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4.0 von 5 Sternen Denkanregungen für Selbstdenker, 18. Dezember 2014
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Rezension bezieht sich auf: Denkwerkzeuge der Höchstleister: Warum dynamikrobuste Unternehmen Marktdruck erzeugen (Gebundene Ausgabe)
Die Autoren tragen eine ganze Reihe aktueller Ansätze für Agile Hochleistungs-Unternehmen zusammen. Der Leser sollte diese als Anregung zu eigenem Durchdenken auffassen und nicht in die Best Practise Falle stolpern, die sich ihm mit diesem Werk an einigen Stellen weit öffnet.
Die vorgebrachten Thesen sind meistens interessant und durchaus weiterer Gedanken wert. Als nachteilig bleibt festzustellen, dass die Thesen zu sehr als Wahrheiten präsentiert werden und die sogenannten Denkzettel sich bei näherer Betrachtung als als Werkzeuge getarnte Gedankenkonstrukte entpuppen. Hier wäre ein distanzierterer und defensiverer Umgang mit den zum Teil stark verkürzten Denkansätzen angebracht gewesen.
So wird beispielsweise postuliert, die Trennung von zentralen und dezentralen Organisations-Einheiten müsse in einer Weise erfolgen, die eine gegenseitige Abhängigkeit von Leistungen begünstige und empfohlen, diese Abhängigkeiten bewusst - also ohne Not - herbeizuführen.
Dies steht im Gegensatz zur aus systemtheoretischer Sicht angeratenen Entflechtung der gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen den Teilsystemen eines komplexen Gesamtsystems. Die Beherrschung des Gesamtsystems gelingt in der Regel dann, wenn Eigendynamiken im Gesamtsystem genutzt werden, jedoch die interne Wirkstruktur der einzelnen Teilsysteme möglichst wenig mit der übergeordneten Wirkstruktur zwischen den Teilsystemen vermascht ist/wird. Weitergedacht ist lediglich über den nicht sinnvoll auflösbaren verbleibenden Restanteil der Abhängigkeit eines Teilsystems von einem anderen Teilsystem zu diskutieren. Für diese zunächst oftmals einseitige Abhängigkeit kann nicht zwangsläufig die Schaffung einer verstärkten gegenseitigen Abhängigkeit im Hinblick auf Teilsystem-interne Abläufe zielführend sein, sondern eher eine intelligente Verrechnungseinheit für den nicht weiter vermaschenden Ausgleich der Leistungserringung der einen Seite für die andere. Einfach gesprochen wird von den Autoren ein Tauschhandel vorgeschlagen, wo eine entkoppelte Verrechnung der Leistungen im Hinblick auf die Teilsystem-Autonomie erkennbar Vorzüge haben kann. Der hiermit angedeutete "nicht Tauschhandel"-Ansatz findet sich in bewährten dynamischen Management Systemen wie dem Amoeba Management nach Kazuo Inamori bei Kyocera.
Wie dieses Beispiel zeigt, sollte man die im besprochenen Werk enthaltenen sogenannten "Denkzettel" lediglich als Denkanregungen interpretieren und hat dann ein Werk vor sich, dass durchaus nachdenkenswerte Ideen enthält, die jedoch immer individuell zu hinterfragen sind und in der Praxis nicht einfach als "Werkzeuge" angewendet werden dürfen, wenn schwerwiegende Fehler, niedrige Dynamik und verminderte Leistungen vermieden werden sollen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sicher für viele eine neue Perspektive, 3. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Denkwerkzeuge der Höchstleister: Warum dynamikrobuste Unternehmen Marktdruck erzeugen (Gebundene Ausgabe)
Erweiternde Einsichten, auch wenn der Bodenkontakt nicht immer gegeben ist. Sehr gut, sehr klar. Empfehle ich allen, die Unternehmen führen.
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5.0 von 5 Sternen Weisheiten für Führungskräfte und Organisatoren, 5. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Denkwerkzeuge der Höchstleister: Warum dynamikrobuste Unternehmen Marktdruck erzeugen (Gebundene Ausgabe)
Die Autoren schwimmen gegen den Strom von Management-Literatur-Weisheiten - fundiert und sachlich hergeleitet. Das Buch ist lesenswert für alle die eine "zweite" meinung zu vielen Dinegne in der Organisation lesen möchten - um sich dann eine eigene Meinung zu bilden.
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Denkwerkzeuge der Höchstleister: Warum dynamikrobuste Unternehmen Marktdruck erzeugen
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