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am 21. Oktober 2012
Der Titel dieses Buches lügt wahrhaftig nicht: Das ultimative Deep Purple Kompendium". Ultimativ im wahrsten Sinne des Wortes. Allzu viel deutschsprachige Literatur über die größte Rockband dieses Planeten gibt es beileibe nicht, aber der vorliegende Schmöker sticht mit seinen prallvollen 504 Seiten jedenfalls alles andere locker aus. Der renommierte kanadische Journalist Martin Popoff präsentiert so etwas wie die Oral History" von Deep Purple. Das heißt, er hält sich mit Kommentaren, Anmerkungen und Wertungen weitestgehend zurück und lässt die Musiker selbst die Geschichte in O-Tönen erzählen. Und dabei kann er aus dem Vollen schöpfen, hat er doch über die Jahrzehnte hinweg sage und schreibe 40 ausführliche Gespräche mit allen Purple-Mitgliedern geführt (alleine zehn Mal zerrte Popoff den guten Ian Gillan vors Mikro). Dazu kommen noch Interviews mit Zeitzeugen (wie Ronnie James Dio, Tony Iommi, Uli John Roth oder Lars Ulrich). Das ist absolut rekordverdächtig.
Das Buch ist adäquat übersetzt und hervorragend lektoriert (sogar ein kleiner Zusatz zum Tod von Jon Lord fehlt aus Gründen der Aktualität nicht).
Besonders die vielen geschilderten Streiche von Ritchie Blackmore lassen das Buch sehr lebendig wirken und eben nicht wie eine dröge Bandbiographie.
Die Aufmachung ist wirklich klasse und die schlapp 25 Euro locker wert, mit Hardcover-Umschlag (der Einband schön in lila gehalten), wertigem Papier und dazu zwei brillanten Fotostrecken. Viele der abgebildeten Fotos sind weltexklusiv, beginnend in den 1970er Jahren gibt es tolle Backstage-Schnappschüsse und Live-Impressionen zu bestaunen. Aber auch Ritchie Blackmore beim Fußballspielen im Deutschland-Trikot oder im Duell mit Steve Harris (Iron Maiden).
Das ultimative Purple-Buch, zumindest bis Ritchie seine Memoiren schreibt ... aber das sehe ich nicht wirklich!
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am 29. Oktober 2012
Mein Vorschreiber hat das Wesentliche zum Buch bereits gesagt, da möchte ich mich gar nicht wiederholen. Lediglich ein kurzer Vergleich zum ähnlich aufgebauten Buch 'Deep Purple: Geschichte einer Band' von Roth/Sailer sei gestattet: Beide Bücher orientieren sich chronologisch an den veröffentlichten Alben und gehen auf diese (und die einzelnen Songs) sehr detailliert ein. Hauptunterschiede zwischen den Büchern sind:
1) Popoffs Werk ist leichter lesbar, da mehr 'frei Schnauze' geschrieben, während Roth/Sailers Buch mehr Konzentration ob deren manchmal etwas 'verwissenschaftlichen' Schreibstils verlangt.
2) Popoff benutzt mehr Zitate, da er auf einen enormen Fundus an selbst geführten Interviews (leider keins mit Jon Lord) zurückgreifen kann.
3) Popoff ist vergleichsweise zurückhaltend mit subjektiven Wertungen, wenn auch seine persönliche Meinung, die Deep Purple-Besetzungen mit Steve Morse hätten die beste Musik hervorgebracht, etwas irritierend wirkt (wahrscheinlich für viele Purple-Fans). Aber gut, das ist sowieso Geschmackssache. Seine Behauptung allerdings, 'Abandon' sei das beste Purple-Album überhaupt, ist wirklich grenzwertig...

Empfehlenswert sind m.E. beide Bücher, ich würde auch beiden 4 Sterne geben. 5 Sterne sind außer Reichweite, solange niemand in der Rockliteratur etwas ähnlich Geniales wie Ozzy Osbournes Autobiografie veröffentlicht.
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am 26. Januar 2013
Nach Lektüre eines Grossteils des Buches – um es ganz zu lesen, braucht man ja Monate – habe ich schon einen recht klaren Eindruck. Der ist aber leider sehr gespalten und führt zu einerseits-andererseits-Sätzen, und trotz gigantischem Unterfangen nicht zu 5 Sternen. Denn dafür gibt es neben brillianter Information eben auch zuviel Handwerkliches und Journalistisches zu kritisieren.
Zu allererst ist das natürlich ein Buch für eingefleischte Fans, den wer sonst würde sich heute sonst noch die Zeit nehmen, 500 Seiten über seine Lieblingsband nachzulesen. Und weiter, in welchem Alter sind eingefleischte Deep Purple Fans heute, wo schon die Protagonisten über 60 sind? Richtig, selbst so um die 60. Nun, dieses Publikum ist noch in der Lage und willens solche ausufernden Werke zu lesen, mag aber gar nicht die „berufsjugendliche“ Sprache des Autoren, der überdies in manchen Betrachtungsweisen auch arg „jankee-mässig“ rüberkommt. Das braucht man dann seitens der „Berufskritiker“ wiederum nicht gegenzukritisieren, wie in einem Beitrag zuvor. Journalisten jenseits und diesseits des Atlantiks können wohl zunehmend nicht umgehen mit der ihnen auch zunehmend entgegenschlagenden Kritik an Ihrem Handwerk. Da ist aber quer über alle Genres etwas dran, so auch bei Popoff.
Dieser hat offensichtlich einen unheimlichen Fundus an Interviews mit einzelnen DP-Mitgliedern, weiss aber m.M. nach zu wenig damit anzufangen. Ja, es liest sich fesselnd, aber gar manche Anekdote oder Begebenheit hätte man schlicht weglassen können, oder aufs Wesentliche kürzen. Ich weiss nicht, inwiefern mir Ritchies Streiche irgendeine Aufhellung zu etwas hätten geben können, und lustig war’s auch nicht, er ist ja schliesslich auch Engländer, der allerdings uns Deutsche sehr mag. Dafür, dass Popoff wiederum angeblich kein einziges Interview mit Jon Lord geführt hat, kommt jener doch recht häufig zu Wort, richtig zitiert wird das aber nicht.
Aber selbst mir als eingefleischtem Fan, der auch schon selbst recherchiert und eine eigene Deep Purple Story verfasst hat, wird jetzt erst klar, wie wenig doch der vielgerühmte Jon Lord zum Songwriting bei DP beigetragen hat, und wie stark das eine Domäne von Ritchie Blackmore war. Wie schon ein anderer Rezensent schreibt, nimmt einem manches in dem Buch ganz schön die Illusionen, nicht zuletzt natürlich der 1 Mio Dollar Deal mit der Rückkehr von Gillan und Ritchies Rainbow Revival. Die vielen Hintergrundinfos und Interviews sind sicher Popoff’s grosser Verdienst, der Stil und das unsaubere Zitieren seine grosse Schwäche. An vielen Stellen weiss man wirklich nicht, wer das, was da steht, nun gesagt hat, die Interviewte oder der Autor. Und dann kommt da noch der persönliche „Geschmackszwist“ zwischen Autor (Popoff) und den meisten Fans: Deep Purple haben nun mal Ihren Mythos mit der Mark II – Besetzung in den 70ern begründet und eventuell z.T. in den 80ern wieder aufleben lassen; über letzteres kann man sicher geteilter Meinung sein. Aber zu behaupten, dass die Altherren-Besetzung mit Steve Morse die beste war bzw. ist, ist schlichtweg Majestäts-Beleidigung und eben wieder so eine typische Journalisten-Marotte, eben alles anders zu sehen als der Rest der Welt, schliesslich hat man es ja gelernt….. Wir haben hier im Rhein-Neckar-Raum übrigens eine DP-Coverband, die es tatsächlich schafft, sowohl Stücke der Mark I und II (ist Hauptprogramm) als auch von der Steve Morse-Besetzung originalgetreu wiederzugeben. Aber eigentlich haben diese 2 Schaffens-Phasen nahezu nichts gemeinsam, ausser einigen der Musiker. Man kann das durchaus würdigen, als Weiterentwicklung, aber für viele Fans stellt sich die Frage, ob DAS eigentlich noch Deep Purple ist. Insofern ist die Einnahme einer solchen Position von Popoff eigentlich eine Kriegserklärung.
Das Buch insgesamt hat insoweit seine Stärken, wofür mindestens 3 Sterne fällig sind. Stil, Zitate, Einnahme merkwürdiger Positionen, auch zu einzelnen Platten und auf jeden Fall Besetzungen/Personen führen zum deutlichen Abzug von 1.5 Punkten, aber 3.5 rundet man halt auf 4 auf. Es ist eine 4 Stars mit deutlichen Abzügen, daran ändert auch die vorige „Berufs-Rezension“ vom Profi nichts, die mich nur vehement geärgert hat, auch das muss mal gesagt werden. Das Buch lohnt sich durchaus, wenn man es versteht, es jeweils für sich selbst auszuwerten, ein Meisterwerk ist es jedoch nicht.
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am 28. Dezember 2012
Der kanadische Autor und Musikjournalist Martin Popoff und recht intimer Kenner von Deep Purple, hat sich in fast 50 Interviews mit den verschiedenen Bandmitgliedern (aktuelle, aber auch ehemalige) und deren Freunden einen riesigen Fundus geschaffen, auf den er bei diesem Kompendium zurückgreifen kann. Und aus diesen ganzen Interviews zieht er auch das Wissen, das er in diesem Buch verarbeitet. In seiner etwas jugendlich schnoddrigen Art, an die man sich nach ein paar Seiten aber schnell gewöhnt hat und die gar nicht so unpassend ist wie manche behaupten, behandelt er nun jede LP, jeden Song und jedes Bandmitglied chronologisch nach dem Erscheinen der Alben orientiert. Teilweise urteilt er etwas subjektiv, aber er verlässt sich niemals auf Aussagen der Klatschpresse oder anderen Medien und seine Beurteilungen/Kritiken sind meist gerechtfertig.
Zwei Fotostrecken und viele noch nie vorher veröffentlichte Bilder, eine perfekte Übersetzung und die mehr als reichlich vorhandenen Informationen rund um die Band machen dieses Buch für mich zu einem Must Have als Deep Purple Fan der ersten Stunde.

Fazit:
Ein mächtiges Buch, dass einem kurzweilig noch teilweise unbekannte Fakten und Bilder von Deep Purple auf über 500 Seiten vermittelt.

Rezension Copyright by Klaus Spangenmacher
für MusikOla.de
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Als großer Deep Purple Fan, fand ich es bisher bemerkenswert, dass es sehr wenig an guter deutschsprachiger Literatur zu einer der prägendsten Bands des harten Rocks gibt.

Im Iron Pages Verlag erscheint nun das ultimative Deep Purple Kompendium des kanadischen Journalisten Martin Popoff. Das Attribut ultimativ" bezieht sich nicht nur auf den puren Umfang von knapp über 500 Seiten, sondern auch auf den sehr detaillierten Inhalt des Buches.

Popoff hangelt sich chronologisch durch die Bandgeschichte. Alben und Songs werden genau unter die Lupe genommen und besprochen. Martin Popoff pflegt wohl einen engen Kontakt zu Deep Purple, aus diesem Kontakt sind viele Interviews und Gespräche entstanden, welche in das ultimative Deep Purple Kompendium eingeflossen sind. Sehr schön ist auch der Blick auf die Band, welcher von Personen aus dem Umfeld Deep Purples auf die Karriere der Briten gewährt wird. Unter anderem kommen Candice Night und Thom Panunzio zu Wort.

Der einzige Kritikpunkt welchen ich anbringen kann, ist die berufsjugendliche Sprache in welcher Popoff das Buch geschrieben hat. Dies wirkt teilweise doch sehr bemüht".

Ansonsten ist das ultimative Deep Purple Kompendium aber ein sehr lesenswertes Buch, welches dem Leser einen tiefen Einblick in die Geschichte Deep Purples gewährt!
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am 13. Dezember 2012
Literatur über die Geschichte einer der progressivsten Rockbands dieses Planeten in deutscher Sprache sucht man wahrlich selten. So bin ich auch eher zufällig auf dieses "Kompendium" gestoßen.
Zu aller Erst: Nein, es ist defintiv kein Kompendium, denn dieses würde wissenschaftliches eindeutig beleg- und verwendbares Material enthalten. Dazu fehlt die ungenaue Quellenangabe!
Aber: Es geht hier um die Geschichte einer noch lebenden Rocklegende. Und für den passionierten Fan ist diese Lektüre letztlich das geeignete Schriftstück!
Grundtenor dieses Buches ist: Es wurden nur Aussagen aus Interwies mit den zahlreichen Mitgliedern der Band geführt.Das verleiht Wahrheitscharakter,keine Zitate aus anderen Medienquellen! Super! Kann jedoch zu Antipathien zu einzelnen Mitgliedern dieser Band bei dem geneigten Leser führen- ich kann mich auch nicht dessen verschließen ;-)
Der Autor versteht es, im wesentlichen Zitate aus seinen zahlreich geführten Interwies mit diversen aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der Band in seinem sinvoll an den erschienen Alben chronologisch orientierten "Kompendium" mit seinen subjetiven Ansichten zu vereinigen. Anders als die Autoren Roth/Sailer kann er aber mit seinem am Anfang schnoddrig anmutenden Schrifstil den Leser packen.
Interessant ist hierbei, dass er möglichst bei jedem Song der veröffentlichten Longplayer die einzelnen Akteure zu Wort kommen lässt, die der ganzen Sache Authenzität verleihen. Man hat zuweilen das Gefühl, dass die jeweiligen Interwiews aktuell zu der veröffentlichten LP geführt wurde. Das beleuchtet gerade auch bei den vielen Wechseln der Mitglieder die Absicht der einzelnen Mitglieder der jeweiligen Mark- Besetzungen. Das ist ein sehr interessanter Punkt der Biographie.
Am Anfang habe ich mich über zunächst über den Stil aufgeregt. Ich erwähnte es bereits. Der Autor schreibt jugendlich, bisweilen weiß man nicht, ob es sich um ein Exerpt aus einem geführten Interwiew oder der persönlichen Meinung des Autors handelt.
Aber letztlich fesselt der Schreibstil, wobei ich sagen muss, ähnlich bei den Autoren Roth/Sailer sollte man die jeweilig beschriebene CD/LP vorher gehört haben oder parallel hören, denn es hilft dem geneigten Fan die Beurteilung- nein, keine Kritik!!- besser zu verstehen.
Über Wertungen der einzelnen Bandbesetzungen ist schon viel geschrieben, gelesen und kritisiert worden. In diesem Buch kann man aber deutlich die Abneigung der verschiedenen Bandbesetzungen zu den den anderen Besetzungen herauslesen, versteht deshalb als Fan die Vorliebe der Mitglieder für eigene Kompositionen und sollte dies respektieren.
Das wird aus diesem Buch deutlich: Jede Mark von Deep Purple hatte ihre eigenen Stil, stand und steht dazu und macht diese Band einzigartig!
Wer nun hofft,nun alle Veröffentlichungen samt Bottlegs zu finden, wird ebenfalls enttäuscht. Aber auch hier ist es wie im richtigen Leben: MAn muss sich halt alles zusammen suchen: So ist des abschließenden Wissens empfehlenswert die Biographie von Roth/Sailer und die "Deep Purple- Bio von Ingo Jansen"
Das Buch ist letztlich wegen des letztlich exakten fehlenden wissenschaftlichens Stils keine fünf, sondern lediglich 41/2 Sterne wert.
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am 10. April 2016
Das Buch bietet eine ausführliche Darstellung. Deep Purple war eine jener ursprünglichen Rock Bands, welche die entsprechenden Fähigkeiten besaßen! Der Autor beginnt mit den Wurzeln; dem Wechsel der Besetzung im Jahre 1669, die wohl die meisten Erfolge hervorbrachte; (ohne die erste Formation zu vergessen, welche bereits hervorragende Qualität zu verzeichnen hatte; siehe Hey Joe).
Es folgten weitere Formationen der Band, die meines Erachtens jedoch nicht mehr jene Aspekte inne hatten, wie dies zuvor der Fall war.
Als der Gigant Jon Lord starb, ging nicht nur einer der Gründungsmitglieder von Deep Purple, sondern auch einer der besten diesbezüglichen Musiker! Ritchie Blackmore, der andere Gründer, ist noch heute aktiv.
Gezeigt werden auch eine Reihe gelungener Fotos, welche zusätzlich die Entwicklung der Band dokumentieren.
Absolut zu empfehlen!
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Was für eine Schwarte! Deep Purple Lunatic Martin Popoff aus Kanada, hat ein Buch über seine Lieblingsband geschrieben. Ins eng beschriebene Buch packte er zusätzlich zwei Fotostrecken mit Live- und Backstageaufnahmen, vornehmlich aus den Neunzigerjahren. Witzige Klamotten und Frisuren, aus heutiger Sicht versteht sich, fehlen dabei naürlich auch nicht. Dazu gibt es massig Interviews mit ehemaligen und noch aktuellen Bandmitgliedern, die einige Anekdoten und Ereignisse aus einer wie mir scheint älteren, reiferen Sichtweise erzählen.
Popoff ist ein Faktensammler und guter Interviewer (40 Stück mit der Band, locker 10 mit Ian Gillan), schafft es aber nicht dem dicken Buch Spannung und Charme einzuhauchen. Viele der Informationen sind für Fans bekannt. Einige jedoch erfrischend neu. Um dahin zu kommen, muss man sich aber schwer einlesen, was aufgrund des "kantigen" Schreibstiles oft schwierig ist. Gewisse jugendlich anmutenden Floskeln passen ebenso nicht in meinen Geschmack, wie die Glorifizierung der Steve Morse Ära. Was Popoff hier treibt, ist fast Ignoranz gegen die Blackmore-Phase, die sicherlich die meisten Hits beinhaltete. Klar, Blackmore kann ein unangenehmer Zeitgenosse sein, aber hier geht es doch um die Musik. Dabei muss ich betonen, dass ich einen Steve Morse nicht schlecht reden mag! Ihm verdanken wir den zehnten Frühling der Band, jedoch kann man Deep Purple Mark II und die heutige Band nicht miteinander vergleichen. In Sachen Zitaten muss ich gestehen, beim Lesen oft den Überblick darüber zu verlieren, wer was gesagt hat, oder ob es dem Autor sein Senf ist. Viele Illusionen werden den Fans genommen, so ging es bei manchen Reunions natürlich um das Geld und man spielte wieder zusammen, weil Erfolg ausblieb oder gewisse Musiker den neuen Kollegen nicht in der Band haben wollten. Die zahlreichen Deep Purple Lunatics sind auf jeden Fall gut bedient mit diesem informativen Buch, müssen aber nicht in jedem Punkt einer Meinung mit Popoff sein!
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am 11. November 2012
...und sei es auch "nur" die einer Rockband, sollte man doch gewisse Kenntnisse mitbringen - zum Beispiel, wie man korrekt zitiert. Nett wäre es auch, wenn man sich schon für eine bestimmte Form der Einteilung - nach Alben - entscheidet und behauptet, man könne es nicht anders (Ach? Wieso?), dann auch dese Form durchhält und nicht Alben weglässt - z. B. Live at the Olympia oder in Montreux. Zudem sollte ein Autor sich mit eigener Meinung und Bewertungen zurückhalten oder wenn er es schon nicht lassen kann, dann wenigstens diese ausdrücklich kennzeichnen. Dazu kommt eine pseudo-lässig-jugendliche Ausdrucksweise, die schlicht nervt, bestenfalls lächerlich ist und darauf schließen lässt, dass der Autor Berufsjugendlicher ist. Alles in allem: so ein schlechtes Buch haben Deep Purple nicht verdient!
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am 8. März 2014
Ich bin zwar erst auf Seite 28 ("The Book Of Taliesyn"), kann aber bereits jetzt über ein für mich wahres Meisterwerk urteilen !! Als PURPLE-Fan der ersten Stunden (obwohl da noch nicht mein persönlicher "God" BIG IAN GILLAN am Werken war) freue ich mich auf jeden weiteren Buchstaben in diesem (ich wiederhole mich !!) MEISTERWERK. Schade, daß es dann nach ca. 500 Seiten vorbei sein wird. Ich habe mich mittlerweile schon 4mal durch Roth/Sailers Buch "Die Geschichte einer Band" ob deren Schreibweise (ich muß es so bezeichnen) "gequält" - kein Vergleich bereits jetzt !!! So beende ich meine Schnell-Bewertung um wieder in meiner persönlichen "Bibel" weiterzuschmökern !!! PURPLE FOREVER !!!!!
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