Fashion Sale Hier klicken studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More madamet HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen1
3,0 von 5 Sternen
5 Sterne
0
4 Sterne
0
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. November 2009
Karlheinz Weißmann legt im 18. Band der Kaplaken-Reihe einen kurzen Text über den Faschismus und seine Abgrenzung gegen andere politische Strömungen vor.
Große Überraschungen bietet das Büchlein leider nicht. Dass es große personelle und inhaltliche Übereinstimmungen zwischen sozialistischen und kommunistischen Gruppierungen einerseits und faschistischen andererseits gab, ist ein Allgemeinplatz. Genauso, dass die traditionelle, konservative Rechte wenig mit Mussolini & Co. anfangen konnte. Dabei bleibt Weißmann beim Vergleich oft zu sehr an den Personen hängen, die politischen und ideologischen Inhalte bleiben außen vor. Das rächt sich besonders am eigentlich interessanten Vergleich mit dem politischen Liberalismus. Ob Max Weber am Ende seines Lebens im Grunde ein Faschist war, kann ich nicht beurteilen, und das hat ja nun eigentlich auch nichts mit dem Thema zu tun (wenn er sich auf dem Sterbebett zur absolutistischen Monarchie bekannt hat, heißt das ja auch nicht, dass der Liberalismus monarchistische Prinzipien vertritt). Eine Auseinandersetzung der Ideen, das wäre interessant, aber gerade hier muss man das schmerzlich vermissen. Ebenso wäre auch eine Analyse moderner Faschismen interessant (Stichwort: der Islamismus als postnationalistischer Faschismus), doch auch hier bleibt Weißmann an der Oberfläche.
Interessant hingegen, dass Weißmann, dessen politisches Engagement ja nicht verborgen bleiben kann, im letzten Absatz des Bändchens in fünf Sätzen den Faschismus als politische Alternative in Bausch und Bogen verdammt. Hier hat er zumindest bei mir den Überraschungseffekt auf seiner Seite.
Hätte er die genannten Themen "Faschismus und Liberalismus" sowie "Postnationalistischer Faschismus" in je einem Band behandelt, hätte er sicher viel Interessantes zu Papier bringen können. Für den vorliegenden Band reicht es nur zu drei Sternen.
33 Kommentare|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden