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4,2 von 5 Sternen
Geldsozialismus: Die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression
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96 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Früher, als die Menschen das Geld noch nicht erfunden hatten, mussten sie Waren gegen Waren handeln. Sie hatten also vorher eine Arbeitsleistung erbracht, die sie zum Markte trugen. Daran änderte auch das später ins Spiel kommende Geld nichts, denn es war zunächst nichts anderes als eine universelle Ware mit einem inneren Wert. Niemand wäre auf die Idee gekommen, dafür Kieselsteine zu nehmen, die diese Eigenschaft nicht besitzen und obendrein auch noch in beliebiger Menge vorhanden sind.

Doch vor etwa 100 Jahren änderten sich die Rolle und die Eigenschaften des Geldes grundlegend. Der Staat nahm sich von nun an das Recht heraus, ein alleiniges und allgemein gültiges Zahlungsmittel herauszugeben und es durch ein Gesetz allen Marktteilnehmern aufzuzwingen. Zentralbanken beschlossen in planwirtschaftlichen Entscheidungen den Zins als Preis dieses Geldes. Zunächst waren die meisten Währungen noch goldbesichert. Doch auch das ist inzwischen verlorengegangen. Überall in der Welt herrschen also Zahlungsmittel, die beliebig vermehrbar sind, keinen inneren Wert, aber dafür einen planwirtschaftlich festgelegten Preis besitzen.

Dass das nicht in eine Marktwirtschaft passt, sagt eigentlich schon der gesunde Menschenverstand, denn erstens bilden sich Preise in einem solchen Gefüge immer am Markt und zweitens haben alle Waren gewöhnlich einen Wert, sonst würden sie nicht tauschbar sein. An der Geldvermehrung sind neben den Zentralbanken auch die ganz normalen Banken beteiligt, die nur einen geringen Teil ihrer Einlagen wirklich vorhalten müssen und den Rest verleihen können. Auf diese Weise kann eine Einlage je nach Größe der vorgeschriebenen Mindestreserve x-mal verliehen werden, was eigentlich schlichter Betrug ist. Von den katastrophalen Folgen einer solchen Deformation der Marktwirtschaft berichtet dieses schmale Büchlein.

Es beantwortet zunächst die Frage, warum die Lage so ist, wie sie ist. Zum Führen von Kriegen oder um die jeweiligen Wählerschichten zu korrumpieren benötigen die herrschenden Machteliten Geld. Echtes Geld wäre dazu nicht in ausreichendem Maße vorhanden. Beliebig durch Schulden vermehrbares Papiergeld hingegen ist dazu prima verwendbar. Doch einer sich am Ende explosionsartig vergrößernden Geldmenge (wie wir es aktuell erleben) stehen nicht genug Güter gegenüber. In der Folge werden sich die Preise ebenso erhöhen.

Da der Staat im Wesentlichen nur konsumiert und dazu in inzwischen unvorstellbaren Größenordnungen Schulden macht, wird diese Kapitalvernichtung - wie der Autor schreibt - am Ende katastrophale Folgen haben. Für eine Umkehr sei es nach Baader bereits lange zu spät, denn inzwischen gäbe es nicht nur kein gesundes Geld mehr, sondern die Schuldenorgien haben einfach Dimensionen erreicht, die niemals mehr von den Schuldenmachern zurückgezahlt werden können. Also werden andere die Zeche begleichen müssen, was nur zu einem fürchterlichen gesamtwirtschaftlichen Kollaps führen kann.

Die Tragik bestehe, wie der Autor schreibt, obendrein noch darin, dass die aktuellen Vorboten des kommenden Desasters von der Propaganda der eigentlich Verantwortlichen der Marktwirtschaft oder dem Kapitalismus angelastet werden, obwohl beide an einer ganz entscheidenden Stelle planwirtschaftlich deformiert wurden und dies die eigentliche Ursache für die gegenwärtige Krise sei.

Baaders Buch ist folgendermaßen aufgeteilt: 1. Geld, 2. Banken und Zentralbanken, 3.Schulden, 4. Inflation/Deflation, 5. Zyklen, 6. Ökonomen, 7. Aktuelle Weltfinanzkrise und 8. Rettung?

Der Autor setzt sich insbesondere an vielen Stellen mit den Irrlehren von Keynes auseinander, die den Eliten als intellektuelle Begründung ihrer Schuldenorgien dienen. Diese Lehren stehen in scharfem Kontrast zu den Auffassungen der sogenannten österreichischen Schule der Nationalökonomie, zu der man den Autor rechnen muss. Diese Ökonomen haben sowohl die Weltwirtschaftskrise der 1930-er Jahre als auch die gegenwärtigen Krise treffsicher vorausgesagt.

Fazit.
Baaders Buch steht der offiziellen Auffassung von den Ursachen der gegenwärtigen Krise diametral entgegen. Schon allein deshalb ist es lesenswert, zumal Baader in einem anderen Buch die gegenwärtige Krise vor einigen Jahren treffsicher vorausgesagt hat. Darüber hinaus erklärt der Text auch, wieso die Regierungen dieser Welt in der Finanzkrise so und nicht anders reagiert haben und welche Folgen dies haben wird.
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100 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2010
Roland Baader schreibt sich die Seele aus dem Leib. Dies ist kein trockenes, nüchternes Buch. Es ist ein engagiertes Werk, Höhepunkt eines langen unternehmerischen und literarischen Schaffens. Und es bleibt dabei ein grandioses Sachbuch zum Thema Geld und dem Mißbrauch desselben durch den Staat. Wie es gelingt, ganze Völker unter ein Joch zu gebieten wird hier in aller Deutlichkeit beschrieben. Das papierne und falsche Geld, in der Moderne und erst recht in der Postmoderne, als Monopol von Staaten und ihrer Lenker hat seinen Höhepunkt wohl überschritten. Im besten Fall. Roland Baader beschreibt, wie es dazu kommen konnte, wem dies nützt - und warum sich soviele davon blenden lassen können, ohne die Hintergründe zu durchschauen. Diese legt er offen. Sachlich, zuweilen auch geharnischt, werden die Machtinstrumente, die mit diesem Geld verbunden sind, offenbart und korrekt eingeordnet. Nicht zuletzt wird im Buch Geldsozialismus erklärt, es wird einzigartig dargelegt wie es anders aussehen könnte - und wie sich dies realisieren läßt. Eine wertvolle Erkenntnis: Dazu kann jeder beitragen. Und selbst "Goldfans" erwartet hier eine neue Erkenntnis: Der sogenannte Goldstandard ist eine Lösung. Roland Baader beschreibt gut begründet, warum dieser anders aussehen kann und sollte, als gemeinhin gefordert. Ein lesenswertes Buch, vielleicht sein bestes. Vor allen Dingen ein Buch, welches sehr gut verständlich für jedermann die "Sache mit dem Geld" erklärt. Danke, Roland Baader!
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69 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Oktober 2010
Dieses Buch diskutiert laut Untertitel "die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression".

Zunächst wird erläutert, was Geld ist (nämlich ein allgemein anerkanntes Tauschmittel) und wie es entstand (spontan auf dem Markt). Als der Staat das Geld für sich entdeckte, ging es bergab. Für eine Geschichte des staatlichen Missbrauchs des Geldes wird auf das sehr empfehlenswerte Buch Creveld: "Aufstieg und Untergang des Staates" verwiesen.

Im weiteren Verlauf werden die Themen Schulden, Konjunktur, Geldpolitik, Rettungsmaßnahmen sowie Inflation und Deflation diskutiert. Dazu werden durchweg die Methoden der so genannten "österreichischen Schule" der Volkswirtschaftslehre eingesetzt. Die staatliche Geldpolitik der Zentralbanken erzeugt die Konjunkturzyklen und führt zu Inflation (selten Deflation). Die Geschichte zeigt, dass Rezessionen ohne Eingriff des Staates sehr schnell abklingen. Auch die Weltwirtschaftskrise wurde erst durch die amerikanische Regierung eine Depression (durch einseitige Bevorzugung der Gewerkschaften, hohe Steuern und Konjunkturprogramme sowie die undurchsichtigen Vorschriften des "New Deal", welche Unsicherheit erzeugten und somit Investitionen verhinderten). Staatliche Geldpolitik nützt nur dem Staat (Finanzierung von Wahlgeschenken) und wichtigen Interessengruppen ("derzeit kommt der Großbetrug im Gewand der menschengemachten Klimakatastrophe daher"). Sie stört die relativen Preise, entwertet das Geld, erzeugt Krisen und Arbeitslosigkeit sowie führt zur Verarmung der Mittelschicht durch Vergrößerung der Schere zwischen Arm und Reich.

Leider rufen heute wieder viele Wirtschaftswissenschaftler nach Konjunkturprogrammen, obwohl deren destruktive Wirkung längst bewiesen ist. Deshalb beschäftigt sich das Buch auch mit der Beziehung zwischen Politik und Wirtschaftswissenschaften und diskutiert die Unterschiede zwischen Keynesianern (Keynes , Krugman), Monetaristen (Friedman) und "Austrians" (Mises, Hayek). Die Nicht-Austrians wollen auf dem Gebiet des Geldes die Gesetze der Volkswirtschaftslehre ignorieren, weil sie die Zusammenhänge zwischen dem Handeln der Menschen (Mikroökonomie) und den gesamtwirtschaftlichen Erscheinungen wie z. B. Arbeitslosigkeit und Wirtschaftswachstum (Makroökonomie) nicht begreifen; sie werden deshalb als "Geld-Spinner" (North) bezeichnet.

Man kann die Argumentation des Buches dahin gehend zusammen fassen, dass die Welt vom monetären Sozialismus beherrscht wird. Dessen "morsche Pfeiler" sind billiges Geld und Zinsen. Angesichts des vorgeblichen Marktversagens werden Rufe nach mehr Staat laut. Am Ende der Bestrebungen der 68er wird eine Weltregierung mit Weltzentralbank stehen.

Glücklicher Weise gibt es auch einige freiheitliche Stimmen, die Mut machen, z. B. von Bonner, Schiff, Hülsmann, Bagus, und Salin. In den USA gehört mit Ron Paul sogar ein Politiker zu den Aufrechten.

Eine Lösung des Problem ist nach Hayek nur in einer "Entnationalisierung des Geldes" zu finden. Das Geldmonopol des Staates muss beseitigt werden. Dann werden die Leute wahrscheinlich wieder Edelmetalle (Gold und Silber) verwenden und Banknoten nur Zertifikate für hinterlegte Münzen sein.

***

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auf Fragen der Regulierung (z. B. Fannie und Freddie) wird nur kurz eingegangen, weil der "Geldsozialismus" das Hauptproblem ist. Das Buch ist zwar streng wissenschaftlich, aber die Sprache ist oft polemisch. So liest man z. B: "Das Ausmaß einer Depression entspricht den staatlichen Anstrengungen, sie zu verhindern." (Bonner) / "Jedes Volk hat die Ökonomen, die es verdient." (Taghizadegan) / "Zusätzlich grassiert der polit-ökonomische Keynes-Virus als eine Art Aids des Kapitalismus" (Baader) / "Und die diesem System entsprechende Nationalökonomie ist keine Wissenschaft mehr, sondern ein Voodoo-Quacksalbertum von beschämender Ignoranz." (Baader).

Zu den wichtigsten Themen wird am Ende des Buches auf folgende Literatur verwiesen:

* Geld und Geldpolitik -> Baader: "Geld, Gold und Gottspieler" / Hülsmann: "Ethik der Geldproduktion"
* Weltwirtschaftskrise -> Murphy: "The Politically Incorrect Guide to the Great Depression and the New Deal" / Rothbard: "America's Great Depression"
* Finanzkrise -> Woods: "Meltdown" / Hochreiter: "Krankes Geld - kranke Welt"

Ansonsten werden die "Austrians" empfohlen, z. B. Hayek, Mises, Rothbard und Sennholz.
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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2011
Wir schreiben das Jahr 2011 und viele Menschen glauben, dass die schlimmsten Folgen der globalen Finanzkrise überstanden seien. Als offizielle Ursache für diese Krise werden den Bürgern Kreditausfälle im US Hypothekenmarkt und in deren Folge der Zusammenbruch der damals fünftgrößten Investment Bank Lehman Brothers im Jahr 2008 präsentiert. Anstatt die Risikonehmer (Gläubiger) auf ihren wohlverdienten Totalverlusten sitzen zu lassen, beschloss die US Regierung in enger Abstimmung mit der US Notenbank (FED) die Gläubiger zu retten und ihnen ihre Verluste mit neu gedruckten US Dollars zu erstatten. Das funktioniert folgendermaßen. Die US Regierung macht neue Schulden in Höhe von mehreren hundert Milliarden US Dollar und begibt dafür US Staatsanleihen. Da diese Staatsanleihen keine Geschäftsbank mehr kaufen möchte oder kann, kauft die US Notenbank diese Schuldscheine selbst. Den Kaufpreis für diese US Staatsanleihen druckt die US Notenbank in Form von US Dollars und reicht sie an die US Regierung weiter. Diese wiederum bringt das Frischgedruckte als Rettungspakete, neudeutsch Bailouts, unter das Volk. Die staatlich verordnete Inflationierung des so genannten FIAT Geldes (ungedecktes Papiergeld), was gleichbedeutend ist mit der Entwertung von bestehenden Sparvermögen der Bürger, wird "Quantitative Easing" (QE) genannt. Oder wenn der erste Inflationsschub nicht reicht auch "Quantitative Easing 2" (QE2). Das klingt vornehmer als Diebstahl und lässt sich dem mündigen Bürger besser als alternativlose Rettungsmaßnahme vermitteln.

Roland Baader beschreibt in seinem Buch, warum diese Art der "Rettung" (Gläubigersicht) bzw. der größte legale "Raubzug der Geschichte" (Sicht von Besitzer von Sparvermögen in FIAT Geld) nur in unserem Währungssystem möglich ist, welches auf staatlich verordnetem, ungedeckten Papiergeld in Kombination mit einem Bankwesen mit gesetzlichen Mindestreserven (Fractional Reserve Banking) beruht und gleichzeitig von monopolistischen Notenbanken kontrolliert wird. Er zeigt auf, dass die vergangenen und aktuellen Papierwährungen eine moderne Erfindung mit erheblichen Zerstörungspotential sind und in der Vergangenheit in allen Fällen mit der vollständigen Entwertung des Papiergeldes endeten. Dauerhafte und beständige Währungen werden nach Meinung von Baader nämlich von den Marktteilnehmer FREIWILLIG akzeptiert und eingeführt (historische Beispiele sind Goldmünzen, Scheffel Weizen, etc.), ebenso wie die Höhe des Zinses von den Marktteilnehmern bestimmt wird.

Des Weiteren werden im Buch sehr schön die Begriffe Inflation und Deflation erklärt und die Unterschiede zwischen den zwei ökonomischen Schulen, bekannt unter den Namen "Keynesianer" und "Österreichische Nationalökonomie (Austrians)", herausgearbeitet. In diesem Zusammenhang wird dargelegt, wie die heute dominierende Lehrmeinung über die Ursachen der "Großen Depression" und deren korrekte Bekämpfung durch die Fehlinterpretation der Keynesianer zum heutigen "Rettungs"-Desaster führten. Roland Baader hält die daraus resultierenden Rezepte zur Bekämpfung der Finanzkrise für falsch und prophezeit ebenso wie in den 20er-Jahren eine Depression und den mittelfristigen Zusammenbruchs des aktuellen Gesamtwährungssystems. Dieser Zusammenbruch wird durch die immer schnellere Ausweitung der Kredit/Schulden- und Geldmengen, dem Geldsozialismus, letztendlich zur Zerstörung der Papierwährungen führen.

Ich schließe mich seiner Meinung an und hoffe, dass die bevorstehende Neuordnung der Währungssysteme in Kombination mit den zu Neige gehenden Ressourcen (Globales Ölfördermaximum, Artensterben, reduzierte Verfügbarkeit von Anbauflächen und Rohstoffen) nicht zu einem neuen Zeitalter der Barbarei führen wird. Wir können alle sehr gespannt auf unsere gemeinsame Zukunft sein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. September 2013
Sofern Politiker die Austrians überhaupt noch verstehen können.
Bei Zentralbankern kann man davon ausgehen, daß sie es noch nicht einmal versuchen würden.

Ein absolut empfehlenswertes Buch für jeden der bis dato immer dachte, das Zentralbanken-System sei Gott-gewollt
und ebenso fractional Banking und wer endlich verstehen will wie subtil er ausgeraubt wird.

Eigentlich müßte man einen halben Stern abziehen, für immer wiederkehrende Aussagen, allerdings kann man auch darüber hinweg-lesen und sehen.
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2011
Von den Büchern, die ich zum Thema Finanzkrise/Geld/Staatsbankrott schon gelesen habe, hat mich dieses am meisten überzeugt. Es zeigt kurz und prägnant die Probleme auf.
Bei fast allen Büchern zu diesem Thema kommt am Ende ein Kapitel, in dem der jeweilige Autor groß darlegt, wie man die Probleme doch noch lösen kann. Das hatte ich bei 'Geldsozialismus' auch befürchtet, wurde jedoch positiv überrascht. Am Ende steht mehr oder weniger, dass es zu spät ist. Das ist zunächst trostlos, aber ehrlich und macht das Buch um so glaubwürdiger. Ganz verzichtet Roland Baader nicht auf einen Lösungsansatz, der Einführung von privatem, vom Staat unabhängigem Geld. Er verwirft den Ansatz aber gleich wieder mit der Anmerkung, dass die Herrschenden dies sicher nicht zulassen werden. Dies ist realistisch.
Glaubwürdig wird das Buch auch durch die Tatsache, dass der keynesianische Ansatz, der ja seit Jahrzehnten praktiziert wird, immer noch weiter in den Schlamassel geführt hat. Da hat doch die Realität gezeigt, dass Keynesianismus nicht funktioniert, oder?
Bei aller Trostlosigkeit der Lage, die in diesem Buch ehrlich geschildert wird, ergibt sich, meiner Meinung nach, am Ende doch noch eine versöhnliche Möglichkeit für das Individuum. Man muss erschaffene Werte ja nicht unbedingt in Geld aufbewahren. Neben Gold und Silber, die in diesem Buch ausführlich erwähnt werden, gibt es noch andere materialle Dinge, wie Firmenbeteiligungen (Aktien), Grundstücke, Immobilien, Kunstgegenstände, die sich zur Wertaufbewahrung eignen können. Und wäre es nicht sehr werterhaltend, in Bildung, die eigene Gesundheit oder Kindererziehung zu investieren? So könnte man dem siechenden Falschgeld und denen, die es verbreiten, doch noch ein Schnippchen schlagen. Und das hat mich wieder tröstlich und gelassen gestimmt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Mai 2014
Roland Baaders Geldsozialismus ist ein Pflichtbuch für jeden, der sich nicht vom Staat gängeln lassen will. Baader, der viel zu früh verstorbene Doyen der Austrians in Deutschland, kann mit einfachen Worten erklären, wo unsere Probleme liegen: Er entlarvt scharfzüngig alle Märchen, die Politiker und Banker uns erzählen, damit sei weiter abkassieren können. Ein großartiges Buch.
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2011
Ich habe schon einige Bücher über dieses interessante Thema gelesen. Keines hat mir aber bisher auf so kurze, prägnante Weise die wesentlichen Punkte beschrieben wie dieses Buch von Roland Baader. Die Klarheit, wie er seinen gegen den Mainstream liegenden Standpunkt darlegt, gefällt mir ganz ausserordentlich.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. November 2013
Der bestechenden Logik in der Erklärung der Vorgänge, die die "Österreicher" im Allgemeinen und R.Baader im Besonderen eint, der kann man nicht entrinnen.
Ich finde schon, dass das Buch für "Neulinge" gut geignet ist. Die klare Sprache und die deutlichen Worte machen das Buch sehr lesenswert.
Nur: Die Masse der Bevölkerung wird das alles nicht interessieren bzw. es wird bei der Unwissenheit bleiben. Wie die Masse der Wähler tickt, sieht man ja an der Bundestagswahl und am Koalitionsvertrag der kommenden Großen Koalition. Mindestlohn, Energiewende, Frauenquote...
Wir werden zum dritten Mal (nach 3.Reich und DDR) schleichend unsere Freiheit verlieren, schreibt Baader in "Das Kapital am Pranger".
Ja, so wird es wohl kommen, leider.

Großartiges Buch!
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2011
Deutschlands profundester und zugleich populärster Freiheitsdenker Roland Baader - seit Jahrzehnten schon DIE kraftvolle Stimme eines kompromißlosen, entschiedenen und von daher mit der prinzipienlosen FDP nicht zu verwechselnden Liberalismus - hat mit "Geldsozialismus" (und zuvor schon mit "Geld, Gold und Gottspieler", in welchem er mit analytischer Schärfe die Krise des Weltfinanzsystems vorhersagte) die fulminanteste Kampfansagen an herrschende keynesianische und monetaristische Irrlehren einer staatsfrommen Voodoo-Ökonomie vorgelegt. Immer mehr Menschen verstehen vornehmlich dank seiner unermüdlichen Aufklärungsarbeit, daß unser Geldsystem ein auf uneinlösbaren Versprechen und Täuschungen aufgebautes Scheingeldsystem ist, daß es auf Illusionen und falschen Erwartungen beruht. Unser Geld ist krank. So krank wie unsere Gesellschaft. Wer Zentralismus, Planwirtschaft und Zwang im Geldwesen erhalten will, betreibt nicht mehr und nicht weniger als den Zusammenbruch unserer westlichen Zivilisation. Was nottut ist eine fundamentale Geldreform an Haupt und Gliedern, hin zu einem freien Marktgeld. Baaders im Geiste der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" verfaßte Werke weisen den Weg einer Abkehr vom gescheiterten "fiat money" hin zu mehr Freiheit und einem echten Geld, das nicht auf einem betrügerischen Zentralbank- und Teilreservesystem beruht.
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