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Kundenrezensionen

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am 25. April 2015
"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen mag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer." (Gustave Le Bon, Psychologie des foules 1895)

Roland Baader schreibt in einer stechenden Klarheit über die Hintergründe und Ursachen des Schulden- und Höchststeuerstaates. Als nachdenklicher Bürger hat man immer öfter das Gefühl, kurz vor einer gigantischen Finanz- und Wirtschaftskrise zu stehen. Die westlichen Staaten halten mit immer neuem Scheingeld die Bürger bei Laune und vernichten nebenbei das Vermögen der Bürger. "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück - zu Null" (Voltaire).

Die herrschende Meinung liegt völlig neben den Tatsachen und glaubt, dass Geld in staatlichen Händen segensreich und notwendig ist. Man meint, dass damit das öffentliche Wohl, die Wohlfahrt und die "soziale Sicherheit" der Bürger gefördert werden. Aber das ist ein Irrtum, wie er größer und verhängnisvoller nicht sein könnte. Der Staat hat niemals eigenes Geld, sondern nur die Mittel, die er den Bürgern wegnimmt. Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich für Politik und Wirtschaft interessiert. Baader zeigt Zusammenhänge auf, die einem den Atem stocken lassen.
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am 21. Dezember 2014
Roland Bader hat das Buch im Jahre 2005 geschrieben und klar beschrieben, wie die nächste Krise kommt. Sie ist 2008 gekommen und alle staatlichen Ökonomieprofessoren aus den staatlichen Universitäten waren in den Talkshows im staatlichen Fernsehen überrascht, dass die Krise kam und Lehman Brothers pleite war. Es gibt nur zwei mögliche Erklärungen - sie lesen die Werke ihrer Kollegen, die andere Meinung sind, nicht, und haben deshalb keine Ahnung. Sie haben eine Ahnung, reden aber so, wie es von ihnen, von der "Mainstreet Ökonomie" der Politiker = Arbeitgeber, verlangt wird. Beides ist nicht schmeichelhaft. Ich frage jeden Studenten der Ökonomie, was für Ökonomie er oder sie an der Uni studiert. Sie sagen mir: "Freie Marktwirtschaf - Keynes." An den Universitäten, hat man in der Wohlfahrtsstaatlichen Umverteilung von fremdem Geld, das Wasser und Feuer zusammen getan, ohne dass es zischte. Die nächste Krise kommt.
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am 26. November 2014
Einfach lesen und verstehen, mehr kann man bei Baader nicht sagen.
Lesen und seinen Freunden und Verwandten schenken! Selbst Oliver Kahn hat dieses Buch gelesen ^^
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am 13. Oktober 2014
Was soll ich schreiben, was nicht schon andere 5-Sterne-Rezensenten geschrieben haben? Dieses Buch hat die Finanzkrise 2008 vorausgesagt und vermutlich jedem, der Baader ernst genommen hat, das Vermögen gerettet. Bei einem ist dies jedenfalls gewiss - Oliver Kahn ehemaliger Fußball-Nationaltorwart und einer der erfolgreichsten Fußballer Deutschlands. Nach eigenem Bekunden hat sich sein Investitionsverhalten verändert, weg von der kurzfristigen, sehr risikoreichen Rendite durch Mitlaufen in kreditgetriebenen Blasen hin zu einer langfristigen, nachhaltigen Vermögensbildung durch beständige Werte. Kahn: "Ich habe vor etwa fünf Jahren [2005, Anm. L.C.] alle Aktien verkauft. Ich hatte einfach ein ungutes Gefühl. Mir ist damals das Buch ‘Geld, Gold und Gottspieler’ in die Hände gefallen – ein sehr interessantes Buch, darin wurde sehr schön vorausgesagt, was wir heute sehen." Die Halbierung des DAX im Jahr 2008 ist Kahn damit erspart geblieben.
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am 15. Juni 2014
Der Untertitel dieses Buches, das im deutschsprachigen Raum zum Klassiker der populärwissenschaftlichen Literatur zur Geldtheorie avanciert ist, verrät die seherischen Qualitäten des Autors: Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise." Erschienen ist das Buch im Jahr 2004 - also lange, bevor von Subprimekrise, Schuldendebakeln und dräuenden Staatsbankrotten die Rede war. Zu dieser Zeit schwelgten die meisten Fachpublikationen in illusionären Vorstellungen von einer Welt, die das Knappheitsproblem endgültig überwunden habe und die nur noch der gerechten" Verteilung des Überflusses bedürfe.

In einer auch für Laien verständlichen Sprache erläutert Baader das zwischen Staatsmacht, Geldqualität, Konjunktur und Eigentumssicherheit bestehende, sehr sensible Beziehungsgeflecht. Er zeigt die seit vielen Jahren ständig größer werdende Diskrepanz zwischen Geldmengen- und Wohlstandsentwicklung und beleuchtet die langfristig verheerende Wirkung einer inflationistischen Geldpolitik, die nur einen kleinen Kreis von Gewinnern kennt: Den Staat mit seinen Bütteln und deren willig dienende Vollstrecker im Zentral- und Geschäftsbankensystem.

Daß die Kaufkraft des US-Dollars in der Zeit von 1971 bis 2004 um 80% gefallen ist (mittlerweile sind es mehr als 90%); Daß die Güterproduktion in den 30 Jahren vor 2004 um den Faktor vier zugenommen, die Geldmenge sich aber vervierzigfacht hat, bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Entwicklung der Volkswirtschaften des kapitalistischen" Westens.

Daß schlechtes Geld (Baader spricht von Scheingeld") die Grundlagen der aktuellen Krise schaffte, die Rückkehr zu einem soliden Geld den Ausweg bietet und die nachhaltig gesunde Basis für ein stabiles, auf privatem Eigentum basierendes Wirtschaftssystem bietet, wird stringent logisch argumentiert.

Der Schlusssatz des Werkes beweist die analytischen Meriten das Autors Das ökonomische und politische Chaos das aus der Währungszerstörung resultiert, führt unvermeidlich zur Tyrannei."
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TOP 1000 REZENSENTam 2. September 2013
Roland Baader war einer der wenigen Personen in Deutschland, welche schon Jahre vor dem offiziellen Ausbruch der Weltfinanzkrise in 2007/2008 vor einem solchen Szenario gewarnt hatten. Baader nennt auch andere, die wie er ihre warnende Stimme erhoben hatten, dies waren in der Regel - bis auf ganz wenige Ausnahmen - nur die Vertreter der "Austrian Economics", zu welchen Roland Baader auch zählt.

Kurz nach Erscheinen dieses Buches wurde Roland Baader im November 2004 in einem Interview gefragt, ob er sich mit seiner Prognose, dass die Welt "Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise" stehe, nicht etwas weit aus dem Fenster lehne.
Roland Baader verneinte dies und verwies darauf, dass die Welt doch sowieso schon mitten in der Krise stecke. Seit Beginn der 1990er Jahre jage eine Währungs-/Schuldenkrise (Brasilien, Mexiko, Thailand, Malaysia, Singapur, Philippinen, Taiwan, Indonesien, Argentinien) die nächste.

Nun, Roland Baader hat richtig gelegen mit seiner Prognose. Die neue Weltwirtschaftskrise ist Realität - offiziell datieren große Teile des Mainstreams den Krisenbeginn mit dem Zusammenbruch des Bankhauses Lehmann Brothers in 2008, andere Mainstream-Ökonomen meinen die US-Immobilien-Krise in 2007 habe die Weltfinanzkrise eingeläutet.

Roland Baader und andere Austrian Economists hatten mit Hilfe der Methoden des Lehrgebäudes der sog. "Österreichischen Schule der Ökonomie" vor dem Kommen der Weltfinanzkrise gewarnt - wie dies Ökonomen der Austrian Economics ebenfalls im Vorfeld vor allen Kalamitäten der letzten 100 Jahre geleistet hatten! Selbstverständlich ist dies für die Mainstream-Ökonomen kein Grund, um den Vertretern der "Österreichischen Schule der Ökonomie" irgendwelche "Honneurs" zu machen!

Die Hauptthese Roland Baaders ist, dass die Ursachen aller Verwerfungen / Krisen / Katastrophen / Kalamitäten, seien es die Vergangenen oder die Gegenwärtigen oder die Prognostizierten, in den beiden zutiefst sozialistischen Eckpfeilern der staatlichen Politik:
- "Staatsmonopolistisches Zwangs-Papiergeld"
und
- "Zentralplanwirtschaftliches Zinsdiktat"
zu verorten und zu finden sind!

Auf Basis der "österreichischen Konjunkturtheorie", die durch L. v. Mises begründet und durch F. A. v. Hayek weiterentwickelt worden war, zeigt Roland Baader wie verhängnisvoll die beiden o. g. sozialistischen Eckpfeiler der Politik wirken. Roland Baader legt dar, dass nur in einem System mit jenen sozialistischen Eckpfeilern (insbesondere dem Papier-Schein-Geld ohne eigenen, inneren Wert) jene Exzesse, über die seit offiziellem Beginn der sog. Weltfinanzkrise viel fabuliert und phantasiert worden ist, überhaupt erst möglich sind. Seit 1971 herrscht weltweit ein Papier-Dollar-Standard, der an keinerlei realen Größen gebunden und auch nicht durch realwirtschaftliche Größen limitiert ist - ein Papier-Geld-Standard ohne Limit und ohne irgendeinen inneren Wert, ein "neuer Turmbau zu Babel":
- Seit 1971 vervierzigfachte sich weltweit die Papier-Scheingeld-Menge, die reale Wirtschaft legte jedoch nur um das Vierfache zu.
- Bei jeder noch so kleinen konjunkturellen Delle wurde und wird versucht, diese mittels Unmengen von neuem Papier-Scheingeld zuzukleistern.
- Ozeane von Scheingeld, die mittels staatlicher Verschuldungsorgien aus dem Nichts gezaubert wurden und werden; alles legitimiert durch von Politikern/Regierungen alimentierten Alchemie-Ökonomen des ökonomischen Mainstreams.
- Verschuldungsorgien, die auch dazu dienten Wahlversprechen der Politiker zu erfüllen, grob gesagt, um Wohltaten zur Wählerbestechung und zum Wahlbetrug zu finanzieren.
- Ein etatistisch-interventionistisches System, das auf längere Sicht nur mittels Papier-Scheingeld durchzuhalten ist; ein System, welches die Ersparnisse und das Sparen der "kleinen Leute" zur Farce werden lässt; alleine der US-Dollar verlor seit 1971 über 80% seiner Kaufkraft.
- Usw., usf.

Wie Roland Baader zeigt, zerstören jene beiden o. g. zutiefst sozialistischen Eckpfeiler der staatlichen Politik die wichtigsten Kristalle einer Marktwirtschaft, nämlich:
- Das Geld, welches als allgemeines Tauschmittel, als Recheneinheit (Wertmesser) und als Wertaufbewahrungsmittel dienen soll.
- Und den Zins, der ein prä-monetäres Phänomen ist und den Wertmesser für die Zeit gibt. Die staatliche Manipulation des Zinses hat für das Sparen und das Investieren verheerend-verzerrende Resultate, da der natürliche Zins, der sich aus dem Miteinander der Menschen beim freiwilligen Handeln ergeben würde, politisch abgewürgt ist.

Nur echtes Geld, also Geld mit einem inneren Wert, kann solche Auswüchse und Verwerfungen stoppen. Echtes Geld war vor der papierenen Scheingeldwelt immer Warengeld, meist in der Form der Edelmetalle Gold und Silber, gewesen. Deren reale Menge ist begrenzt und damit ist auch die Größe der Geldmenge auf natürliche Weise begrenzt. Etwas, was von Vorteil ist, da eine wachsende Real-Wirtschaft keine wachsende Geldmenge benötigt und dies durch die außergewöhnliche, wirtschaftliche Erfolgsgeschichte des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts glänzend bestätigt wird. Auch mit dieser Mär der Alchemie-Ökonomen - "dass eine wachsende Wirtschaft auch eine wachsenden Geldmenge benötigt" - geht Roland Baader scharf ins Gericht.

Roland Baader schloss sich uneingeschränkt der Meinung F. A. v. Hayeks an, der gesagt hatte:
"Die Geschichte des staatlichen Umgangs mit Geld ist, mit Ausnahme einiger kurzer glücklicher Perioden, eine Geschichte von unablässigem Lug und Trug. In dieser Hinsicht haben sich Regierungen als weit unmoralischer erwiesen, als es je eine privatrechtliche Körperschaft hätte sein können, die im Wettbewerb mit anderen eigene Arten von Geld auf den Markt bringt." und "Da nun die Regierung die Währungspolitik beherrscht, ist die größte Gefahr auf diesem Gebiet die Inflation. Überall und zu allen Zeiten waren die Regierungen die Hauptursache der Geldentwertung."
Fazit: Wie F. A. v. Hayek ist auch Roland Baader der Meinung, dass die Freiheit und die kulturelle Vielfalt nur erhalten bleiben können, wenn die Menschen dem Leviathan die Herrschaft über das Geld entziehen.

Roland Baaders Prognosen zur neuen Weltwirtschaftskrise sind durch die Geschehnisse ab 2007 glänzend bestätigt worden. Leider aber auch seine Befürchtungen, dass die Politik die Krise mit vermehrtem Einsatz der Mittel, die erst zur Krise führten und diese verursachten, zu betäuben suchen. Dabei ist die sog. Weltfinanzkrise keine Krise, sondern würde die Heilkur sein, die die durch Politik-/Staatsversagen hervorgerufenen Verheerungen bereinigen würde.

In Summa: Auch dieser "neue Turmbau zu Babel" (das Schuldenimperium des Papier-Scheingeldes) der politisch Mächtigen wird scheitern! Mit grausamen und verheerenden Folgen für die zivilisierte Menschheit!
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am 13. Dezember 2012
Nachdem mir dieses Buch von mehreren Seiten - unabhängig voneinander - empfohlen wurde, habe ich mich endlich dazu aufgerafft, es zu lesen.
Insgesamt hat mich das Buch etwas enttäuscht. Nicht wegen seines Inhaltes, sondern wegen der ermüdenden Wiederholungen und der daraus resultierenden Länge, und nicht zuletzt aufgrund des Stils und der Argumentationsweise. Das Buch besteht praktisch nur aus Lobpreisungen der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" (das sind die Lichtgestalten) und aus vernichtender Kritik an der Keynesianischen Lehre (das sind die Bösen). Als Sachbuchautor hätte Baader die Aufgabe gehabt, diese Theorien erst mal dem Leser verständlich nahezubringen, wenigstens in Grundzügen. Aber er zitiert nur, reisst die Dinge kurz an, und klagt dann seitenlang, wie katastrophal die Situation ist.

Baader schreibt engagiert und emotional. Man nimmt ihm ab, dass er das Buch aus ehrlicher Sorge und Empörung über staatliche Finanzpolitik und ihre verheerenden Folgen geschrieben hat. Und seine Einschätzung teilen kann man allemal, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht und seine Schlüsse daraus zieht. Aber besorgt und empört zu sein ist noch keine grosse Leistung. Dem Buch hätte etwas mehr Sachlichkeit und weniger persönliche Meinung von Seiten des Autors gut getan.
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am 8. Juni 2012
Ich bin vollauf begeistert, niemand schafft es das Geldsystem zu klar und einfach zu erklären, bestechende Logik anstelle von ideologischem Geschwätz. Roland Baader für mich persönlich der größte Denker und Ökonom dieses Jahrhunderts. Baader erklärt komplexe Themen extrem leicht verständlich, so dass man selbst ohne geringstes Vorwissen alles problemlos verstehen und nachvollziehen kann.

Geld, Gold und Gottspieler verändert die gesamte Weltanschauung, erzeugt aus einem Funken der nach Freiheit strebt ein loderndes Feuer. Es mag hart sein die Tatsachen in diesem Buch zu akzeptieren, doch härter ist es, diese in der realen Welt zu akzeptieren zu müssen, ohne Problem und Lösung auch nur ansatzweise zu erkennen. Jedem Leser empfehle ich (am besten nach dem lesen) einen Blick auf [...] .

Mit freiheitlichen Grüßen

Jakob
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am 25. August 2010
Kennen Sie das, wenn Sie in Buch lesen und sich nach der letzten Seite denken "Das Buch müsste jeder lesen"? Dieses Buch gehört dazu. Leider bleibt das wahrscheinlich ein Wunschtraum, denn ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich befürchte dass dem Autor entweder Populismus, Verfolgungswahn bzw. das Entwickeln von Verschwörungstheorien oder schlicht der übliche Neoliberalismus vorgeworfen wird. Allerdings bewegen sich Kritiker damit auf reichlich dünnem Eis, denn wenn der Autor die bei Erscheinen dieses Buches (2004) noch künftige Wirtschaftskrise vorhersagt, die Gründe dafür benennt und analysiert, dann kann man das in 2010 nur schwer widerlegen.
Zum Inhalt: Der rote Faden des Buches ist die Tatsache, dass unser Geld eigentlich keines ist (kein echter innerer Wert, staatliches Monopol, beliebig vermehrbar, kein Wertspeicher, etc), sowie die sich daraus ergebenden Folgen (Kreditblasen, künstlicher Wirtschaftsboom, fehlende Nachhaltigkeit, ausufernder Finanzmarkt, fehlende reale Werte, künstlicher Zinseszins). Der Effekt ist, dass sich die Staatsquote immer mehr erhöht, die Freiheit des Einzelnen immer mehr beschnitten wird und wir mit unserem eigenen Geld vom Staat abhängig gemacht werden. Da dies perfiderweise unter dem Deckmantel der sozialen Gerechtigkeit stattfindet (das Totschlagargument schlechthin, wenn die echten Argumente abhanden gekommen sind)ist es so schwer dagegen anzukommen und das ist auch der Grund, warum eine immer größere Anzahl Menschen sogar noch Hurra schreit, wenn ihre freiheitlichen Grundrechte immer mehr beschnitten werden.
Roland Baader beschreibt dies wissenschaftlich fundiert, allerdings wie er gleich zu Beginn anmerkt, populärwissenschaftlich, sodass sich das Buch äußerst spannend auch ohne abgeschlossenes VWL Studium lesen läßt.
Wer sich für die rein wissenschaftliche Seite der Thematik interessiert, dem seinen die Bücher "Die Verfassung der Freiheit" von F.A. von Hayek (immerhin Nobelpreisträger) und Ludwig von Mises "Theorie des Geldes und der Umlaufmittel" empfohlen.
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am 14. Dezember 2009
Habe Baaders Werk ein erstes Mal bereits Anfang 2006 gelesen und aufgrund der Aktualität kürzlich ein zweites mal. Es ist das Beste was man meiner Meinung nach zur aktuellen Krise lesen kann. Seine Prognosen aus dem Jahr 2005! bestechen zudem in einer Treffsicherheit, dass selbst Nostradamus Probleme hätte hier mitzuhalten! Hut ab vor diesem genialen Buch! Es hat in der Tat das Zeug zum Klassiker!
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