Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

2,8 von 5 Sternen6
2,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 30. November 2002
Ein Freund schenkte mir dieses Buch. Innerlich war ich, was den Titel anbetraf, skeptisch. Doch beim Lesen änderte sich meine Meinung mit jeder Seite. Ich litt und bangte mit den Akteuren, fragte mich, wie ich in solch katastrophalen Situationen reagiert hätte, bekam eine Gänsehaut vor soviel Ehrlichkeit und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es muss eine Menge Mut dazu gehören, eine solche Reise in Angriff zu nehmen, viel mehr Mut aber gehört wohl dazu, deren Scheitern auf die eigene Kappe zu nehmen. "Verloren" ist ein derart spannendes Buch, weil es seine Energie aus dem schöpft, was vielen anderen Reiseberichten verlorengegangen zu sein scheint, der Wahrheit der Geschichte und dem Charisma zweier in sich zerrissener Protagonisten, die verzweifelt versuchen, einen Weg aus dem Schlamassel zu finden. Jener Freund, der mir das Buch schenkte, war auf einer Vortragsveranstaltung der Autoren und meinte, nie zuvor etwas Ehrlicheres und Ergreifenderes erlebt zu haben. Nehme ich das Buch, welches ich mittlerwile schon dreimal gelesen habe, weiß ich, dass er recht haben muss.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2013
Habe das Buch empfohlen bekommen, da ich selbst als Backpacker und Individualtourist reise. Ich bin froh, dass ich es aus einer Bibliothek ausgeliehen habe und den Autoren somit nicht noch ein Einkommen durch den Kauf des Buches verschafft habe.

Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich in einem Rutsch schnell lesen. Das ist das positive.

Ich bin aber menschlich zutiefst von den beiden Autoren enttäuscht: dies hat schon nichts mehr mit Naivität zu tun, sondern mit grundlegender Unwissenheit und vor allem Ignoranz anderen Menschen gegenüber. Das nicht geplante Losfahren und die Naivität den Sultan von Brunei anzuschnorren: geschenkt. Das war einfach nur dumm und passiert im Leben. Die richtiggehende Ausbeutung der Geschichte der aidskranken Anita: menschlich/ethisch/moralisch ganz unten. Das nicht aus den gemachten Fehlern lernen, sondern sogar noch eins drauf setzen indem zusammengeschnorrtes Geld aus der Anita-Geschichte noch versoffen und verspielt wird: menschlich sehr, sehr enttäuschend. Ich habe während des Lesens zwischen Mitleid, Sprachlosigkeit, Dankbarkeit den vielen Helfern gegenüber (eine Hilfsbereitschaft, die keiner der Autoren verdient hat), Wut und fast schon Hass gegenüber den Autoren geschwankt. Der "wir bedanken uns nicht bei den Botschaftsangehörigen" Kommentar am Ende zeigt nur, dass die Autoren absolut nichts aus der Geschichte gelernt haben, sondern selbst zum Schluss und Monate nach der Reise noch kindisch-beleidigt sind, weil es doch tatsächlich Menschen gibt, die nicht sofort helfend eingesprungen sind (wahrscheinlich einfach weil es nicht Aufgabe der deutschen Botschaft ist jedem Idioten zu helfen nur weil es zufällig ein deutscher Staatsbürger ist. Die deutschen Botschaften im Ausland haben genug andere Aufgaben, was man wüsste wenn man mal ein bisschen weiter denkt als bis zur eigenen Nasenspitze).

Somit: interessant geschrieben, Thema ist auch gut (vor allem als abschreckendes Beispiel und wie man es NICHT machen sollte wenn man eine solche Reise plant), aber im Nachhinein ärgere ich mich, es gelesen zu haben, weil es mich wütend macht, dass es solche Menschen gibt. Die Geschichte selbst ist lehrreich, nur schade, dass gerade die Autoren nichts daraus gelernt haben. Aber der Leser vielleicht. Bitte aber unbedingt nur aus einer Bibliothek ausleihen und nicht kaufen!!! :)
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2013
Ich habe von diesen Autoren mittlerweile drei Bücher gelesen, und werde es dabei belassen. Ihre Geisteshaltung zur Welt zeigt sich mit ihrer Nichtdanksagung im Nachwort an jene "Menschen, die noch nicht gelernt haben, dass man sich gegenseitig unterstützen muss". Denn das fordern die beiden Autoren auf jeder Reise ein: Abenteurern muss geholfen werden, von Landesbewohnern, Botschaftsangehörigen etc.. Der Aufhänger der Reise, einen Frosch für ein HIV-infiziertes Kind aus den Tropen zu bringen, verdeckt nur unzureichend das Grundmotiv: Sich ohne Geld durch Länder durchzuschlagen, und sich angesichts der Strapazen doch sehr abenteuerlich zu fühlen.

Erschreckend finde ich den Mangel an Grundkenntnissen zu den "bereisten" Ländern. In dem Buch "Verloren" sind die Kommentare zur Mongolei, Brunei und insbesondere Sri Lanka (jeder Schüler wüsste mehr zur Gesellschaft und dem Konflikt auf der Insel) schlichtweg banal. Wie auch in anderen Büchern der Autoren sind die Anekdoten zu Russland wesentlich interessanter, wahrscheinlich aufgrund der Sprachkenntnisse der Autoren.

Trotz dieser herben Kritik muss man Moeller und Prokein zugestehen, einen Spannungsbogen aufbauen und halten zu können. Die Essenz des Buchs ("wie schnorre ich mich ohne Plan, Vorbereitung oder einen wirklichen Grund durch die Welt") mag Leser dabei faszinieren oder ärgern. Bei mir war es Letzteres
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. April 2014
Es wurde schon in anderen Rezensionen erwähnt: Was den Russland-Teil anbelangt, so ist das Buch durchaus lesenswert und vermittelt interessante Einblicke. Leider vermittelt dieses Buch aber auch Einblicke in die Geisteshaltung der beiden Herren: Schmarotzen und Durchfüttern auf Kosten anderer. Dafür dann auch noch ein ehrenwertes Ziel als billigen "Brieftaschenöffner" missbrauchen, und dies bei Menschen, die für ihr Geld hart arbeiten müssen und vermutlich jede Münze 2 mal umdrehen müssen. Das ist nichts weiter als übler Missbrauch der Gastfreundschaft der Leute, und genau solche Typen wie Möller/Prokein ruinieren den Ruf und sorgen dafür, dass wenn wirklich einmal ein Hilfsbedürfteiger der Hilfe bedarf, diese nicht mehr gegeben wird. Fremdschämen ist da angesagt für die beiden Reisenden.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juni 2011
Das sind Markus Möller und Ronald Prokein. Beide stürzen sich in dieses gemeinsame Abendteuer. Schon erstaunlich an wievielen Tiefpunkten man auf solch einer Reise angelangen kann und nicht immer hilft der vermutliche Freihfahrtsschein im Rucksack. Wie die beiden diesen gewagten Tripp meistern und zu sich selbst findet ist in einer unbeschreiblichen schönen Art und Weise zu Papier gebracht worden. Ich wünschte, ich könnte das auch.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. September 2013
Man möchte es fast als Leichtsinn bezeichnen, was die beiden auf dieser Reise erlebt- u. angestellt haben. Gott sei Dank gibt es wohl doch Glück u. sehr hilfsbereite Menschen. Die Bilanz der Reise zeichnet daher auch ein negatives Bild (finanziell). Manche Begebenheiten erscheinen mir eher unwahr (z.B. Grenzdurchbruch). Aber man muss es halt wagen !
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen