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Kundenrezensionen

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am 5. März 2013
Ich habe länger mit mir gerungen ob ich dieses Buch (Büchlein ist zutreffender) kaufen soll, habe es aber dann doch erstanden. Das Buch selbst hat 131 (lesbare) Seiten, 30 davon sind das Vorwort des Sohnes von Hans Keusgen zu der Person seines Vaters, der vom Krieg als nach außen hin normaler, aber innerlich als zutiefst gebeutelter und verletzter/vernarbter, Mann nach Hause kam und dort nach dem Krieg eine erfolgreiche Firma eröffnete. Nur seine Familie war manchmal in der Lage tiefere Einblicke in seine Seele zu erhaschen (Herr Keusgen war sicherlich kein durchschnittlicher Zeitgenosse was seinen Charakter und seine Interessen betraf,das Vor- und Nachwort heben das hervor). Abzüglich des Nachwortes bleiben rund 90 Seiten in denen Hans Keusgen anhand von einzelner, meist zusammenhangslosen Episoden seine wohl eindruckvollsten (und das meine ich natürlich im schrecklichen Sinne)und am schwersten zu verdauenden Erlebnissen erzählt. Leider gehen von diesen 90 Seiten nochmals gute 25 Seiten ab (Fotos und Gemälde), so das der Inhalt leider recht kurz kommt, vor allem in Anbetracht des Preises von 16€. Der Inhalt der kurzen Erzählungen, die in den meisten Fällen auch nicht chronologisch geordnet sind, ist meist wirklich hart und wird recht schonungslos beschrieben was dieser Mann erlebt und vor allem überlebt hat. Dieses "worst of" an Erlebnissen wirkt allerdings bei all seinem Schrecken und Grauen durch die dichte und kurzgehaltene Erzählform fast wie ein Hollywood-Klischee dieses Themas, und bei den schon vielen Erlebnis-/Tage-/Erzählungsbüchern die ich schon zum WK2 gelesen habe ist dies eines der wenigen bei dem mir schon etwas Zweifel gekommen ist ob das alles so stimmt... Ich hoffe es für Herrn Keusgen, das nicht alles so erlebt wurde, doch wenn, kann man nur den Kopf ungläubig schütteln und sich wundern welche Ereignisse der Krieg in Zeiten der Not, des großen Sterbens und der Angst für jene bereit hält, die er in seinen Fängen hat. Dies soll keine Unterstellung sein, und im Grunde glaube ich das das Geschriebene wahr ist, doch diese rund 70 Seiten sind eben so dicht gepackt mit Tod,Verstümmelung,Unglück,Leid,Verderben und menschlichen Abgründen, das es diesen Effekt (zumindest bei mir) erzielt. Wenn es möglich gewesen wäre, hätte es dem Buch gut getan etwas "aufgelockerter" geschrieben zu werden und dadurch das Buch auch etwas dicker zu machen. Ist aber nicht so, schade. Für den Inhalt gibt es von mir 5 Punkte, schon aufgrund der Schonungslosigkeit und Ehrlichkeit die Dinge beim Namen zu nennen, der Preis ist aber dennoch etwas hoch, deshalb auch ein Stern Abzug.
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am 28. August 2012
Dieses Buch erschuettert den Leser und lässt ihn das Grauen der Ostfront auf drastische Weise erleben. Hier wird nichts umschrieben, sondern eine persönliche Kriegs- aber auch Lebensgeschichte erzählt die einen nicht mehr loslässt. Was Hans Keusgen ist Russland erleben musste und was ein Landser zu ertragen hatte, wird einem schonungslos Nahe gebracht. Um ihn herum das brutale Sterben auf beiden Seiten, Kameraden die vor Erschießungskommandos gestellt werden nur weil sie diesen Irrsinn nicht mehr ertragen können oder einfach diese panische Angst vor dem Sterben nicht mehr ueberspielen können. Dieses Buch sollte in deutschen Schulen zu einem festen Bestandteil des Geschichtsunterricht werden um jungen Menschen die Grausamkeit und Hoffnungslosigkeit eines Krieges vor Augen zu führen. Hans Keusgen konnte das Gesehene niemals vergessen und auch dem Leser wird der Inhalt dieses Buches lange und nachgruendig verfolgen. Ob Herr Keusgen nun im Himmel Frieden mit dem Pferd gemacht hat? Nun er wird es wissen. Absolute Empfehlung, ein harte aber sehr eindringliche Lektuere.
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am 10. Oktober 2013
Ein eigenartiges Kriegstagebuch. Keine Kameraden, keine Vorgesetzten, einmal als Ladeschütze an der PAK, dann Infantrist und Schütze am MG42 ( allein ?? ), dann Scharfschütze oder auch beides zugleich, abwechselnd am MG42 und mit Scharfschützengewehr. Dann auch mal als Melder.

Es kommt noch besser.
Da taucht auch noch der Volkssturm an der Ostfront in Rußland (!!) auf.
Und zur Krönung diese Wildwest-Einlage: zwei Pistolen aus den Manteltaschen ziehen, umdrehen und zwei Feldgendarme gleichzeitig abknallen.

Noch am besten sind einige mir bisher unbekannte, in guter Qualität gedruckte Fotos sowie die Vor-und Nachbetrachtungen von Dr. Bernhard Schöning mit einigen Klarstellungen der gängigen historischen Lesart ( Vorbereitung der Sowjetunion auf einen Angriffskrieg gegen Westeuropa ) und mit dem Zitat aus einem Untersuchungsbericht eines amerikanischen und eines israelischen Historikers: „Die ( deutsche ) Wehrmacht war zu ihrer Zeit die beste Armee der Welt“, war sie wohl auch, was aber eben im Widerspruch zu vielen Darstellungen im Buch selbst steht.
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am 20. April 2013
Da ich mich sehr für Militärgeschichte interessieren und auch gerne differenziertere Informationen betrachte, hat mich die Beschreibung des Buches "Aufschrei eines Frontschweins" angesprochen. Ein Tatsachenbericht aus der Sicht derjenigen, die am meisten unter Kriegen zu leiden haben - die armen Schweine in den Schützengräben.

Bekanntlich gibt es solche Bücher wie Sand am Meer, und zwar in allen Waffengattungen, allen Fronten und aus der Sicht aller Parteien. Egal, ob deutsche Uboot-Männer, amerikanische Fallschirmjäger, russische Panzersoldaten oder englische Piloten. Und genau darin liegt die Schwachstelle des Buches - eben weil es soviel andere Bücher darüber gibt, die einfach wesentlich besser sind.

Zunächst einmal das -gemessen an dem sehr dünnen Buch!- viel zu ausufernde und überdimensionierte Vorwort, das über das Leben des Autors nach dem Krieg handelt. Die Quintessenz dieser Einführung lautet schlicht und ergreifend: der Krieg hat aus dem Autor einen harten, mental instabilen und körperlich und seelisch verletzten Menschen gemacht, der die Erlebnisse an der Front nie wieder losgeworden ist. Das war's! Aber dafür hätte man bei einem Gesamtumfang von 140 Seiten nicht bereits über 30 Seiten "verschwenden" müssen.

Das Buch an sich ist eigentlich kein Buch, wie man es gewohnt ist, sondern eine Aneinanderreihung von Einzelerlebnissen, Episoden und Blitzlicht-artigen Szenen. Das ist zwar in gewissem Maße interessant, jedoch kann das Fehlen einer zusammenhängenden Geschichte leider keine große Betroffenheit oder Mitgefühl erzeugen. Das liegt nicht daran, dass diese Fragmente nicht jedes einzeln für sich grausam, brutal, scheußlich oder furchtbar sind - denn das sind sie zweifellos. Die Aussagen all dieser Episoden wiederholen sich nur leider ständig und liefern über kurz oder lang auch immer wieder nur dieselbe Message: Krieg ist die Hölle, nahezu alle Soldaten werden sterben und jeder Tag ist eine furchtbare Qual.

Die Tatsache, dass man keine Entwicklung des Autors, seinen Weg durch den Krieg oder eine kontinuierliche Geschichte mitverfolgen kann, lässt eben auch keine zu große Anteilnahme aufkommen, weil man sich mit dem Autor nicht ausreichend identifizieren oder in seine Welt hineinversetzen kann.

Als Gegenbeispiel -wie es besser geht- mögen hier im fiktionalen Bereich der Roman "Im Westen nichts Neues" oder "Stalingrad" von Plivier dienen bzw. im autobiographischen Bereich "Der kleine Quast" oder "Im Osten nichts Neues" von Carl Otto.

Fazit: Das Buch will dem Leser den Schrecken des Krieges nachbringen. Das ist lobenswert. Die einzelnen Episoden sind erschütternd. Aber insgesamt bleibt das Resultat weit hinter seinem gesteckten Ziel zurück - und das ist sehr schade, eben weil der Autor all diese Schrecken selbst erleben musste.
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am 1. Oktober 2013
Ich möchte vorausschicken, daß ich zwar erst deutlich nach dem 2. Weltkrieg geboren bin, aber großen Respekt und Solidarität für unsere Soldaten habe, egal in welchem Krieg sie gedient haben. Ich habe mir das Buch gekauft, weil mich die menschliche Seite interessiert hat, wie die Ostfront in den Jahren 42-45 von einem normalen Infanteristen wahrgenommen und erlebt wurde
Ein längeres Vorwort des Sohnes, sowie dann schlaglichtartige Fragmente schlimmer Ereignisse des Vaters an der Ostfront sind der Inhalt dieses Buches.
Mit Bedauern muss ich sagen, daß ich dieses Buch für ein Machwerk halte, das billige Knalleffekte, Gruselschocker erzielen möchte mit dem Ziel, leichtes Geld zu verdienen.
Im folgenden werde ich auflisten, warum ich so denke:

1. 30 Seiten Vorwort, 100 stark bebilderte Seiten nicht geordneter und nicht zusammenhängender Ereignisse, 8 Seiten Nachwort zum Autor durch den Herausgeber. Der Inhalt ist teilw. schrecklich aber reißerisch und oberflächlich.
2. Viele Wiedersprüche im Vorwort. Zum einen soll der Vater eine sehr sensible Künstlernatur gewesen sein, zum andern soll er wegen eines auszufüllenden Formulars in autoritärem Stil verfasst mit dem Wagenheber aufs Kreiswehrersatzamt marschiert sein und dort beinah randaliert haben. Ein andermal prügelte er sich in einer Kneipe, "warf 2 Leute aus der Tür bevor er selber hinterherflog"...viel zu slapstickartig auf Lacheffekt ausgelegt.
Dann ist die Rede von einem sogenannten "Rückmarschkomplex", wie ihn Psychologen gekannt haben wollen, weil sein Vater in 13 Stunden 110 km marschiert sein soll von zuhause weg, weil er angeblich "laufen müsse" und die Polizei habe ihn aufgelesen und mit blutigen Füßen in den Schuhen zuhause abgeliefert. Tränendrüse.
Ich habe gegoogelt nach diesem Rückmarschkomplex, nicht annähernd war etwas zu finden.
3. Der wirklich schlechte Schreibstil des Sohnes im Vorwort. Er hat die Angewohnheit, ständig Sätze mit "..." enden zu lassen, wohl möchte er damit mehr sagen als er sagen kann. Aber angeblich mehrere Bücher will er schon geschrieben haben über den 2. WK. Was mich stutzig gemacht hat: In seinen abgerissenen und knalligen Berichten hat der Vater denselben schlechten Schreibstil wie der Sohn, aber genau denselben.

Ansonsten ist zu sagen, daß ich von dem H.E.K.Creativ Verlag, von dem dieses Buch verlegt wurde, noch nie etwas gehört habe, und hinten im Einband ist Werbung für andere Bücher mit klangvollen Titeln wie "Bloody Omaha" und "4.1 Sekunden bis zum Einschlag".

Ich kann von diesem Buch nur abraten, es besteht die recht geringe Wahrscheinlichkeit, daß der Vater diese Dinge wirklich so erlebt hat, aber dann hätte sein Sohn diese Fragmente lieber jemand anderem gegeben. So ist es unglaubwürdig.
Sehr gerne hätte ich aus Solidarität mit unseren Soldaten auch die schlimmen Ereignisse geteilt aber wenn ich mir nicht sicher sein kann, ob ich nicht einem Bildzeitungsreporter für Vergangenes aufsitze, lasse ich lieber die Finger davon.
Unsere Soldaten haben mehr Würde und Authentizität verdient.
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am 30. März 2016
Das Buch bringt einem ebenso schrecklich wie gut die grausamen Erlebnisse eines Soldaten an der Ostfront nahe. Man wird mit jeder Erzählung in die Zeit und an die Seite von Hans Keusgen katapultiert. Aber auch die Last und die Schwere des Traumas, mit dem ein Soldat als Heimkehrer leben muss, wird so eindringlich beschrieben, dass man selbst als Leser daran zu knabbern hat...
Ein sehr hartes, aber genauso lesenswertes Buch, für all diejenigen, die die Augen vor dem Schrecklichen nicht einfach verschließen...
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am 20. Juni 2015
Nach dem Lesen war ich ergriffen vom Schrecken und der Tragik, die in diesem Werk wiedergegeben werden. Ich danke dem Sohn des Autors an dieser Stelle für die Veröffentlichung dieser Teile der Niederschrift seines Vaters. Sie haben mich persönlich bewegt.
Das Vorwort legt dar, warum es keine exakt datierte chronologische Zuordnung der Erlebnisberichte des Vaters gibt. Im Vorwort wird weiter ausgeführt, wie es zum Titel dieses Werkes gekommen, ist und sich die Frage stellte, ob diese Hinterlassenschaft der Öffentlichkeit übergeben werden sollte. Die Berichte sind ein Vermächtnis vom Vater an den Sohn. So danke ich für die Einblicke des "s e h e n" lassens.

Über die Authenzität kann ich kein Zeugnis geben - die Erlebnisberichte und Aquarelle sprechen für sich in einer grandiosen wie deutlichen Tiefe. Zu einer Veröffentlichung eines in sich geschlossenen Werkes durch den Autor selbst ist es nicht gekommen.

Es handelt sich um Auszüge von Szenerien eines Soldaten im Tosen des Zweiten Weltkriegs auf deutscher Seite an der Ostfront während der Rückzugkämpfe 1942 - 1945. Die Niederschrift ist beeindruckend. Weder selbstverherrlichender Heldenepos noch braundurchtränkter Ruhm finden sich in meinen Augen in diesem Werk. Es ist ein Abbild des Schreckens eines Kriegers im Krieg, der einerseits seine Pflicht tat andererseits zu reflektieren begann. Beim Lesen wird deutlich, dass der Autor einen außergewöhnlichen Blick für die Gelegenheiten in Kampfmomenten gehabt haben muss.
Neu für mich war die kalte Beschreibung der "Kettenhunde", die mir deutlicher verständlich machte, warum so mancher Soldat neben der Sippenhaft, persönlichem Pflicht- und Ehrgefühl wie auch fanatischer Überzeugung oder Rassenhass an der Front - als ein Frontschwein - blieb.
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am 29. April 2014
Der Autor scheint in seiner Jugend zu viele Landser Romane gelesen zu haben.
Sich diese wahrlose Aneinanderreihung von Ereignissen und Gruselgeschichten an der Ostfront, aus den Fragmenten verschiedenster Bücher aus den Fingern zu saugen und das noch ohne Zeit-und Ortsangaben, dürfte nicht allzu schwer gewesen sein.
Er war fast immer alleine unterwegs, man hat ihn meist vergessen, er war einzig überlebender, er ist verhungert, erfroren, verdurstet und das mehrfach. Er hat in guter alter Billy the Kid Manier zwei Kettenhunde erschossen.
Am schärfsten fand ich aber die blühende Darstellung des Lazarettes. " Links und rechts flogen Arme und Beine aus den Fenstern des Lazarettes und stapelten sich zu Hunderten vor den Fenstern".

Und komm mir hier keiner mit einem Gegenkommentar, das es schrecklich an der Ostfront war.
Das weiß ich selber!!!!!
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am 20. Dezember 2012
Unter den zahlreichen Neuerscheinungen zum II.WK gehört dieses Buch mit Abstand zu den Besten. Selten wird der Wahnsinn des Krieges und das Trauma der Soldaten so eindringlich beschrieben. Die Last der Soldaten, der Heimkehrer-die später ihr Leben meistern mussten-wird eindrucksvoll und wie in kaum einem anderen Buch dargestellt. Es beleuchtet eine Seite des Krieges, die sonst nur selten Platz findet.
Ein Buch, das lange im Gedächtnis bleibt.
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am 20. August 2013
Ohne Phatos und Heldenverehrung, toll aufgezeichnete Kriegnotitzen. Das Grauen des Krieges ist auf jeder Seite spürbar. Dem Autor gebührt Respekt.
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