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33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rückkehr zur Realität
Rückkehr zur Realität
Utopische Traumtänzer und Realitätssverdränger werden beim Lesen dieses kleinen Buches vor Wut aufschäumen. Wer ist schon glücklich, wenn ihm geistiger Stillstand nachgewiesen wird? Bei vielen Aussagen des Autors Kleine-Hartlage würde man ihm kaum Irrtum nachzuweisen können. Zweifellos dominieren...
Vor 6 Monaten von Jaroschek veröffentlicht

versus
54 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überzogen
Im Gegensatz zu einem Jan Fleischauer, der sich trotz seiner Abkehr von dem linken Mainstream ein liberales Wertegerüst erhalten hat und daher nicht gegen Gleichberechtigung und Toleranz zu Felde zieht, geht dieser Autor in Richtung eines sehr sehr schwarzen konservativen Gedankenguts. Das geht nun eindeutig zu weit, selbst, wenn man das ökologisch und politisch...
Vor 18 Monaten von Links veröffentlicht


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33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rückkehr zur Realität, 4. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum ich kein Linker mehr bin (Gebundene Ausgabe)
Rückkehr zur Realität
Utopische Traumtänzer und Realitätssverdränger werden beim Lesen dieses kleinen Buches vor Wut aufschäumen. Wer ist schon glücklich, wenn ihm geistiger Stillstand nachgewiesen wird? Bei vielen Aussagen des Autors Kleine-Hartlage würde man ihm kaum Irrtum nachzuweisen können. Zweifellos dominieren ‚Linke‘ die öffentliche Meinung, haben ein Übergewicht in den Medien. Auch dass der Sozialstaat an seine Grenzen kommt und Gefahr läuft, überfordert zu werden, ist kaum zu bezweifeln. Political correctness zwingt scheinbar zur Vereinheitlichung des Denkens. Geschmacklose Angriffe auf das Christentum werden widerspruchslos hingenommen, während auf selbst milde Kritik an Auswüchsen des Islam mit größter Empörung reagiert wird. Der Autor vergleicht das Verhalten der Mehrheit mit dem Verhalten von Schwarmfischen, bei denen sich jeder Einzelne am Nachbarn orientiert. Das nennt man beim Menschen Konformismus. Das alles ist richtig dargestellt und sollte nachdenklich machen und zum Überprüfen des eigenen Denkens und Handelns anregen. Das Einzige, was der Verfasser falsch sieht, ist die Charakterisierung dieser Fehlhaltungen mit dem Wort links. Die Einordnung von rechtem Denken über die Mitte zum linken Denken ist heute zu einfach. Oberflächliches, häufig falsches und konformistisches Denken geht leider durch alle politischen Richtungen. So gesehen, ist es sehr nützlich, dieses kleine, inhaltsreiche Buch zu lesen.
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70 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volltreffer!, 27. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Warum ich kein Linker mehr bin (Gebundene Ausgabe)
Ein bekanntes Sprichwort sagt sinngemäß: Wer jung ist und nicht links - der hat kein Herz. Wer aber älter wird und dabei nicht konservativ wird - der hat kein Gehirn! Nach Jan Fleischhauer hat nun auch Manfred Kleine-Hartlage diesen selbst beschrittenen Weg in Buchform festgehalten.

Während Fleischhauer jedoch mehr auf der Ebene der Phänomenologie bleibt, geht Kleine-Hartlages Analyse bis zu den Wurzeln und trifft den Nagel immer wieder auf den Kopf.

Das Buch habe ich an einem Stück gelesen: Die ideale Lektüre für jeden Linken und all die, sich selbst als "Mitte" bezeichnen würden (ja, ich war auch mal ganz jung...).
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141 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Analyse der Ursachen des Gutmenschentums, 28. September 2012
Von 
Andreas Lobenstein (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Warum ich kein Linker mehr bin (Gebundene Ausgabe)
Der Politologe Manfred Kleine-Hartlage analysiert messerscharf den intellektuellen Selbstbetrug der Linken, indem er überzeugende und logisch stringente Antworten auf die Frage gibt, warum die Erklärungskraft linker Theorien, was reale Phänomene betrifft, gleich null ist. Unter anderem stellt er die berechtigten Fragen:
- Warum sympathisieren linke Gutmenschen, die ihren Pazifismus wie eine Monstranz vor sich hertragen, so oft mit Terrororganisationen?
- Warum gibt es linke Lehrergewerkschaften, die nicht wahrhaben wollen, warum viele ihrer Schutzbefohlenen, die in multiethnischen Problemvierteln unterrichten müssen, ausgebrannt und desillusioniert in die innere Emigration gegangen sind?
Die Antwort liegt in den falschen utopischen Grundannahmen vom Menschen und der Gesellschaft innerhalb der Linken.
Da das ultimative Ziel ist, vermeintliche Ungerechtigkeiten zu überwinden, stellt sie sich reflexartig und stur auf die Seite der Minderheiten - und somit gegen den Normalbürger, den deutschen, christlichen, männlichen, heterosexuellen Arbeitnehmer. Als Belohnung winkt die Anerkennung, lediglich aufgrund der richtigen linken Gesinnung anstrengungslos zu den "Guten" zu gehören. Da verbietet sich natürlich schon von selbst jeder ketzerische Gedanke wie Kritik an Migrantengewalt gegenüber den sog. "Biodeutschen" oder an organisiertem Sozialbetrug gepaart mit Drogen- und/oder Mädchenhandel durch die gleiche Klientel.
Der Autor beschreibt seine eigene Wandlung vom linken Saulus zum rechten Paulus durch die Wahrnehmung der Widersprüchlichkeit linker Theorien und gibt am Schluss einen Einblick in die Gefühlswelt eines rechten Denkers, der sich befreit, der sich der Erkenntnisblockaden entledigt hat und sich daher wie ein König fühle - der Preis sei lediglich, dass man sich danach in der Gesellschaft, die einen umgibt, wie in einem Irrenhaus wähne...
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194 von 220 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wer mit 20 Jahren nicht Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn.", 13. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Warum ich kein Linker mehr bin (Gebundene Ausgabe)
Und warum das so ist, beschreibt Manfred Kleine-Hartlage in diesem Kaplaken-Bändchen, denn es ist auch der Grund, warum er kein Linker mehr ist.

Wir erfahren, wie der Autor einst den linken Dogmen folgte, und was die Aufrechterhaltung dieser Ansichten von ihm verlangte. Daß keine seiner Zukunftsprognosen, die auf seinem Weltbild beruhten, je zutraf, und daß die beobachtete Wirklichkeit nicht mit den linken Denkvorgaben übereinstimmte. Lange war dem Manfred nicht klar, wie das sein konnte…

Es ist sehr unterhaltsam, die Analyse dieses Problems von einem Ex-Linken zu lesen:
Das linke Denken basiert auf der Utopie, dem rechten oder konservativen Denken liegt eine Beurteilung der Wirklichkeit zugrunde. Während der Rechte seine Normen und Grundsätze nach den Erfahrungen der Geschichte bildet, also nach dem wirklichen Leben, geht der Linke von einer reinen Utopie aus, von einer noch zu erreichenden zukünftigen Situation, dem noch zu schaffenden Paradies als ideologischem Kern seiner Weltsicht.

Dabei ist ein wesentlicher Unterschied zwischen rechtem und linkem Denken, daß der Rechte den Menschen akzeptiert, wie er ist, der Linke aber einen neuen Menschen schaffen möchte, der sich seiner Ideologie anzupassen hat. Da die linke Ideologie mangels empirischen Rückenwindes mit einem gewissen Druck über die Unebenheiten der Logik hinweg befördert werden muß, bedarf es zur Ebnung seiner Wege des Rückgriffes auf Mittel, die sich seit Jahrtausenden in der Religion bewährt haben. So wird die Welt aufgeteilt in Gut und Böse, wobei die linke Weltanschauung selbstverständlich das Gute repräsentiert. Alles, was diesem Guten entgegensteht, ist damit Böse. Die eng gefaßten Denkvorgaben erlauben dabei nicht, ein Problem zu Ende zu denken, und sich dann, aufgrund des Resultates, seine Position zu bilden. Das linke Denken setzt Grenzen und Tabus, die einfach nicht überschritten werden dürfen. Und so verbietet der Linke seinem Verstand, sich mit mißliebigen Sachverhalten überhaupt auseinanderzusetzen, und beschränkt sich auf deren Einordnung als Böse.

In entsprechenden Bahnen verläuft der Kampf gegen alles, was der linken Zielvorgabe im Wege steht, der "Political Correctness", in Form der "gouvernantenhaften Bevormundung des Volkes durch selbsternannte politische Sittenwächter und Zensoren (in der Sprache der Linken also: den "Kampf gegen Rechts")".

Die "durch ideologischen Konsens zusammengehaltene Oligarchie", die mittlerweile die gesamte westliche Hemisphäre in ihrer Gewalt hat, spielt dabei durch die ihr zugehörigen Medien der Öffentlichkeit als vermeintliche Mehrheitsmeinung vor, was tatsächlich nur von einer Minderheit geglaubt wird. Kleine-Hartlage stellt unmißverständlich klar, daß die Dominanz linker Ideologie gebrochen werden muß, und zwar, "bevor diese Dominanz endgültig die europäische Zivilisation, und zwar einschließlich ihrer emanzipatorischen Errungenschaften, zerstört hat".

Wichtig ist, zu verstehen, warum jemand überhaupt links ist. Was treibt einen Menschen an, sich der Wirklichkeit zu verschließen, und "Sachverhalte" zu "ignorieren, die offen zutage liegen, nach linker Ideologie aber nicht existieren dürfen und deswegen von keinem Linken, der dies auch bleiben möchte, zur Kenntnis genommen werden können"?

Zitat: "Ich bin als Teenager auf den Holzweg geraten, und es liegt in der Natur der Sache, daß gerade Teenager zum utopischen, das heißt linken Denken neigen, einfach deshalb, weil es ziemlich langwierig und anstrengend ist, auch nur bruchstückhaft zu erkennen, wie die Welt tatsächlich ist, aber ziemlich leicht, sich auszudenken, wie sie sein soll. Das schafft auch ein 15jähriger, und er bekommt dadurch die Illusion, er wüßte irgend etwas."

Das Korrektiv ist dann die Gesellschaft, in der der junge Mensch reift, und die ihn zwingt, durch die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit den Holzweg wieder zu verlassen. Diese Schule fürs Leben bietet unsere Gesellschaft leider nicht mehr, woran man erkennt, daß sie "verrückt und krank" ist.

Zitat: "Was in einem intellektuellen Sinne ein Holzweg ist, ist in bestimmten Bereichen der Königsweg zur Karriere, und selbst diejenigen, die diese Karriere nicht machen, können durch Bejahung der herrschenden Ideologie immer noch Anspruch auf Respektabilität erwerben."

Zitat: "Wir sollen … glauben, daß Intelligenz nicht erblich sei, daß es keine natürlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen gebe, daß es so etwas wie Völker überhaupt nicht gebe, daß man Menschen aus aller Herren Länder in demselben Land vereinen könne, ohne daß es zu ethnischen Konflikten käme. Wer das alles glaubt, kann im Grunde ebensogut glauben, daß der Regen von unten nach oben fällt. Wie und warum schaffen die Linken es, so viele Menschen solche Dinge glauben zu lassen, von denen doch jede Putzfrau weiß, daß sie Unfug sind?" - Eben weil man ein hohes intellektuelles Niveau beweisen kann, wenn man sich von der Meinung der Putzfrau distanziert, wenn man das offen Sichtbare abstreitet und durch komplizierte Pseudobegründungen belegen kann. Als Linker muß man auch nicht mehr regelmäßig seine Handlungen hinterfragen, sich selbst durch seine Taten als guter Mensch bewähren, es reicht vielmehr, die Gesinnung eines Gutmenschen anzunehmen, um per se gut zu sein. Um diese Gesinnung gegen alle Anfechtungen durch die Realität zu schützen, flüchtet sich der Gutmensch dann zwangsläufig immer tiefer in die Weltfremdheit - und verkauft so seine Seele, schließt einen Pakt mit dem Teufel ab.

Kleine Hartlage bringt die Widersprüche der linken Ideologie zur Sprache: Das Eintreten für den Sozialstaat, aber dessen bewußte Gefährdung durch ungesteuerte Masseneinwanderung, oder die Verteidigung und Förderung des Islam, und die Befürwortung der Einwanderung von Millionen seiner Anhänger nach Deutschland, obwohl diese Religion in jeder Beziehung das Gegenteil linker Grundsätze darstellt.

Dabei ist zu unterscheiden zwischen zwei Arten von Linken: den Betrügern und den Betrogenen. Die Betrüger sitzen an den Schaltstellen der gesellschaftlichen Macht, die Betrogenen sind die Mitläufer, die den Handel nicht durchschauen. Dabei müßten sich diese Mitläufer eigentlich fragen, warum die hehren Ziele linker Denkweise niemals verwirklicht werden. Es tritt vielmehr immer genau das Gegenteil des Erstrebten ein, wenn linke Politik sich durchsetzt. Das extremste Beispiel ist dann der Kommunismus, der die wesentliche Nebenwirkung linker Ideologie offenbart: Um die Ideologie vor der Wirklichkeit zu bewahren, muß mit wachsender Intensität gegen jede Opposition vorgegangen werden, was im extremsten Falle - dem Kommunismus - den Polizeistaat bedeutet.

Aber auch in offiziell demokratischen Systemen ist eine linke Dominanz gezwungen, den offenen Diskurs mit der Wahrheit zu vermeiden, und seine Vormachtstellung durch Restriktionen (Kampf gegen Rechts) zu verteidigen. Wir sind heute Zeuge einer in demokratischen Gesellschaften niemals dagewesenen geistigen Bevormundung, die sogar in die Sprache eingreift und regelmäßig neue Wortkonstruktionen schafft, die in ihrer Lächerlichkeit die Härte des Abwehrkampfes offenbart.

Für Viele wird das Zusammenspiel von Sozialismus und Kapitalismus neu sein. Während die Linken vorgeben, sich für die Belange der Arbeiter und Besitzlosen einzusetzen, sorgen sie tatsächlich gezielt für eine Vermehrung von Armut und Arbeitslosigkeit. Durch Masseneinwanderung ungelernter Arbeitskräfte wächst die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, was ein Absinken des Lohnniveaus zur Folge hat, sehr im Sinne des Großkapitals. Wer aber wenig verdient, oder gar staatliche Hilfen bezieht, wählt naturgemäß links, weil er sich von dieser Seite Hilfe verspricht. So schafft sich die Linke, zu der sich paradoxerweise aus diesem Grunde mittlerweile auch die CDU gesellt hat, statt ihr Heil in der offenen Gegnerschaft zu diesem kriminellen Vorgehen zu suchen, ihre eigene Machtbasis in Form einer wachsenden Schicht aus Armen, Arbeitslosen, Geringverdienern und Ausländern mit deutschem Paß, die in ihrer absoluten Mehrheit links wählen. Geschickt wird der Umfang der staatlichen Hilfe und die Zahl der Ausländer gesteigert, die Not des Einzelnen aber vergrößert. Seit der Hartz IV-Reform, den Ein-Euro-Jobbern und der Öffnung der Grenzen für osteuropäische Konkurrenzunternehmen sind Not und Armut so groß wie nie, und die Linken sitzen fester im Sattel als je zuvor.

So hat die Linke aus Gründen des Machterhaltes ein elementares Interesse an einem Zustand größtmöglicher Herrschaft des ungezügelten Kapitalismus, da dieser die verzweifelte, arme, linke Basis erschafft und erhält. Die Endstufe der linken Macht ist dann die kommunistische Diktatur, die kein Wahlvolk mehr braucht.

"Warum ich kein Linker mehr bin" ist eine der wichtigsten und interessantesten Schriften, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Ich hoffe auf eine größtmögliche Verbreitung!
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48 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein aber fein - geballte Ladung an notwendigem Wissen, 2. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum ich kein Linker mehr bin (Gebundene Ausgabe)
Durch das eigene Erleben und die Tatsache, daß der Autor, Manfred Kleine-Hartlage, rechtzeitig aus seinen gutmenschlichen Blütenträumen erwacht ist, um seine persönlichen Erlebnisse auszuwerten und in diesem Büchlein zusammenzufassen, ist ein äußerst aufschlußreiches Werk entstanden.
Analytisch klar und verständlich formuliert, zeigt der Autor, wie 'linkes Denken' funktioniert - eigentlich dadurch, daß zwar gedacht aber der Prozeß des Nach-denkens weiträumig umgangen wird.
Es bedarf einer ganz speziellen Persönlichkeitsstruktur, um auf eine derartig irreale Interpretation der Realitäten hereinzufallen bzw. sich in dieser eingeengten Gedankenwelt 'häuslich' einzurichten.
Originell, aber 100%-ig zutreffend ist der Vergleich des Massen-Verhaltens - bei Menschen Konformismus genannt - mit dem eines Fischschwarmes.

Dieses Büchlein ist ein Manifest zur Entlarvung der Utopie sozialistischer Ideologie-Konzepte - eigentlich ein Muß für einen jeden politisch Interessierten, der sich selbst noch nicht verloren hat als Schwarm-Genosse lauter kleiner Fische, die nur durch ihr massiertes und ferngelenktes Re-agieren existieren können - in einem Meer von Ängstlichkeit, Duckmäusertum, Ignoranz, Gutmenschentum & Political Correctnes.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Rechten fehlt eine massenwirksame Utopie, 4. April 2013
Von 
Volkmar Weiss - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Warum ich kein Linker mehr bin (Gebundene Ausgabe)
Dem Lob der anderen Rezensenten stimme ich uneingeschränkt zu. Witzig geschrieben, gut zu lesen. Mir fällt aber ein Mangel an kritischer Selbstreflexion auf.

S. 22: "Linkes Denken ist Denken von der Utopie her". S. 24: Ein Rechtskonservativer "ist einer, der sein Weltwissen aus der Geschichte bezieht. Ein Linker bezieht es seiner Zukunft", das ist treffsicher erkannt. Aber ist das nicht auch der Grund für die Übermacht der linken Utopie? Die auch durch die Ereignisse von 1990 nichts an Massenwirksamkeit eingebüßt hat. 1945 ging nicht nur ein Krieg verloren, sondern jeder antikommunistische utopische Schwung. In Das Tausendjährige Reich Artam: Die alternative Geschichte 1941-2099 gehe ich darauf ein.

Völlig richtig hat es Fritze erfaßt, siehe Anatomie des totalitären Denkens: Kommunistische und nationalsozialistische Weltanschauung im Vergleich: "Während der Marxismus eine grundsätzliche Gleichheit und Gleichbefähigung aller Menschen unterstellt, postuliert die nationalsozialistische Weltanschauuung das Dogma einer natürlichen Ungleichheit und Ungleichwertigkeit der Menschen." Damit befindet sich die eine Weltanschauung vordergründig in Einklang mit den naturwissenschaftlichen Tatsachen, während die andere in ihrer ideologischen Hochblüte in logischer Folge den Lyssenkoismus und andere Absurditäten erfinden mußte, die Kleine-Hartlage geißelt. - Eine gerechte hierarchische Ordnung müßte Gegenstand jeder rechten Utopie sein, doch werden Ansätze dazu seit Jahrzehnten verteufelt. Und auch den in der Regel als Geisteswissenschaftler gebildeten Konservativen hat man die Furcht vor Biologismus, Rassismus, Technokratie usw. mit Erfolg eingeimpft.

Einen groben Fehler fand ich auf S. 49: Demokratie sei in multiethnischen Gemeinschaften nicht möglich, ein Vielvölkerstaat sei keine Demokratie. Aber bitte: Die Schweiz? Indien? Die USA?

Der Verfasser schildert und beklagt den Gruppendruck, den die Linken auf ihre Anhänger ausüben. Als die Burschenschaften der deutschen Studenten um 1900 sich ausnahmlos gegen die Juden stellten, waren die inhaltlichen Begründungen dafür ebenfalls unsinnig und an den Haaren herbeigezogen. Jede dominante Ideologie erzeugt solchen Gruppendruck und neben Sinn auch Irrsinn.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Utopien und anderen Geisteskrankheiten, 17. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum ich kein Linker mehr bin (Gebundene Ausgabe)
Den anderen Rezensenten stimme ich zu: Das Buch ist logisch aufgebaut und die Analyse des "linken Denkens" kristallklar. Mir hat besonders die Kürze der Darstellung gefallen und der Verzicht auf längliches Geschwafel. Mit wenigen Worten auf wenigen Seiten ist der linke Utopist hinreichend erfasst und seine Gründe, "links" zu sein, beschrieben. Chapeau, Herr Kleine-Hartlage!

Besonders gut hat mir die Gegenüberstellung der Utopie ("das Land hinter dem Horizont") und die erschreckenden realen Zustände innerhalb unserer Gesellschaft gefallen. Wer in die Ferne blickt, dem entgeht, was um ihn herum passiert. Aber auf Seite 9 schreibt der Autor: "Der Weg nach rechts, den ich inzwischen gegangen bin, ist auch von vielen anderen gegangen worden, darunter auch von etlichen, die heute noch in typisch linken Strukturen aund Arbeitszusammenhängen tägig sind von Sozialarbeitern, Pädagogen, Akademikern aus dem Mittelbau der einschlägigen Fachbereiche -, wo sie noch nicht sagen können, was sie denken. Man erkennt sie dort allerdings nicht als Rechte oder sonstwie als Ketzer, weil sie nach wie vor den Habitus ihres linksliberalen Herkunftsmilieus pflegen."
Hier spricht mir der Autor aus der Seele: Als Soziologe, der im sozialen Sektor tätig ist, bin ich gezwungen, zu heucheln und mich zu verleugnen. Täte ich das nicht, wäre ich sofort draußen! Auch in meinem alten Freundeskreis wäre ich wohl bald als "unberührbar" abgestempelt und würde von alten "Freunden" gemieden werden. Trotzdem stehe ich - wohl dosiert - zu meinen "rechten" Ansichten. Und wie der Autor schreibt, glaube ich ebenfalls, dass so langsam immer mehr Linke aus ihren feuchten Träumen von einer Utopie hinter dem Horizont erwachen und sich der Realität stellen.

Der Autor und ich entstammen der selben Generation, die gerade in den Großstädten von den Lehrern der 68er-Generation auf den Gymnasien regelrecht links indoktriniert worden sind. Was aber entsteht, ist ein diffuses Gefühl, dass "etwas nicht stimmt". So glaubte ich, dass meine Wahrnehmungen nicht stimmen können, wenn doch so viele "Autoritätspersonen" - zunächst die Lehrer, dann die Professoren - und Vorbilder eine ganz andere Wahrnehmung zu haben scheinen. Für einen Heranwachsenden bedeutet das, in einem absurden Zustand der Spaltung zu existieren: Wahrnehmungen und Doktrin widersprechen sich. Das Eigene wird infolge als krank angenommen. Ein Psychotiker zeichnet sich dadurch aus, dass seine Realitätsprüfung nicht funktioniert. Er verwechselt seine Wünsche, Hoffnungen und Gedanken mit der Realität. Herr Kleine-Hartlage schreibt auf Seite 10 messerscharf: "Wer nie links war, kann es nur als eine Art unheilbarer Geisteskrankheit betrachten. Nun, eine Geisteskrankheit mag es sein; aber unheilbar ist sie nicht." Zum Glück nicht: Heute fasse ich mich ans Hirn und frage mich, wie ich nur so verblendet sein konnte. Aber vor Kurzem habe ich den Weg in die endgültige Verblödung verlassen und mich von der linken Geisteskrankheit befreien können. Und das Gefühl, wenn man sich denn endlich befreit hat? Der Autor schreibt: "Wie sich das anfühlt? Wie ein König! Der Preis für dieses gute Gefühl und diese neuen Erkenntnisse ist allerdings, dass man in der Gesellschaft, die einen umgibt, nur noch ein Irrenhaus sehen kann, geleitet von Verrückten, deren Geisteskrankheit darin besteht, sich für Psychiater zu halten, und im Besitz von Verbrechern, die diese Verrückten für sich einspannen."

Ich empfehle als weitergehende Lektüre mit einem langen Quellenverzeichnis, aus dem man hervorragend weitere Literatur schöpfen kann, "Die Intelligenz und ihre Feinde" von Volkmar Weiss.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Präzise Analyse, 25. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum ich kein Linker mehr bin (Gebundene Ausgabe)
Manfred Kleine-Hartlage analysiert in seinem Werk treffend die politische-ideologische Mainstreamdenkweise und zerlegt sie mit kausal geführter Argumentantion.
Besonders hervorzuhaben ist, dass ihm das in weniger als 100 Seiten hervoragend gelingt. Man kann dieses Buch ohne Probleme in kurzer Zeit in einem Rutsch druchlesen, was ich jedem empfehlen möchte.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einsichten eines Konvertiten, 21. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Warum ich kein Linker mehr bin (Gebundene Ausgabe)
Dieses Büchlein ist ein beeindruckender Augenöffner und weil der Autor selbst überzeugter Anhänger des linken Milieus war birgt es Einsichten von innen, wie sie nur von einem Konvertiten vermittelt werden können.
Prägnant, anspruchsvoll aber zugleich gut verständlich geschrieben, wirkt es wie ein erweckender Schlag auf den Hinterkopf und mit einem Male erscheinen die linken Phrasen, mit denen einen die Leitmedien und die Vertreter des „Juste Milieus“ andauernd zu manipulieren versuchen, wie des Kaisers neue Kleider.
Sollte es in dieser Republik einmal einen aus Steuermitteln finanzierten „Kampf gegen Links“ geben, dann wäre das Geld gut angelegt, würde man diese Schrift auf allen Parteitagen von Linken, Grünen und SPD kostenlos am Eingang verteilen.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Klasse-Buch, 27. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum ich kein Linker mehr bin (Gebundene Ausgabe)
Ich bin Nicht-Linker genau aus DEN Gründen, die in diesem Büchlein beschrieben werden. Es ist ein Volltreffer ins Herz aller linken Realitätsverweigerer, die wahrscheinlich deshalb diese Lektüre meiden wie der Teufel des Weihwasser. Mit vernünftiger Argumentation ist diesem Buch einfach nicht beizukommen. Das ist unmöglich, so wie man eine Drehtür nicht zuknallen kann. Linken, die auch nur gläubige Fanatiker sind, bleibt, um ihre Haut zu retten, nur eines: Einen großen Bogen um dieses Buch machen. Ich jedenfalls habe es in 2 Tagen mit Wonne "gefressen" und kann es mit bestem Gewissen zum Lesen freigeben. Vielleicht ist ja auch mal ein Linker dabei, der erkennt, daß auch er nur einer großen Täuschung/Lüge aufsitzt. Und er hat panische Angst davor, nun logischerweise, automatisch ins rechte (nicht mal rechtsextreme!!!) Lager wechseln zu müssen. Diesen Raum darf er nicht betreten. "Man" sagte ihm, da drinnen haust der leibhaftige Teufel.
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