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An Cosmic Trigger Teil 1 kann ich mich kaum noch erinnern, in Cosmic Trigger 2 wurde R.A.W. sehr autobiographisch und es wurde verständlich, wie er zu seiner Gesellschaftsphilosophie fand. In Cosmic Trigger Teil 3 nun bezieht der Autor persönlich Stellung. In seinen früheren Werken verdeutlichte er noch seine Metatheorie der "Realitätstunnel", schilderte in anschaulichen Geschichten, wie Menschen zu ihrer ganz eigenen "Version" der Realität finden und warum diese so hartnäckig in den Köpfen und Hirnen bleibt. Nun, eingestreut in ähnliche Texte von fiktivem und essay-haftem Charakter, steigt er aus der Ebene der Metatheorie herab und offenbart uns einige seiner sehr persönlichen Ansichten zu bestehenden Entwicklungen des Zeitgeistes, feuert gegen einen androphoben Feminismus und die Denkverbote der Political Correctness, zu deren Mitgestaltern er auch einst gehörte.
Dabei stellt sich heraus, dass Wilson ein durch und durch liberaler und humanistisch gesinnter, ein durch Mäßigung treffend urteilender Aufklärer unserer Zeit ist, oder - leider - war, und dass nicht Alles an seinen fantastischen Verschwörungsgeschichten aus der Luft gegriffen sein konnte - denn zwar mißtraute RAW seinem Realitätstunnel so weit, dass er nicht jeder abstrusen Paranoia auf den Leim ging, zweifelte aber auch genügend an den Regierenden und Mächtigen, um deren notorischen Hang zu Kabale und Klüngelei nicht zu verkennen.
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am 11. April 2008
Waren schon die ersten beiden Teile der Semiautobiographie Wilsons fantastisch, so übertrifft dieser dritte Teil von Cosmic Trigger wirklich alles! Ich habe selten ein Buch gelesen, was meine Erwartungshaltungen und Vorstellungen von Realität zu hintergründig untergraben hat.
Was ich so toll finde ist, wie Wilson Ereignisse aus seinem eigenen Leben mit postmodernen Artikeln über Kunst und Wissenschaft so verwebt, dass da ein Ganzes erzeugt wird, das zeigt, wie alles miteinander verwoben ist. Wilson ist für mich ein richtiger Schriftsteller-Magier, der es schafft, ganz einfach kosmische Zusammenhänge und Auslöser - eben cosmic trigger ' darzustellen.
Ich bin froh, dass es die neuen Wilson Bücher endlich in Deutschland gibt. Er bietet m.E. eine passende Ergänzung zu der ganzen 'integralen Szene' um Ken Wilber. Die Bücher sind toll aufgemacht und lesen sich prima, und mit knapp 17 EUR ist der Preis vollkommen gerechtfertigt!
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am 5. Dezember 2009
Wilson hat hier ein Buch geschrieben, was hinter den zum Teil verwirrenden aber nicht uninteressanten Geschichten, Anekdoten und Theorien eine Grundtendenz der Postmoderne offenbart. So werden die Chancen der Postmoderne offensichtlich (und das ist nötig angesichts vieler Herausforderungen und Probleme): Ideologiefreiheit, Toleranz, Völkerverständigung und Agnostizismus. Wir lernen, dass es nicht nur richtig und falsch gibt, sondern immer verschiedene Sichtweisen und Nuancen. Ein tolles Buch, spannend zu lesen und erhellend!
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am 4. Dezember 2007
Lange haben wir gewartet, vorbestellt haben wir, nicht enttäuscht wurden wir. Dieses Buch ist an sich nur etwas für Wilson-Fans die einen entsprechenden "Background" über die angesprochenen Themen aufweisen. Wilson knüpft sich mal wieder die Verschwörungstheorien vor und greift immer wieder auf seine psychedelischen Erfahrungen zurück. Dieses Buch ist großartig und es ist ein Spaß es zu lesen, vor allem da der zweite Teil doch eher eine Enttäuschung war und genau das Gegenteil, eine düstere Innenschau, darstellte.
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am 18. Oktober 2007
Der dritte und letzte Teil der Cosmic Trigger Trilogie ist meines Erachtens auch der beste. So beweist er gleich zu Beginn den so typischen Wilsonschen Humor, wenn er über die Reaktionen auf seinen angeblichen Tod berichtet. Es folgt eine bunte Mischung aus wissenschaftlichen, autobiografischen (weniger als in Cosmic Trigger 2) und verschwörungtheoretischen Essays, deren roter Faden das Spiel mit den Masken der Realitäten darstellt.
Wilson als Pflichtlektüre für weiterführende Schulen wäre mehr als nur eine Überlegung wert, da es niemand so gut wie er versteht, die Vielseitigkeit menschlicher Wahrnehmung mit Witz und seriösem Hintergrundwissen zu erklären. Und was braucht das Bildungswesen mehr, als eine Möglichkeit klarzustellen, dass es mehr als nur die eine, „richtige“ Antwort auf eine Frage gibt? Wilson hat in Deutschland den Status verdient, den er in Amerika schon lange innehat: als seriöser, humorvoller Wissenschafts- und Evolutions-„Kommentator“.
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am 2. Februar 2008
Cosmic Trigger 3, nun ja, wie soll man das beschreiben? Wilson gelingt es das Gehirn des Lesers kräftig durchzuschütteln und den tristen Alltag mal ordentlich zu lüften. Perspektivwechsel bringen bekanntlich Bewegungsspielraum. In Cosmic Trigger 3 gibt es praktisch keine Grenzen angesichts des unendlichen Spielraums.
Ob kritischer Humor oder humorvolle Kritik, ich denke hier spielt beides mit. Ich habe gedacht, dass mir die Absurditäten dieser Welt bewusst sind, aber ich wurde eines besseren belehrt. Es geht noch absurder. Wilson erinnert in seinem Schreibstil an laterales Denken, alles ist erlaubt, nichts zu weit entfernt um kreative Verknüpfungen zwischen den Verschiedensten Bereichen in Politik, Wissenschaft, Mystik, Kunst, Mainstream und Umweltschutz zu finden. Wilson regt die Phantasie an.
Als Europäer erschließen sich mir seine Finten oft erst durch etwas Nachforschung, am Ende habe ich aber immer etwas gelernt, ob nützlich oder nicht spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Am wichtigsten ist die Erkenntnis, dass es da draußen noch mehr gibt. Und wenn wir wollen, können wir es auch entdecken.
Hierzu gibt er dem interessierten Leser brauchbare Tipps.
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am 12. November 2007
Am 11. Januar 2007 starb Robert A. Wilson, bekannt für seine anarchistische und verquerte Literatur. Prompt im gleichen Jahr noch erscheint die deutsche Übersetzung von Wilsons Cosmic Trigger 3". Sie trägt den Untertitel Mein Leben nach dem Tod". Das ist doch mal verblüffend?
Das Buch ist anders als die übrigen Werke Wilsons. Es ist ein nachdenkliches, unaufgeregtes Buch. Wilson schreibt in "Cosmic Trigger 3" über seinen und den Tod seines Freundes und Kollegen Robert Shea (mit dem er zusammen "Illuminatus!" schrieb).
Diesmal geht es über die Kunst, über "Realitätserzeugung durch ästhetische Masken". Das ist für Wilson etwas Besonderes, denn er eröffnet dem Leser einen weiteren Zugang zu seiner literarischen Welt. Eine echte Empfehlung nicht nur für Wilson-Fans!
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