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am 3. Januar 2005
In „Eigentlich ist das Leben schön", der langerwarteten deutschen Übersetzung von „It's a good life, if you don't weaken", begleitet der Leser den Autor Seth in seiner autobiographischen Geschichte, bei der Suche nach den, wie sich schnell herausstellt, äußerst raren Werken des unbekannten Cartoonisten Kalo. Neben dieser faszinierend erzählten Nachforschung, fesselt aber ebenso die Art und Weise wie Seth es versteht, den Leser unmittelbar in die Handlung zu holen und uns somit die Welt mit seinen Augen sehen lässt.
Ein ruhiger, aber gerade deshalb so fesselnder und unglaublich atmosphärischer Comic für Erwachsene.
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am 2. August 2006
Welch ein Glück, das "Eigentlich ist das Leben schön" viele Leser gefunden hat und auf deutsch erhältlich ist (obwohl der englische Titel viel viel schöner und passender ist). Es gehört für mich zu den schönsten Independent Comics überhaupt. (Seth hat übrigens auch Aimee Manns Album "Lost in Space" illustriert, dass sich nicht nur deshalb zu kaufen lohnt!)

In seinem Comic gibt es Bildstrecken ohne Text, die unglaublich poetisch sind. Bilder auf denen es regnet oder schneit. Sie sind voller Ruhe und Melancholie.

Die Hauptfigur -Seth selbst- ist auf der Suche nach einem mysteriösen Cartoonisten Kalo, der in den 40er/50er Jahren einige Cartoons im New Yorker veröffentlichte. Seth der auch Cartoons zeichnet ist fasziniert von Kalo. Seine Suche nach Kalo, die sich über Jahre hinzieht, ist gleichsam eine Flucht in die Vergangenheit, als auch Sinnsuche. Dass diese Suche kein zufriedenstellendes Ende findet ist nicht überraschend. Schade nur, dass das Buch irgendwann aufgehört hat. Ich wünsche mir mehr Comics von Seth.
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am 2. September 2012
Gregory Gallant hat mit seinem Comic "Eigentlich ist das Leben schön" einen weiteren Beweis geschaffen, dass der Comic ein ernst zu nehmendes Medium ist.

Seths (Gregory Gallant) Werk beschreibt die Suche eines -aus seiner eigenen Sicht- gescheiterten Protagonisten nach einem Cartoonzeichner Kalo, der schon längst verstorben ist. Das ist nicht untypisch für Seths Charakter, der ständig in der Vergangenheit schwebt und darauf beharrt, dass diese besser sei als die Gegenwart oder gar die Zukunft.

Gregory Gallants Werk sticht jedoch weder durch die tiefe der Geschichte, noch durch zeichnerisches Können hervor. Vielmehr liegt seine Stärke in den Charakteren selbst. Seths Depression wirkt so menschlich und real, dass sich jeder leser, der schoneinmal so eine Stiummung hatte, mit Ihm voll und ganz identifizieren kann. Seine Mutter hingegen schafft es durch ihre vorsorge um Seth, der längst erwachsen ist, schon den Leser zu nerven.
Nicht umsonst hat Scott McCloud deshalb dieses Werk in seiner Auseinandersetzung mit Comics als Beispiel für lebhafte Charaktere gewählt.

Die Übersetzung aus dem englischen empfinde ich als gelungen und kann somit ruhig auf deutsch gelesen werden.

Alles in einem ein lesenswerter Comic.
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am 20. Januar 2011
Bereits 2004 erschien in der Edition 52 Seth'' semi-autobiografische Graphic Novel EIGENTLICH IST DAS LEBEN SCHÖN. Mit der 2010 erschienen 2. Auflage liegt neben CLYDE FANS und WIMBLEDON GREEN inzwischen der dritte Titel von Seth in der Edition 52 vor 'und man darf hoffen, dass es noch mehr werden! Denn was der kanadische Ausnahmekünstler in seinen Graphic Novels macht ist schlichtweg genial.

Neben der Hauptgeschichte geht es auch um die persönlichen Probleme von Seth. Immer wieder werden dessen Hochs und Tiefs thematisiert. Dabei geht der Kanadier selbstkritisch und selbstreflexiv zu Werke. Auf diese Weise lernt man den Menschen Seth und auch dessen Gesamtwerk näher und besser kennen. Seth'' einzigartiger Strich ist unverkennbar. Seine Zeichnungen bestechen durch dessen unnachahmliches Gespür dafür, das Wichtigste in den jeweiligen Bildern hervorzuheben.

Die Herausgeber des Comic Journal kürten die Graphic Novel völlig zu Recht zu einem der 100 besten Comics des 20. Jahrhundert. Selbst wenn man über Sinn, Zweck und vor allem über die einzelnen Titel solcher Listen streiten kann, steht die Aufnahme von Seth' Werk dennoch für dessen einmalige Comickunst, die selbst wiederum den Comic als Medium und Kunstform zelebriert.

In seiner Kindheit war Seth selbst ein Fan der PEANUTS, Jack Kirbys ETERNALS, Robert Crumb, Edward Gorey, den Hernandez Brüdern, Herge, Yves Chaland, John Stanley und den trockenen Witz der New Yorker Cartoonisten der 50/60erJahre wie Whitney Darrow Jr., Cobean, Syd Hoff, Charles Adams und Peter Arno. All diese Inspirationsquellen haben ihn stark geprägt und er hat aus ihnen seinen ganz eigenen, unverkennbaren Illustrationsstil der letzten Jahrzehnte entwickelt, der auch bei der Washington Post, Details, National Post, Spin, The New York Times, Saturday Night und The New Yorker sehr viel Anklang findet.
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Scherz beiseite- Ich bin ja nicht unbedingt ein besonders großer Fan von den etwas weichlich wirkenden Zeichungen des Kanadiers Seth. Aber: die Stories üben eigentlich immer eine besondere Faszination auf mich aus. In dieser Geschichte geht es um ihn selbst, auf der Suche nach dem Cartoonisten Kalo, der in den 40/50er Jahren für den "New Yorker" einige wenige Gags gezeichnet hat. Die Geschichte entwickelt sich ruhig über mehrere Jahre hin und lässt ein tiefgreifendes Bild des schon etwas depressiven Kettenrauchers und nichtsdestotrotz sympathischen Hauptcharakters entstehen. Psychologie ist hier das Zauberwort. Die Reise führt auch in die Geschichte der Comic-Kunst und zeigt nachvollziehbar die Faszinaton die von Dingen und Menschen aus dem Bereich des Alltäglichen ausgehen kann, wenn man nur hinsieht und sich interessiert. Besonders spannend wirkt hier auch, dass es sich um eine schon großteilig wahre Geschichte handelt. Die Bilder von Kalo, die der Autor zusammengetragen hat, sind alle mit im Buch. Ebenso eine kleine (aber feine) Übersicht zu den Cartoonisten, die im Buch erwähnt werden.-Sehr spannend.
Toller Comic, Zeichenstil nicht immer ganz mein Fall, aber das tut hier 5 Sternen keinen Abbruch..
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am 18. Juni 2010
Habe diese Tage "Seth - Eigentlich ist das Leben schön" bekommen und hab das Lesen nicht bereut. Eine Geschichte, wie jemand sein Leben verbringt, wie er etwas sammelt und darüber was herausfinden will, über den Zeichner Kalo. Wunderschöne Zeichnungen, viele haben gar keine Texte. Aber die Zeichnungen sprechen für sich. Ich kanns nur jedem weiterempfehlen. Wenn Sie eine schöne Zeit mit Lesen verbringen wollen, wählen sie "Eigentlich ist das Leben schön". Es wird sie genauso wie mich fesseln.
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