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am 28. April 2012
Im allgemeinen Diskussionsforum hat die Frage nach Gott und dem Urknall eine in die Tausende gehende Welle von Beiträgen ausgelöst, deren Ende nicht abzusehen ist. Die lebhafte Diskussion ist ein Indikator für das, was die Menschen bewegt - trotz einer großen Abwendung der Menschen von den Religionen. Die Menschen scheinen spätestens seit Newton an ein Weltbild zu glauben, das nach mechanischen Wirkungsweisen funktioniert (Prinzip von Ursache und Wirkung). Diese Vorstellung ist spätestens durch die Erkenntnisse der Quantenphysik mehr als brüchig geworden. Wer könnte besser als die Väter der modernen Physik erst einmal an die Grundlagen heranführen, die einen verständigen Blick auf die Welt und ihre enorme Komplexität ermöglichen? Im Menschen selbst wie überhaupt in der lebendigen Welt als Wesensteile des Ganzen tritt sichtbar das Wunderbare in Erscheinung, um das das Denken kreist. So heißt denn der Untertitel mit gutem Grund: "Die großen Physiker unseres Jahrhunderts über ihre Begegnungen mit dem Wunderbaren". Schon das Vorwort des Herausgebers Hans-Peter Dürr ist ein wichtiger Beitrag durch eine großartige Übersicht über die Entwicklungen. Die Beiträge im Einzelnen:

MAX PLANCK: Religion und Naturwissenschaft
SIR JAMES JEANS: Religion und Naturwissenschaft
ALBERT EINSTEIN: Religion und Wissenschaft / Naturwissenschaft und Religion
MAX BORN: Physik und Metaphysik
SIR ARTHUR EDDINGTON: Wissenschaft und Mystizismus / Die Naturwissenschaft auf neuen Bahnen
NIELS BOHR: Einheit des Wissens
ERWIN SCHRÖDINGER: Das arithmetische Paradoxon / Die Einheit des Bewusstseins Naturwissenschaft und Religion / Was ist wirklich? / Die Gründe für das Aufgeben des Dualismus von Denken und Sein oder von Geist und Materie / Die vedäntische Grundansicht
WOLFGANG PAULI: Die Wissenschaft und das abendländische Denken
PASCUAL JORDAN: Die weltanschauliche Bedeutung der modernen Physik
CARL FRIEDRICH VON WEIZSÄCKEER: Parmenides und die Quantentheorie / Naturgesetze und die Theodizee
DAVID BOHM: Fragmentierung und Ganzheit
WERNER HEISENBERG: Erste Gespräche über das Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion /
Positivismus, Metaphysik und Religion / Ordnung der Wirklichkeit

Hier ein kleiner Auszug (Einleitung) aus dem Beitrag von Erwin Schrödinger: "Der Grund dafür, dass unser fühlendes, wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf Worte ausgedrückt werden. Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein. Hierbei stoßen wir allerdings auf das arithmetische Paradoxon: Es gibt scheinbar eine sehr große Menge solcher bewussten Iche, aber nur ein einzige Welt" ..... Das ist aber, wie schon gesagt, nur der Anfang, der sich mit vielen Vorstellungen, wie z.B. mit der Monadenlehre von Leibniz, auseinandersetzt. Trotz der thematischen Schwere sind die Beiträge allgemeinverständlich abgefasst.

Weitere Literaturempfehlungen zum Thema
- Das Elegante Universum von BRIAN GREENE (der Autor ist einer der führenden Physiker auf dem Gebiet der Superstrings, deren Theorie auf der Suche nach der Weltformel ist = Phänomene von Raum, Zeit und Materie)
- Sterne - Die physikalische Welt der kosmischen Sonnen von JAMES B. KALER (das Buch ist eine Mischung aus Naturwissenschaft und Kunst mit umfangreichem Fotomaterial)
- Einsteins Schleier von ANTON ZEILINGER (die neue Welt der Quantenphysik)
- Warum Gott doch würfelt von MARCUS CHOWN (über schizophrene Atome und andere Merkwürdigkeiten aus der Quantenwelt)
- Die kürzeste Geschichte der Zeit von STEPHAN HAWKING (Weltbestseller)
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am 31. März 2013
Ein bemerkenswerter Versuch, auf der Basis naturwissenschaftlicher Erkenntnisse deren Grenzen aufzuzeigen und das Gespür zu vermitteln, dass die Wirklichkeit mehr ist als das, was der menschliche Verstand zu erkennen glaubt.
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am 31. März 2013
Allein die beiden Vorworte von H. P. Dürr sind großartig - und er hat recht, daß die in der Chronologie des Alters ihrer Autoren angeordneten Artikel auch heute noch hochaktuell sind. Das Buch ermöglicht einen 'eleganten Anschluss' für den die Quantenphysik als zentrales Element heutiger Alltagsbewältigung entdeckenden Zeitgenossen.
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am 5. August 2011
Hier sind alle großen Physiker versammelt und geben ihre Einsichten in die grundlegenden Fragen des Seins. Nach diesem Buch sind auch für "Nichtphysiker" einige Erkenntnisse klarer bzw. neue Einsichten werden mitgenommen. Sehr zu empfehlen!
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am 26. März 2015
Ein renommierter Quantenphysiker erklärt, was die Revolution der Quantenhysik für unsere Einstellung zum Leben bedeutet und wie sie diese unter Umständen verändert und verändern muss, wenn wir als Menschheit überleben wollen.
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am 23. Januar 2014
Ja - ich bin nun nicht der Mensch, der gerne Museen besucht *gähn* - dennoch... es ist nicht so ganz verkehrt, mal darauf hin gewiesen zu werden, dass das eigentlich "gültig sein sollende" Weltbild ja auch nicht mehr ganz so jung ist; will sagen: Man sollte es so "langsam" mal kapieren, dass Newton irgendwie praktisch, aber "out" ist.

Wer hier aber Neuigkeiten für sein Leben erwartet - Fehlanzeige... wobei ich davon aus gehe, dass ohnehin nur der an solchen Dingen (Essenz?) interessierte Leser so ein Buch bestellt.

Man darf einfach nicht vergessen, dass Äußerungen von Albert Einstein halt auch schon einige Jahre "auf dem Buckel" haben...

Also - eine Hinführung zur Moderne - wer da schon *ist* - wird das Buch als "angestaubt" empfinden...
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