Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor 1503935485 Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More Indefectible Sculpt roesle Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen26
3,8 von 5 Sternen
Format: Broschiert|Ändern
Preis:14,80 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 10. Dezember 2013
Man kann es nur empfehlen. In diesem Buch werden die Praktiken und Techniken aufgedeckt, welche gerade eingesetzt werden, Deutschland und vor allem die ganze westliche, sogenannte entwickelte Welt komplett auf den Kopf zu stellen: Gender Mainstreaming, Feminismus, Homosexualisierung der Menschen, Abschaffung der Geschlechter, politische Korrektheit usw. usf.
Wer Kinder hat, der sollte dieses Buch lesen, bevor er durch die schulische "Ausbildung" seine Kinder nicht mehr wiedererkennen vermag.
Ein tief schwarzes Buch, da es unsere Wirklichkeit beschreibt. Wenn man ihm nicht glaubt, dann sollte man einen Blick in das aktuelle Regierungsprogramm (De) werfen.
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Dieses Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung und enthält keine heilbringende Rezeptur zur Rettung der von Gutmenschen, Gleichberechtigungs-Fanatikern, Gender-Ideologen, Egalisierungs-Predigern und Vulgär-Pazifisten bedrohten westlichen Gesellschaften. Das stellt der Autor bereits im Vorwort mit dem Satz "Es ist ein Buch von einem unqualifizierten Laien für unqualifizierte Laien..." unmißverständlich klar und somit ist die Marschrichtung vorgegeben. Herausgekommen ist eine sehr gute Polemik mit schier unendlich vielen Fragen. Noch nie las ich ein Buch das so viele Fragen aneinandereihte. Doch dieses rhetorische Mittel trifft ins Ziel. Der Autor gibt (im signifikanten Gegensatz zu den Kritisierten) dem Leser keine Gedanken verbindlich vor, sonder stellt ausufernden Blödsinn, politisch korrekten Unfug nur in Frage. Natürlich geraten einige Fragestellungen arg bissig und sind auch zuweilen suggestiv. Der Leser sollte im Stande sein das herauszufiltern und eher als unterhaltsame Verbrämung werten. Denn im Großen und Ganzen gelingt es Maternus Millett mit vielen klugen und treffenden Fragen das Schlechte im vermeindlich Guten zu demaskieren. Es ist wohltuend, daß er dabei eben nicht derartig regide und bierernst vorgeht, wie das eifrige Gutmenschen im ewigen Klassenkämpfer-Gestus bereits perfekt verkörpern. Perfekt, wie eben alles was sie tun, denken und für den Rest der Welt an Segensreichem ersinnen.
Schöne Lektüre, auch wenn man nach den 220 Seiten nicht unbedingt schlauer ist als vorher, so hat man sich doch einige sehr interessante Fragen gestellt und ist einmal mehr bestätigt darin, daß man nicht gleich ein vollkommen böser Mensch ist, nur weil man der Meinung ist, wir brauchen nicht noch mehr Behindertenparkplätze vor jedem Supermarkt, die niemand nutzt (2 genügen, nicht 10!), wenn man Frauen in der Armee und Männer im Kindergarten als deplaziert empfindet, und die Homo-Ehe eben nicht mit der von Mann und Frau gleichgesetzt sehen will und einem sich auch nicht weder historisch noch soziologisch erschließt, warum der Islam zu Deutschland gehört. Dann ist man lediglich nur politisch nicht korrekt, so what. Damit kann ich wunderbar leben!
"Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden!" Wie wahr! Diesen Satz von Rosa Luxemburg nehmen Gesinnungs-Linke vorzugsweise als berechtigtes Argument, wenn sie mit ihren kruden Ideologien auf Widerstand stoßen. Nur die Gegenseitigkeit dieses Satzes, daß er in alle Richtungen seine Gültigkeit hat, geht ihnen nicht auf. Ohne zu zögern werden Totschlag-Argumente gezückt und zur medialen Hinrichtung des Querulanten geschritten. Das der in diesem Fall nur der Andersdenkende ist, wird kollektiv ausgeblendet.
Inzwischen sollte man tatsächlich jedem Politiker (auch jeder anderen öffentlichen Person) mißtrauen, wenn von Wählerinnen und Wählern, Bürgerinnen und Bürgern, Soldatinnen und Soldaten, Migrantinnen und Migranten, Demonstrantinnen und Demonstranten, etc. die Rede ist. Das ist einfach nur sprachlicher Unfug, komplett debil! Jeder dieser Begriffe ist geschlechterneutral und bedarf daher keiner speziel (politisch pseudokorrekten) weiblichen Form!!! Wie lange noch und sie reden von Menschinnen und Deutschinnen? Wer so redet ist entweder selbst schon vollkommen gehirngewaschen oder selbst ein Gesinnungshirnwäscher - beides disqualifiziert für ein politisches Amt und die Übernahme von Verantwortung für andere! Achten Sie darauf wie viele (vor allem) Politiker schon so reden, es ist erschreckend!
Dies ist nur ein kleiner Beleg, daß der Autor keine Gespenster sieht.
Vier Sterne, weil sein Buch ein wichtiger Beitrag für die öffentliche Diskussion ist. Keine fünf Sterne, weil er es mit seiner Fundamental-Kritik hie und da dann doch etwas arg übertreibt.
0Kommentar|26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Januar 2012
Es ist sehr angenehm, wenn man in Zeiten, in denen praktisch alle Mainstream-Medien weitgehend dieselben Meinungen vertreten, auf ein Buch stößt, dass sich hiervon bewusst loslöst. Millett greift sehr viele Themen auf und stellt praktisch alles in Frage, was uns tagtäglich im Medieneinheitsbrei aufgetischt wird. Dabei empfinde ich, im Gegensatz zu anderen Rezensionen, die Schreibtechnik von Millett mit den vielen Fragestellungen sehr anregend, weil man dadurch unbewusst dazu animiert wird, sich über eben jene Fragen, die der Autor aufwirft, zumindest mal ansatzweise Gedanken zu machen. Man muss nicht mit jeder These des Autors einer Meinung sein und das Buch provoziert sicher auch an der einen oder anderen Stelle. Aber genau das macht das Buch sehr kurzweilig. Wer sich in den gängigen Talkshows oder Nachrichten mit immer denselben Statements und Austauschgesichtern langweilt oder sich darüber aufregt über soviel verbale Heißluft, dem sei als Gegenpol dieses Buch ans Herz gelegt, garantiert quergedacht!
0Kommentar|32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Dezember 2011
Was kann ein Sachbuch der kritischen Analyse unseres Zeitgeistes leisten? Es wird kaum Menschen verändern; die Welt schon gar nicht. Es kann bestenfalls zum Denken anregen und vielleicht helfen, eigene Positionen zum Weltgeschehen zu hinterfragen. Aber das ist schon viel! ' All dies schafft das großartige Buch von Maternus Millett '"Das Schlechte am Guten"' zur Genüge. Es ist tröstlich, dass es in einer Zeit der einseitigen Stimmungsmache immer wieder kritische Geister wie Millett, Henryk M. Broder oder wenige andere gibt, die dem Mainstream Paroli bieten. Auch wenn man nicht immerihre Meinung teilen muss.
Die treffsichere Polemik von Maternus Millett gegen selbstgefälliges Gutmenschentum, gegen Gender-Gleichmacherei, gegen Mainstream-Einheitsdenken und medialer Angstmache; all das rüttelt auf. Bereits vor fast 2000 Jahren schrieb der antike Philosoph Epiktet: 'Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Vorstellung von den Dingen.' Dem ist auch heute nichts hinzuzufügen.
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Januar 2014
Analyse und Situationsbeschreibung der deutschen Lage verdient 5 Sterne, inklusive herrlich drastischer Formulierungen. Gerade wenn man - wie ich - just zuvor Michael Schmidt-Salomons "Jenseits von Gut und Böse" gelesen hat, erkennt man viele ähnliche Gedankengänge der beiden Autoren. Jedoch, die Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen Milletts sind - nach meiner bescheidenen Meinung - nicht so zwingend und logisch, wie z.B. beim anderen Autor. Also: unterhaltsam und gut geschrieben, interessante Sichtweisen zudem, aber am Ende habe ich das Buch nicht mit dem Zufriendenheitsgefühl geschlossen, das am Anfang erwartet hatte. ;-)
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juni 2013
Bei der Lektüre dieses Buches stieß ich auf Thesen, bei denen ich mich manchmal fragte, ob ich irgendwie den Anschluss an die Realität verpasst habe oder, ob der Autor hier einfach nur auf Extreme tunnelt und diese zur Norm erhebt...
Um es vorweg zu nehmen: Ich stimme dem Autor in den meisten Punkten grob zu und bin auch ideologisch mit ihm auf einer Ebene. Ich bin selbst eine Frau, aber mir geht dieser Gender-Wahn auch unglaublich auf den Keks, ebenso wie die "Frauenquoten". Jobs sollten in erster Linie nach Kompetenz verteilt werden und nicht nach Geschlecht, ethnischer Herkunft, Vorhandensein einer Behinderung etc. Und auch ich stelle mir die Frage, warum es eine Frauenquote in Vorständen aber nicht bei der Müllabfuhr geben soll und ich habe auch noch nie verstanden, warum anno dazumal nur für Männder die Pflicht bestand, entweder Wehr- oder Zivildienst zu leisten. Das ist doch für Frauen nicht weniger zumutbar. Aber nein, Frauen genossen das Privileg des "freiwilligen sozialen Jahres". Warum?!
Auch die Frage, warum wahnhaft für Entwicklungshilfe gespendet, Online-Petitionen für Dinge, die sich im fernsten Ausland abspielen und unsere Armee nach Afghanistan und Co. geschickt wird, während sich in unmittelbarer nachbarshaft Dramen und Tragödien ereignen, die quasi ignoriert werden, regt zum Nachdenken an.
Vor allem die These, dass die Verhätschelung durch den Sozialstaat letztendlich zu Langeweile, Sinnlosigkeit und Ehrgeizmangel führen kann, kann ich so unterschreiben.
Nun aber zu den Kritikpunkten: Vielleicht ist es so gar nicht gemeint, aber ich hatte beim Lesen den Eindruck, als seien der Genderwahn und eine immer weiter wachsende Anti-Heterosexualität absolute gesellschaftliche Norm und nur einige mutige Querdenker würden sich dagegen äußern. Ich kenne persönlich niemanden, der dem Gender-Wahn verfallen ist, im Gegenteil: so gut wie alle Menschen, die ich kenne, erachten den Gender-Neusprech als absoluten Schwachsinn, als gäbe es keine anderen Probleme. Ebenso kann ich nicht feststellen, dass hier allgemeine Männerfeindlichkeit und Anti-Heterosexualität herrschen soll. Die Mehrheit meiner Bekannten ist entweder selbst straight hetero und selbst wenn nicht, kenne ich persönlich niemanden, der sich abfällig über Heterosexuelle äußern würde - lediglich gegen INTOLERANRTE Heterosexuelle, die Homo- und Bisexuelle nicht tolerieren, und das meiner Meinung nach auch völlig zurecht. Man muss nicht homo oder bi sein, aber was sagt die sexuelle Orientierung denn über einen Menschen aus?
M. E. gibt es nur eine sehr kleine Gruppe von Personen, die einen männerfeindlichen Gender-Wahn an den Tag legen und die Kritik an dieser Gruppe finde ich auch mehr als berechtigt, aber ich sehe ehrlich gesagt nicht, dass der Autor damit sonderlich allein dasteht. Es ist lediglich so, dass diese kleine Gruppe leider eine überdimensionale mediale Präsenz hat (eben Politiker und links-grün orientierte Journalisten).
Ein weiterer Minuspunkt ist die willkürliche Lieferung von Belegen. Sicher, das Buch ist eine Streitschrift, von dieser ist selbstverständlich keine fundierte wissenschaftliche Abhandlung zu erwarten. Aber ich finde es schade, dass zum Einen auf wisseschaftliche Analysen verwiesen wird (z. B. beim Thema "Sklaven"), an anderer Stelle dann aber nur ganz schwammig darauf verwiesen wird, "dass es dazu Studien gäbe", insbesondere beim Thema Klimawandel. Bei den Klimaskeptikern fällt mir das besonders auf, dass sich da um Konkretisierungen gern mal gedrückt wird Ich bin ja gern bereit, mich mit klimaskeptischen Studien auseinanderzusetzen, aber wo sind diese denn? Und vor allem: Wer hat diese in Auftrag gegeben und warum sollten die "richtiger" sein, als die der Weltklimaorganisation?

Abgesehen von diesen "Mängeln" finde ich das Buch jedoch ganz gelungen und habe auch den bissigen Humor des Autors an einigen Stellen sehr genossen.
Ich kann das Buch schon empfehlen, allerdings nur mit dem Rat, es mit Vorsicht und einem Augenzwinkern zu genießen.
11 Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Der Meinung, es gäbe bereits zu viele Bücher, die gegen die grassierende politische Korrektheit Sturm laufen, bin ich nicht. Aber noch vermisse ich ein Werk, dessen Autor lesbare Ursachenforschung betreibt und konkrete Gegenmaßnahmen aufzeigt. Maternus Millett ist es leider nicht, obwohl in seiner Streitschrift solche Ansätze auszumachen sind. Und sein angepeiltes Zielpublikum wird er auch deshalb nicht erreichen, weil er es mit den unzähligen Fragen noch mehr verwirrt, als es ohnehin schon ist.

Sein Buch sei keine Lektüre für Staatsgläubige, Dauerempörte, moralisch Überlegene, Ideologen, Weltretter und Menschenverbesserer, sagt Maternus Millett im Vorwort mit stolzem Unterton. Aber warum eigentlich nicht? Kann der Virus der politischen Korrektheit wirksam bekämpft werden, wenn Millet nur die ansprechen will, die ohnehin schon mutig genug sind, quer zum Mainstream der "Guten" zu denken? Und ist es nicht eine fatale Unterstellung, dass unqualifizierte Laien Bücher von unqualifizierten Laien lesen wollen? Und wenn dem so wäre, wieso spielt sich Maternus Millett als Experte auf, wenn er die Klimaerwärmung schönreden will? Von Milletts rhetorischen Fragen ohnehin schon reichlich eingedeckt, stelle ich mir während der Lektüre auch die echte Frage, ob sein Konzept den gestellten Ansprüchen standhält. Und da meine Antwort nein lautet, bewerte ich das Buch trotz ideologischer Sympathie nur mit drei Sternen.

Wer darauf besteht, kein wissenschaftliches Buch zu verfassen, sollte sich auch mit Formulierungen wie "es gibt Untersuchungen" oder "eine Studie besagt" zurückhalten, wenn Quellennachweise fehlen. Zum inhaltlichen Durcheinander gesellt sich leider auch ein methodisches Chaos, das Gegnern die Widerrede unnötig erleichtert.

Dem munteren Treiben in Deutschland aus der Ferne Kolumbiens zuzuschauen, halte ich für legitim. Denn immerhin durchlebte der Autor seine Sozialisierung in Europa, für das er ja nach wie vor Sympathien empfindet. Aber wenn ich die Schilderungen seines Exils mit den Berichterstattungen eines guten Freundes vergleiche, der in Kolumbien seit Jahren das Projekt "Cuisine sans frontière" verfolgt, dann sehe ich auf Millets Nase eine ideologisch stark eingefärbte Brille sitzen.

"Politische Korrektheit sei der Versuch, die totale Moral zu etablieren", sagt Millett zu Beginn seiner Kampfschrift. Das greift natürlich so kurz wie die anderen Definitionsversuche, die der Autor aufgreift. Und auch Vergleiche mit dem Faschismus finde ich wenig nützlich. Würde der Autor zumindest versuchen, die Opferrolle und den Rettungswahn der Linken psychologisch zu deuten, könnten seiner Leser etliche der gestellten Fragen wohl einfacher beantworten. Aber im ganzen Kunterbunt von Feststellungen, Mutmassungen, Beobachtungen, Studien und Gegenstudien, polemischen Höhenflügen und sprachlichen Unterhaltungsnummern geht das Wesentliche leider allzu leicht unter.

Mein Fazit: Auch wenn mich Konzept und Stil nicht unbedingt überzeugten, finde ich es gut, dass Maternus Millet sein Unbehagen über die Auswüchse der politischen Korrektheit in Worte fasste und in Buchform veröffentlicht. Zumal ja die meisten Schriften seiner ideologischen Gegner ähnliche Schwachstellen aufweisen, aber die Unterstützung der Massenmedien genießen. Schade finde ich es trotzdem, dass Maternus Millet lieber Fragen stellt als mögliche Antworten gibt.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juni 2011
Ich habe das Buch von Maternus Millett mit seinem Angriff auf die politisch korrekten Dogmen der kulturell und politisch tonangebenden Guten" mit Spannung gelesen - auch weil mich interessiert hat, wie weit Maternus Millett mit seinen Infragestellungen und Zukunftsprognosen geht.
Auf der ersten Seite schreibt er: Ich habe lange mit dem Thema und um die Formulierungen gerungen. Was darf man sagen, und worüber sollte man im Sinne der Selbsterhaltung besser schweigen?" Leider ist diese Bedenklichkeit heute allzu berechtigt. Die Diktatur des Guten war ja nie gut.
Das Buch ist größtenteils gut lesbar aber sensibel- nachdenklich geschrieben und eignet sich darum besonders zum Weitergeben an noch nicht aufgewachte Bildungsbürger.
Hier noch zwei Zitate aus dem Buch, das verschiedenste Aspekte aufgreift, aber doch von einem Leitfaden ausgeht.
Wäre politische Korrektheit mehrheitsfähig, wenn sie sich einem demokratischen Votum stellen müsste?"
Wird das, was von der emanzipierten" Gesellschaft dann noch übrigbleibt irgendwann von den islamistischen Supermachos kampflos übernommen werden (weil die gegenderten "neuen Menschen" aus Angst um ihre Luxuskörper freiwillig die Burka überstreifen - zumal dieses Kleidungsstück so wirkungsvoll vor taxierenden Blicken und sexueller Belästigung schützt und keine ausbeuterischen Phallokraten mehr da sind, die mit der Waffe in der Hand irgendwelche Werte verteidigen könnten)?"
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. April 2011
Das Buch DAS SCHLECHTE AM GUTEN setzt sich mit vielen aktuellen Themen der Gesellschaft kritisch auseinander.
Eine Stellungnahme zu den in dem Buch aufgezeigten Themen findet zunächst eher unterschwellig statt, dafür werden sämtliche behandelte Themen mit vielen Fragen belegt, die einer kritischen Würdigung vorgreifen. Diese Technik dürfte den einen oder die andere dann doch zum Denken anregen, sollte das durch die Themenauswahl nicht schon gelungen sein.

Keine Frage, dieses Buch ist nicht immer leicht zu lesen und stellt an den Leser die Anforderung, sich mit vielen Themen in einer Weise auseinander zu setzen, die vielfach so nicht mehr öffentlich diskutiert wird (werden kann). Durch die einfliessenden Fragen und die vordergründige Zurückhaltung des Autors bezüglich möglicher Auswege und Lösungsansätze wird dieses Buch zu einem äußerst interessanten Subjekt von Diskussionen oder zum Sparringpartner zur Überprüfung der eigenen (Wert-)Vorstellungen.

Eher durchschnittlich zu bewerten ist der im letzten Teil des Buches aufgezeigte Ausweg, der meiner Meinung nach sehr in Richtung Utopia zielt.

Insgesamt ist dieses ein unbequemes, anstrengendes Buch für all jene, die ihre eigenen, liebgewordenen Wertvorstellungen nicht mehr überprüfen können (oder wollen); für alle interessierten und immer noch gerne mitdenkenden Menschen bietet es aufgrund der Aufbereitung durch die vielen Fragen ein hervorragendes Medium seine eigenen Gedanken zu machen und die persönlichen Denk-Tabus zu überwinden.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Mai 2013
Sehr interessante Gedankenführung. Ich war positiv überrascht, das Buch ist weit mehr als nur ein Rundumschlag gegen das "politisch korrekte" Gutmenschentum.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden