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Kundenrezensionen

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am 26. Oktober 2004
Über den Inhalt konnte man sich bereits in den anderen Rezessionen informieren. Mir geht es eher darum, die Gefühle zu beschreiben, die dieses Buch vermittelt. Man sollte durchaus stark sein, denn sehr oft erkennt man sich in der Figur des Sascha's wieder und empfindet dessen Gefühle ebenso. So dauert es nicht lange, bis man mit Sascha leidet oder sich auch freut. Oft genug hört man in sich die Stimme: "Wenn Sascha doch nur mich treffen würde" - denn nicht nur seine Geschichte sondern auch der Ausgang läßt einen innerlich wütend werden, wie eine solche Menge an Schönheit und erotischer Erscheinung kaputt gemacht wird, durch Sascha selber oder durch andere. Da sehnt sich ein Mensch nach Geborgenheit und Harmonie und doch läßt man ihn immer wieder nicht dazu kommen, es auch mal ausgiebig zu erleben. "das Ende einer Unschuld" ist daher ein Buch, was innerlich aufrüttelt, es bewegt und es macht traurig. Man wünscht so sehr, dass es Sascha gut geht, denn er hat so viele schlimme Dinge erleben müssen, dass man selbst als Leser der Meinung ist: "Es ist genug ! Ruh dich aus und genieße auch mal etwas Glück, Sascha". Auf der anderen Seite zeigt es aber auch sehr deutlich das Szeneleben und der Verschleiß an Ehrlichkeit darin mit dem Schwerpunkt auf sexuelle Befriedigung. Da aber ein jeder gerne einfach auch nur mal glücklich und nicht nur befriedigt wäre, ist die Figur von Sascha auch eine begehrenswerte Person, die sich im Kopf des Lesers manifestiert.
Die sozialen Brennpunkte, die ebenfalls in dem Buch beschrieben werden, sind auch Gegenstand von Kritik. Doch im Vordergrund steht die Suche nach dem Glück eines wunderschönen jungen Mannes, der auf dem langen Weg seinens Lebens einfach erfriert durch emotionaler Kälte in ihm selber und bedingt von anderen. Sehr ergreifend geschrieben webt "Sascha" den Leser in eine Welt ein, die man abwechselnd gerne teilen möchte und dann wieder froh ist, nicht in dieser leben zu müssen. Man sollte das Buch gelesen haben - Sascha hat dies mehr als verdient.
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am 23. Juli 2005
Ich habe für dieses Buch kaum Worte. Meine ganze Zeit drehte sich nur um den Roman. Ich dachte an nichts anderes mehr, außer wann kann ich wieder Lesen. Ich musste aber auch viel leiden in dieser Zeit, da ich so mit „Sascha" verbunden war, das ich ihn hätte so oft in den Arm nehmen wollen. Aber genauso wieder in den Hintern treten.
Ich habe selber Kinder und es machte mir Angst, das meine Kinder glauben könnten, ich würde sie nicht lieben. Seit diesem Buch sage ich und versuche ich ihnen noch mehr meine Liebe zu zeigen. Damit sie nicht irgend wann so sind wie „Sascha" indem sie immer Liebe suchen und obwohl sie genau vor der Nase steht, sehen sie sie nicht mehr. Auch dieses Buch war ein toller Erfolg und ich hoffe das Andy Claus es schafft, noch viele solche Bücher zu schreiben.
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am 20. Oktober 2003
Über die Internetseite von Andy Claus bin ich auf die Trilogie "Masken aus Glas", "Herbstgewitter" und "Sascha" aufmerksam geworden. Teil 1 hat mich schon schwer beeindruckt und Teil 2 ist mein absoluter Favorit. Also habe ich ungeduldig auf das Erscheinen von "Sascha" gewartet und die Freude war groß, als das Buch bei mir ankam. Falls Ihr die ersten beiden Teile nicht kennt - kein Problem - man kann auch mit "Sascha" anfangen zu lesen. Die Handlungen der drei Bücher verlaufen zeitlich fast parallel, es gibt zwar Überschneidungen, trotzdem erzählt jedes Buch seine eigene Geschichte.
Das Buch "Sascha" beginnt mit der Übersiedelung von Saschas Familie vom Osten in den vermeintlich goldenen und freien Westen. Andy Claus bringt hervorragend die Situation der einzelnen Familienmitglieder zum Ausdruck, vom Glück und der Euphorie der ersten Tage über das langsame Begreifen der Realität bis zur fast völligen Resignation. Sascha ist ein sensibler 12-jähriger Träumer und kommt mit der Situation nicht zurecht, findet keine (West-)Freunde und hat keinen Halt in der Familie. Seine Eltern sind mit der bis dahin nicht gekannten Arbeitslosigkeit und dem Wohnen auf engstem Raum selbst hoffnungslos überfordert. Saschas Absturz beginnt, als er von zu Hause wegläuft und nicht mehr in die Schule geht. Sein 13-jähriger Freund Marc führt ihn in die Stricherszene ein. Sascha hat keine Chance, sein Leben selbst zu beeinflussen. Nur kurz lernt er wirkliche Liebe kennen, ihm fehlt die Kraft gegen den religiösen Fanatismus seines Geliebten zu kämpfen. Beim Lesen des Buches habe ich immer wieder darüber nachgedacht, wer denn eigentlich für so eine Entwicklung verantwortlich ist oder wie man diese Situation verhindern könnte.
Das Buch ist spannend, realistisch und schonungslos offen geschrieben. Ich habe es in wenigen Tagen gelesen, war schon aus "Herbstgewitter" auf das Ende vorbereitet und wollte es doch bis zum Schluß nicht wahrhaben. Was Sascha in diesen 10 Jahren erlebt ist für viele von uns vielleicht unvorstellbar. Wie in beiden Büchern, die ich bisher von Andy Claus gelesen habe, sind auch hier die schönen Momente einfühlsam und verständnisvoll beschrieben. Der Erzählstil von Andy Claus begeistert mich immer wieder: direkt, offen, anschaulich, vielseitig und einfühlsam. Ich möchte das Buch weiterempfehlen und hoffe, daß es für viele Leser ein Anreiz zum Nachdenken ist. Als das habe ich das Buch auch verstanden, es soll aufrütteln und nachdenklich machen, die heute so angesagte Oberflächlichkeit und Spaßgesellschaft in Frage stellen.
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am 7. November 2003
Nach dem Mauerfall kommt der zwölfjährige Sascha mit seinen Eltern in den goldenen Westen, in der Hoffnung hier ein neues Leben aufbauen zu können. Aber Arbeitslosigkeit und beengte Wohnverhältnisse treiben den Vater in Alkoholismus und Aggressivität und Sascha flieht vor Schlägen und Unverständnis.
In einer Schwulenkneipe trifft er Großkotz Adrian, ein stinkreicher Lude, kalt wie Fischbauch und doch schafft er es mit geschickten psychologischen Mitteln, den Jungen in totale Hörig- und Abhängigkeit zu bringen. Und damit beginnt alles. Sascha kennt ab da nur eines: seinen Körper zu verkaufen und seine Seele gleich mit dazu. Gibt es einen Ausweg für ihn aus dem Milieu? Auch ich fragte mich immerzu, wer verantwortlich ist, dass man diese oder jene Pfade einschlägt und wie man sie verlassen kann. Sascha verliert seine Freunde und am Ende zweifelt er sogar an seiner sexuellen Identität. Verzweifelt versucht er, die Szene hinter sich zu lassen und bleibt am Ende immer allein.
Andy Claus erspart dem Leser rein gar nichts. Es bleiben Fragezeichen und am Ende das Gefühl, einen Freund verloren zu haben. Danke, Andy, für dieses Buch.
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am 29. Mai 2011
Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen zweimal gelesen. Ich war und bin immernoch von der Gesichte gefesselt. Ein Kind das mit 12 Jahren kein Kind mehr sein darf, ein Jungendlicher der heranwächst am Rande der Gesellschaft und brutal sellisch wie körperlich missbraucht wird. Ein hartes Buch. Ein schweres Buch. Ein Buch das mich mehr als wütend macht, wenn ein Mensch sich nach Liebe und Geborgenheit sehnt, und nichts als Gewalt in jeglicher Form bekommt. Es fehlt schwer, jetzt beim Schreiben dieser Rezension, einen klaren Blick zu bekommen, wenn einem aus Trauer, Wut und Ohnmacht die Tränen in die Augen schießen.
Das Buch rüttelt den Leser auf, macht einen wach für den Blick über den Tellerrand der eigenen Existenz. Man leidet mit, man freut sich mit und am Ende stirbt man vielleicht auch kleines Stückchen mit.
Ich weiss nicht wie es anderen Lesern ergangen ist oder noch ergehen wird. Für mich hat das Schicksal des jungen Sascha mein eigenes Leben in einem anderen Licht erscheinen lassen. Nun jeder hat in seinem Leben Höhen und Tiefen erlebt, diese vielleicht auch überdrmatisiert. Am Ende mußte ich mir bewusst werden, wie gut es mir geht. Ich liebe und ich werde geliebt.
Ob dies Buch auf einer realen Gesichte basiert oder nicht, ich weiss es nicht. Nur eins weiss ich. Niemand darf "unbeachtet sterben".

Thomas
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am 14. Dezember 2005
Sascha- Das Ende der Unschuld........Einfach klasse!!
Ich habe eine lange Zeit nicht gelesen und durch Zufälle kam ich auf dieses Buch und habe mir aus Neugier ein Exemplar hier gekauft.
Es ist jetzt ca. 10 Tage her als ich anfing mich einzulesen, und obwohl ich mich anfangs erst schwer tat habe ich das Buch von Tag zu Tag mehr verschlungen.
Man versetzt sich in die Hauptperson Sascha, lernt ihn als jungen und naiven Jungen mit Träumen und Gefühlen kennen, der hier im Westen keinen Anschluss findet,.
Je weiter man liest umso tiefer steckt man im Geschehen, fühlt man sich mit Sascha verbunden und durchlebt mit ihm die vielen dramatischen und gefühlsaufreibenden Geschehnisse. Immer wieder durchlebt man mit ihm die Berg- und Talfahrt die er in seinem Leben durchmacht, lernt Menschen und Dinge kennen, in deren Lage wir uns zuvor nie so hineinversetzt haben wie es dieses Buch macht!
Zitat: ,,Es bringt den Leser durch seine schonungslose und ehrliche Erzählweise die desolate Welt am Rande unserer Gesellschaft nahe",
Der ständige Überlebenskampf und die (Zitat:),,Suche nach Liebe und Geborgenheit" verbunden mit den Gefühlen, auf denen bei Sascha immer ,,herumgetrampelt" wird, versetzen den Leser so in die Situation, das er förmlich mitfiebert und jede neue Seite kaum erwarten kann.
Mit viel Spannung las ich dieses Buch und kann es Euch wirklich bestens Empfehlen!!
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am 14. Oktober 2004
Das Buch zu lesen war für mir eine Berg und Talfahrt. Man gleitet durch den locker geschriebenen Text und dann plötzlich bekommt man immer wieder überraschend einen Schlag in den Magen, weil das Schicksal zuschlägt. Der Roman wirkt wie eine Biografie, einfühlsam schildert Andy Claus die Stationen im Leben des Sascha von Kind an. Die Szenen sind dabei manchmal wirklich sehr hart, aber damit eben auch realistisch.
Ein empfehlenswertes Buch.
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am 2. September 2013
Als ich dieses Buch gekauft habe, erwartete ich nicht im entferntesten, was ich dann zu lesen bekam. Sozialkritisch, scheinbar alle menschliche Niederungen berührend, beschreibt der Autor in seinem Buch, den Lebensweg eines 12jährigen auf der Suche nach Anerkennung und ein bißchen Glück. Von Anfang an nahm mich das Buch gefangen, mitfühlend habe ich den Weg dieses Jungen bis zu seinem Ende verfolgt. Obwohl ich mit dem Schicksal des Jungen, zum Schluß des Buches, eine ganze Nacht beschäftigt war (ich konnte nicht schlafen, weil es mich in der Seele anrührte), würde ich dieses Buch immer wieder lesen und auch jedem empfehlen es zu lesen. Unabhängig davon ob jemand schwul ist.
Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
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am 22. Januar 2008
Sascha - Das Ende der Unschuld ist wieder einmal, einer dieser Romane, die einen nicht mehr los lassen und zu Tränen rührt!
Das Buch begleitet den 12-Jährigen Sascha bis zu seinem 22 Lebensjahr. Am Anfang wird geschildert, wie er mit seiner Familie in den Westen zieht, wo er es als Ossi sehr schwer hat. Er findet keine Freunde und die Familie wird durch die Arbeitslosigkeit seines Vaters immer mehr zerstört, da dieser zum Alkoholiker wird und Sascha immer öfters schlägt. Saschas Mitschüler Marc führt ihn bald in die Stricherszene ein, als der Junge von zu Hause ausreißt. Ein schweres Leben beginnt für den 12-Jährigen. Ständig auf der Flucht von der Polizei kommt er schließlich an Adrian. Als Sascha merkt, was dieser mit ihm vorhat, ist es schon zu spät. Es vergeht viel Zeit bis er schließlich doch entwischen kann. Doch seine Kariere ist noch lange nicht zu Ende. Jahre der Qual folgen, als er sich wieder als Bahnhofsstricher, Callboy und Pornodarsteller verkauft.
Ein wirklich unglaublich ergreifender Roman, den man einfach nicht mehr weg legen kann und um den sich die Gedanken des Lesers noch lange nachdem man das Buch zu Ende gelesen hat, drehen! Wirklich sehr, SEHR empfehlendswert!
Es gibt nur einen Punkt, der mich gestört hat und das war das Cover des Buches! Das meiner Meinung nach überhaupt nicht zu der Geschichte passt! Ich habe mir Sascha immer ganz anders (und viel hübscher ;-)) so wie er in der Geschichte beschrieben wird vorgestellt!
Aber da der Inhalt ja das Entscheidende ist und man darum wirklich keinen Abzug machen kann, gibt es trotzdem 5 Sterne von mir!
Der Roman ist einfach zu gut für Abzüge ;-)
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am 13. März 2006
„Sascha“, das dritte Melodram der Trilogie von Andy Claus beschreibt das Leben eines Jungen, der aus Mangel an Liebe und Verständnis in seiner Familie und seinem Umfeld in die Stricherszene gerät, und später seinen Körper als Bahnhofstricher, Callboy und Pornodarsteller verkauft. Davon abgesehen, dass man in dieser sehr realitätsnah und äußerst glaubwürdigen Geschichte die Hauptdarsteller der beiden vorangegangenen Romane, Fernando, Martin, Richard und Dorian wieder trifft, lassen die Verwobenheit der drei Romane und die bereits vom Leser durchlebten Situationen einer etwas anderen Lebensart den Eindruck entstehen, Andy Claus habe die beteiligten Personen interviewt. Auch wenn dieser Roman mit seinem tragischen Ende die Perspektivlosigkeit des menschlichen Daseins widerspiegelt, ist es für mich der bisher beste Roman der Trilogie und ein Meisterwerk an Realität und Hintergrundwissen. Bis hier hin hat sich Andy Claus mit den wesentlichen Facetten eines „schwulen Lebens“ (Coming-Out, Travestie und Strichermilieu) beschäftigt. Neben Aids fehlt zum Thema „schwules Leben“ jetzt noch ein wesentlicher Gesichtspunkt, nämlich die ganz „normale“ Geschichte einer Partnerschaft mit allen Höhen und Tiefen.
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