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4.0 von 5 Sternen Gewitzt und hintergründig nachgedacht!
Dieses Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung und enthält keine heilbringende Rezeptur zur Rettung der von Gutmenschen, Gleichberechtigungs-Fanatikern, Gender-Ideologen, Egalisierungs-Predigern und Vulgär-Pazifisten bedrohten westlichen Gesellschaften. Das stellt der Autor bereits im Vorwort mit dem Satz "Es ist ein Buch von einem unqualifizierten Laien...
Veröffentlicht am 8. Juli 2011 von Christian Günther

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Thesen, leider manchmal zu pauschal
Bei der Lektüre dieses Buches stieß ich auf Thesen, bei denen ich mich manchmal fragte, ob ich irgendwie den Anschluss an die Realität verpasst habe oder, ob der Autor hier einfach nur auf Extreme tunnelt und diese zur Norm erhebt...
Um es vorweg zu nehmen: Ich stimme dem Autor in den meisten Punkten grob zu und bin auch ideologisch mit ihm auf einer...
Vor 17 Monaten von S.J. veröffentlicht


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gewitzt und hintergründig nachgedacht!, 8. Juli 2011
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Schlechte am Guten: Weshalb die politische Korrektheit scheitern muss (Broschiert)
Dieses Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung und enthält keine heilbringende Rezeptur zur Rettung der von Gutmenschen, Gleichberechtigungs-Fanatikern, Gender-Ideologen, Egalisierungs-Predigern und Vulgär-Pazifisten bedrohten westlichen Gesellschaften. Das stellt der Autor bereits im Vorwort mit dem Satz "Es ist ein Buch von einem unqualifizierten Laien für unqualifizierte Laien..." unmißverständlich klar und somit ist die Marschrichtung vorgegeben. Herausgekommen ist eine sehr gute Polemik mit schier unendlich vielen Fragen. Noch nie las ich ein Buch das so viele Fragen aneinandereihte. Doch dieses rhetorische Mittel trifft ins Ziel. Der Autor gibt (im signifikanten Gegensatz zu den Kritisierten) dem Leser keine Gedanken verbindlich vor, sonder stellt ausufernden Blödsinn, politisch korrekten Unfug nur in Frage. Natürlich geraten einige Fragestellungen arg bissig und sind auch zuweilen suggestiv. Der Leser sollte im Stande sein das herauszufiltern und eher als unterhaltsame Verbrämung werten. Denn im Großen und Ganzen gelingt es Maternus Millett mit vielen klugen und treffenden Fragen das Schlechte im vermeindlich Guten zu demaskieren. Es ist wohltuend, daß er dabei eben nicht derartig regide und bierernst vorgeht, wie das eifrige Gutmenschen im ewigen Klassenkämpfer-Gestus bereits perfekt verkörpern. Perfekt, wie eben alles was sie tun, denken und für den Rest der Welt an Segensreichem ersinnen.
Schöne Lektüre, auch wenn man nach den 220 Seiten nicht unbedingt schlauer ist als vorher, so hat man sich doch einige sehr interessante Fragen gestellt und ist einmal mehr bestätigt darin, daß man nicht gleich ein vollkommen böser Mensch ist, nur weil man der Meinung ist, wir brauchen nicht noch mehr Behindertenparkplätze vor jedem Supermarkt, die niemand nutzt (2 genügen, nicht 10!), wenn man Frauen in der Armee und Männer im Kindergarten als deplaziert empfindet, und die Homo-Ehe eben nicht mit der von Mann und Frau gleichgesetzt sehen will und einem sich auch nicht weder historisch noch soziologisch erschließt, warum der Islam zu Deutschland gehört. Dann ist man lediglich nur politisch nicht korrekt, so what. Damit kann ich wunderbar leben!
"Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden!" Wie wahr! Diesen Satz von Rosa Luxemburg nehmen Gesinnungs-Linke vorzugsweise als berechtigtes Argument, wenn sie mit ihren kruden Ideologien auf Widerstand stoßen. Nur die Gegenseitigkeit dieses Satzes, daß er in alle Richtungen seine Gültigkeit hat, geht ihnen nicht auf. Ohne zu zögern werden Totschlag-Argumente gezückt und zur medialen Hinrichtung des Querulanten geschritten. Das der in diesem Fall nur der Andersdenkende ist, wird kollektiv ausgeblendet.
Inzwischen sollte man tatsächlich jedem Politiker (auch jeder anderen öffentlichen Person) mißtrauen, wenn von Wählerinnen und Wählern, Bürgerinnen und Bürgern, Soldatinnen und Soldaten, Migrantinnen und Migranten, Demonstrantinnen und Demonstranten, etc. die Rede ist. Das ist einfach nur sprachlicher Unfug, komplett debil! Jeder dieser Begriffe ist geschlechterneutral und bedarf daher keiner speziel (politisch pseudokorrekten) weiblichen Form!!! Wie lange noch und sie reden von Menschinnen und Deutschinnen? Wer so redet ist entweder selbst schon vollkommen gehirngewaschen oder selbst ein Gesinnungshirnwäscher - beides disqualifiziert für ein politisches Amt und die Übernahme von Verantwortung für andere! Achten Sie darauf wie viele (vor allem) Politiker schon so reden, es ist erschreckend!
Dies ist nur ein kleiner Beleg, daß der Autor keine Gespenster sieht.
Vier Sterne, weil sein Buch ein wichtiger Beitrag für die öffentliche Diskussion ist. Keine fünf Sterne, weil er es mit seiner Fundamental-Kritik hie und da dann doch etwas arg übertreibt.
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Querdenken, 3. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Schlechte am Guten: Weshalb die politische Korrektheit scheitern muss (Broschiert)
Es ist sehr angenehm, wenn man in Zeiten, in denen praktisch alle Mainstream-Medien weitgehend dieselben Meinungen vertreten, auf ein Buch stößt, dass sich hiervon bewusst loslöst. Millett greift sehr viele Themen auf und stellt praktisch alles in Frage, was uns tagtäglich im Medieneinheitsbrei aufgetischt wird. Dabei empfinde ich, im Gegensatz zu anderen Rezensionen, die Schreibtechnik von Millett mit den vielen Fragestellungen sehr anregend, weil man dadurch unbewusst dazu animiert wird, sich über eben jene Fragen, die der Autor aufwirft, zumindest mal ansatzweise Gedanken zu machen. Man muss nicht mit jeder These des Autors einer Meinung sein und das Buch provoziert sicher auch an der einen oder anderen Stelle. Aber genau das macht das Buch sehr kurzweilig. Wer sich in den gängigen Talkshows oder Nachrichten mit immer denselben Statements und Austauschgesichtern langweilt oder sich darüber aufregt über soviel verbale Heißluft, dem sei als Gegenpol dieses Buch ans Herz gelegt, garantiert quergedacht!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sensationelles und "prophetisches" Buch, 10. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man kann es nur empfehlen. In diesem Buch werden die Praktiken und Techniken aufgedeckt, welche gerade eingesetzt werden, Deutschland und vor allem die ganze westliche, sogenannte entwickelte Welt komplett auf den Kopf zu stellen: Gender Mainstreaming, Feminismus, Homosexualisierung der Menschen, Abschaffung der Geschlechter, politische Korrektheit usw. usf.
Wer Kinder hat, der sollte dieses Buch lesen, bevor er durch die schulische "Ausbildung" seine Kinder nicht mehr wiedererkennen vermag.
Ein tief schwarzes Buch, da es unsere Wirklichkeit beschreibt. Wenn man ihm nicht glaubt, dann sollte man einen Blick in das aktuelle Regierungsprogramm (De) werfen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts Schlechtes, nur Gutes., 8. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Schlechte am Guten: Weshalb die politische Korrektheit scheitern muss (Broschiert)
Was kann ein Sachbuch der kritischen Analyse unseres Zeitgeistes leisten? Es wird kaum Menschen verändern; die Welt schon gar nicht. Es kann bestenfalls zum Denken anregen und vielleicht helfen, eigene Positionen zum Weltgeschehen zu hinterfragen. Aber das ist schon viel! ' All dies schafft das großartige Buch von Maternus Millett '"Das Schlechte am Guten"' zur Genüge. Es ist tröstlich, dass es in einer Zeit der einseitigen Stimmungsmache immer wieder kritische Geister wie Millett, Henryk M. Broder oder wenige andere gibt, die dem Mainstream Paroli bieten. Auch wenn man nicht immerihre Meinung teilen muss.
Die treffsichere Polemik von Maternus Millett gegen selbstgefälliges Gutmenschentum, gegen Gender-Gleichmacherei, gegen Mainstream-Einheitsdenken und medialer Angstmache; all das rüttelt auf. Bereits vor fast 2000 Jahren schrieb der antike Philosoph Epiktet: 'Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Vorstellung von den Dingen.' Dem ist auch heute nichts hinzuzufügen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Thesen, leider manchmal zu pauschal, 28. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Schlechte am Guten: Weshalb die politische Korrektheit scheitern muss (Broschiert)
Bei der Lektüre dieses Buches stieß ich auf Thesen, bei denen ich mich manchmal fragte, ob ich irgendwie den Anschluss an die Realität verpasst habe oder, ob der Autor hier einfach nur auf Extreme tunnelt und diese zur Norm erhebt...
Um es vorweg zu nehmen: Ich stimme dem Autor in den meisten Punkten grob zu und bin auch ideologisch mit ihm auf einer Ebene. Ich bin selbst eine Frau, aber mir geht dieser Gender-Wahn auch unglaublich auf den Keks, ebenso wie die "Frauenquoten". Jobs sollten in erster Linie nach Kompetenz verteilt werden und nicht nach Geschlecht, ethnischer Herkunft, Vorhandensein einer Behinderung etc. Und auch ich stelle mir die Frage, warum es eine Frauenquote in Vorständen aber nicht bei der Müllabfuhr geben soll und ich habe auch noch nie verstanden, warum anno dazumal nur für Männder die Pflicht bestand, entweder Wehr- oder Zivildienst zu leisten. Das ist doch für Frauen nicht weniger zumutbar. Aber nein, Frauen genossen das Privileg des "freiwilligen sozialen Jahres". Warum?!
Auch die Frage, warum wahnhaft für Entwicklungshilfe gespendet, Online-Petitionen für Dinge, die sich im fernsten Ausland abspielen und unsere Armee nach Afghanistan und Co. geschickt wird, während sich in unmittelbarer nachbarshaft Dramen und Tragödien ereignen, die quasi ignoriert werden, regt zum Nachdenken an.
Vor allem die These, dass die Verhätschelung durch den Sozialstaat letztendlich zu Langeweile, Sinnlosigkeit und Ehrgeizmangel führen kann, kann ich so unterschreiben.
Nun aber zu den Kritikpunkten: Vielleicht ist es so gar nicht gemeint, aber ich hatte beim Lesen den Eindruck, als seien der Genderwahn und eine immer weiter wachsende Anti-Heterosexualität absolute gesellschaftliche Norm und nur einige mutige Querdenker würden sich dagegen äußern. Ich kenne persönlich niemanden, der dem Gender-Wahn verfallen ist, im Gegenteil: so gut wie alle Menschen, die ich kenne, erachten den Gender-Neusprech als absoluten Schwachsinn, als gäbe es keine anderen Probleme. Ebenso kann ich nicht feststellen, dass hier allgemeine Männerfeindlichkeit und Anti-Heterosexualität herrschen soll. Die Mehrheit meiner Bekannten ist entweder selbst straight hetero und selbst wenn nicht, kenne ich persönlich niemanden, der sich abfällig über Heterosexuelle äußern würde - lediglich gegen INTOLERANRTE Heterosexuelle, die Homo- und Bisexuelle nicht tolerieren, und das meiner Meinung nach auch völlig zurecht. Man muss nicht homo oder bi sein, aber was sagt die sexuelle Orientierung denn über einen Menschen aus?
M. E. gibt es nur eine sehr kleine Gruppe von Personen, die einen männerfeindlichen Gender-Wahn an den Tag legen und die Kritik an dieser Gruppe finde ich auch mehr als berechtigt, aber ich sehe ehrlich gesagt nicht, dass der Autor damit sonderlich allein dasteht. Es ist lediglich so, dass diese kleine Gruppe leider eine überdimensionale mediale Präsenz hat (eben Politiker und links-grün orientierte Journalisten).
Ein weiterer Minuspunkt ist die willkürliche Lieferung von Belegen. Sicher, das Buch ist eine Streitschrift, von dieser ist selbstverständlich keine fundierte wissenschaftliche Abhandlung zu erwarten. Aber ich finde es schade, dass zum Einen auf wisseschaftliche Analysen verwiesen wird (z. B. beim Thema "Sklaven"), an anderer Stelle dann aber nur ganz schwammig darauf verwiesen wird, "dass es dazu Studien gäbe", insbesondere beim Thema Klimawandel. Bei den Klimaskeptikern fällt mir das besonders auf, dass sich da um Konkretisierungen gern mal gedrückt wird Ich bin ja gern bereit, mich mit klimaskeptischen Studien auseinanderzusetzen, aber wo sind diese denn? Und vor allem: Wer hat diese in Auftrag gegeben und warum sollten die "richtiger" sein, als die der Weltklimaorganisation?

Abgesehen von diesen "Mängeln" finde ich das Buch jedoch ganz gelungen und habe auch den bissigen Humor des Autors an einigen Stellen sehr genossen.
Ich kann das Buch schon empfehlen, allerdings nur mit dem Rat, es mit Vorsicht und einem Augenzwinkern zu genießen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu viel Fragen, zu wenig Antworten, 3. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schlechte am Guten: Weshalb die politische Korrektheit scheitern muss (Broschiert)
Zu viel Fragen, zu wenig Antworten
Auf Seite 163 stellt der Autor Millett die Frage, ob wir momentan in einer Zeitwende leben wie damals in den 68er Jahren und der Zeit nach der Wende 1989. Zweifellos ändert sich jede Gesellschaft ständig, bedingt durch technischen und wissenschaftlichen Fortschritt. Aber es gibt auch von Parteien, Interessengruppen ideologisch begründete, angestrebte Änderungen. Diese Änderungen zeitigten oft verheerende Folgen, denken wir nur an Verherrlichung von Kriegen im Militarismus, an die Unterdrückung der Massen durch den marxistisch-leninistischen Sozialismus oder an den Nationalsozialismus. Es gibt Vergleiche, die tabuisiert sind. Um nicht missverstanden zu werden, alle genannten Verirrungen waren Spezies sui generis. Ein Irrweg, der fatale Folgen zeitigen könnte, ist nach Millett der Gender-Mainstreaming, geschützt durch Political Correctness. Beide Begriffe bestimmen zur Zeit stark unser Leben, aber sehr viele Menschen kennen diese Begriffe überhaupt nicht. Unter Gender-Mainstreaming versteht man die Behauptung, der Mensch wird nicht durch sein biologisches Geschlecht bestimmt, sondern er wird durch die Erziehung erst zum Mann bzw. zur Frau gemacht. Von dieser aufgezwungenen Geschlechtsfixierung muss der Mensch befreit werden, jeder muss sich sein Geschlecht selbst wählen. Jede Form der Geschlechtlichkeit sei gleichwertig. Mit dem Begriff der Politischen Korrektheit wird die öffentliche Meinung vergewaltigt, weil nur das geduldet wird, was die Gesellschaft angeblich für richtig bewertet. Wer anders denkt, wird als konservativ im negativen Sinn, faschistisch, auf jeden Fall als abwegig diffamiert.
Der Autor nennt viele Missstände, bezeichnet die momentane Gesellschaft als krank. Die staatliche Fürsorge erstickt die Fähigkeit zur Selbsthilfe und negiert die soziale Kompetenz des Einzelnen. Offenbar macht der zu große Wohlstand die Gesellschaft krank. Öffentliche Fürsorge ersetzt mehr schlecht als recht die früher gepflegten familiären Beziehungen. Hart kritisiert er das Gender-Unwesen. Selbst wissenschaftliche Aussagen, die Gender-Mainstreaming belegen, beweisen gar nichts, denn bekanntlich kann alles heute durch Studien belegt werden, eben auch das Gegenteil einer Aussage. Der Feminismus ist übersteigert und einseitig. Niemand drängt auf eine Frauenquote bei Schmutz-und Gefahrenberufen. Gefährlich für die gesellschaftliche Entwicklung ist es, dass 20 % der Frauen mit geringer schulischer Qualifikation kinderlos bleiben, aber eben auch 40% der Akademikerinnen und sogar 75% der weibl. Führungskräfte Millett sieht eine steigende Zahl geschädigter Männer und befürchtet das Entstehen einer männlichen Unterschicht. Hoffnung besteht letztlich nur in der subversiven Kraft von Familie, Tradition und Heterosexualität.
Die vielfach geäußerte harte Kritik an den Aussagen des Autors beweisen nur, wie richtig er den ‚Nagel auf den Kopf‘ getroffen hat. Nur eins ist stark zu bemängeln. Im Übermaß benutzt der Autor rhetorische Fragen und Anführungszeichen als Mittel der ironischen Hervorhebung. Klare, direkte Aussagen wären viel besser, als den Leser zu zwingen, ständig ‚um die Ecke‘ zu denken.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Analyse, streitbare Schlussfolgerungen..., 1. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Analyse und Situationsbeschreibung der deutschen Lage verdient 5 Sterne, inklusive herrlich drastischer Formulierungen. Gerade wenn man - wie ich - just zuvor Michael Schmidt-Salomons "Jenseits von Gut und Böse" gelesen hat, erkennt man viele ähnliche Gedankengänge der beiden Autoren. Jedoch, die Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen Milletts sind - nach meiner bescheidenen Meinung - nicht so zwingend und logisch, wie z.B. beim anderen Autor. Also: unterhaltsam und gut geschrieben, interessante Sichtweisen zudem, aber am Ende habe ich das Buch nicht mit dem Zufriendenheitsgefühl geschlossen, das am Anfang erwartet hatte. ;-)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert, 22. Mai 2013
Von 
Axel Kilian (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schlechte am Guten: Weshalb die politische Korrektheit scheitern muss (Broschiert)
Sehr interessante Gedankenführung. Ich war positiv überrascht, das Buch ist weit mehr als nur ein Rundumschlag gegen das "politisch korrekte" Gutmenschentum.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitdenken ist gefragt, aber ob das nicht viele überfordert?, 19. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Schlechte am Guten: Weshalb die politische Korrektheit scheitern muss (Broschiert)
Das Buch DAS SCHLECHTE AM GUTEN setzt sich mit vielen aktuellen Themen der Gesellschaft kritisch auseinander.
Eine Stellungnahme zu den in dem Buch aufgezeigten Themen findet zunächst eher unterschwellig statt, dafür werden sämtliche behandelte Themen mit vielen Fragen belegt, die einer kritischen Würdigung vorgreifen. Diese Technik dürfte den einen oder die andere dann doch zum Denken anregen, sollte das durch die Themenauswahl nicht schon gelungen sein.

Keine Frage, dieses Buch ist nicht immer leicht zu lesen und stellt an den Leser die Anforderung, sich mit vielen Themen in einer Weise auseinander zu setzen, die vielfach so nicht mehr öffentlich diskutiert wird (werden kann). Durch die einfliessenden Fragen und die vordergründige Zurückhaltung des Autors bezüglich möglicher Auswege und Lösungsansätze wird dieses Buch zu einem äußerst interessanten Subjekt von Diskussionen oder zum Sparringpartner zur Überprüfung der eigenen (Wert-)Vorstellungen.

Eher durchschnittlich zu bewerten ist der im letzten Teil des Buches aufgezeigte Ausweg, der meiner Meinung nach sehr in Richtung Utopia zielt.

Insgesamt ist dieses ein unbequemes, anstrengendes Buch für all jene, die ihre eigenen, liebgewordenen Wertvorstellungen nicht mehr überprüfen können (oder wollen); für alle interessierten und immer noch gerne mitdenkenden Menschen bietet es aufgrund der Aufbereitung durch die vielen Fragen ein hervorragendes Medium seine eigenen Gedanken zu machen und die persönlichen Denk-Tabus zu überwinden.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannendes Nachdenken über ein Umerziehungsprogramm, 22. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Schlechte am Guten: Weshalb die politische Korrektheit scheitern muss (Broschiert)
Ich habe das Buch von Maternus Millett mit seinem Angriff auf die politisch korrekten Dogmen der kulturell und politisch tonangebenden Guten" mit Spannung gelesen - auch weil mich interessiert hat, wie weit Maternus Millett mit seinen Infragestellungen und Zukunftsprognosen geht.
Auf der ersten Seite schreibt er: Ich habe lange mit dem Thema und um die Formulierungen gerungen. Was darf man sagen, und worüber sollte man im Sinne der Selbsterhaltung besser schweigen?" Leider ist diese Bedenklichkeit heute allzu berechtigt. Die Diktatur des Guten war ja nie gut.
Das Buch ist größtenteils gut lesbar aber sensibel- nachdenklich geschrieben und eignet sich darum besonders zum Weitergeben an noch nicht aufgewachte Bildungsbürger.
Hier noch zwei Zitate aus dem Buch, das verschiedenste Aspekte aufgreift, aber doch von einem Leitfaden ausgeht.
Wäre politische Korrektheit mehrheitsfähig, wenn sie sich einem demokratischen Votum stellen müsste?"
Wird das, was von der emanzipierten" Gesellschaft dann noch übrigbleibt irgendwann von den islamistischen Supermachos kampflos übernommen werden (weil die gegenderten "neuen Menschen" aus Angst um ihre Luxuskörper freiwillig die Burka überstreifen - zumal dieses Kleidungsstück so wirkungsvoll vor taxierenden Blicken und sexueller Belästigung schützt und keine ausbeuterischen Phallokraten mehr da sind, die mit der Waffe in der Hand irgendwelche Werte verteidigen könnten)?"
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Das Schlechte am Guten: Weshalb die politische Korrektheit scheitern muss
Das Schlechte am Guten: Weshalb die politische Korrektheit scheitern muss von Maternus Millett (Broschiert - 11. April 2011)
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