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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr informativ
Sehr informatives Werk, das auch beim mehrmaligen Lesen immer noch etwas bietet, was der Leser bis dahin noch nicht verinnerlicht hatte. Allerdings nicht, wie durch "Sachcomic" vielleicht anzunehmen, für beiläufiges Lesen geeignet. Dazu sind die Informationen zu komprimiert. Besser wäre es auch, wenn die einzelnen abgeschlossenen Gedankengänge...
Veröffentlicht am 9. Januar 2013 von stevedonau

versus
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Steigerungsfähig
- Nichts in der Biologie ergibt einen Sinn, es sei denn, man betrachtet es im Lichte der Evolution. -
(T. Dobzhansky)

Die Evolution, oder besser die Evolutionstheorie von Charles Darwin, ist ein Themenfeld, das immer wieder in den Medien auftaucht. Aber auch in der Schule wird ihm Platz eingeräumt. Jedoch erfährt man in Gesprächen oft, dass...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2011 von CharO


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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Steigerungsfähig, 21. Oktober 2011
Von 
CharO (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Evolution: Ein Sachcomic (Broschiert)
- Nichts in der Biologie ergibt einen Sinn, es sei denn, man betrachtet es im Lichte der Evolution. -
(T. Dobzhansky)

Die Evolution, oder besser die Evolutionstheorie von Charles Darwin, ist ein Themenfeld, das immer wieder in den Medien auftaucht. Aber auch in der Schule wird ihm Platz eingeräumt. Jedoch erfährt man in Gesprächen oft, dass zwar viele Menschen mitreden wollen, aber nur wenige wirklich verstehen wie Darwin geforscht hat und wie er zu seinen Schlussfolgerungen kam.
Sicherlich mag es für den Leser, der biologisch nicht so versiert ist, schwer sein jedes Detail zu verstehen. Es ist allerdings auch fraglich, ob dies überhaupt notwendig ist. Häufig reicht es schon, wenn man sich eine gute und sehr verständliche Einführung zur Hand nimmt. Dann stellt sich aber noch immer die Frage, ob die Lektüre auch Spaß bereitet.

Der TibiaPress Verlag hat es sich zur Aufgabe gemacht gesellschaftlich relevante Themen, die teilweise auf Schulwissen basieren, unterhaltsam zu vermitteln. Hierfür wurde die Reihe Infocomics ins Leben gerufen. In kleinen Taschenbüchern werden die wichtigsten Aspekte zu Themen wie Ethik, Logik, Marxismus und Quantentheorie vermittelt. Unterfüttert werden die Texte mit comicartigen Zeichnungen.

Ich habe mir die Ausgabe "Evolution. Ein Sachcomic" angeschaut und war zunächst überrascht von der thematischen Vielfalt. Die ausführlichen Beschreibungen einzelner Aspekte der Evolutionstheorie sind sprachlich sehr informativ und verständlich erstellt. Zudem sind sie inhaltlich korrekt und greifen wichtige Gedanken auf, die dem interessierten Leser unweigerlich im Kopf umherspuken. So wird zum Beispiel immer wieder auf die Idee des Kreationismus eingegangen, auch wenn sie in dem Buch sehr schnell als illegitim dargestellt wird. Weiterhin haben mir die Bezüge zu anderen Wissenschaftlern und Wissenschaftsdisziplinen gut gefallen. Man lernt wichtige Personen kennen, die Darwin beeinflusst haben oder seine Zeit prägten. Dadurch ergibt sich ein wunderbarer zeitlicher Kontext und man kann einzelne Aussagen noch besser verstehen.
Wie sieht es nun mit den Zeichnungen aus? Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass sie mich ein wenig enttäuscht haben. Sie passen zwar immer zum Text und die entsprechenden Sprechblasen veranschaulichen noch einmal das gerade Gelesene. Allerdings wirken die Bilder teilweise etwas unprofessionell. Zudem ist der Stil aus meiner Sicht nicht wirklich modern. Er erinnert schon sehr an die frühen 90er Jahre und schmälert damit die Chance auch viele junge Leser zu erreichen. Denn gerade die Generation, die sich für dieses Thema und einen Sachcomic interessieren wird, hat visuell ganz andere Ansprüche.

Fazit: Der Aufbau, die einzelnen Aspekte und die Sprache sind hervorragend. Allerdings konnten mich die Zeichnungen nicht überzeugen und behinderten dadurch meinen Lese- und Lerngenuss ein wenig.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr informativ, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Evolution: Ein Sachcomic (Broschiert)
Sehr informatives Werk, das auch beim mehrmaligen Lesen immer noch etwas bietet, was der Leser bis dahin noch nicht verinnerlicht hatte. Allerdings nicht, wie durch "Sachcomic" vielleicht anzunehmen, für beiläufiges Lesen geeignet. Dazu sind die Informationen zu komprimiert. Besser wäre es auch, wenn die einzelnen abgeschlossenen Gedankengänge und -darstellungen mit Überschriften oder Leerblätter auch optisch erkennbar getrennt wären. Insgesamt sehr empfehlens- und lesenswert, weil ein großer Überblick über das Thema in vertretbarem Umfang vermittelt wird. Regt zum weiteren Recherchieren an und kann problemlos auch immer wieder mit Gewinn gelesen werden. Ich würde das Buch immer wieder kaufen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Thema teilweise verfehlt, 13. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Evolution: Ein Sachcomic (Broschiert)
Ein Sachcomic zu verfassen ist eine wirkungsvolle Art und Weise, Laien ein Wissensgebiet nahezubringen. Allerdings setzt das gute Illustrationen voraus. In diesem Buch sind sie nicht schlecht, aber meines Erachtens zu komplex, wiederholen unentwegt dieselben Bildelemente und wirken gleichzeitig ein wenig wie liederliche Skizzen. Aber vielleicht sollte man darüber nicht allzu traurig sein, wenn auch der Text seine Mängel hat.
Obwohl das Niveau der Darstellung und damit der Anspruch des Mitdenkens an den Leser hoch ist – was an sich gut ist, aber das Buch als Nebenbei-Comic ungeeignet macht – ist vieles falsch dargestellt. Das ist dem Autor nicht im vollen Umfang anzulasten, da er offenbar als Psychologe (oder Philosoph) ein Seiteneinsteiger in die Evolutionsbiologie ist und ungeeignete Literatur gewählt hat (Die aktuelle Ausgabe „Evolution“ von Futuyma wäre z.B. wesentlich zuverlässiger gewesen). Das war offensichtlich kein Zufall, da er zur Zeit der Niederschrift – wie aus dem Klappentext ersichtlich – über die Evolution von Emotionen gearbeitet hat. Emotionen sind Produkte sozialer Interaktion und nicht Ergebnis der Wechselwirkung der Evolutionsfaktoren Mutation, Selektion, Drift und Rekombination, die lediglich ermöglichten, dass Emotionen entstehen konnten, die aber zur Vielfalt der Gefühle selbst keine nachvollziehbare Beziehung haben.
Genau das ist der Kern meiner Kritik: Wo diese eben genannten Evolutionsfaktoren keine Rolle spielen, weil es keine Vererbung gibt, kann es sich nicht um Evolutionsprozesse handeln. Kultur, Psychologie, Erkenntnissuche und Religion des Menschen sind nicht evolutiv, also durch selektierte Mutationen entstanden, sondern Ergebnisse menschlicher Interaktion mit Natur bzw. menschlicher Gesellschaft. In diesen Zusammenhang ist es bedauerlich, dass einschlägige Wissenschaftler im Buch nur (sieht man von Darwin selbst ab) selten zu Wort kommen, obwohl zahlreiche Personen zitiert werden. Außer Darwin, Dobshansky, Huxley, Haldane, Oparin und Miller habe ich im Buch keine Namen wissenschaftlich arbeitender Evolutionsbiologen finden können. Z.B. fehlen Ernst Mayr, Sewall Wright, Motoo Kimura, Richard Lewontin, Stephen Jay Gould, Maynard Smith, Michael Lynch, Andreas Wagner und Bill Martin. Da verwundert es dann nicht, dass neben Begriffen der Evolutionsbiologie auch unsinnige Wortspiele wie „adaptive Prognose“, „egoistische Gene“, „evolutionärer Altruismus“ oder „Grünbart-Effekte“ sowie widerlegte Konzepte wie die Verwandtenselektion thematisiert werden. Ganz zu schweigen vom „Universalsäure-Konzept“ des notorischen Missverstehers Daniel Dennett.
Fazit: Die Evolutionsbiologie ist zum Einen eine komplexe biologische Theorie und geht weit über das Verständnis natürlicher Selektion hinaus. Andererseits kann sie nicht wie ein Schweizer Taschenmesser auf alle möglichen kulturellen Sachverhalte angewendet werden, nur weil Kulturträger auch biologische Arten sind. Schließlich bestehen alle Lebewesen letztlich aus bestimmten chemischen Elementen bzw. aus Elementarteilchen, dennoch erwartet kein vernünftiger Mensch, dass aus chemischen oder physikalischen Gesetzen wesentliche spezifische Eigenschaften des Gänseblümchens ableitbar wären. Dieses Sachcomic ist etwa zur Hälfte recht brauchbar. Allerdings fügt die andere Hälfte seiner Glaubwürdigkeit schweren Schaden zu.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top!, 16. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Evolution: Ein Sachcomic (Broschiert)
Wenn man schon immer mal einen kurzen, verständlichen, ersten Einblick in ein Themengebiet wollte, sind die Sachcomics perfekt! Durch einfache, direkte Sprache und Auflockerung und Verdeutlichung durch Bildern sind sie sowohl für Teenager als auch Erwachsene Menschen sehr gut geeignet. Natürlich bekommt man hier keine tiefgehende Literatur, aber diesen Anspruch stellt das Buch auch gar nicht an sich.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Evolution anders dargestellt, 28. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Evolution: Ein Sachcomic (Broschiert)
Als Ergänzung zu den sonstigen Veröffentlichungen zur Evolution eine erfrischende Abwechslung, falls man das Genre Comic mag. Der Text ist gut verständlich, wobei die Darstellungen nicht immer passen aber unterhaltsam sind. Kann ich weiterempfehlen.
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Evolution: Ein Sachcomic
Evolution: Ein Sachcomic von Dylan Evans (Broschiert - Juli 2011)
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