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am 20. Januar 2010
Noch nie hielt ich ein solches Hörbuch in der Hand: Hergestellt aus umweltfreundlichem grauen Karton, zusammengehalten von einem Faden, jede CD mittels Seidenpapier von der anderen getrennt.

Kurzum: Der onomato-Verlag hat Friedrich Nietzsche allein schon auf diese Weise seinen Respekt gezollt. Axel Grube ist nicht nur Verleger und Autor des Hörbuchverlags onomato, sondern gleichzeitig auch Berufssprecher. Hier hat jemand ganz offenbar seinen Lebenstraum verwirklicht.

Dieses Schatzkästlein aus dem Jahre 2004 enthält auf sieben CDs die beiden ersten Teile des aus insgesamt vier Teilen bestehenden Nietzsche-Werks. Die Verpackung, der Sprecher, das Werk sprechen für sich. Es wird durch kein "Booklet" ergänzt. Lediglich eine Inhaltsübersicht auf grobem Karton gibt dem Hörer Orientierung.

Nietzsche selbst bezeichnete das Werk unbescheiden als "das tiefste Buch, das die Menschheit besitzt". Denn der Hauptgedanke des Zarathustra ist die Lehre der ewigen Wiederkunft, nach der alles Geschehen sich schon unendlich oft wiederholt hat und noch unendlich oft wiederholen wird.

Insgesamt hat Nietzsche uns mit diesem Werk weniger eine zusammenhängende Philosophie hinterlassen als vielmehr subjektive Ergüsse" eines Philosophen, der sich einer in weiten Teilen theologischen bis teleologischen, prophetischen Sprache bedient. Die Fachwelt betont immer wieder, dass es sich bei diesem Werk um kein philosophisches System oder eine Lehre im klassischen Sinne handele.

Für alles Weitere zu diesem elegischen Werk möge sich der geneigte Interessent den Buchrezensionen zuwenden.
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am 31. August 2009
Volle Punktzahl von mir für diese außergewöhnliche Vortragskunst des Sprechers Axel Grube. Ich habe wirklich lange nicht mehr einen so verständigen Vortrag gehört. Da liest jemand, der sein Handwerk nicht nur als 'Job' versteht und den Text runterleiert, weil er nun mal dafür bezahlt wird. Da ist jemand, und das spürt man an jedem Wort, der sein Handwerk als eine Kunst, als Sprechkunst, versteht und zugleich reges Interesse an dem hat, was er da liest. Toll: Endlich mal ein Sprecher, der versteht, was er uns vorträgt, und dem 'Wie' und 'Was' gleichermaßen Aufmerksamkeit schenkt.
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