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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 21. September 2012
Acht Rezensionen hier mit 5 Sternen? Haben die ein anderes Buch gelesen? Als ich mir die VerfasserInnen dann mal näher anschaute, war schnell klar, dass es sich hier um Gefälligkeitsrezensionen handelt, denn fast alle haben nur die eine verfasst, klingen zudem überaus ähnlich und geben keinerlei Aussagen zum Inhalt wieder. Und der Verleger spart sich das Schreiben ganz und stellt nur den Buchtrailer ein. Tolle Kritiken!
Leider hilft das alles auch nicht viel. Das Buch ist einfach schlecht - schlechter Stil und schlechter Inhalt. Gleich zu Beginn kommt eine zweiseitige Werbung für Duisburg, die ebenso aus einer Imagekampage des Tourismusbüros hätte stammen können. Bei einem kurzen Abstecher nach Trier erfährt man hingegen so gut wie nichts von dieser Stadt (vielleicht auch besser so ;-)). Die Handlung selbst ist schnell zusammengefasst: Frauen, die sich gerade von ihren Ehemännern getrennt haben, werden umgebracht. Man ist als LeserIn bei den Taten dabei ohne jedoch zu wissen, wer der Täter ist. Nur so viel weiß man: Er ist getrieben von einer Art religiösem Wahn.
Die Autorin versucht mit allen Mitteln einen Tatverdächtigen 'aufzubauen', was ihr meiner Meinung nach jedoch völlig misslingt. Zu offensichtlich werden Sachverhalte beschrieben, die auf ihn als Verdächtigen hinweisen sollen, ein Holzhammer ist nichts dagegen. Daneben ist das Buch voll von unlogischen Handlungen und Ereignissen. Eine Frau, die jahrelang von ihrem Mann geschlagen wurde, findet von heute auf morgen die Kraft, sich ihm zu widersetzen und ihn zu verlassen. Oder die Reaktion des Kommissars auf die Offenbarung seines Sohnes: Spielt die Geschichte in den 50ern? Ganz übel sind aber solche Patzer: 'In diesem Moment schlitzte der Dolch ihren leichten Mantel auf. Blut sicherte durch den dünnen, hellen Stoff...' Gibt's jetzt auch schon blutende Mäntel? Denn zwei Sätze weiter ist zweifelsfrei klar, dass beim ersten Schnitt tatsächlich nur der Mantel zerfetzt wurde. Und das sind nur wenige Beispiele von vielen.
Tut mir leid, aber das war ein Satz mit X - nämlich gar nix. Vielleicht noch ein bisschen üben??
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am 24. Januar 2012
Um es gleich vorweg zu sagen: Ich komme nicht aus Duisburg. Also konnte ich Handlungsorte nicht wiedererkennen - aber für einen Nicht-Duisburger bleibt die Stadt wenig fassbar, und auch eine gelegentliche Erwähnung von Bundesstraßennummern macht es nicht plastischer. Ich erkenne auch gar keinen Grund, warum der Krimi mit anderen Ortsangaben nicht auch in München oder Rostock spielen sollte - ein 'Flair' kommt nicht rüber.

Die Krimi-Handlung selbst war wenig spannend, und im Gegensatz zu einem anderen Rezensenten fand ich Kommissar Pielkötter alles andere als sympathisch.

Was mich aber am meisten stört, ist die Sprache. Ich habe selten ein Buch gelesen, das so hölzern und mit so wenig Sprachgefühl daherkommt. Kleine Kostprobe (Seite 87): "... Oft schon hatte er diese älteste Bischofskirche Deutschlands betreten. Andächtig schlenderte er durch den römischen Zentralbau, besichtigte Grabmäler, Grabaltäre und die Schranken des Ostchores. Schließlich verweilte er eine ganze Weile in der vierschiffigen Ostkrypta. ..."

"Andächtig schlendern" ist ein Widerspruch in sich. "Schlendern" impliziert eine gewisse Lässigkeit und Entspannung, man schlendert ohne besondere Aufmerksamkeit dahin. "Andächtig" erfordert aber genau diese Aufmerksamkeit. "Andächtig schlendern" ist also in etwa genauso stimmig wie "entspannt marschieren".

Im nächsten Satz besichtigt er Grabmäler - ja, ja, ich weiß, der Duden lässt es zu - aber der Plural von Grabmal ist Grabmale.

Und schließlich verweilte er eine ganze Weile - wie wär's mit "verbrachte er eine ganze Weile" oder "verweilte er noch einige Zeit" oder "verweilte er noch lange" oder.... Es gibt 'zig Möglichkeiten, diesen dummen Wiederholungsfehler zu vermeiden.

Ich finde das Buch handwerklich stümperhaft, und ich verstehe nicht, wie die Lektorin diesen Text durchgehen lassen konnte.
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