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am 30. Juni 2004
Ibrahim Abouleish schildert in dieser packenden autobiographischen Literatur seinen Weg von Ägypten nach Europa und wieder nach Ägypten, um in der Wüste eine Vision zu verwirklichen - die Sekem-Vision!
Wo einst trockene Sandwüste war, erfreuen sich heute die Menschen an Feldern, Bäumen, Kulturstätten, medizinischen Versorgungen und Fabrikationen, die Arbeitsplätze für mehrere Tausend Menschen schufen. Diese mutige Initiative wurde nach 26 Jahren des ersten Beginns im Jahr 2003 vom WEF ausgezeichnet und erhielt im gleichen Jahr den Alternativen Nobelpreis!
Im Buch schildert Abouleish, der als Kind noch die friedliche Koexistenz von Christen, Moslems und Juden miterleben konnte, die vorbereitenden Schritte seiner meschlichen, wissenschaftlichen und spirituellen Ausbildung, der er in Europa nachging, um mit neuen Augen das durch Krieg und Hass des "Nahen Ostens" verarmte Ägypten eine neue Hoffnung zu zeigen. Ein im besten Sinne modernisierter spiritueller Islam führte zur Belebung der biologischen Landwirtschaft und zum pestizidfreien Baumwollanbau, der auch zur wirtschaftlichen Erfolgeschichte wird.
Rundum eine spannende und wahre Geschichte, ausgehend von nur EINEM Mann - der in der Zeit von Hass, Gewalt und Terorrismus - durch die gesuchte Durchdringung von Orient und Okzident ein neues Kapitel der praktischen Fiedensinitiatve aufschlug!
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am 2. Mai 2010
Manches, was der Autor über sein Leben und seine Visionen schreibt, scheint fast zu glatt, zu schön, um Wirklichkeit werden zu können. Und doch hat er es umgesetzt und der Erfolg seiner Initiative belegt die Überwindbarkeit von Problemen; und auch wenn man den Ideen von Rudolf Steiner vielleicht mit einer gewissen Skepsis gegenübersteht, so muss man ehrlich zugeben, das Ibrahim Abouleish sehr sehr viel für die Menschen in seiner Umgebung und für Ägypten erreicht hat. Das nehme ich nach dieser spannenden Lektüre für mich mit: Dass man Träume wirklich umsetzen kann, wenn man an die Idee, an sich selbst und an die Menschen glaubt.
Das Buch ist nicht nur spannend zu lesen, es führt uns nicht nur geradezu beispielhaft vor Augen, wie man die vermeintlichen Gegensätze zwischen den Religionen und Kulturen überwinden kann; und es ist vor allem erfüllt von einer großen Menschenliebe und von einem Optimismus, der uns mitunter angesichts dessen, was in dieser Welt ständig vor sich geht, zu verlassen droht.
Besonders spannend und instruktiv war für mich das erste Drittel des Buches, in welchem der Autor seine Jugend und seinen Bildungsgang schildert. Hier wird deutlich, was Kindheit, Jugend und Prägung bedeuten kann und was Bildungshunger, wenn er einen Menschen erfüllt, erreichen kann. Diese Kapitel sind auch für diejenigen äußerst interessant, die sich für Ägypten (und die Veränderungen in diesem Land) interessieren, die sehen wollen, wie die Gesellschaft dort vor 50 Jahren aussah, woran das Land heute krankt, was aber auch die Ägypter so liebenswert macht. Selbst die Probleme Ägyptens und seiner Bewohner werden vom Autor mit viel Nachsicht und Geduld beschrieben und es wird klar, dass man in diesem Land nur mit vorsichtigen Schritten (und dennoch beharrlich) und Zuwendung etwas erreichen kann. Das Buch schildert insgesamt, wie sinnvoll die Zusammenarbeit zwischen Europa und einem Schwellenland wie Ägypten sein kann, es ist gut, einmal so etwas zu lesen, angesichts der vielen demotivierenden Meldungen über gescheiterte Entwicklungsarbeit. Und der Autor möchte wirklich vieles für sein Heimatland erreichen, das ist ein Patriotismus im besten Sinne, ein Entwicklungspatriotismus.
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am 3. Januar 2010
Ich habe das Buch gelesen, bevor ich selbst Sekem besucht habe, es sollte mich einstimmen auf die Begegnung mit diesem Unternehmen in Ägypten, das mittlerweile auch den deutschen und den internationalen Markt mit seinen Produkten beliefert und für seine zukunftweisende soziale Wirtschaftsweise mehrere Preise, u.a. den alternativen Nobelpreis erhalten hat.

Abouleish erzählt hier sein Leben als eine fröhliche Erfolgsgeschichte. Ich kenne diese Manier und dachte zuerst, es handele sich eben um eine Erzählung des Schemas "Wie ich wurde, was ich bin - ich, der Größte". Als ich dann aber auf Sekem angekommen war, habe ich begriffen: Es handelt sich um eine Ermutigung und in gewisser Weise auch um eine Anleitung, wie man eine Vision, einen Traum verwirklichen kann. Abouleish berichtet von dem Mut, sich ins Unbekannte zu wagen (nämlich gegen den Willen der Eltern, aber nicht ohne ihre Liebe, ein Studium in Europa aufzunehmen), er erzählt von der Beherztheit, sich mit Haut und Haaren in dieses Studium, in die österreichische Kultur und schließlich in eine europäische Karriere zu stürzen und jede Anregung aufzunehmen, die ihm begegnet, - ohne jemals, das ist sehr wichtig dabei, seine muslimische und ägyptische Identität zu verlieren. Auch nicht an die Anthroposophie, die ihn nicht zum Christsein umstimmt, sondern ihn dazu anregt, den vertrauten Islam neu für sich zu entdecken. Und in der Mitte seines Lebens fährt er nach Ägypten, um seinen Kindern sein Land zu zeigen, sieht dessen Not - und alle gesammelten Eindrücke verdichten sich zu einer Vision: die Wüste, so grün wie Europa, Menschen, so unbeschwert und gesund wie in Europa, menschliches Schaffen in Arbeit, Kunst und Religion, ein Ort also, in dem die Blumen blühen wie in jenem Paradies, das der Koran verspricht.
Die folgenden drei Viertel des Buches erzählen dann, wie man mit entschlossenem Willen seiner Vision treu bleibt, wie man sich von ihr die Richtung weisen lässt, in die Hindernisse überwunden und Zukunft geplant werden müssen, und wie man aus ihr die Kraft gewinnt, große Schwierigkeiten auszuhalten und eine Unmenge Arbeit zu investieren. Nicht als Ich, der Größte, sondern als Diener Allahs.

Wenn man will, kann man das Buch natürlich als Gebrauchsanleitung dafür lesen, wie man in der 3. Welt ein Unternehmen aufbaut, das schließlich mit seinen sicheren Arbeitsplätzen und seinen zahlreichen sozialen Einrichtungen von seinem Standort nicht mehr wegzudenken ist und dessen kulturelle Impulse die ganze Region verändern. Für mich war es zuinnerst eine Anregung, mich nach meinem eigenen Traum zu fragen und, wie er so gelebt werden kann, dass etwas, das vorher Wüste war, blüht und der Menschheit dienlich ist.
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am 14. Juli 2006
Ein tolles Buch, welches den Werdegang von Ibrahim Abouleish und seiner Initiative, der Sekem-Farm in Ägypten, beschreibt. Er beweist, das nachhaltiges Wirtschaften auch in Gebieten wie Ägypten möglich ist und zeigt damit Alternativen auf, die Mut machen.
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am 15. Dezember 2009
Ibrahim Abouleish schuf mit seinem Lebenswerk nicht nur ein eindrucksvolles Wirtschaftsmodell,für das er mit dem alternativen Nobelpreis geehrt wurde,sondern auch eine Brücke zwischen Orient und Okzident.Die Neuauflage seiner Autobiographie,die man einfach in einem Zug lesen muß (so spannend ist sie),wäre dringend erwünscht!
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am 4. Juni 2013
Die Geschichte von Ibrahim Abouseish ist beeindruckend. Als Ägypter setzt er nach fast 20 Jahren in Österreich seine Vision in Ägypten um. Eine Farm mit biologischem Anbau, die sich ausweitet in verschiedene Produktionsbereiche - Tee - Arzneimittel aus den Kräutern - Baumwollanbau und -Verarbeitung. Er baut Kindergärten, Schulen für die Kinder, eine Klinik. Die soziale Komponente bekommt einen großen Stellenwert - die Mitarbeiter/innen können sich fortbilden. Die Anthroposophische Philosophie - Kunst, Musik, Eurythmie wird gefördert und ebenso der Gemeinschaftssinn. Der Gewinn wird so eingesetzt, dass die Mitarbeiter/innen davon profitieren. Die Hindernisse, die I. Abouleish begegnen, sind enorm. Er meistert sie mit Geduld, seinen islamischen spirituellen Wurzeln und Vertrauen. Ebenso beeindruckend, wie er mit seiner charismatischen Ausstrahlung (ohne Überheblichkeit) viele Unterstützung in Europa und anderen arabischen Ländern findet.
Sehr interessant. Davon könnten sich einflussreiche Menschen in Deutschland eine Scheibe abschneiden.
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am 19. November 2010
Ein hervorragendes Buch über die Initiative eines Einzelnen mit bestimmten Visionen - insbesondere auch was man aus
einem angeblich unfruchtbaren Land bewirken kann!
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am 8. September 2015
Toll geschrieben und was geschrieben steht ist unvergleichlich!
Die Lebensgeschichte eines außergewöhnlichen Menschen!
Sollte eigentlich jeder mal gelesen haben. Ein Plan wie man es richtig machen kann.
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