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62 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anleitung für rechtes Denken, 23. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Geistestraining durch Achtsamkeit: Die buddhistische Satipatthana-Methode (Broschiert)
Dieses Buch ist eine praxisorientierte Anleitung geistiger Übung, die umgesetzt eine ganze Reihe Vorteile für den eigenen Alltag bietet. Das sog. "Reine Beobachten" ist ein Teil dieser Geistesübungen, die in der Ausübung auf das Erfassen des gegenwärtigen Augenblicks zielt. Dadurch erwirbt der Übende die Fähigkeit abschweifende und meist unnütze Gedanken über Vergangenes (und oft banales) und Zukünftiges zu vermeiden, was schon nach kurzer Zeit stark positive Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit hat. Auch sieht man sich bald in der Lage, die Wirklichkeit wirklichkeitsgemäßer zu erfassen, da man neben einer besseren Sinnenwahrnehmung auch eine größere Sensibilität für eigene geistige Vorgänge entwickelt. Für mich ein Lichtblick im undurchsichtigem Gewirr von seriös Heilsamen und unfundiert Schädlichem im religiös-,geistig-esoterischem Bereich.
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63 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Authentische Einführung in den Buddhismus, 12. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Geistestraining durch Achtsamkeit: Die buddhistische Satipatthana-Methode (Broschiert)
Ich habe dieses Buch gekauft, weil Erich Fromm es seinen Lesern dringend ans Herz legte. Meine Meinung zu Fromm hat sich mittlerweile geändert, aber dieses Buch halte ich immer noch für uneingeschränkt empfehlenswert. Der buddhistische Mönch Nyanaponika beschreibt darin den siebten Teil des achtgliedrigen Pfades zur Befreiung vom Leid - die Achtsamkeit. Ganz bewußt wurde also nicht versucht, eine Einführung in den ganzen Buddhismus und seine Spielarten zu geben. Dafür werden die buddhistischen Ansichten zu diesem Teilgebiet weitgehend "unzensiert" dargelegt. Während viele Einführungen in östliches Denken in Bezug auf den westlichen Individualismus Kompromisse eingehen, zeigt Nyanaponika klar auf, daß Buddismus eben genau heißt: Entfremdung vom eigenen Körper, Loslösung von den eigenen Gefühlen und Gedanken. Zum Beispiel wird auch das klassische Meditaionsobjekt zur Loslösung vom Körper beschrieben: Man sollte sich Leichen betrachten und sich die Unreinheit des Körpers vergegenwärtigen: "Sieht man den Körper anschaulich als ein durch Haut und Fleisch verhülltes, wandelndes Gerippe, so wird man wenig Neigung verspüren, sich mit dem eigenen Körper zu identifizieren oder den eines anderen zu begehren." Bei der Methode der Achtsamkeit geht es um die Aufhebung des Selbst durch Aufhebung der Differenz zwischen Objekt und Betrachter. Alle Übungen zielen darauf ab, einen Gegenstand (Körperteil) oder einen Vorgang erst von außen, unbeteiligt, und dann von innen, als zu mir gehörig, zu betrachten. Die Kombination beider Sichtweisen füht schließlich zur Aufhebung der Persönlichkeit, denn wenn innen und außen das gleiche bezeichnen, gibt es keine Grenzen mehr. Ich bin nicht in buddhistischer Meditation geschult, aber konzentiert durchgeführt (das Buch gibt viele praktische Hinweise) haben solche Übungen eine sehr starke Wirkung. Fazit: Kein "Meditieren für Manager", sondern eine fundierte und authentische Einführung in buddhistische Gedanken und Meditationstechniken. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sicher eine der klarsten Darstellungen der Achtsamkeitspraxis, 2. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Geistestraining durch Achtsamkeit: Die buddhistische Satipatthana-Methode (Broschiert)
Klare Empfehlung an alle, die sich der Übung im Vertraut-werden-mit-dem-Geist (bhavana) widmen.

Nyanaponika weiß aus eigener Erfahrung, wovon er spricht und schreibt. Der Autor weist auf die Wichtigkeit des Reinen Beobachtens hin und zeigt, dass Satipatthana (die vier Objekte bzw. Grundlagen der Achtsamkeit behandelnd) ein Weg der Selbsthilfe mit dem Ziel der "Stillung der Daseinsgebilde" (sankharanam vupasamo) ist und einen Ausgleich einseitiger Entwicklung bewirkt: "es füllt aus, wo Mangel ist, und beschränkt das Übermaß." Ein Weg der Mitte ist es, den Buddha vorgezeigt und vorgelebt hat. Nyanaponika ist in jedem Fall ein würdiger Übermittler und Interpret seiner Lehren und inspiriert uns, diese Methode selbst auszuprobieren und als Pfad der Selbsterkenntnis zu nutzen. Er beschreibt die Wirkungskraft der Achtsamkeit als ordnend/benennend, zwangsfrei, innehaltend und unmittelbar in der Anschauung und geht in einem eigenen Kapitel auch auf all diese genannten Aspekte ein.

Dieses Buch ist meines Erachtens mehr als nur eine Einführung. Es ist ein großartig gelungenes Stück Tiefenpsychologie und Geistesforschung. Wo sich die durch Praxis einstellenden Erfahrungen und Entwicklungen der übenden Person einem Grad nähern, der mit Worten schwierig zu beschreiben ist, hält er inne und erläutert auf verständliche Art und Weise, dass bis hierhin die Unterweisungen bzw. Hinweise ausreichen, um eine erste Orientierung auf dem Pfad von Weisheit zu vermitteln. Er verzichtet dann nach einigen Schritten auf weitere Ausführungen von Übungsergebnissen, da sich diese bei jedem Einzelnen durch die Praxis selbst erschließen werden und auch um Erwartungshaltungen vorzubeugen. Es hat schließlich keinen Sinn, Ergebnisse herbeiführen zu wollen oder auf diese abzuzielen. Man stünde sich nur selbst im Wege, da sich Ergebnisse von selbst ergeben, wenn die Bedingungen dafür reif sind.

Das Buch ermutigt somit dazu, die eigene Meditationspraxis anzugehen oder damit fortzufahren. Denn es hilft, die Schwierigkeiten zu erkennen, die dabei durch Gewohnheiten, äußere Störungen, schweifende Gedanken und sogenannte geistige Befleckungen (Ärger, Ungeduld, Trägheit etc.) unweigerlich auftauchen. Wir werden angeleitet, die Methoden zur Überwindung ebendieser Hindernisse aus eigener Erfahrung selbst kennenzulernen und Anfangsschwierigkeiten zu überwinden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Juwel, 23. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Geistestraining durch Achtsamkeit: Die buddhistische Satipatthana-Methode (Broschiert)
Für mich ganz klar das beste Buch zum Thema. Es ist sehr verständlich geschrieben, ohne dass wesentliche Begriffe einer allzu gefälligen, eingängigen Sprache zum Opfer gefallen wären. Naturgemäß ist das Thema nicht allein auf intellektueller Ebene zu verstehen; umso mehr helfen die Anleitungen, die Nyanaponika hier gibt, dem geistig Suchenden. Allein die Anleitungen zur Atmungs-Achtsamkeit sind des Lesens und Beherzigens wert; doch das Buch bietet noch weit mehr. Kein oberflächlicher, kommerzieller Meditations-Ratgeber, sondern eine wirklich hilfreiche Anleitung für alle ernsthaft Meditierenden.
Diese Rezension bezieht sich auf eine ältere Ausgabe des Buches.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Master Piece., 24. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geistestraining durch Achtsamkeit: Die buddhistische Satipatthana-Methode (Broschiert)
Im Buch geht es um die sog. "Achtsamkeit", die in der Forschungsliteratur zum "Buddhismus" oftmals als der "Kern der Lehre" bezeichnet wird.

Interessanterweise ist die "Achtsamkeit" mittlerweile auch Gegenstand anderer Forschungsdisziplinen (Psychologie und Neurologie, siehe hierzu beispielhaft die Suchergebnisse z.B. zu Dr. Britta Hölzel betreffend Harvard University; siehe auch FAZ vom 03.04.2008).

In manchem Film wie z.B. "Peaceful Warrior" oder "Siddhartha" als auch den gleichnamigen Buch von Hermann Hesse, sowie in Büchern von Erich Fromm (insbes. "Vom Haben zum Sein") findet sich der Kern der Lehre, die Achtsamkeit, wieder.

Was man von dem Buch also nicht erwarten darf:
"Schnelle Anleitungen" i.S.v. Lebenshilfe-Literatur.

Was man von dem Buch erwarten darf:
Liest man es gründlich und setzt sich gleichermaßen mit den Inhalten auseinander, ist es eigentlich unumgänglich, vieles, was man führ "wahr" hält, zu hinterfragen.

Am Anfang ist es Neugier. Später ist es Einsicht. Irgendwann kommt man nicht mehr darum herum.

Der besagte Prozess dreht sich im Wesentlichen um das Erkennen von Motiven, daraus entstehenden Motivationen, und wiederum daraus resultierenden Handlungen als auch Denkweisen/Ansicht.
Der buddhistische (und auch in heutiger Psychologie vertretene) Ansatz verlangt zuerst die persönliche Anerkenntnis möglicher Denk-/Verhaltensfehler, die da sind oder zumindest sein können:

Gier - "unbedingt etwas haben wollen", mit z.B. den Folgen entweder Angst zu haben, etwas nicht zu bekommen oder es wieder zu verlieren),
Ablehnung - "unbedingt etwas nicht haben wollen", mit z.B. der Folge etwas allein deshalb zu hassen, weil es nicht dem eigenen Wunsch entspricht),
Verblendung - "unbedingt etwas nicht wahr haben wollen", mit z.B. der Folge etwas derart zu verzerren und zu entstellen, dass es wieder in das eigene Wunschbild passt.

Als Alternative wird angeboten sich die Frage zu stellen, wie das eigene Handeln für einen selbst als auch für andere wenigstens nicht schädlich, idealerweise nützlich ist.

Das Buch zeigt insofern keinen Weg auf, wie man "gelassen" oder "glücklich" wird", sondern zeigt, wie und weshalb man es nicht wird / werden kann.

In dieser Hinsicht ähnelt es dem Werk "Anleitung zum Unglücklichsein" von Paul Watzlawick, der Glück negativ definiert durch Unterlassen von Handlungen, die erfahrungsgemäß unglücklich machen.

Ein wesentlicher Aspekt dabei ist eine Art "nüchterne Gelassenheit" (Dinge erkennen und dann auch lassen wie sie sind) als absolutes Grundprinzip gegenüber der Umwelt (Menschen, Dinge, Geschehnisse), getreu dem Motto von Karl Valentin (Freizitat) "Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem."

Sog. Achtsamkeitsübungen unterstützen dabei, wobei diese am Anfang härter sind als eine Rennrad-Tour bei 35 Grad.

Außerdem vermittelt das Buch m.E. die Einsicht, dass Menschenkenntnis ("Menschenverständnis") stets bei sich selbst beginnt.

Angemerkt sein, dass das Buch von einem Mönchen geschrieben worden ist, der in der westlichen, und nicht der fernöstlichen Kultur aufwuchs. Insofern: Anschaulich.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schwere Kost, 28. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Geistestraining durch Achtsamkeit: Die buddhistische Satipatthana-Methode (Broschiert)
Was einem als erstes an diesem Buch auffällt, ist die mässige Papierqualität und Bindung. Lässt man sich davon nicht abschrecken und beginnt darin zu lesen, findet man sich der zweiten, deutlich höheren, Hürde konfrontiert: der Schreibstil des Autors fordert bereits vom Neuling eine gehörigen Portion Achtsamkeit (hab selten so lange für knapp 190 Seiten gebraucht).
Ich empfand das Buch als inhaltlich wertvoll bzw. lehrreich. Allerdings ist dieses Buch keine günstige allgemeine Einleitung in den Buddhismus bzw. dessen Sichtweisen, da dem Leser die ein oder andere Stelle ohne zusätzliche Kontextinformation nihilistisch vorkommen mag. Ausserdem handelt es sich bei dem Text in keiner Form um eine 'Achtsam in 10 Tagen' - Anleitung, sondern er liefert das Konzept und Ausblicke auf Disziplin-abverlangende Wege zur Umsetzung dessen.
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5.0 von 5 Sternen Sehr hilfreiches Buch, 1. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geistestraining durch Achtsamkeit: Die buddhistische Satipatthana-Methode (Broschiert)
Dieser Klassiker hat mir geholfen die Achtsamkeit-Meditation besser zu verstehen und die anfänglichen Hürden zu nehmen. Ich bin sicher, es begleitet mich noch lange auf diesem Weg, denn es gibt sehr viel zu lernen und zu üben.
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18 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer Ohren hat der höre - wer Augen hat der lese dieses Buch, 4. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Geistestraining durch Achtsamkeit: Die buddhistische Satipatthana-Methode (Broschiert)
Dieses ist das beeindruckenste Buch welches ich bisher gelesen habe. Das Herzstück des Hinayana-Buddhismus und sicherlich des Buddhismus im Allgemeinen wird von einem großem Vertreter klar und verständlich erklärt. Wie bei dem anderen Rezensenten bin ich durch E. Fromm auf dieses Buch gestossen. E. Fromm muss man nicht kennen, aber dieses Buch sollte man sich zu Herzen nehmen.
Rein, klar, verständlich und ermutigend wird die Lehre des Buddha erklärt.
Dieses Buch alleine genügt um Erleuchtung zu erlangen.
Mögen alle Wesen getrennt sein von Leiden und verbunden sein mit der Weisheit.
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