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Kundenrezensionen

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am 30. September 2011
Ich beschäftige mich seit Jahren mit Fotografie und habe so manche Bücher "genossen".
Einen echten Quantensprung für mein fotografischem Sehen, für die Komposition meiner Bilder, ja für die Wirkung derselben, hat mir dieses Buch gebracht. Zugegeben, es ich schon eine recht schwere Kost, das ständige hin- und herblättern zwischen Bildbeispielen und Beschreibung über mehrere Seiten nervt. Ich habe mir fast alle Bilder kopiert und jeweils neben den Text gelegt. Trotz dieser "Erleichterung", dauerte das intensiche Durcharbeiten des Buches fast 2 Monate. Natürlich habe ich die beschriebenen Bildwirkungen und Kompositionen anhand eigener Fotografien ausprobiert und die Themen so intensiviert und plausibilisiert. Dies brachte mir einen enormen Lernerfolg. Ich bin von diesem Werk restlos begeistert und wurde dadurch ein wahrer Mante-Fan. Ich gehe seitdem mit einem anderem Blick durch die Welt. Wichtig ist noch, dass in diesem Buch, bis auf eine kurze Abhandlung über die Wirkung von Brennweiten, keinerlei technische Aspekte der Kamera erklärt werden. Der Leser sollte sein Equipment bereits beherrschen. Fazit: für mich ein Meilenstein!
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am 5. November 2011
Harald Mante überträgt seine profunden Kenntnisse der Malerei, der künstlerischen Gestaltung und des Designs auf die Fotografie. In diesem Werk geht es nicht um Kameratechnik sondern hauptsächlich um eines: die Abstraktion weg vom Objekt, das man fotografiert hin zu den Strukturen, den wirksamen Bildelementen und ihren Beziehungen untereinander, welche ein äußerst wichtiger - zeitloser - Teil sind, der die Kraft eines guten Fotos oder Gemäldes/Kunstwerks ausmacht. Es geht eben um die Metaebene, die in so vielen anderen Büchern nur kurz angerissen wird. Natürlich sind die technischen Aspekte und der Bildinhalt/Geschichte bei einem Foto wichtig aber eben auch die ästhetische Gestaltung. Wie man anhand der Werke von den alten Meistern bis hin zum Ende des 20. Jahrhunderts sehen kann, sind die grundsätzlichen Sehgewohnheiten des Menschen nämlich relativ konstant und es lohnt sich, sie kennenzulernen.

Mante schafft es, viele dieser Wirkungsprinzipien klar herauszustellen und deutlich zu machen; so wird das Buch zu einem reichen Reservoir an Anregungen, die man in der eigenen fotografischen (oder auch allgemein künstlerischen) Arbeit umsetzen kann. Ein Buch welches das Lernen und Experimentieren hervorragend anregt. Natürlich kann solch eine Lehre - wie alle anderen auch - nur begrenzt Wunder wirken, aber wo auch nur etwas Talent für fotografisches Sehen und Bildgestaltung vorhanden ist, wird es sich in der Beschäftigung mit diesem Werk zeigen und wachsen.

Layouttechnisch beinhaltet das A4-Hochformat Buch auf über der Hälfe seiner Fläche Fotos, die die jeweiligen Themen illustrieren, den Rest füllen Erklärungen in Textform, es ist keine trockene Lektüre, sondern visuell aufgebaut. Es bietet klare, substantielle Informationen wieso ein Bild wirkt - oder wieso eben nicht.
Für jeden, der weiterkommen will und bereit ist, sich auf Veränderung einzulassen, eine klare 5* Empfehlung. Gerade in Zeiten, in denen so sehr auf apparate- und bearbeitungstechnische Aspekte Wert gelegt wird ist "Das Foto" ein Ruf zurück zum Wesentlichen - das übrigens kein noch so schlauer elektronischer Assistent in der Kamera oder am PC ersetzen kann ...
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am 11. Juni 2011
Auf der Suche nach einen Buch, dass die inhaltlichen Aspekte eines guten Fotos - eines guten Bildes - beleuchtet, ist dieses Buch eines "alten Hasen" eine äusserst gute Wahl.
Was es nicht ist, ist eine Buch über (schnell veraltete) Technik der Fotografie. Also nicht Blende, Schärfentiefe oder Belichtungszeiten sind das Thema. Es geht um den gestalterischen, ästhetischen Bildaufbau. Die unzähligen Beispiele aus dem offensichtlich unendlich grossen Vorrates des Autors sind allesamt gut ausgewählt und sehr vielfältig (ein einziges Foto ist nicht vom Autor).
Wenn nicht die Technik im Fokus sein soll ist das ein äussert wertvolles Buch - zu empfehlen.
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am 30. März 2011
Ein hoch interessantes Werk für Fotografen welche sich mit Bildgestaltung auseinandersetzen.
Mittlere Reife ist nicht Voraussetzung, schadet aber auch nicht.
Nervig ist allerdings der ständige Verweis auf Grafiken und Photos die über mehrere Seiten zu suchen sind.
Dafür hat man aber auch die Möglichkeit bereits gesehene Beispiele auch unter anderen Gesichtspunkten erneut zu betrachten.
Das Buch ist wirklich empfehlenswert aber auch sehr anspruchsvoll.
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am 18. März 2011
Um es gleich vorweg zu nehmen, mir als Foto Neuling gab und gibt das Buch viele wertvolle Hinweise, was bei der Bildgestaltung alles zu beachten ist um gute Resultate zu erzielen. Theorie und Praxis wechseln sich in einem nicht immer klar erkennbaren Rhythmus ab. Dabei sind es nicht zuletzt die vielen tollen Fotos, welche den Text begreifbar machen.

Leider hat sich auch bei dieser Ausgabe am holprigen Stil des Autors und vor allem an der Blätter ei - höchst selten befinden sich Fotos und Grafiken auf die im Text verwiesen wird auf der Doppelseite auf der man sich gerade befindet - welche den Lesefluss jedes Mal unterbricht.

Den Preis finde ich ok für ein Buch das man sicherlich nicht nur einmal lesen wird/soll/muss.
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am 26. April 2013
Trotz der Systematik der Darstellung hat mich das Buch nicht ganz überzeugt. Manchmal fand ich die Beispiele nicht schlüssig, manchmal war mir die Argumentationsrichtung oder der Schwerpunkt der Argumentation nicht klar. (Hinzu kommt das - kleinere - Ärgernis, dass man oft blättern muss, um das richtige Foto zu finden.) Ich habe mir dann ein anderes Buch von Mante gekauft, dessen Beispiele und Stil mir besser gefallen haben, obwohl es weniger systematisch aufgebaut ist (Mante: Motive kreativ gestalten, Verlag Photographie).
In der Bücherei habe ich dann einen Uralt-Titel von Mante entdeckt: "Bildaufbau. Gestaltung in der Fotografie", ursprünglich 1969 erschienen, immer mal wieder neu aufgelegt, aber heute nur noch antiquarisch um viel Geld zu bekommen. Dort habe ich die Stringenz gefunden, die mir hier immer wieder gefehlt hat. Vielleicht ist "Bildaufbau und Farbdesign" als verbesserte Neuausgabe des Buchs von 1969 gemeint (das z. B. nur Schwarz-Weiß-Fotos enthält); aber es ist inhaltlich schwächer, nicht stärker.
Schade!
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am 2. November 2012
Ich habe schon mehrere Bücher und Artikel zum Thema Bildgestaltung gelesen. Alle lehren Gestaltungsmerkmale für einen gelungenen Bildaufbau, aber bei allen fehlten - mehr oder weniger - praktische Bildbeispiele. So hatte die Lektüre immer etwas von "Vokabeln lernen". Es handelte sich um Aufzählungen von Gestaltungsmerkmalen.
Bei Mantes Buch "Das Foto" ist das anders: Nicht nur, dass die inhaltlich Strukturierung und der Text stilistisch eingängig sind, es bietet auch viele Bildbeispiele für die im Text genannten Merkmale. Besonders hilfreich habe ich auch empfunden, dass in den jeweiligen Bildbeispielen nicht nur die aktuellen Textinhalte illustriert werden, sondern auch die Gestaltungsmerkmale benannt werden, die in anderen Kapiteln beschrieben werden. So entwickelt man leichter ein Gefühl für die richtige Bildgestaltung.
Sehr angenehm ist auch, dass Mante keine langschweifigen, wortreiche Erklärung macht, was den Text unnötig aufblähte. Vielmehr sind sie sehr prägnant gehalten.
Die Lektüre lohnt sich für jeden Fotografen, der seine Bildgestaltung verbessern möchte.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. November 2015
Ein gutes Foto ist nicht das Resultat einer teuren analogen oder digitalen Kamera und deren zusätzlichen Equipment, sondern hängt ganz und gar vom Blick des Fotografen und dem Interesse des Betrachters ab. Professor Harald Mante sensibilisiert seine Leser mit "Bildaufbau und Farbdesign" für eine dem menschlichen Empfinden nach gute Bildkomposition in Verbindung mit ausgewogener Farb- und Kontrastgestaltung.

Das Buch - welches nicht nur nach Expertenmeinung das Beste auf dem Markt befindliche zu diesem Thema ist - ist allerdings keine universelle Gebrauchsanweisung für gute Fotos. Schließlich hängt die Beurteilung eines Bildes auch von "Inhalt und Aussage" in Verbindung mit der Ebene des rationalen Erkennens und des emotionalen Reagierens ab. Die Qualität eines Bildes wird letztendlich am Informationsgehalt und dessen Interesse an der Information durch den Betrachter gemessen. Es gibt allerdings keinen Bildinhalt ohne Gestaltung, wobei es aber Kriterien für die Qualität der Gestaltung gibt, um die Bildaussage oder den Informationsgehalt zu unterstützen. An diesem Punkt setzt dieses Buch an.

Seit der Entdeckung des "Goldenen Schnitts" weiß man darum, dass der Mensch bestimmte Proportionierungen und geometrische Gliederungen intuitiv bevorzugt. Die Geometrie im Aufbau von Gemälden, Plakaten und Fotos war auch ein zentrales Forschungsgebiet im Bauhaus. Professor Harald Mante, der als Student selbst noch Vorlesungen bei einem Urgestein des Bauhaus hörte, unternimmt in diesem Buch den Versuch, einen Teil der Erkenntnisse z.B. aus dem Werk "Punkt und Linie zu Fläche" von Wassily Kandinsky auf die Fotografie zu transferieren. Mittels zahlloser Beispiele und graphischer Darstellungen analysiert er die Elemente (Punkt, Linie und Fläche), aus denen sich ein Bild aufbaut und geht ihrem Aussagewert in verschieden Zusammenhängen nach.

Im Weitern untersucht er den Kontrast (Negativ- und Positivform, Hell - Dunkel - Kontrast) und verschiedene Farbkontraste (Farbtonkontrast aus Farben erster und zweiter Ordnung, Qualitätskontrast aus Farben dritter Ordnung, Komplementär- und Quantitätskontrast, Kalt- Warm - Kontrast, Simultan - Kontrast, ...).

Im letzten Kapitel "Die Anwendung der Mittel" sensibilisiert Mante den Leser bezüglich der Harmonie der Farben (Farbklänge), bezüglich statischer und dynamischer Gestaltung, bezüglich linearer und koloristischer Farbgebung, bezüglich des Motivabschnitts, bezüglich des Hochformats als ungewohntes Sehen und im Hinblick auf kreative Unschärfe oder die Bildserie.

Das nicht ganz günstige Buch ist sachlich gegliedert. Bild und Text stehen in einem sehr ausgewogenen Verhältnis zueinander. Das Buch erscheint hiermit in seiner 3. Auflage, wobei das Konzept schon viel älter ist, denn thematisiert wurden viele dieser hier abgehandelten Themen bereits im Erstlingswerk aus dem Jahr 1969, erschienen bei Laterna Magica, welches sofort auf internationale Resonanz stieß und schnell in rund 6 Sprachen publiziert wurde. Besonders hohe Beliebtheit genießen die Mante - Bücher in den USA und das kann schon oftmals ein Indiz für Qualität sein, denn den erfolgreichen Sprung nach Übersee schaffen nur wenige deutschsprachige Fachbücher. Das Buch wird auch gern von Studenten des Graphikdesigns als zusätzliches Lehrbuch genutzt. Die besondere Qualität der Mante Bücher liegt darin, dass sie ein didaktisches Konzept besitzen, welches, wenn überhaupt, nur wenige andere Bücher zur Fotografie haben. So kann sich der Hobbyfotograf Gebiet für Gebiet auch mit dem Erwerb eigener praktischer Erfahrungen Schritt für Schritt erarbeiten, um das Repertoire der Möglichkeiten mit zunehmender Erfahrung auch zu kombinieren.

Diese Neuauflage des Buchs wurde auf 208 Seiten erweitert und damit um rund 60 neue Aufnahmen ergänzt. Der Inhalt ist wie folgt gegliedert:

- Kein Bildinhalt ohne Gestaltung
- Der Punkt
- Der Punkt und störende Punkte
- Zwei und drei Punkte
- Optische Linien und optische Flächen
- Punkthäufung, Struktur und Raster
- Die Linie
- Entstehung und Kräfte der Linie2
- Die waagerechte Linie im Quer- und im Hochformat
- Die senkrechte Linie im Quer- und im Hochformat
- Die Diagonale und die Schräge im Quer- und im Hochformat
- Freie Linien, Linie und Begleitlinie, Linienkontrast, Linienteilung
- Die Fläche
- Rechteck und Quadrat als Form und Bildfläche
- Kreis, Dreieck und Oval als Gestaltungsmittel
- Formvarianten, freie Formen, Formenkontrast
- Allgemeine Kontraste
- Form und Untergrund: Negativ- und Positivform
- Der Hell-Dunkel-Kontrast, Licht und Beleuchtung
- Die Darstellung des Raumes, Wirkung von Brennweiten
- Die Farbkontraste
- Die Farben erster und zweiter Ordnung, der Farbton-Kontrast
- Die Farben dritter Ordnung, der Qualitäts-Kontrast
- Der Komplementär-Kontrast, der Quantitäts-Kontrast
- Der Kalt-Warm-Kontrast
- Farbwirklichkeit und Farbwirkung, der Simultan-Kontrast
- Die Anwendung der Mittel
- Die Harmonie der Farben, Farbklänge
- Statische und dynamische Gestaltung,
lineare und koloristische Farbgebung
- Die imaginäre Form: der Anschnitt
- Ungewohntes Sehen: das Hochformat
- Das Quadrat
- Kreative Unschärfe
- Fotografisches Sammeln: die Serie
- Darstellung von Zeit: die Sequenz
- Bildanalyse
- Biographie
-Sachwortverzeichnis
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am 18. Oktober 2015
Das Buch wurde mir von einem guten Fotografen empfohlen und ich muss sagen, es ist sein Geld wert. Mante veranschaulicht mit aussagekräftigen Bildern und verhältnismäßig wenig Text die Grundlagen guter Bildgestaltung.
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am 13. August 2012
Sehr gutes und anspruchsvolles Buch für den ernsthaften und engagierten Fotoliebhaber zur Vervollständigung der Kenntnisse über das berufliche und als Hobby betriebenes Fotografieren.
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