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am 10. August 2011
Wer wissen möchte, wieso das Land in den Fittichen der aktuellen Politikerkaste nicht zu reformieren ist, muss dieses Buch lesen. In eindrucksvoller Art und Weise deckt Baader auf, wieso weder Arbeitgebervertreter noch Arbeitnehmervertreter oder Politiker Interesse daran haben, den Menschen reinen Wein einzuschenken, sondern sich stets der Lüge (und zwar entgegen besseren Wissens) bedienen.
Die Kritik am Kapitalismus (Antiglobalisierungsbewegung als Stichwort) sieht Baader generell als neues Sündenbockphänomen: auch nicht vom Markt induzierte Gebrechen werden dem Markt zugerechnet.

Weiters thematisiert der Autor die Geschichtsfälschung betreffend der Zeit der Industriellen Revolution. Der Kapitalismus hat nicht ein an jeglichen sozialen Rechten mangelndes Industrieproletariat geschaffen - er das Elend der auf dem Land in feudaler Leibherrenschaft angestellten Sklaven lediglich - für alle sichtbar - in die stadtischen Fabriken transportiert.

Alles in allem ein wichtiges, aufklärerisches Buch, das so viele Leser wie nur irgend möglich verdient.

(danke Flaubert aus Frankreich)
55 Kommentare| 51 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2010
Dieses, in sehr erfrischendem Frage- und Antwortstil geschriebene Buch sollte jeder lesen,
dem tief im Inneren bewusst ist, dass wir alle heutzutage von links-orientierten Medien stark beeinflusst werden.
Wir sollen den "bösen Spekulanten" die Schuld an allem geben, wir sollen die Politik die Wirtschaft lenken lassen und nicht dem "bösen Kapitalismus" freien Lauf lassen, wir sollen hohe Steuern zahlen und diese an eine gigantische Maschinerie aus Umverteilungs-Bürokraten abgeben, damit diese unser hart verdientes Geld im Namen der "sozialen Gerechtigkeit" verteilen können.

NEIN, so Roland Baader, der ganz im Sinne der liberalen Österreichischen Schule der Ökonomie (Hayek, Mises, etc.) argumentiert, ihn Wahrheit liegt der Großteil der Probleme bei der Politik selbst! Schlüssig bringt er ein Argument nach dem anderen vor, warum Monopole am ehesten dann entstehen, wenn große Firmen bei einflussreichen Politikern lobbyieren, wenn der Staat selbst den Monopolanspruch auf Energie, Bahn, usw. erhebt und wenn Gesetze erlassen werden, die dem Wettbewerb schaden.

Baader liefert jedem, der den Liberalismus verteidigen will zahlreiche schlagkräftige Argumente, die man in der heutigen Zeit wahrlich oft braucht, um sich gegen Öko-Fanatiker, die eine globale Diktatur in Kauf nehmen würden, um gegen die Windmühlen der globalen Erderwärmung anzukämpfen, erfolgreicher wehren zu können.

Besonders die vielen Zitate wirken sehr erfrischend und man will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Wer allerdings sich tiefgründiger mit dem Liberalismus beschäftigen will, der sollte sich die Lebenswerke wie "Human Action" von Mises oder Werke von Hayek zulegen.

Insgesamt eine klare Kaufempfehlung, wer allerdings 100% vom Sozialimus überzeugt ist, der wird dieses Buch verbrennen wollen, denn Wahrheit ist oft bitter zu ertragen...
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am 14. Februar 2013
Zu Beginn muss ich klarstellen: Ich teile Baaders Ansichten, die er in diesem Buch darlegt, und habe auch teilweise durch ihn neue Denkanstöße erhalten. Das Ansinnen des Autors, mit diesem Buch die Jugend (die sog. belogene Generation) zum Nach- und Umdenken, weg von einer staatsgläubigen, ökozentrierten und sozialistischen Einstellung, zu bewegen, hat in mir die Erwartung geweckt, hier interessante und gewichtige mir unbekannte Argumente für den Kapitalismus zu finden. Diese Erwartung wurde jedoch nur zu einem geringen Teil erfüllt.
Das Ziel, junge, vom linken Zeitgeist beeinflusste Menschen zum besagten Nach- und Umdenken zu bewegen, wird dieses Buch meiner Meinung nach niemals erreichen, dazu ist es viel zu philosophisch und weltfremd. Irritierend finde ich die zahlreichen Argumente, die nach dem Muster "ein berühmter Wirtschaftswissenschaftler in den 40er Jahren hat das gesagt, also muss es stimmen" aufgebaut sind, sowie die Repliken auf imaginäre Gegenargumente, die im Kern aussagen, dass die Gegenseite keine Ahnung hat, weil sie von allen Seiten belogen wird. Nur die vielen Leute, die Baader zitiert, sagen die Wahrheit. So wird man niemals jemanden überzeugen können, sondern nur die Leserschaft erreichen, die sowieso mit Baader einer Meinung ist und jeden Satz mit Wonne abnickt, ohne dabei viel Neues zu erfahren.
Zwar machen diese Ärgernisse nur einen Teil des Buches aus, es gibt auch einige praktische Gedanken und Erläuterungen, jedoch werden diese von jenen "überschattet". Ich gebe dem Buch drei Sterne, weil ich die Ausführungen Baaders inhaltlich zwar größtenteils richtig und stimmig finde, aber die Art der Darbietung, gerade im Hinblick auf das vom Autor angestrebte Ziel, für etwas problematisch halte.
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Roland Baader macht in diesem Buche in einer klaren Sprache auf eine einleuchtende Art und Weise deutlich, welche Clique die Nutznießer des Systems BRD sind, nämlich in der Hauptsache eine parasitäre politische Negativelite, nebst ihren Verbündeten.

Eine Clique die in den Medien und schon vom Kindergarten via Schule und Universität die nachwachsende Generation entsprechend formatieren will, damit der Nachwuchs keinesfalls auf Ideen kommt, die mit Selberdenken, Selberlernen und Selberbilden einhergehen. Von Kindesbeinen an wird dem Nachwuchs eingetrichtert und eingehämmert, dass an allen Übeln in der Welt nur der "böse Kapitalismus" die Schuld trägt.

Roland Baader gibt jedoch jenen, die selber etwas lernen wollen und tatsächlich nach Bildung streben einen Leitfaden zum Sich-Selber-Bilden an die Hand. Wie dies Roland Baader treffend zeigt, abseits der (Anti)Bildungsmaschinerie der staatlichen Bürokratie ist das sog. "staatliche Bildungsmonopol" zu brechen und es ist möglich die Unwahrheiten und Fälschungen, die schon in Kindergärten, an den Schulen und den Universitäten im Sinne von Sozialismus gelehrt werden, aufzuzeigen und zu widerlegen. Und das leistet auch dieses Buch! Es wird gezeigt, dass das BRD-System zutiefst etatistisch ist und Etatismus das Gegenteil von Kapitalismus (Marktwirtschaft) ist. Die Widerwärtigkeiten, welche die Menschen tagtäglich systembehaftet fühlen und erleben, sind keine Ergebnisse des Marktes, sondern eindeutige und zwangsläufige Ekeleien, die durch Etatismus gezeugt werden. Und demzufolge zeigt Roland Baader in einem Frage- und Antwortspiel logisch und konsequent auf:

- Dass die staatlichen Sozialversicherungen keine Versicherungen sind, sondern Ressourcen verschwenden und wenig effektiv tätig sind. Hingegen sind, wie dies eben auch die Geschichte klar dokumentiert, privat aufgezogene Sozialversicherungen nicht nur möglich, sondern eben auch effektiv und dienen tatsächlich real den Menschen.
- Dass die Macht originär beim Staat (Regierung) verankert ist und damit große Konzerne eigentlich keine Macht haben, sondern nur soviel an Macht, wie die Konzerne beim Mauscheln mit den Regierungen zugebilligt bekommen.
Wirklicher Wettbewerb (in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft) wäre hingegen das wirkungsvollste Entmachtungsinstrument (Franz Böhm), welches es gibt.
- Dass die Marktwirtschaft keine gnadenlose Ausbeutung ist, sondern eine Veranstaltung zum Nutzen der Verbraucher und auf Vertragsfreiheit beruht.
Eine Vertragsfreiheit, die von der politischen Negativelite zu ihren Gunsten immer weiter ausgehebelt und zur Farce degradiert wird.
- Dass an Reichtum per se nichts verwerflich oder unmoralisch ist.
Verwerflich und unmoralisch sind die Einkommen und Besitztümer, welche durch Diebstahl und Raub entstehen, dazu zählen natürlich auch die Einkommen und die Besitztümer, welche die politische Negativelite durch etatistische Maßnahmen für sich selbst und ihre Kombattanten ermöglicht.
Hierzu zählen z. B. auch, die durch die staatliche Papiergeldpolitik erst ermöglichten Anhäufungen von Vermögen (Cantillon-Effekt).
- Dass Umweltschäden eben nicht dem Kapitalismus anzukreiden sind, sondern originär dem Etatismus.
Hierfür lieferte gerade die sog. Wendezeit (1989/90) ein hervorragendes Beispiel.
Wo fanden sich die größten Umweltschäden und schlimmsten Umweltsünden? Im Westen? Also dort, wo noch eine Art krüppelhafter Marktwirtschaft existierte und existiert.
Oder im Osten? Also in den Regionen der kommunistischen Herrschaftsgebiete, wo alles und jedes unter der Regie der Regierungen stand.
Die schlimmsten und katastrophalsten Umweltschäden waren in den Regionen der sozialistischen Paradiese zu finden!
Im Westen, also diesseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs, wurden mit marktwirtschaftlichen Instrumenten weitaus bessere Ergebnisse erzielt. Und zwar effektive und preiswerte Ergebnisse, die aus den Interaktionen der Menschen am Markt resultieren - auch im Westen hinkte staatlicher Umweltschutz hinterher, die privatwirtschaftlich agierenden Marktteilnehmer waren und sind auf freiwilliger Basis den Etatisten weit voraus.
- Dass der Ausdruck "soziale Gerechtigkeit" eine inhaltsleere Floskel ist, mit welcher Politiker die Neidgefühle wecken wollen, um "Diebstahl durch sog. Umverteilung" moralisch zu legitimieren und durch "(Raub)Gesetze" zu legalisieren.
- Usw., usf.!

Fazit: Ein ungemein wichtiges Buch gegen den widerlichen und verlogenen Zeitgeist, der durch die veröffentlichte Meinung - z. B. in Talkshows - genährt wird; und gegen die staatlich angeordnete Verblödung im Bildungsbereich.
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am 6. Juni 2008
In diesem Buch weist der Autor nach, dass die meisten Thesen zum Kapitalismus, die man in den Medien hört, grundsätzlich falsch sind.

Zunächst wird erläutert, was Wahrheit ist und warum sie dem Staat ungelegen ist (sie würde ihn als Unrecht ausweisen). Die Intellektuellen unterstützen den Sozialismus, weil sie dort eine bessere Bezahlung und Posten erwarten. Das führt dazu, dass in den Schulen, Universitäten und Medien meist nur Negatives über den Kapitalismus berichtet wird. Der Autor beschreibt, wie man sich Wissen selbst aneignen kann und wie man Lügen oder Halbwahrheiten erkennen kann.

Der Hauptteil des Buches besteht aus Antworten auf Fragen, z. B.:

- Umweltschäden entstehen durch zu wenig Kapitalismus (man muss z. B. Privateigentum an Meeresfischen oder CO2-Verschmutzungsrechte einführen)
- "Kasinokapitalismus" (Finanzspekulation) ist eine Reaktion auf das staatliche Papiergeld (man muss privates Geld, am besten Gold, einführen)
- der so oft gescholtene "Manchester-Kapitalismus" war tatsächlich eine Bewegung zum Wohle der Armen (über die Senkung der Getreidepreise)
- Konzerne haben keine Macht, die hat nur der Staat
- die Armutsstatistiken sind nutzlos
- Wettbewerb ist nicht gnadenlos, sondern Kooperation
- Reichtum ist nicht ungerecht
- private Bildung und Sozialversicherungen sind möglich
- "soziale Gerechtigkeit" ist ein leerer Begriff; Umverteilung verletzt das Recht auf Privateigentum

Diese und viele weitere Fragen werden in dem Buch ausführlich erläutert. Die wichtigsten Begriffe sind jedoch Freiheit, Recht, Ethik und Privateigentum: Jeder Mensch hat das Recht auf seine Person und die Früchte seiner Arbeit. Die Verwirklichung dieser Rechte ist Freiheit. Gerechtigkeit bedeutet, diese Rechte zu respektieren. Ethik basiert auf diesen Rechten, weil man sonst keine Verantwortung zuweisen könnte. Da der Sozialstaat diese Rechte bricht, ist er ungerecht.

Zum Abschluss des Buches wird der Bedeutungsverlust der Kirchen damit erklärt, dass sie die Bibel vernachlässigen und nur noch dem sozialistischen Zeitgeist nachlaufen; dafür hätten wir schon genügend Parteien (und Gewerkschaften). Man könne aus den Zehn Geboten nur eine freie Marktwirtschaft mit Privateigentum ableiten. Die Bibel gebiete freiwilliges Geben und nicht erzwungenes Teilen.

Mir hat das Buch gut gefallen, weil es Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Marktwirtschaft gibt. Die Antworten basieren auf den Arbeiten der "österreichischen Schule" der Volkswirtschaftslehre (siehe z. B. Rothbard: "Ethik der Freiheit", Hayek: "The Fatal Conceit" und Mises: "Human Action"). Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine dem Zeitgeist und den Talkshows widersprechende Sicht des Kapitalismus kennen lernen möchte.
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am 10. April 2015
Dieses Buch ist Pflichtlektüre für alle. Punkt.

Knapp und prägnant geschrieben, klare Sprache, einleuchtende Texte. Man hat das Gefühl, daß hier endlich jemand beschreibt, was man eigentlich immer schon wußte, aber nie richtig formulieren konnte.

"Es sollte in keinem deutschen Bücherschrank fehlen!" (LORIOT)
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am 28. März 2005
Nach Meinung des Autors gehöre ich eigentlich zu einer Generation, bei der "Hopfen und Malz" verloren sein müßte! Doch nachdem ich mich an die verblüffend klare und offene Argumentation des Buches gewöhnt hatte, war die Lektüre schon so etwas wie eine Offenbarung und ein echtes Vergnügen! Auch wenn man vielen Entwicklungen in unserem Land schon immer mißtraut hat, ist man normalerweise weit entfernt von den Erkenntnissen, die hier umfassend vermittelt werden!
Roland Baader ist ein kompromißloser Anhänger und Verfechter des klassischen Liberalismus und damit von Freiheit und Marktwirtschaft. Das hört sich zunächst sehr theoretisch und abgehoben an, wird aber im Buch ganz praktisch und verständlich mit Leben gefüllt! Als Todfeinde von Freiheit und Marktwirtschaft werden der Sozialismus aber auch der Sozialstaat (Samtpfotensozialismus) ausgemacht! Der Autor argumentiert messerscharf und für mich völlig schlüssig. Zudem wird bei ihm ein Moralbegriff sichtbar, der Ihn für mich sehr glaubwürdig macht!
Alles in allem ein sehr überzeugendes Plädoyer für Freiheit und Marktwirtschaft und eine Kampfansage an die politische Manipulation und ihre Nutznießer! Die werden, sicher versuchen ihn mit der üblichen Phrase als "neoliberalen Turbokapitalisten" zu verunglimpfen. Doch das trifft ihn nicht wirklich, denn für ihn ist das absolut kein Schimpfwort! Schade, daß ich erst jetzt auf die Bücher dieses sehr bemerkenswerten Mannes gestoßen bin!
Absolut lesenswert! Aber Vorsicht, Ihre bisherige Weltanschauung könnte sich ziemlich grundlegend verändern! Der engagierte "Rufer in der Wüste" Roland Baader will jedenfalls genau das erreichen!
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am 4. August 2012
...nicht mehr und nicht weniger. Dieses Buch war vor vielen Monaten mein Einstieg in die libertäre (NICHT liberale, denn dieser Begriff ist mittlerweile von den Sozis verseucht worden) Denkweise. Ich kann dieses Buch - wie auch andere Bücher Baaders (insbesondere "Das Kapital am Pranger" und "Geldsozialismus") nur wärmestens empfehlen. Ich selbst war lange Zeit in kommunistischen Kreisen zugegen, habe für sie geschrieben, war für sie auf der Straße usw. Doch irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass irgendetwas "fehle" bzw. "noch im Argen liege". Ich konnte es mir jedoch nie erklären und redete mir stets ein, nur noch nicht genug zu wissen, obwohl ich mich bereits intensiv mit der Lektüre von Marx, Engels, Lenin etc. auseinandergesetzt hatte. Auch die Ansätze aus den linken Kreisen konnten mich nie völlig zufriedenstellen, dennoch kämpfte ich für eine in meinen Augen "gute Sache". Heute weiß ich, dass das alles vollkommener, ideologieverseuchter Quark war (und ist), der auf ebenfalls vollkommen falschen Denk- und Sichtweisen basiert(e). Ich bin sehr froh darüber, diesbezüglich noch die Kurve bekommen zu haben, einer der Gründe dafür war jenes Buch von Roland Baader.

Als ob es nicht genug wäre, dass der Großteil der (auch intellektuellen) Bevölkerung keinen Schimmer davon hat, was Kapitalismus wirklich ist (FREIER Markt - FREI von Politik - den wir de facto NICHT haben) und die Antipathie zuweilen im Chor kräht, ist es auch so (und das ist auch der Grund für Ersteres), dass wir bereits mit dem ganzen linken Mist, antikapitalistischer Polemik, Ökofaschismus und und und aufwachsen und ihn sowohl in den Medien als auch bereits in der Schule eingetrichtert bekommen, was ich, der selbst mehrere Jahre Lehrer an staatlichen Realschulen gewesen ist, eindeutig bestätigen kann. Dabei ist das Gegenteil von links - wie Baader völlig richtigerweise schreibt - nicht rechts und von rechts nicht links, sondern von rechts UND links eben FREIHEITLICH! Die Linken sind nicht die "Minderheit", die gegen das bestehende System rebellieren, sondern längst die Mehrheit. Gehen sie dafür nur einmal in eine beliebige Kneipe, auf die Straße etc. und sprechen mit jungen Menschen. In der Regel hören sie den immer selben Mist und man kann ihnen nicht einmal einen Vorwurf machen. Letzteren mache ich erst dann, wenn sie, trotz schlüssiger und absolut logischer Gegenargumentation, nicht bereit sind, bestehende Denkweisen zu ändern, was ein natürliches Merkmal für Wissenschaft jeglicher Art bedeutet. Ideologische Vereinnahmung und Verblendung, traurig, aber wahr. Die "Österreichische Schule", zu der neben den absolut lesenswerten Schriftstellern wie Friedrich August von Hayek, Ludwig von Mises, Hans-Hermann Hoppe und Murray Rothbard auch Roland Baader gehörte, vermag es, bestehende ökonomische und soziologische Denkmuster zu vernichten, aber nur, um gleichzeitig etwas Neues aufzubauen. So ging es mir damals zumindest und es war anfangs nicht leicht, sich nicht gerade wenig Irrtümer eingestehen zu müssen. Einen Beitrag von vielen leistete "Die belogene Generation" des sehr bescheidenen, klar denkenden und leider viel zu unbekanntem Roland Baader - und ich bin dankbar dafür.
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am 23. April 2013
Obwohl ich selbst auf Baaders konsequent liberaler Linie liege, glaube ich nicht, dass er der „Sache“ mit diesem Buch einen Gefallen getan hat. Das liegt nicht am Inhalt, sondern am Stil: Hier schreibt jemand, der den Eindruck erweckt, zutiefst frustriert, ja verbittert darüber zu sein, dass die Gesellschaftsordnung nicht so ist, wie er es für richtig hält. Der Text liest sich über weite Strecken wie ein Pamphlet. Gerade junge Leser, die laut Baader seine Zielgruppe sind, dürften sich davon kaum angesprochen fühlen. So treffend die Argumente auch sind - der Ton macht nun einmal die Musik. Daher gebe ich lediglich drei Sterne - und hoffe, in 30 Jahren nicht ebenso pessimistisch zu sein wie Baader es in seinen letzten Jahren offenbar war.
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am 17. März 2004
Ich war erst skeptisch, aber nachdem ich das Buch gelesen habe muß ich zugeben, daß es seinen Anspruch erfüllt. Herr Baader zeigt klar verständlich, daß der (nicht nur) hierzulande existierende Sozialismus nicht dem Bürger dient, sondern ein Instrument der Machterhaltung, bzw. Machtvergrößerung des Staates ist. Er zeigt, wie unsinnig viele Begriffe des Sozialismus (bzw. der "sozialen Marktwirtschaft") sind und daß der Sozialismus destruktiv ist in jeglicher Hinsicht (persönliche Freiheit, Erhaltung der natürlichen Ressourcen...). Viele Irrtümer werden aufgeklärt, etliche idealistische Träumereien als ebend solche entlarvt. Für die Freiheit, wider der staatlichen Gängelung und Unmündigkeit des Bürgers. Ein sehr gutes Buch. Absolut lesenswert für jeden, dem Freiheit ein wichtiger Wert ist und insbesondere für jene die wissen wollen, warum es hierzulande immer mehr arbeitslose Menschen gibt.
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