach man mit genmanipulierten Samen für Baumwolle sichere Ernten in der Zukunft. Doch das Produkt leistete nicht das Versprochene. Die Baumwolle verfaulte noch vor der Ernte am Strauch. Die Folge: Land- und, was schlimmer wiegt, Organverkäufe. Die Armut stieg weiter an. Nicht nur die sichtbaren Fehlleistungen der Genprodukte machen Sorge, sondern die viele kleine Nebenwirkungen, wie die Reduzierung der Artenvielfalt und absichtliche Unfruchtbarkeit der Tochtersamen, usw.

Außergewöhnlich auch der Schritt des isländischen Staates. Er verkaufte die gesamten Gencodes seiner Bevölkerung an eine private Firma. Die will die Daten gewinnbringend an Pharmakonzerne und Versicherungen weiterverkaufen.

Noch radikaler scheint die Vorgehensweise im bekannt gewordenen Vampirprojekt. Unter dem Deckmantel der Gesundheitshilfe in Entwicklungsländern sammelte eine Firma von über 700 vom Aussterben bedrohten Völkern Genmaterial.

Manchmal dauert es eine gewisse Zeit bis die Wundermittel der Pharmaindustrie ihr hässliches Fehlverhalten in vollem Ausmaß zeigen. Man denke zurück an das Pflanzenschutzmittel DDT oder an das Beruhigungsmittel Contergan. Die Sorglosigkeit der Fortschrittsdenkenden wird in diesem Film in ihrem erschreckenden Auswüchsen gezeigt.
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am 2. Mai 2013
Ich kann den nur weiterempfehlen! super DVD nicht zu toppen!
einfach nur testen, für den kleinen Mann mit dem kleinen Geld ist sehr zu empfehlen!
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