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Kundenrezensionen

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am 15. August 2007
Mr Nice beschreibt das Leben Howard Marks, der in den 70er/80er Jahren angeblich für 10% des Haschisch-Welthandelvolumens "verantworlich" sein soll.

Das Buch ist sehr leicht zu lesen und die Geschichte ist äußerst spannend. Mit Drogendealern habe ich immer Leute verbunden, die nicht sonderlich hell im Köpfchen sind. Howard Marks ist ein Genie. Studierte an der Oxford University und rutschte eigentlich mehr durch Zufall in die Drogendealer-Szene.

Alle Leute die glücklich sind, sind entweder Drogendealer oder Akademiker, sagt er. Die anderen reichen Menschen sind unglücklich. Und so rutscht er von einem Deal in den nächsten, beginnt mit wenigen Kilos zu dealen und geht die Leiter bis zu 30 Tonnen hoch. Dabei weigert er sich immer, die harten Drogen, wie z.B. Kokain zu handeln, was ihm bei seinen "Kollegen" einige Probleme einbrachte, ihn aber irgendwo als "liebenswerteren" Menschen darstellt.

Faszinierend fand ich, welche drastischen Sicherheitslücken auf den internationalen Flughäfen vorherrschten (und vielleicht sogar teilweise noch vorherrschen). Immer wieder erlebt man sich selbst mit dem Ausspruch "Ne, das glaube ich jetzt nicht!".

MR Nice ist ein sehr gelungenes Buch, eine tolle Biographie.
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am 29. Mai 2000
Ein Mann, sein Leben, seine Geschichte, sein Buch. Von jugendlichen Lesern versteckt aufbewahrt ("Junge, Du liest Bücher?"), ist dieses Buch mehr als nur die Faszination des Illegalen. Locker und frei von der Seele geschrieben, zieht es den Leser schnell in seinen Bann; interessant und kurzatmig verfaßt, anfänglich leicht verwirrend ob der 1000 und 12 Protagonisten während man auf das große "Bang" wartet, was nach dem Lesen der Zusammenfassung unweigerlich kommen muß. Erstaunlich wie sich ein Mann mit solchem Drogenkonsum fein säuberlich an alles errinnert, wenn der Leser selbst nach dreimaligem Lesen überfordert ist, alle Geschehnisse und Namen zeitlich richtig einzuordnen und zu lokalisieren. Aber dafür sind Waliser ja bekannt. Beachtenswert ist der Versuch einer möglichst sachlichen Darstellung eines Lebens mit Rauschmitteln, ohne dabei verherrlichend zu wirken. Eine sehr unterhaltsame und erstaunliche Biographie gepaart mit einer klaren Meinung zu jenem Thema, das auch Deutschland noch einige Zeit beschäftigen wird.
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am 4. März 2004
Wow! Eine schön und unterhaltsam geschriebene Biografie, warum sich der Typ `Mr. Nice' nennt, hat man nach den ersten 5 Seiten verstanden. Ein Buch, daß sich m.E. kurzweilig lesen lässt, vielleicht eine gute Urlaubslektüre.
Erzählt wird aus dem Leben von einem der grössten Marihuanaschmuggler seiner Zeit (sagt er, ist schwer zu überprüfen), seine jungen Jahre in Oxford und wie er nach und nach dazu kam, daß die DEA mit seinem Bild unter dem Kopfkissen schlafen gegangen ist...
H. Marks schreibt dieses Buch so, das es einen wirklich packt, sein abwechlungsreiches Leben (auf der Flucht) und seine Ideen und Verbindungen mit `Freunden' in aller Welt sind schon sehr faszinierend. Natürlich auch ein Buch für Mitglieder der einschlägigen Szene, aber meiner Mutter hat's auch gut gefallen...
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am 7. Mai 2003
Wer hätte das gedacht. Ein Name der dem Normalsterblichen eher unbekannt ist, aber in der internationalen Drogenszene wohl eher dem eines Weltstars glich. Auch solche Leute haben ein interessantes Leben und es gibt sogar welche die darüber berichten. Howard Marks ist in seinem Bereich wenn man seinem Buch glauben darf wohl der König der weichen Drogen gewesen, jemand der mehr international mächtige Leute kennengelernt hat also so mancher der sich als wichtig erachtet. Er berichtet aus seinem leben als wäre er ein früh entdeckter Musikstar und hätte es aus eigener Kraft bis zum Superstar gebracht. Interessanterweise musste er sich dabei zeit seiner "Karriere" der illegalen Wege und Hilfen bedienen von denen unsereiner nur zu träumen wagt. Da werden Terroristen als Kuriere "missbraucht", Scheingeschäfte dutzendweise eröffnet und Flugmeilen gesammelt die selbst den Papst wie einen beiläufigen Touristen erscheinen lassen. Und das alles um ein paar Millionen Mariuana-Raucher auf der Welt bei ihrem täglichen Konsum zu unterstützen demd er Autor selber verfallen ist. Wirklich spannend berichtet sind die Momente wo der internationalen Gerichtsbarkeit eine lange Nase gedreht wird und jahrelang ein schwungvoller Handel direkt unter ihren Augen abläuft. Und das alles ohne auch nur ein Fünkchen Gewalt was man erwartet hätte. Das Ganze liest sich wie eine Traumkarriere, hat aber eben den Haken das es eben ziehmlich illegal ist und wie der Leser erfährt auch ztu drakonischen Strafen führt.
Eine interessante Lektüre allemal.
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am 15. Januar 2006
Howard Marks Biographie ist das erschütternde Dokument einer perfiden Gesetzgebung, die seit über einem halben Jahrhundert wie ein Pogrom in der westlichen Welt tobt und ganze Existenzen zerstört. Aber wen wundert das schon angesichts der Sittenlosigkeit unserer Sittenhüter, die durch ihre Ignoranz und Feigheit derartige Lebensläufe im Akkord produzieren?
Der Antrieb des Briten Marks ist natürlich Geld, etwas, das allzu leicht die Phantasie der Menschen anregt und sie zu übermenschlichen Leistungen treibt.
Marks beweist Mut, paktiert sogar mit der IRA und macht unter dem Decknamen Mr. Nice sein Vermögen im Haschischimport. Ein Gentleman bittet zur Kasse, und das mit Schirm, Charme und Dschillum. Dass so einer ins Gefängnis gehört, wünschen sich vor allem amerikanische Drogenfahnder, die darin eine Passion sehen, als Kopfgeldjäger um den Globus zu jagen. Die Frage, welcher der Protagonisten gut, und welcher böse ist, beantwortet sich der Leser selbst – und es gibt nur eine Antwort.
Doch Amerika will ihn haben, den walisischen Bastard und multinationalen Drogenboss, und die Amis bekommen ihn, frei Haus geliefert von einem ängstlichen Europa, das brav nach Onkel Sams Pfeife tanzt.
Ein perverser Strafvollzug beginnt, und die Höhe der zu verbüßenden Strafe hätte nicht wenige Haschbrüder dazu verleitet, sich am Bettpfosten aufzuknüpfen. Howard Marks kämpft, hält durch und geht den Weg durch die Instanzen. Und der Leser leidet mit, wünscht sich, dass das nur ein Alptraum ist, den sich ein Romancier ausgedacht hat – aber dem ist nicht so.
Ein überwältigendes Leseabenteuer für alle, die wissen, wie es ist, ausgegrenzt und kriminalisiert zu werden.
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am 15. Juli 1999
Howard Marks ist ein Popstar. Er war einer der größten Haschischschmuggler der 80er Jahre. Und er ist ein Arschloch. Aber ein sympatisches. Eines, das seine Lebensgeschichte äußerst charmant und lesenswert erzählen kann. Wenn man es genau nimmt, war Howard Marks einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hatte einen guten Draht zu den richtigen Personen, sei es der Dekan in Oxford oder der Mann von der IRA. Aber ohne Beziehungen geht bekanntlich nichts, und deshalb baute sich Marks im Laufe der Jahre ein weltweites Netzwerk zur Geldwäsche und zur illegalen Beförderung von Haschisch auf. Am Ende halfen ihm aber auch seine Dutzenden von Scheinfirmen und Identitäten nicht mehr. Seine Autobiographie "Mr. Nice" läßt sich genau so lesen, wie man sich Howard Marks' Leben vorstellt: locker-flockig, relaxed. Allein dies macht das Buch schon lesenswert. Es ist darüber hinaus aber auch absolut erstaunlich. Viele der beschriebenen Varianten, wie man Haschisch unbemerkt an den Zollbehörden vorbeibringen kann, klingen einfach unglaublich, sind jedoch wahr. Wer eine ausführliche Nachhilfestunde in Sachen Drogenschmuggel bekommen möchte, kommt an dem Buch nicht vorbei. Zur Nachahmung aber nicht empfohlen, da die Behörden mittlerweile bestimmt alle Tricks kennen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 12. April 2011
Voller Erwartung einer spannenden Real-Story begann ich mit der Lektüre dieses Buches; Howard Marks, der bekannteste Hasch-Dealer der westlichen Welt. Der Anfang war ja recht viel versprechend: USA, Gefängnis, Abschiebung. Dann kommt der eigentliche Anfang HowardŽs Geschichte, welcher bald beginnt, recht zäh zu werden. Wenn die Sache mit dem Dope ihren Event-Charakter verliert (und das tut sie ziemlich bald), wird die Story mindestens so spannend wie die Geschichte eines internationalen Wurstverkäufers; Man versuche, jedes "Dope" mit "Wurst" zu tauschen und die Geschichte ist genau so aufregend. Dazu kommen noch die zahlreichen unterstreichungen seines tollen Charakters und die Liebesbekundungen an seine Familie. Den gesamten Mittelteil kann man sich nach 30 Seiten schenken, denn aufregender wird es nicht mehr. Etwas Spannung kommt erst am Ende auf: Das Vorgehen der amerikanischen Behörden, die Auslieferung und alle damit verbundenen rechtlichen Nettigkeiten bringen einen schon etwas zum staunen.
Meines Erachtens ist dieses Werk eher ein Buch zum ausleihen um darin zu blättern, jedoch ist die Zeit welche es braucht dieses Buch im Ganzen zu lesen die Zeit, die man verwenden könnte, sich ein gutes Buch zu Gemüte zu führen!
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am 4. Februar 2015
"Mr. Nice" von Howard Marks
Wohl eines der Bücher die einen modernen Helden umschreiben...
Der einem sofort sympathisch ist - einem mit viel Witz, Charme und Ironie -
Und eines der wenigen welches mich in seinen Bann ziehen konnte.
Einerseits ist es ja gar nicht Vorstellbar das ein Mann 10% des gesamten Welthandels kontrollierte und glei...chzeitig
für verschiedenste Geheimdienste arbeitet.
Auch über die Rolle verschiedenster Konzerne (ein Tabakkonzern forscht an haschisch Zigaretten)
und Staaten (ein land züchtet seine eigene Cannabis Sorte)in diesem Sumpf aus Drogen kann man sich nur wundern.
Desweiteren ist auch die Manipulation der Medien zugunsten der Usa, und gegen Marihuana, ein noch heute aktuelles Thema.
Howard Marks philosoph, physiker, lehrer und
"heute ein nicht unbedeutsames Rädchen im Legalize-Marihuana-Getriebe."
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am 27. November 2011
Ein sehr spannendes und interessantes Buch über ein Thema zu den man unterschiedlicher Meinung sein kann.Für die Einen ist Howard Marks ein Held,dessen Leben sie bewundern für die Anderen schlichtweg nur ein Krimineller der es geschafft hat, nach seiner zeitweisen finanziellen ertragreichen kriminellen Laufbahn ,durch seine Biographie nochmal mit seiner Vergangenheit richtig Kohle zu machen.Trotzdem finde ich das Buch lesenswert,etwas verwirrend die vielen Namen.Die Einblicke in den internationalen Drogenhandel mit den Schmuggelwegen und der Geldwäsche der 70 Jahre ist interessant.So ähnlich dürfte es ja heute auch noch zu gehen.
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am 24. August 2010
Nun gut, Howard Marks hat ein spannendes Leben.

+ Ich stimme auch einigen Rezensionen zu, die die erwähnten Sicherheitslücken auf Flughäfen, oder von Exekutivorganen loben

- Allerdings, ist die Gesamthandlung einfach nicht vorhanden. Es finden sich pro Kapitel 3-4 Kurzgeschichten, keine länger als 4 Seiten.

- Genau dann, wenn man die Handlung interessant findet und verfolgen kann, tauchen neue Personen auf, eine neue Kurzgeschichte beginnt.

- Dutzende von Namen werden pro Kurzgeschichte erwähnt, die komischerweise immer alte Freunde oder Studienkollegen sind. Die wenigsten dieser Charaktere überstehen mehrere Kapitel, und deshalb ist die ständige Erwähnung von neuen Namen eher verwirrend.
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