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Kundenrezensionen

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am 15. Dezember 2010
Ani Bycall arbeitet als Barkeeperin in einer Eisbar im sonnigen Florida. Sie gibt sich sehr verschlossen und pflegt keine Freundschaften. Lediglich ihrer neuen Kollegin Lisa gelingt es, ihr Vertrauen zu gewinnen. Lisa erfährt von Ani, dass diese vor einiger Zeit wegen eines angeblichen Datendiebstahls von der Uni in Alaska geschmissen wurde und durch diesen Vorfall auch ihre große Liebe Eve verlor. Sie überredet Ani, gemeinsam nach Alaska zu fliegen und die Sache endlich zu klären....

Die erste Hälfte des Buches habe ich fast nonstop den Kopf geschüttelt und mich gefragt, weshalb ein mir drittklassig erscheinender Roman wie dieser überhaupt ins Deutsche übersetzt wurde. Denn einiges schien mir inhaltlich sehr holprig:
Zu schnell gab Ani ihre Abwehrhaltung gegenüber Lisa auf. Lisa war hartnäckig, zugegeben, für meine Begriffe schon nervtötend. Dennoch hatte ich gerade anfangs den Eindruck, da wären etliche Seiten an Annäherungsprozess heraus gekürzt worden.
Lisa wirkte auf mich durchwegs wie eine konstruierte Figur, die nur nötig war, um den LeserInnen Anis Vergangenheit zu erzählen und dafür zu Sorgen, dass sämtlichen Beteiligten irgendwann ein Licht aufgeht. Gleichzeitig war in dieser Person jedes erdenkliche Klischee vereint: schlank, blond, großer Busen, sportlich, sonnengebräunte Haut, sexy...Natürlich war sich Lisa ihrer Reize stets bewusst und setzte sie gegenüber Männern und Frauen zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ein, und NATÜRLICH fuhren alle absolut auf diese Reize ab. Langweilig!

Genervt hat mich mal wieder diese absurd hohe Lesbenquote: fast jede vorkommende weibliche Person war lesbisch, auch, wenn es sich nur um eine Nebenfigur handelte. Ich frage mich, ob die Autorin in einer Art Kokon lebt, wo diese Häufigkeit tatsächlich ihrer Wahrnehmung entspricht, oder ob sie einfach bewusst eine Phantasiewelt für ihre Leserinnen schafft.
Die Geschehnisse an der Uni - Dekan mag keine Lesben, unterstellt der Dozentin ein Verhältnis mit ihrer Studentin und greift dankbar nach der nächsten Gelegenheit, um die beiden loszuwerden; kein externes Gremium schaltet sich ein, um den Fall zu prüfen; alle StudentInnen wenden sich sofort geschlossen gegen Ani - waren einfach absurd und spiegelten für mich eine Realität wieder, die es möglicherweise in den USA geben mag, mir jedoch völlig fremd ist.
Dass Eve Anis große Liebe ist - immer noch - war mir bis zu letzt ein Rätsel: eine Frau, die vorbehaltlos alles glaubt, was ihr von Dritten erzählt wird und das Verschwinden ihrer Freundin still leidend akzeptiert, anstatt nach ihr zu suchen? - Toll, das wünscht frau sich...

In der zweiten Hälfte des Buches kam Spannung auf, weshalb ich dann gerne weiter gelesen habe und dem Buch statt einem Stern doch guten Gewissens drei Sterne gebe. Insgesamt ist dieses Kallmaker-Buch jedoch eine seichte, oberflächliche Schnulz-Story, getränkt von Klischees und auch sprachlich teilweise schwer erträglich: es hagelt Wiederholungen, abgedroschene Phrasen reihen sich aneinander...

Es begann mit einem Kuss" und Liebe im Sternenlicht" von Karin Kallmaker haben mir recht gut gefallen. Für dieses kann ich mich jedoch nicht so begeistern.
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am 29. Juli 2011
In Kürze: Zu Unrecht von der Uni verwiesene Studentin mit großem Liebeskummer verschanzt sich in kalifornischer Ice-Bar und will die Welt um sich herum ausblenden. Gelingt nicht ganz, denn ein etwas nerviger Pamela-Anderson-Verschnitt (ihre Kollegin) holt sie aus ihrer selbst gewählten Einsamkeit heraus und zwingt sie, sich der Vergangenheit zu stellen. Zwischen Eisbergen flammt eine alte Liebe wieder auf, und ein Bösewicht (korrekt: eine BösewichtIN) fliegt endlich auf...

Das Buch liest sich bequem auf der Couch - und dies innerhalb eines Nachmittags. Eine nette, oberflächliche Unterhaltung, aber (erwartungsgemäß) nichts, was sonderlich zum Nachdenken anregt oder im Gedächtnis haften bleibt. Das ist einfach der Stil der Autorin, wer dieser Art der Lektüre nichts abgewinnen kann, darf halt nicht Kallmaker lesen...Ich schätze jedenfalls die Fähigkeit der Autorin, sympathische Charaktere zu schaffen, die noch nach Liebe und Beziehung streben.
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am 21. August 2015
Es ist wieder ein romantischer Liebesroman mit Happy End. Dieses Mal spielt er hauptsächlich in Alaska. Abgesehen von dem lesenswerten Liebesroman wollte ich unbedingt die Gletscher und das Polarlicht sehen. Die Autorin macht Lust auf mehr: mehr Liebe, mehr Romantik, mehr Alaska.
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am 14. März 2014
Die Story ist sehr gut, abwechslungsreich und spannend erzählt, wie immer bei dieser Autorin nicht langweilig, konnte ich in einem Zug durchlesen
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am 11. Dezember 2010
Hab voller Ungeduld auf den neuen Roman von Kallmaker gewartet und ihn dann gleich in einem Zug verschlungen. Vom Plot her ist es nicht ihr allerstärkstes Buch, aber die Personen sind mal wieder köstlich: die wortkarge Anidyr, himmlisch butch, und Lisa, blondes Surfergirl mit Figur, die, nachdem sie bei Ani nicht landen konnte, sich kurzerhand zur ihrer besten Freundin erklärt und ihr fortan mit ihrem Witz und Durchblick gehörig auf die Nerven geht, ihr den Kopf wäscht, die Welt erklärt und Ani letztlich zu ihrem privaten wie beruflichen Glück verhilft. Eine Femme mit Herz und Esprit - göttlich. Die Geschichte dieser Freundschaft fand ich fast noch schöner als die Liebesgeschichten, die es in diesem Buch natürlich auch gibt - nicht umsonst ist Karin Kallmaker die "Queen of Lesbian Romance". Das hat sie mit diesem Roman einmal mehr bewiesen.
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am 21. Januar 2011
Stimme beiden meiner Vorrezensentinnen zu: Ja, Lisa ist eine tolle Figur, und ja, Kallmaker schreibt klischeehaft. Ich habe mich aber dennoch sehr gut unterhalten gefühlt, auch wenn ich meine, dass dieser Roman nicht zu den Sahnestückchen unter Kallmakers Werken zählt. Dass ein Lesbenroman vor Lesben nur so wimmelt, finde ich nur folgerichtig - da kann ich C.R.s Kritik nicht recht nachvollziehen. Und: Wir lesen doch solche Bücher nicht, weil sie unseren Alltag exakt abbilden. Das wäre doch auch schrecklich langweilig. Mir gefällt von allen Kallmaker-Roman DEIN HERZ SEI MEIN immer noch am besten - da zeigt die Autorin einen köstlichen (selbstironischen?) Humor und nimmt allerlei kritisch auf die Schippe. Und nun bin ich gespannt auf ihr nächstes Buch.
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am 13. September 2011
Sehr schönes Buch, manchmal ein wenig vorhersehbar, aber wunderbar für Abende vor dem Kamin :-))
Gefühlvoll und nachvollziehbar. Gut herausgearbeitete Figuren, schöne Sprache, niveauvoll geschrieben. Kann man in eins durchlesen oder auch genussvoll lesen. Viel Spass damit!!!
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am 10. März 2011
Als Ani während ihres Doktorandenstudiums einen schweren Fehler begeht um ihre Mentorin zu schützen, ist ihre Karriere in den Gletschern von Alaska vorbei. Vollkommen zerstört, panisch und übereilt setzt sie sich nach Florida ab. Aber Ani lässt nicht nur ihre Karriere zurück. Sie verliert dabei auch ihre große Liebe Eve. Ein Verlust, den sie nie verkraftet.

Erst ihre quirlige Kollegin Lisa kann Ani davon überzeugen, dass eine Flucht niemals eine Lösung auf Dauer sein kann und dass man sich irgendwann den Dämonen der Vergangenheit stellen muss um nach vorne schauen zu können.

Kann Anidyr alte Fehler wieder gutmachen und endlich aufklären, was damals wirklich geschah?

Karin Kallmaker - The Queen of Lesbian Romance hat wieder zugeschlagen. Und sie hatte mich schon, als ich die Widmung las. Denn sie widmet ihren aktuellen Roman unserem gemeinsamen großen Vorbild. Einem Mann, der Inspiration für mittlerweile Generationen von Lesben und Schwulen war und immer noch ist. Auch noch über 30 Jahre nach seinem schrecklichen und vollkommen sinnlosen Tod.

"Mein erster Roman, den ich vor fast zwanzig Jahren schrieb, spielte im Jahr 1978 und war eine Hommage an mein großes Vorbild. Heute, dreißig Jahre später, ist Harvey Milk noch immer ein Quell der Inspiration. Es lebe unser gemeinsames Erbe!"

Harvey Milk * 22. Mai 1930 - 27. November 1978, San Francisco

Eindringlich und klug erzählt sie die Geschichte einer jungen Frau, die aus Naivität und Gutgläubigkeit fast alles verliert, was je in ihrem Leben gezählt hat. Die glaubt, keinen anderen Ausweg zu haben außer der Flucht.

Ani ist eine sehr komplexe Persönlichkeit, die sehr gut ausgearbeitet ist und glaubhaft rüber kommt. Sehr detailliert und mit wahnsinnig viel Feingefühl bringt einem die Autorin den Kampf, den die junge Frau mit sich und ihrer Umwelt austrägt nah und schafft es, dass man gleich von Anfang an mit Ani mit leidet und fiebert.

Die Schauplätze in Alaska und Florida sind so wunderbar beschrieben, dass man fast glaubt, selbst da gewesen zu sein und unterstreichen das Wesen ihrer Bewohner eindrucksvoll.

Einige Kleinigkeiten im Hauptplot kamen mir zwar ein bisschen zu kurz und wurden, besonders am Ende, ein bisschen zu schnell abgehandelt, aber das tut dem grundsätzlichen Lesegenuss kaum einen Abbruch, denn es ist in erster Linie eine Geschichte über eine große Liebe und somit genau das richtige für ein wunderbar romantisches Leseerlebnis.

Lobenswert finde ich übrigens, dass der Verlag seine Bücher so drucken lässt, dass sie gleich hoch sind und im Regal passend nebeneinander stehen können. Ja, das interessiert vermutlich wieder niemanden außer mir, aber jeder hat das Recht auf seinen persönlichen Knall ;)

Zitate:

Sie war nicht vollkommen und ich auch nicht, aber zusammen waren wir es. (Seite 101)

Sie hat dich so sehr geliebt, dass sie dir ihren Hund anvertraut hat. Und wenn mich nicht alles täuscht, dann heißt das in Alaskas Lesbencode: Lass und heiraten und Kinder kriegen. (Seite 236)

[...] dies war ein Neuanfang, der erste Kuss eines ganzen noch zu lebenden Lebens. (Seite 296)
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