Fashion Sale Hier klicken reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
9
3,4 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:25,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 23. April 2007
Das Buch ist vordergründig eine Art Fotoalbum dreier Kommando-Einheiten.
Wer hier eine Anleitung à la "Wie werde ich ein harter Dschungel-Krieger in zehn einfachen Lektionen" zu finden glaubt, wird also enttäuscht.
Historisches Geheimwissen wird dem Leser eben so wenig angeboten.

Warum hat das Buch dann 5 Sterne? - Weil es in seinen zentralen Aussagen weit über das übliche Militaria-Nostalgie-Geschreibsel dieses Verlages hinausgeht! Es ist vielmehr eine Grundaussage zur deutschen Sicherheits- und Militärpolitik. Es enthält eine Reihe höchst provokativer Aussagen:
- Entgegen den offiziellen Aussagen hat die Bundeswehr nach dem Zweiten Weltkrieg das Kriegshandwerk nicht neu erfunden. Man hat sich vielmehr an vorherigen deutschen Soldaten orientiert (oh, welch Frevel! Welch Skandal!) und auch noch höchst subversiv mit den Überlebenden gesprochen.
- Die offizielle Traditionslinie der Bundeswehr (oder der Versuch davon) wird von den Besten unserer höchst tugendhaften Parlamentssoldaten wohl nicht allzu ernst genommen.
- Diejenigen, die i.d.R. für weniger als 2.000,- € (brutto!) täglich ihr Leben für uns riskieren, werden von denen, die sie beschützen argwöhnischer beäugt als so mancher Chaoten-Club. Trotzdem machen sie ihren Job immer noch (wenn sich sonst keiner dafür bedankt, mache ich es eben: Danke!).
- Ein getöteter Terrorist scheint den dt. Massenmedien wichtiger zu sein, als ein getöteter Polizist.

Ansonsten ist noch anzumerken, dass das Buch nicht von Chefsessel-Rambos geschrieben wurde, sondern von Leuten, die ihren Lebensunterhalt mit Kommandos verdient haben.

Also: schnell kaufen, bevor der Verteidigungsausschuss des BT oder die Uni der Bundeswehr das Buch auf den Index setzen lassen ;-)

KLARSTELLUNG (weil sich die kritischen Kommentare häufen):
Stoßrichtung dieses Buches ist nicht die Vergangenheit, mit der 823sten Heldengeschichte längst aufgelöster Kompanien, sondern die Gegenwart in der Bundesrepublik Deutschland!
22 Kommentare| 73 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2007
Wenn das Buch laut Spiegel die Berliner Verteidigungspolitiker "alarmiert", dann spricht das schon einmal für die politisch unkorrekte Qualität des Buches, in dem der ehemalige KSK-Chef Günzel und der legendäre GSG-9-Gründer Wegener nach Spiegel-Ansicht "eine berüchtigte NS-Spezialtruppe als Vorbild" beschrieben hätten. Und wenn der ehemalige Brigadegeneral Reinhard Günzel das Kommando Spezialkräfte (KSK) und seine Elite-Soldaten in die Tradition der Wehrmachts-Spezialdivision "Brandenburg" stellt und meint: "Die Kommandosoldaten wissen genau, wo ihre Wurzeln liegen", so ist das sowenig als "Dünkel" zu bezeichnen, der angeblich in dieser Truppe herrscht, wie wenn der Mitverfasser, Generalmajor a. D. Ulrich Wegener, Gründer und langjähriger Kommandeur der GSG 9, der 1977 die Erstürmung der entführten Lufthansa- Maschine "Landshut" befehligte und zum "Helden von Mogadischu" wurde, schreibt, Kameradschaft und Korpsgeist ließen sich "vor allem bei den Brandenburgern studieren". Auch Wilhelm Walther, Ex-"Brandenburger" und zeitweiliger Stabschef des SS-Obersturmbannführers Otto Skorzeny, gibt damit nicht "Dünkel" weiter, wenn er über fintenreiche Einsätze solcher Elite-Einheiten berichtet, wie das offenbar das eine oder andere Mitglied im Bundestags-Verteidigungsausschuss anficht. Vielmehr braucht eine solche Truppe Einfallsbereitschaft und darüber hinaus ein starkes Selbstbewußtsein, um solche gefährlichen Einsätze überhaupt erfolgreich abschließen zu können. Schließlich wird auch erwartet, daß die Mitglieder des GSG 9, wie dem Sondereinsatzkommando KSK, unser aller Freiheit mit ihrem Leben verteidigen.
0Kommentar| 67 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. April 2015
In Zeiten totaler "Political Corectness" ist dies mal ein angenehm erlicher Beitrag von Leuten die in einer Materie stecken, mit der der Bürger eigentlich nur im Actionfilm zu tun haben möchte. Hier geht es um eine Seite gesellschaftlicher Entwicklung vor der Politiker gern zurückschrecken. Habe schon darauf gewartet, dass das Buch aus dem Verkehr gezogen wird.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2007
Drei Kommandeure verfassen gemeinsam einen Bildband über drei deutsche Spezialverbände. Allein diese Tatsache macht das Buch zu etwas besonderem. Das Bildmaterial (durchweg Farbfotos) ist teilweise einzigartig und stammt größtenteils aus den Privatarchiven der Autoren. Die Texte geben einen sehr guten Insidereinblick in die Verbände.

Das manch Politiker ein Skandalbuch daraus machen will und es versucht in die Schmuddelecke zu pressen, ist dem deutschen Zeitgeist geschuldet. Macht das Buch aber um so interessanter.

Kaufen! 5 Sterne!
0Kommentar| 44 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Oktober 2010
Vorweg: aus familiären Gründen interessieren mich die Brandenburger, außerdem habe ich meinen Wehrdienst bei den Fernspähern und der KSK Unterstützung geleistet und durfte die ersten beiden Generäle der KSK kennenlernen. Zu meinen Pfullendorfer Zeiten bei der FsLK200 gewann die GSG9 als einzige nicht-militärische Einheit (Polizei!) den NATO Fernspähwettbewerb, unter anderem vor der britischen SAS, den US Special Forces oder der französischen Legion.

Klar musste ich mir das Buch bestellen, war es doch das erste seiner Art, welches von 3 Kommandeuren der 3 herausragenden Spezialeinheiten Deutschlands verfasst worden war. Hervorzuheben sind vor allem die vielen hochwertigen Farbaufnahmen der Brandenburger (unter anderen in Misch- und Volltarnung), aber auch die zugehörigen Geschichten des Autors sind sehr interessant.

Zur Rezension: ich habe es in wenigen Stunden verschlungen! Für alle themeninteressierte ein PFLICHTKAUF - für alle anderen ein interessantes Werk voller Geschichten und interessanten Bilder!

5 Sterne, denn mehr darf ich nicht vergeben!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2008
Für jemanden der von dieser Materie null Ahnung hat durchaus lesenswert. Interessant sind auch die Verknüpfungen mit historischen Vorbildern, hier die "Brandenburger".
Für jemanden der etwas mehr Ahnung bzw. Wissen über die Materie besitzt, ist dieses Buch nicht empfehlenswert. Einziger Lichtblick, meiner Meinung nach sind die Fotographien. Ansonsten wird hier nicht sehr tief auf das KSK eingegangen. Die Ausbildung und Einsätze kommen etwas kurz.
Insgesamt kein schlechtes Buch, Preis - Leistungsverhältnis durchaus in Ordnung.
Enttäuscht war ich insgesamt nur von dem Abschnitt über die GSG9.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. April 2010
Ich bin vom Buch enttäuscht! Die meisten Bilder wurden bereits veröffentlicht. Am dicksten ist immernoch der Hartkarton-Umschlag. Die Beschreibungen zu den drei Spezialeinheiten fallen recht lieblos und kurz aus.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. April 2008
Berichte dreier - wenn auch teilweise umstrittener - Kommandeure von Spezialeinheiten, dazu "viele unveröffentlichte Bilder aus Privatarchiven" - das klingt zunächst zumindestens so vielversprechend. Zumindestens so vielversprechend, daß man dieses Buch abseits jeder "Political-Correctness-Diskussion" zur Hand nimmt und unvoreingenommen auf seine Inhalte prüft.

Um so größer ist dann auch die Enttäuschung über das Machwerk.

Die Redaktion des Bandes plünderte offenbar die Archive der gängigen Presseagenturen und Bildstellen. Die wenigen unbekannten KSK-Bilder scheinen aus dem Fundus Günzels zu stammen und zeigen hauptsächlich diesen bei einem Truppenbesuch seiner Männer in Afghanistan hinter schwerem MG und Granatmaschinenwaffe. Auch die "Brandenburger-Bilder" sind keineswegs so spektakulär, wie angekündigt. Zerstörte Brücken, deutsche Soldaten mit Verbündeten oder Soldatengräber sind gängige Motive, die auch etliche "normale Landser" aufgenommen haben.

Auch die Texte bleiben hinsichtlich ihres Informationsgehaltes weit hinter den Erwartungen zurück.

Zu Günzel: Wirklich auf das KSK geht der pathetisch geschwollene Artikel kaum ein. Themen sind vielmehr der Traditionserlaß, die Doppelzüngigkeit der Alt-68er in bezug auf das KSK und das von einer "Ordensgemeinschaft der Kommandosoldaten" zu fordernde "Preußentum", das allerdings nur vage näher erläutert wird. Daß Günzel das Bundeswehr-Sonderabzeichen "Kommandosoldat" im Prinzip mit dem Ritterkreuz gleichsetzt, ist - bei aller Hochachtung für die Leistungen und Entbehrungen, die ein KSKler bis zum status "combat ready" auf sich nehmen muß- Unfug. Das eine ist ein Sonderabzeichen, das andere eine Kriegsauszeichnung.

Günzel muß bei der Abfassung seines Textes entweder die Enttäuschung über sein eigenes militärpolitisches Schicksal in den Vordergrund gestellt haben oder einen schlechten Redakteur gehabt haben, der vielleicht zwanghaft die hohen Erwartungen der Leserschaft der sonstigen Publikationen des "Pour le Merite-Verlages" erfüllen wollte.
Wer Günzel noch zu dessen aktiver Dienstzeit auf Vortragsveranstaltungen erlebte, hat ihn deutlich sachlicher und auf jeden Fall informativer in Erinnerung.

Zum Kapitel Walthers: Im großen und ganzen bietet es das, was man auf den paar Seiten in einer solchen Publikation erwarten kann: einen recht persönlichen Augenzeugenbericht, erwartungsgemäß gegen den Zeitgeist, mit einigen Fakten und etwas pathetisch.

Zu Wegener: Auch hier lohnt es sich, den General mal live zu erleben, das ist etwas informativer. Wirklich neues erfährt derjenige, der sich seit Jahren mit der Geschichte der GSG 9 befaßt, nicht. Dennoch eine gute Zusammenfassung. Etwas ausführlich fällt die Kritik an den Alt-68er Medien und -politikern im Nachgang auf Bad Kleinen aus - aber das sieht man dem General nach, zumal seine Kritik an einer Verklärung der RAF in jüngerer Zeit durchaus zutreffend ist.

Fazit: Die Zielrichtung des Verlages ist aus meiner Sicht nicht etwa, über die genannten Einheiten zu informieren, sondern vor allem gegen den Zeitgeist zu wettern - und zwischen hochangesehenen, das "Preußentum" (das aber nicht einmal näher erläutert wird) auslebenden Eliteeinheiten einerseits und einer "Alt-68er-BRD" zu polarisieren.

Insofern: Thema verfehlt!
11 Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Dezember 2007
Ebenso auf der Suche nach guten Büchern stieß ich auf diesen Bildband. Lieblos aus einigen nichtsaussagenden Privatfotos und längst bekannten Agenturfotos zussammengeschustert, ist es eher ein Anlass um die dubiose private Meining einiger Autoren (besonders Günzels) unter die geneigte Leserschaft zu bringen. Dies hätte Wegener sicherlich so NICHT gewollt. Abgesehen von den fachlichen Schwächen, die im Fachkontext nicht über bescheidenes Internetwissen hinausgehen, ist es ein kläglicher Versuch reaktionäres Gedankengut mit dem Mythos von Spezialeinheiten zu koppeln. Dass das Kommando Spezialkräfte (KSK) und die GSG-9 der Bundespolizei NICHT die Enkel der II. WK Brandenburger, sondern des britischen SAS sind, dürfte sogar jedem Geschichtsstudenten klar sein. Dieses Buch ist leider ein kläglicher Versuch verdiente moderne deutsche Spezialeinheiten vor den "braunen" reaktionären Karren zu spannen. Die politischen Aussagen einiger Autoren (nicht aller) sind zutiefst zweifelhaft und missbrauchen das Projekt (an sich eine gute Idee) als private Meinungsbühne für "Anstand, Heldentum, Volk, Vaterland". Auf diese "braune" Soße kann ich verzichten. Ich war auf der Suche nach interessanten Spezialeinheiten und nicht nach Propaganda.
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden