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Kundenrezensionen

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am 6. Dezember 2003
Dann und wann kommt mal ein Buch heraus, daß einen zu überraschen vermag. Ein solches ist Lenareise. Die Ehrlichkeit, die sozusagen aus den Zeilen strömt, macht den Reiz dieses Lesestoffes aus, und ich hatte so etwas bei einem Abenteuerbuch nicht vermutet. Auf der einen Seite haben mich die unglaublichen Erlebnisse in der Verlassenheit Sibiriens gefesselt, und die wunderbar geschilderten Zusammentreffen mit den so gastfreundlichen Menschen entlang des Flusses. Auf der anderen Seite der zwischenmenschliche Konflikt, der von Beginn der Reise an die Unternehmung überschattet und in Rückblenden ein Bild aufbaut von dem, was die beiden einst ihre Freundschaft kostete. Das alles zusammengenommen ergibt ein spannendes, melancholisches, herzerfrischendes und Lust auf mehr machendes Lesevergnügen, wie es sich jeder Bücherfreund nur wünschen kann.
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am 23. Dezember 2009
Zweimal schon war ich auf der Lena unterwegs, einmal mit dem Schiff und einmal auf dem Eis per Auto.
Genau darum habe ich dieses Buch verschlungen, jede Seite in mich aufgesogen. Wie schaffen es die beiden Autoren, ihre lange Reise so plastisch und spannend in unser Gedächtnis zu setzen? Hautnah erlebt man mit, welche Tücken, Gefahren und Reize dieser gewaltige Strom in sich birgt. Dieser packende Reisebericht gibt einen tiefen Blick auf das Innenleben der sich abwechselnden Autoren und der Menschen, denen sie begegnen. Nie kommt Langeweile auf, nie gibt es lapalienhafte Banalitäten.
Als Leser ist man mitgerissen von der Bereitschaft, alles von sich zu fordern, hundert Konflikte durchzustehen, auch wenn man an die Grenze der Leistungsfähigkeit angelangt ist. Die Portraits der sibirischen Menschen sind gelungen in allen Nuancierungen.
Sie zeigen überdeutlich deren äußere Armut und inneren Reichtum. Die stummen Monologe und Dialoge bieten ein ziusätzliches Spannungsfeld. Reminiszenzen über schwierige Belastungen einer bedrohten Freundschaft, geschickt eingestreut in die stets vorwärts treibende Haupthandlung, verzahnen alle Begebenheiten zu einem großen Ganzen.

Eine Reise in das Land jenseits der Sonne, vielleicht aber auch ein Weg in unser Inneres.
Bravo Ihr beiden, durch Euer Buch war ich echt ein drittes Mal im Land der Lena!
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am 9. September 2013
Wunderbare Reiseschilderung, als wenn man es selbst erlebt hätte. Da das Buch aus einzelnen Teilen bezüglich der Erlebnisse besteht, kann man es sehr schön auch mal beiseite legen.
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am 5. März 2013
... oder haben die wirklich nur 5 Sterne vergeben? Freue mich auf alles, was ihr sonst noch geschrieben habt und ich mache direkt mit auf den Weg durch Sibirien. Per Rad. Per Kindle. Unter der warmen Bettdecke ;)
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am 23. Januar 2013
In beeindruckender und fesselnder Weise erzählen die Autoren von ihrer Reise und von ihren Abenteuern und berichten von der großen Gastfreundschaft der ländlichen Bevölkerung.
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am 10. Februar 2015
Die beiden Reisenden beschreiben gemeinsam ihre Sichtweisen dieser physisch gemeinsam angegangenen Reise, die sie aber als innerlich sehr getrennte Personen antreten. Sie haben als langjährige Freunde und gemeinsam auch schon zuvor Reisende eine "Dreierbeziehung mit einer Frau" hinter sich. Der gesamten Intensität Dramatik dieser Beziehung sind sich beide (bzw. alle drei) offensichtlich nicht bewußt gewesen und sie hatten diese bis zum Antritt der Reise auch nicht aufgearbeitet.
Sich dieser Reisenähe (die ihnen ja als Umstand bekannt war) dennoch so zu stellen, war ein wirklicher Schritt für beide Persönlichkeiten und das wird dann auch durch die gemeinsame Aufarbeitung und damit Überwindung dieser Grenzerfahrung belohnt. Die Lenareise- also das (nur teilweise erfolgreiche) Befahren der Lena bis zu ihren Ausläufern in Kanus zusammen mit den zwei Schäferhunden ist dazu eigentlich nur der passende und unterstützende Handlungsrahmen. Beide Umstände sind gleichwert in ihrer Schwierigkeit und somit beflügelt über die gesamte Reisezeit die eigentliche Reiseanstrengung den Abbau der inneren Spannungen und zeigt den eigentlichen Wert solchen Handelns- über die Grenzen der Vernunft hinaus gehen (was sie ja auch in der "Dreierbeziehung" schon eher unbewusst taten) um somit tatsächlich an täglich neuen Ufern das eigentlich Wesentliche der eigenen Existenz zu finden. Einfacher ausgedrückt- sie haben das richtige im richtigen Moment getan! Die Lena brauchten sie als Unterstützerin, dafür hätte aber auch der Nord-Ostseekanal oder der Greifswalder Bodden dienen können. Und das sie schlussendlich das eigentliche, physische Ziel nicht erreichen, ist in unter diesen Umständen nur folgerichtig und verliert an Wichtigkeit.
Solche Wege sind dankbar und die Lektüre dieser Webbeschreibung verhilft mindestens dem unvoreingenommen Leser zu etwas mehr Dankbarkeit.
danke Horstfish
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am 28. Februar 2014
Es ist ganz spannend zu lesen, weil hinter so einer Reise doch ein erhebliches Abenteuer steckt.
Die persönlichen Schwierigkeiten, die die beiden Freunde derzeit hatten müssten aber weniger Raum in
der ganzen Geschichte einnehmen.
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