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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hein Severloh und die Geschichte eines jungen Soldaten.
Selten hat mich ein Werk so in den Bann gezogen, wie dieses Buch von Hein Severloh. Es wird die wahre Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der politisch völlig uninteressiert mit der Einberufung in die Deutsche Wehrmacht, in die Wirren des 2. Weltkrieges gezogen wird. Im völligen Gegensatz zu etlichen Amerikanischen Spielfilmen, welche die Geschehnisse...
Veröffentlicht am 12. September 2004 von Uwe Hartmann

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht erfüllt
Voreingenommen durch die vielen positiven Rezensionen und getrieben von der Neugier die Ereignisse am Omaha Beach auch einmal aus der Sicht eines direkt beteiligten deutschen Soldaten zu lesen habe ich mir dieses Buch gekauft und war recht enttäuscht.
Die ersten 3/4 des Buches sind eine Aneinanderreihung von Anekdoten und kurzen Berichten von verschiedenen...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2008 von Guardian


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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hein Severloh und die Geschichte eines jungen Soldaten., 12. September 2004
Von 
Uwe Hartmann (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach: Normandie, 6. Juni 1944 (Taschenbuch)
Selten hat mich ein Werk so in den Bann gezogen, wie dieses Buch von Hein Severloh. Es wird die wahre Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der politisch völlig uninteressiert mit der Einberufung in die Deutsche Wehrmacht, in die Wirren des 2. Weltkrieges gezogen wird. Im völligen Gegensatz zu etlichen Amerikanischen Spielfilmen, welche die Geschehnisse von Omaha Beach relativ einseitig wiedergeben, gelangt hier einmal der D-day und mehr, aus der Sicht eines jungen Deutschen Soldaten zum Ausdruck. Das ist ein Buch, welches verfilmt werden müsste.
Es stockte mir der Atem, als ich dann mit dem Buch in der Hand den Original Schauplatz des Omaha Beach besuchte. Die Beschreibungen des Hein Severloh stimmen bis ins kleinste Detail und sind anhand des WN62-Lageplans absolut nachvollziehbar.
Danke an Hein Severloh für dieses grossartige Buch und manche Erkenntniss, die ich gewann.
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70 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn ein Tag beginnt das Leben zu bestimmen...., 23. September 2005
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach: Normandie, 6. Juni 1944 (Taschenbuch)
Zum Datum selbst braucht man nicht viel Worte zu verlieren - dieser Tag hat das Ende des Zweiten Weltkrieges eingeläutet, ungezählte Leben beendet und einige Leben stark verändert....

So eindeutig die Rolle des Datums selbst in der Weltgeschichte geklärt ist, so ungewiss mag es doch lange Zeit um die Wahrnehmungen, während dieser Schicksalsstunden, durch Wehrmachtsangehörige oberhalb der blutigen Strände bestellt gewesen sein.
Veteranen bauten um sich herum eine Mauer des Schweigens, eine über die man selbst seinen engsten Partner nicht gerne hat schauen lassen... - viele Augenzeugenberichte wurden somit unausgesprochen und undokumentiert über die Jahrzehnte hinweg nach und nach zu Grabe getragen.

Hein Severloh war selbst dabei - er war oberhalb von Omaha Beach stationiert - sein MG war eines der letzten, von dem aus landenden Soldaten Todesgefahr drohte. Severloh gewährt in diesem autobiographischen Buch Einblick in seine Vergangenheit, einen Bereich, der über weite Strecken die sich anschließende Zukunft kontrollieren sollte - sich ständig in Erinnerung brachte - eine Vergangenheit, mit der er lernte umzugehen - ohne sich vor ihr zu verstecken!

Man kauft Severloh seine inzwischen gewonne Einstellung zu Krieg und Frieden ab - er hat sich über die Jahre hinweg weit entfernt von seiner damaligen Position - ist reifer geworden, an der erwählten Aufgabe gewachsen, Menschen mitzuteilen, dass Krieg immer Leid und Not bedeutet.

Man nimmt Herrn Severloh ab, dass er kein Fanatiker war - er wollte leben, überleben und das eingetrichterte Feindbild zeigte an eben diesem Tag Wirkung - er war zu einem Zeipunkt an einem Ort, an dem die Propaganda sich bestätigte - er töten musste, um zu leben...

Die geschilderten Begegnungen mit ehemaligen Feinden, den Soldaten, die er töten sollte und manchen von ihnen doch nur knapp verfehlte - diese Schilderungen waren mehr als beeindruckend... - diese Stimmung, wenn darüber berichtet wird, wie es ist, wenn man sich gegenübersteht, erstmals seit Jahrzehnten - damals hätte einander töten sollen und sich nicht umbringen konnte, weil z.B. der Lauf des MG gerade in diesem Moment zu heiß war....

Dieses Buch darf durchaus als bedeutender Zugewinn der militärhistorischen Aufzeichnungen zum 6.Juni 1944 betrachtet werden! Es ist kein Buch, welches "Heldentaten" dokumentiert - es ist ein schonungsloser Tatsachenbericht - eine Offenbarung, ehrliches Zeugnis eines Mannes, der das durch ihn verursachte Leid nicht mehr rückgängig machen kann - jedoch zu Lebzeiten versuchte vor den Schrecken eines jeden Krieges zu warnen.

Das Buch ist voller kritischer Texte, voller beeindruckender und erschütternder Abschnitte - die beschriebenen "Zigarettenpausen" während des "D-Day" haben mir mehr als nur einen Schauer über den Rücken gejagt. Ich war nicht fasziniert oder durch Spannung gefesselt - ich war erschüttert...

Zahlreiche Fotografien zeigen eben die Orte und Personen, von denen in diesem Buch die Rede ist...., aufgenommen als damaliger Originalschauplatz und vergleichend gezeigt aus heutiger Sicht... - Jahrzehnte später.

Mein eigenes Bild werde ich mir in naher Zukunft machen - denn genau diese Orte werde ich aufsuchen...
Anmerkung - Oktober 2005 - Omaha Beach - Normandie...
Mit meinen eigenen Füßen stand ich an diesem Ort ---
Omaha Beach - dieses Buch im Gepäck - im Rücken WN 62 und in unmittelbarer Nachbarschaft den unheimlich bedrückenden Soldatenfriedhof...
Von heftigem Sturm getrieben, peitschte plötzlich Regen über den Strand - den einzigen Schutz boten die Überreste von WN 62 - im Laufschritt ging es die Uferböschung hinauf, dem trockenen Bunkerrest entgegen - in diesem Moment ging mir durch den Kopf, wie es wohl damals gewesen sein könnte, auf diesem Strand Tempo machen zu müssen, um am Leben bleiben zu können... - auf jeden Fall ein hinkender Vergleich - aber dieser Moment hat mich erahnen lassen, was ich zuvor im Buch zu lesen bekam....
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr ehrliches und gut strukturiertes Zeitzeugendokument, 16. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach: Normandie, 6. Juni 1944 (Taschenbuch)
Semper Fi!

Ich habe das Buch WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach" mittlerweile 2 Mal gelesen und ich kann dieses Buch durchaus positiv bewerten.
Die Geschichte eines Wehrmachtssoldaten, der vom Russlandfeldzug nach schwerer Krankheit in Frankreich an der Küste der Normandie stationiert wird, und dort zu trauriger Berühmtheit kommt als er 1000e amerikanische Soldaten bei der Landung am D-Day mit seinem MG Feuer abwehrte.

Ein sehr positiv leicht" geschriebenes Buch mit vielen Hintergrundinformationen und auch Bildmaterial zu den Verteidigungsanlagen und Landschaftsaufnahmen. Die Beschreibung der Gegebenheiten geht derart ins Detail und beschreibt verschiedenste Ereignisse derart menschlich" und ehrlich, dass man tatsächlich ein Bild davon bekommt wie die Kriegsgeschehnisse - die sonst mehrfach polemisierend und heroisch" in Film und Fernsehen in Szene dargestellt werden - für den einzelnen deutschen Landser gewesen ist. Gleichzeitig lobend möchte ich anführen, dass das Bild des deutschen Soldaten in ein menschliches Bild gedrückt wird, was in den teils USA - freundlichen" Hollywoodproduktionen total verwaschen und der deutsche Soldat scheinbar auf ein mordendes Untier mit Freude am Töten herabgesetzt wird.

Des Weiteren gefällt auch die nach Omaha Beach geschilderte Aufarbeitung des Gefreiten Severloh, der das Geschehene auf verschiedensten Ebenen versucht zu verarbeiten, seinen Frieden jedoch erst in der schonungslosen Aussprache der Ereignisse mit Herrn von Keusgen findet, der diese auch letzten Endes in dieses Buch verpackt hat.

Ein wirklich beeindruckendes Buch das sich 5 Sterne verdient hat, ich kann es jedem Interessierten nur weiter empfehlen der sich für Zeitzeugenberichte in Bezug auf den D-Day interessiert und ein Stückchen Geschichte und ein damit verbundenes menschliches Schicksal einmal aus einer anderen Sicht erleben möchte.

Ich hoffe meine Rezension war hilfreich,

LG
Witege
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Am Anfang flau, in der Mitte erschütternd, am Ende emotional, 14. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach: Normandie, 6. Juni 1944 (Taschenbuch)
Ganz ehrlich, hätte ich dem Buch nach etwa 70 Seiten(das Buch hat nur etwa 170 Seiten!) eine Bewertung geben müssen, wären es nicht mehr als 2 Sterne gewesen. "WN 62" ist in einem sehr einfachen Stil geschrieben und sprach mich anfangs überhaupt nicht an, sodaß ich mir sogar überlegte es wieder wegzulegen. Das änderte sich aber schlagartig. Ich muss ehrlich zugeben das ich tief beeindruckt bin und trotz der einfachen Sprache, des öfteren Gänsehaut bekommen und auch mal eine Träne im Auge hatte. Sein erschütternder Bericht wie er als MG Schütze fast alleine sich einer ganze Armee und Flotte gegenübersieht und wie er die Geschehnisse über die Jahrzehnte verarbeitet, haben mich wirklich bewegt.
Ein weiterer Pluspunkt sind die vielen Fotos, Karten und Dokumente!

Ich bin an dieses Buch mit sehr hohen Erwartungen(Vllt. zu hohen) gegangen und war von der (wohl besten) Soldatenerinnerung "Saat in den Sturm" von Herbert Brunnegger sehr verwöhnt, der mit unglaublicher Wortgewalt von seiner Kriegszeit berichtet! Man kann diese Bücher aber nicht wirklich vergleichen, da Herbert Brunnegger auschließlich aus seiner Kriegszeit(Polen, Frankreich, Rußland..) berichtet und Severloh vieles aus der Nachkriegszeit und in den Jahrzehnten danach erzählt und wie dieser eine Tag sein Leben bis zu seinem Tode beeinflußt hat!

Fazit: Ein gutes Buch in einfacher Sprache, das schockiert und zum Nachdenken anregt!
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74 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzelschicksal im Widerstandsnest WN 62 am Omaha Strand, 6. Oktober 2001
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach: Normandie, 6. Juni 1944 (Taschenbuch)
Dieses Buch über die persönlichen Erfahrungen von Hein Severloh während der Alliierten Invasion in der Normandie ist ein MUSS für jeden militärhistorisch Interessierten.
Fox Green hiess im amerikanischen Landeplan das Strandstück vor Widerstandsnest 62. Zwei Sturmkompanien des 16. US Infanterieregimentes sollten hier im Handstreich Fuss fassen. Sie waren in dem festen Glauben von ihrem Landungsschiff ins Wasser gesprungen, dass am Strand kein deutsches Geschütz mehr heil sei, dass kein MG mehr schiessen würde, dass kein Grenadier mehr hinter seinem Karabiner läge.
Hein Severloh, 21 Jahre alt, war kein Soldat aus Leidenschaft. Er hatte sich noch nie um Heldentaten gerissen. Jetzt aber musste er schiessen. Und er schoss. Als das MG 42 die erste Gruppe ins Wasser mähte, verblutete die Hoffnung der Amerikaner, an dieser Stelle zu einem schnellen Erfolg zu kommen. Die Ebbe stand. Das Wasser lief nicht mehr ab, deshalb blieben die Toten im flachen Wasser liegen, die Verwundeten krochen hinter sie und suchten Schutz vor den MG Garben. Wer trotz des fürchterlichen Abwehrfeuers bis auf den trockenen Strand kam, drückte sich schnell in eine Sandmulde, um Schutz zu finden. Darauf lag jetzt das Sperrfeuer der 10,5 cm Haubitzen aus Houtteville. Bis 08:00 Uhr hatte noch kein amerikanischer Soldat den Dünenfuss vor WN62 erreicht. Und wie hier, im Abschnitt Fox Green, so war es auch westlich von Colleville, im Raum Vierville, auf dem Streifen, der in den Karten der Amerikaner als Dog Green verzeichnet stand.
Due deutsche Artillerie schoss Salvenfeuer bis die Munition knapp wurde. Ein weiterer, entscheidender Fehler der deutschen Invasionsabwehr: Mangelnder Einsatz der Artillerie.
12.000 Schuss hatte Hein Severloh bis Mittag aus seinem MG gefeuert. Unten am Strand lagen die Toten. Die Rote 1 an ihren Uniformen, Zeichen der 1. US Division. Aber WN 62 sah bereits böse aus: Die Schiffsartillerie hatte die Granatwerfer zerschlagen, die Gräben eingeebnet, die Infanteristen dezimiert. Jetzt kamen die Amerikaner mit grossen Prähmen, auf denen .50" MG Lafetten und Panzer standen. Als der erste US Panzer an Land war, begann der Landkampf am Widerstandsnest 62. Und dieser Kampf Mann gegen Panzer konnte nicht lange dauern. Das MG bekam einen Treffer, Hein Severloh bekam Splitter ins Gesicht. Die Zerstörer auf See schossen unentwegt auf die letzten intakten Stellungen. Die Nachbarstützpunkte WN61 und WN 59 feuerten auch nicht mehr. Nach dem Verschiessen der letzten Munition wurde der Befehl zum Absetzen gegeben. Im Feuerhagel von Schiffsartillerie und Panzern kein leichtes Unterfangen. Damit war der Kampf um das Widerstandsnest WN 62 beendet.
Prädikat: ohne Einschränkung empfehlenswert!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 30. September 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach: Normandie, 6. Juni 1944 (Taschenbuch)
Ein sehr informatives Buch, das die Sicht des einfachen Soldaten schildert, der im Grunde genommen einfach um sein Leben kämpft. Vorn der Feind, hinten der Stacheldraht, da bleiben nicht viele Wahlmöglichkeiten. Auch wenn ich die These, daß ihm erst am Nachmittag bewußt wurde, was er da gemacht hat und die überaus hohe Zahl der angeblich von ihm Getroffenen (2000-3000) für doch etwas fraglich halte, tut das dem Wert des Buches keinen Abbruch. Es ist schade, daß der Autor nicht früher an die Öffentlichkeit gegangen ist und seine Geschichte mehr Verbreitung fand. Der Einblick in die Ereignisse am 6.6.44 und danach ist sehr interessant und lehrreich. Es wird klar aufgezeigt, wie gefangen der einfache Soldat in den Strukturen war. Ich würde sagen, daß dieses Buch wie "WN 62" eines der besten Bücher zu dem Thema "Normandie", aber auch "Menschen im Krieg" allgemein ist. Der gute Schreibstil trägt seinen Teil dazu bei. Hier sorgt sicher die Mitwirkung des Herrn von Keusgen für ein insgesamt sehr überzeugendes und historisch korrektes Bild.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine außerordentliche interessante Geschichte, 7. November 2004
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach: Normandie, 6. Juni 1944 (Taschenbuch)
Eine außerordentliche interessante Geschichte, die sehr einprägt. Für mich als US-Amerikaner war es ein ziemlich unangenehmes Gefühl zu lesen, wie der junge Soldat Severloh möglicherweise Tausende von meinen Landsleuten umgebracht hat, aber man weiss, er hat nur sein Pflicht erfüllt. Alles andere wäre feige und verräterisch. Die zahlreichen Abbildungen und Lagepläne sind erstklassig.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus der Sicht des einfachen Soldaten, 1. Dezember 2000
Von 
Rezension bezieht sich auf: WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach: Normandie, 6. Juni 1944 (Taschenbuch)
Wer sich mit dem Thema D-Day Landung in der Normandie beschäftigt wird an diesem Buch nicht vorbeikommen. Ich habe es innerhalb von 3 1/2 Stunden durchgelesen. Herr Severloh schreibt aus der Sicht des einfachen deutschen Soldaten, der einen kleinen Teil der Normandieküste verteidigte. In diesem Fall handelt es sich um den amerikanischen Landeabschnitt "OMAHA". Aufgrund von diversen allierten Fehlern kam es hier für die anlandenden GI`s zu einem grausamen Massaker, was einzigartig in der Kriegsgeschichte ist. Tausende junge Amerikaner fielen oder wurden schwer verwundet. Deutsche MG`s und Kanonen ließen dem Gegner keine Chance. Herr Sverloh war einer dieser Verteidiger, ein deutscher Soldat, der als Maschinengewehr Schütze eingeteilt war. Dieses Buch macht nachdenklich! Man kommt nicht umhin sich vorzustellen, wie man evt. selbst gehandelt hätte. Erst viele Jahre später hat Herr Severloh seine Eindrücke verarbeiten können. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, da es mal etwas ganz anderes ist. Hier steht der einzelne Soldat im Vordergrund und dies ist auch gut so.
Allerdings habe ich eine Anmerkung an Verfasser und Verlag: Ich finde es ziemlich deprimierend auf dem Titelbild einen "deutschen Bundeswehr-Stahlhelm" zu sehen. Es ist ja nun wirklich kein Problem heute einen US M1 Helm zu bekommen.
Torsten Schulz, Neumünster, Deutschland
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Berührende Geschichte, leider nur mittelmäßig geschrieben, 2. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach: Normandie, 6. Juni 1944 (Taschenbuch)
Man nennt ihn das "Biest" von Omaha, er ist inzwischen weltweit bekannt. 2.000 feindliche Soldaten soll er am 6. Juni 1944, dem Tag der Landung der Allierten - dem legeänderen D-Day - getötet haben. Neun Stunden lang feuerte er mit seinem Maschinengewehr und Karabiner auf die amerikanischen Soldaten auf "Omaha Beach", bis er sich schließlich zurückziehen musste und noch am selben Tag in Gefangenschaft geriet.

"WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach" schildert diese Momente. Die Momente der Angst, der Hilflosigkeit, des Irrsinns und Wahnsinns dieses aussichtslosen Kampfes. Die Momente der ersten Landungen, der relativ langen Pausen zwischen ihnen, des schrecklichen feindlichen Schifffeuers, der Gewissheit, dass man hier einer Übermacht gegenüberstand. Hein Serverloh blieb bis zuletzt in seiner Stellung und feuerte und feuerte. Doch irgendwann musste auch er sich geschlagen geben und landete schließlich wie Millionen anderer deutscher Soldaten in Gefangenschaft.

Doch der Krieg war für ihn genauso wie für viele andere Soldaten damit noch lange nicht vorbei. Auch wenn er relativ schnell aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wurde, verfolgten ihn die Geschehnisse bis zu seinem Lebensende und anstatt die Ereignisse zu verdrängen, suchte er die Konfrontation. Das Zusammentreffen mit den ehemaligen G.I. David Silva, den Hein Severloh am D-Day verwundete ist eine Art, wie er mit der ganzen Sache umgeht. Die Treffen der Beiden sind sehr berührend und sind mir sehr nah gegangen. Zwar lässt auch das die Schrecken der damaligen Erlebnisse nicht vergessen, aber es hilft zumindest bei der Bewältigung dieser und es ist einfach schön zu sehen, wie aus ehemaligen Feinden Freunde werden. Schlussendlich waren sie doch nur zwei junge Männer, die aufgrund eines irrsinnigen Krieges aufeinander losgehetzt wurden.

Nun, bisher hätte ich fünf Sterne gegeben, doch leider muss ich einen Punkt Abzug geben, weil Herr Severloh mit Helmut Konrad Freiherr von Keusgen vielleicht nicht unbedingt den besten Lektorat gefunden hat. Klar - man muss es ihm zu Allererst zu Gute halten, dass er dieses Buch überhaupt verfasst hat - Respekt dafür von mir! Doch in der inzwischen 6. Auflage finden sich immer noch peinliche Rechtschreibfehler und auch sonst wirkt das Buch amateurhaft geschrieben - hier hätte man vielleicht noch etwas zusätzliche Zeit investieren sollen. Ich kenne (noch?) keine anderen Bücher von Keusgen, hier ist mir der Schreibstil aber negativ aufgefallen. Mag das noch Geschmackssache sein - die offensichtlichen Rechtschreibfehler in der sechsten Auflage müssen nun wirklich nicht sein!

Trotzdem ganz klar empfehlenswert und das Geld wert, außer man interessiert sich für die Materie wirklich Null... doch das sollte niemand, meiner Meinung nach!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Omaha-Beach einmal aus ganz anderer Sicht, 10. April 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach: Normandie, 6. Juni 1944 (Taschenbuch)
Endlich ein Buch, das die Ladung in der Normandie aus der Sicht eines einfachen deutschen Soldaten schildert.
Mit beinahe schon erschreckender Schlichtheit werden die Ereignisse auf Omaha Beach von dem Mann geschildert, der für die schmerzhaften Verluste der GI's in diesem Landungsabschnitt mitverantwortlich war und ist. Ohne seine Handlungsweise rechtfertigen zu wollen und ohne den Pathos amerikanischer Filme wird dem Leser durch die Erzählung eines Beteiligten vor Augen geführt, was Krieg bedeutet.
Ein "Muss"-Kauf für jeden, der sich mit diesem Thema auseinandersetzen will.
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WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach: Normandie, 6. Juni 1944
WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach: Normandie, 6. Juni 1944 von Hein Severloh (Taschenbuch - August 2000)
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