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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen18
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am 25. Juni 2010
Das Buch ist in kleine Geschichten aufgeteilt, in denen Deutsche in Italien "anecken", dann wird aufgeklärt, was aus italienischer Sicht falsch lief und schließlich, was man besser machen kann, um nicht unangenehm aufzufallen. Es geht dabei nicht nur um den Eindruck in der Öffentlichkeit, sondern auch Bereiche wie Universität, Haushalt etc.

Die Geschichten sind leider erzählerisch nicht sonderlich gelungen und eher glossenhaft. Trotzdem sind die Kurzgeschichten eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, unterwegs oder zum Vorlesen.

Geheimtipps in Sachen "bella figura" wird man hier vergeblich suchen, vieles ist allgemein bekannt, einiges höchstens Italien-Anfängern neu. Manche Gebräuche und "Regeln" sind regional unterschiedlich und jeder Italienkenner könnte mehrere Ausnahmen und Abweichungen zu vielen Geschichten beisteuern. Ein Beispiel ist das traditionell spärliche italiensche Frühstück, doch im Zuge der Globalisierung ist es gerade bei jungen Familien durchaus "in", mit Obst, Müesli, Orangensaft etc. einen gemütlichen Start in den Tag zu machen, wenn die Zeit dafür da ist. Auch die beschriebene, relativ aufdringliche Flirt-Kultur ist lange nicht überall so ausgeprägt wie in Rom, wo die Geschichte spielt. Deshalb sollte jede/r Reisende besser vor Ort Augen, Ohren und Bewusstsein offen halten und sich auf sein Gespür verlassen, als sich an Pauschaltipps zu klammern.

Ein Pluspunkt verdienen aus meiner Sicht die Fußnoten zu weniger bekannten Randthemen, die Erwähnung finden. So kann ein Italien-Laie einen leichteren Zugang zum Buch finden, der Fortgeschrittene kann sie einfach überlesen. Die Themen sind obendrein gut zusammengefasst und teilweise informativer als die Geschichte selbst.

Fazit: Unterhaltsame Geschichten führen um die schlimmsten Fettnäpfchen herum und geben einen groben Einblick in Land und Leute.
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am 26. Dezember 2012
Wie sagte einst Henry Higgins? "Die Sprache macht den Menschen, die Herkunft tut es nicht." Man könnte noch ergänzen, dieser "Fettnäpfchenführer" tut es nicht. Gut, so ganz ernst mag er ja auch nicht gemeint sein, aber geht die Welt wirklich unter, wenn man das "Verbrechen" begeht, in Italien nachmittags einen Cappuccino zu trinken? Mal abgesehen davon, dass ich das auch bei Italienern schon mehrfach beobachtet habe, sollte es wohl ziemlich egal sein, ob ich vor einem x-beliebigen Barista nun unbedingt "Bella figura" mache, oder nicht. Überhaupt scheinen viele der Tips stark lokal - also römisch- gefärbt zu sein und haben mit vielen anderen Regionen, wie z.B. dem Norden Italiens, nur wenig gemein. Man könnte das Buch also allenfalls als "Fettnäpfchenführer Rom" betiteln.
Dass man Personen, die man erst flüchtig kennt, nicht penetrant nach dem genauen Gehalt oder deren Liebesleben fragt, ist eine Binsenweisheit, die weder besonders "italienisch" noch "deutsch" ist, sondern sich ganz einfach mit ein wenig sozialem Gespür von selbst erklären sollte. Dass der chaotische italienische Verkehr nur zu beherrschen ist, wenn man Verkehrsregeln als gut gemeinte Vorschläge, keineswegs aber als "Regeln" interpretiert, dass Italienier handyverrückt, mehrheitlich eitel und vielfach sehr widersprüchlich sind,ist ebenfalls weder besonders neu, noch ausschließlich italienisch. Dass viele Chefs wichtigtuerisch, kritikresistent und blasiert sind und auf absurde Formalien und Hierarchien beharren,ist auch nicht unbedingt nur ein italienisches Problem, wenngleich es im Bel paese besonders ausgeprägt sein mag. Sehr schön fand ich die Belehrung seitens des Autors im Kapitel "Wie Paul Weiss an Jacopo Trombettas Ehre kratzt". Situation: Deutscher Geschäftsmann soll italienischen Betrieb analysieren, Fehlerquellen aufdecken, Verbesserungsvorschläge bringen. Oh Himmel, der zieht das durch! Damit konnte natürlich keiner rechnen. Ergebnis: Italienischer Chef ist stinksauer, Mitarbeiter verwirrt, der Deutsche ertrinkt in Selbstvorwürfen und schlechtem Gewissen. Und nun der Rat des geschätzten Autors: "Arbeiten Sie lieber mit Komplimenten als Kritik, versuchen Sie Kritik möglichst positiv zu formulieren, vermeiden Sie persönliche Kritik, so gut es geht." Aha. Also etwa so:" Lieber Herr X, Ihr Betrieb ist der mieseste Saftladen, den ich je kennengelernt habe, aber Ihr Anzug sitzt einfach perfekt, und Ihre Krawatte war sicher eine Einzelanfertigung? Wer so ein Gespür für Mode hat, kann im Innersten wohl kein schlechter Mensch sein, also haben Sie unsere vollste Unterstützung."
Überhaupt sind viele der verschwörerisch verkauften "Insidertips" ganz gewöhnliche Hinweise, die sich in jedem guten Reiseführer, der nicht einmal aktuell sein muss,zigfach finden lassen.
Das einzige, wirklich wichtige Gebot, welches alle sogenannten Insidertips, Fettnäpfchenführer u.ä. überflüssig machen würde, wird vom Autor indes gar nicht erwähnt: Lernen Sie Italienisch, und zwar so gut und so elegant, wie es nur irgend möglich ist. Für Italiener ist es keinesfalls selbstverständlich, dass Ausländer Italienisch beherrschen, und sie sind umso erfreuter und offener, wenn es jemand dann auch wirklich tut. So verwirklichen Sie die besagte "Bella figura" am ehesten. Anerkennung, Offenheit, Interesse und gute Zusammenarbeit stellen sich in den meisten Fällen dann nämlich ganz von allein ein, auch wenn es "nur" darum gehen sollte, einen Urlaubs-oder Geschäftsaufenthalt in Italien stressfrei zu überstehen.
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am 17. Juni 2011
Der Fettnaepfchenfuehrer Italien von Sandro Mattioli kommt als Kurzgeschichte, Reisefuehrer und kleiner Italien-Knigge daher. Erzaehlt wird der Erasmusaufenthalt einer jungen deutschen Studentin aus Tuebingen sowie die beruflichen Erfahrungen ihres Vaters, der einen Merger seines deutschen Arbeitgebers mit einem italienischen Unternehmen umsetzt. Die Erzaehlung wird in kurzen Episoden anektotenhaft aufbereitet, teilweise ein wenig bemueht, da der rote Faden (die Beziehungen Vater und Tochter) wenig inspirierend erzaehlt wird. Seine Staerken hat das Buch dann zunaechst in den eingestreuten Hinweisen und Fussnoten zu Rom und Italien, also stets dann, wenn es als Reisefuehrer in Erscheinung tritt. Ich habe das Buch auf dem Weg zum roemischen Strand in Ostia gelesen und daher insbesondere die Episode "wie Franziska vom Strand verjagt wird" interessant gefunden - ein Ausflugsziel, das zum Beispiel im National Geographic Reisefuehrer von Spirallo auf ueber 200 Seiten nicht mit einem Wort erwaehnt wird. Daher empfehle ich auf jeden Fall das Buch als Seitenlektuere zu klassischen Rom-Reisefuehrern. Das Hauptanliegen des Autors, im wesentlichen ein Italien-Knigge mit Fettnaepfchen zu schreiben, ist mit Blick auf Italienneulinge, Erausmusstudierenden in Italien und Lesern mit Interesse an interkulturellen Fragestellung gelungen und sehr zu empfehlen. Fuer Leser mit bereits ausgepraegten interkulturellen Kenntnissen hingegen mit Abstrichen. Ausser der Squillo-Episode, die fuer mich wirklich neu war, hat man das Meiste in anderer Form schon irgendwo gelesen, erlebt oder vermutet. Es laedt interkulturelle sensibilisierte Leser aber stets zum erneuten Reflektieren ein bzw. auch zum Streiten - meiner Meinung nach unterschaetzt der Autor die Bedeutung von Hierarchien und das Konzept "Gesicht (wahren)" in deutschen Unternehmen. Ich wuerde daher das Buch jedem Erasmusstudierenden mit Ziel Italien waermstens empfehlen oder selbst als Reiselektuere verschenken.
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am 27. März 2015
Die '"Fettnäpfchen" sind in zwei parallele Rahmenstories eingebaut, die für sich schon ein paar Fragezeichen wert sind: Wer von uns geht nach Italien, um das 'Schlucken' einer italienischen Firma durch eine deutsche Firma vorzubereiten? Und: Es drängt sich der Verdacht auf, dass der Autor erhebliche Verstimmungen mit seiner Tochter hat und diese im vorliegenden Buch klären möchte. Ob das - wenn es denn so ist - der richtige Weg ist, kann ich nicht beurteilen; – beurteilen kann ich aber, dass mich das eher unangenehm berührt, also eher ein Fettnäpfchen darstellt.
Allgemeine Regeln des Anstandes sind in Norwegen, Deutschland, Italien usw. angebracht, helfen überall in der Welt weiter und bedürfen keines Buches. (Dann ist es ohnehin schon zu spät!) Sicher gibt es Gepflogenheiten, die in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich bewertet werden, aber: Wenn ich nicht einsehen möchte, mich anlässlich einer Geburtstagsfeier von Kopf bis Fuß extra neu einzukleiden, werde ich auf der Feier sicher nicht der Einzige sein. Und: ob es jemand nicht passt, zu welcher Tageszeit mir nach einem Cappuccino zumute ist, ist mir herzlich gleichgültig. Bisher hatte ich nie das Gefühl, dass sich Italiener in so verkrampfte Regeln quetschen lassen. Das Buch läuft bei mir unter 'Grober Unfug'.
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am 18. Februar 2012
Ich bin Italiener deutscher Muttersprache und lebe seit mehr aös 30 Jahren mitten in Italien, ca. 160 km von Rom. Einen "Fettnäpfchenführer" brauche ich natürlich nicht, dennoch sehe ich mir manchmal die Werke an, die dem deutschen Leser italienische Lebensart vermitteln möchten.
Zum nicht sonderlich berauschenden Erzählstil des Buches ist in anderen Rezensionen schon genug gesagt.
Einige der angebotenen Insidertipps zu Bußgeldern, Kassenzetteln usw. waren bereits zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (2010) zumindest teilweise überholt.
Ein Lektorat hat es offensichtlich nicht gegeben. Das in deutscher Sprache verfasste Buch enthält im Deutschen gleich mehrere schwere Grammatikfehler, und selbst in den vergleichsweise selten eingeblendeten italienischen und englischen Zitaten finden sich gelegentlich Stilblüten ("Mi scusa" heißt angeblich "Entschuldige!" - Imperativ, 2. Person singular. Tut es aber nicht - scusami, caro autore).
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am 8. September 2011
Eine junge Studentin aus Tübingen zieht nach Rom. Natürlich will man in dieser wunderbaren Stadt nicht nur studieren, sondern auch Land und Leute kennenlernen. Und dabei kann einem so manches passieren, wenn man zwar die Sprache, nicht jedoch so manche italienische Handlung versteht. Nicht unbedingt einfacher wird es, wenn ausgerechnet noch der Papa auftraucht, der seine Dienstreise nach Rom nutzen will, um sich seiner Tochter wieder anzunähern. Und tatsächlich finden die beiden wieder zueinander und lassen längst unterdrückte Gefühle wieder heraus.
Das Buch ist in kleine Geschichten unterteilt, die abwechselnd die Erlebnisse der Tochter und die des Vaters erzählen. Am Ende der Geschichte wird immer gefragt, was hier falsch gelaufen ist und es gibt Tipps, wie man es besser machen kann.
Als Italienliebhaberin kaufte ich dieses Buch, schließlich möchte ich mich in Italien auch möglichst italienisch bewegen..;O)
Und es gab in der Tat einige Dinge, die mir noch nicht bekannt waren. Schön ist, dass durch die beiden Hauptpersonen unterschiedliche Bereiche abgedeckt werden. Einmal die Freizeit und einmal das Business.
Ein kurzweiliges, zum Teil amüsantes Buch.
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am 16. Oktober 2014
Um es gleich vorweg zu sagen, es ist ein furchtbares Buch, es ist altbacken und langweilig sowohl sprachlich als auch inhaltlich, es wirkt wie ein Knigge aus den 50iger Jahren und nicht wie ein aktuelles Buch, schade! Es ist voll von längst überlebten Klischees, die es vielleicht hier und dort noch gibt, aber sie geben längst nicht mehr die aktuelle Realität wieder. Der Autor ist Deutschitaliener und wäre von daher prädestiniert sich mit dem Thema zu beschäftigen, aber bei ihm ist das Maß aller Dinge leider immer sein Geburtsland und daher wirken viele Beiträge, wie mit dem erhobenen Zeigefinger geschrieben. Schade, es macht leider keinen Spaß das Buch zu lesen, noch weckt es die Neugier auf Italien.
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am 9. August 2013
Was mir sehr gefallen hat: das Buch ist nicht aufgebaut in "das darf man" und "das darf man nicht" - 1,2,3....
Anhand von kleinen Szenen wird beschrieben, wie sich Deutsche und Italiener in gewissen Situationen verhalten, welche Eigenschaften einem Italiener als unpassend auffallen könnten und wie man unangenehme Situationen vermeiden kann.
Ich warte auf eine Fortsetzung........
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am 7. Januar 2014
Das Buch ist sehr witzig geschrieben. Die Unterschiede zwischen dt. und ital. Mentalität ist anhand von Beispielen aus dem Alltagsleben erzählt und absolut wahrheitsgetreu.
Sehr gut und amüsant
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am 21. Juli 2010
wenn jemand sich erst als Italien-Fan entwickelt. Für Leute, die schon öfter in diesem Land unterwegs waren, wird einiges sehr bekannt sein. Trotzdem immer wieder
amüsant zum Nachlesen. Man vergisst doch mal die eine oder andere Regel. Viel Spaß.
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