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54 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am Widerstand wachsen wir, nicht an der Schonung!
Nach dem motivierenden "Der Wille zur Kraft" des gleichen Autors war ich gespannt, nach welchem System eigentlich der Verfasser dieses spartanischen Manifestes;) selbst trainiert.

Da es um hochfrequentes Training geht, also einem Training an sechs Tagen die Woche, ist natürlich der erste Gedanke "Achtung, Übertraining". Der erste interessante neue...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2011 von A. Straub

versus
73 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 0 Sterne; Hochfrequenztraining ist ein interessantes Thema; dieses Buch ist es leider nicht; Zeitverschwendung!
Der Autor versteht unter Hochfrequenztraining ein nahezu tägliches (5-6 Tage in der Woche) Training, wobei sich das Trainingssystem auf Grundübungen (Mehrgelenksübungen wie z.B: Kreuzheben, Kniebeugen, Dips, etc.) konzentriert und stets der "ganze Körper" trainiert werden soll. Die Idee dahinter ist, den Körper in "erhöhte Alarmbereitschaft"...
Vor 23 Monaten von Paul Panzer veröffentlicht


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54 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am Widerstand wachsen wir, nicht an der Schonung!, 18. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: HFT - Hochfrequenztraining & Auto-Regulation: Das kybernetische Trainingssystem für beschleunigten Muskelaufbau, deutlichen Kraftzuwachs, rapiden Fettverlust (Broschiert)
Nach dem motivierenden "Der Wille zur Kraft" des gleichen Autors war ich gespannt, nach welchem System eigentlich der Verfasser dieses spartanischen Manifestes;) selbst trainiert.

Da es um hochfrequentes Training geht, also einem Training an sechs Tagen die Woche, ist natürlich der erste Gedanke "Achtung, Übertraining". Der erste interessante neue Ansatz ist also, dass auch die Frequenz des Trainings nur ein Parameter wie andere auch, zB Wiederholungen, Gewichte, Pausen usw., ist. Er vertritt die Ansicht, dass die starre "Regel", Muskeln 48 oder gar 72 Std. ruhen zu lassen, nur ein Relikt der Tradition sei, und auch mal hinterfragt werden sollte: Vielleicht schöpft der Körper diese Regenerationsphasen ja nur deshalb aus, weil er sie eingeräumt bekommt?! Was, wenn man ihn zwänge, durch hochfrequente Belastung schneller zu regnerieren? Er beantwortet die Frage wie es ein Pragmatiker zu tun pflegt: Probieren geht über studieren!

Und siehe da, der Körper passt sich auch an hochfrequentes Training durch kürzere Regenerationszeit an! Was soll also Palaver, wenn es offenbar klappt?

Wie sieht aber nun so ein hochfrequentes Training aus? Nun, jeder hat wohl mal mit Ganzköpertraining an 2-3 Tagen die Woche begonnen und damit als Einsteiger gute Erstergebnisse erzielt. Mit zunehmenden Volumen kam dann der erste Split, zB Ober-/Unterkörper, und Aufteilung auf 3-4 Tage die Woche. Die weiter Fortgeschrittenen und ehrgeizigsten Athleten landeten schließlich bei hochvolumigen Splitprogrammen nach Muskelgruppen, zB Brust/Trizeps, Rücken/Bizeps, Schultern/Beine usw. und bis zu 6 Tagen die Woche... also hochvolumig und - taaataaa - absolut hochfrequent.

Und genau hier, an diesem Punkt der Entwicklung der fortgeschrittenen Athleten, setzt meiner Meinung nach der Autor an: Jedoch statt nun immer hochvolumiger zu splitten, rät der Autor, der als Fan der Old School und des herkömmlichen Schwerathletentrainings von der Antike weg erkennbar ist - lange vor Ernährungswissenschaft, Trainingslehre und Supplements - zu den Grundübungen, den Mehrgelenksübungen, und weg von den Isolationsübungen oder gar Maschinentraining ohne Koordinations- und Hilfsmuskulatur. Stichwort Funktionalität!

Also rät der Autor, täglich eine Übung aus dem Bereich Heben oder Beugen (Variationen des Kreuzhebens sowie Gewichthebe "Power"-Übungen bzw. Variationen der Kniebeugen) zu absolvieren als Ganzkörperübung - denn auch wenn diese als klassische Beinübungen gesehen werden können, nehmen sie doch den gesamten Körper in die Pflicht beim Bewältigen der Last.

Danach soll jeweils eine Drück- und Zugübung folgen. Also zB Dips, Überkopf- oder Bankdrücken sowie Klimmzüge oder vorgebeugtes Rudern.

Diese drei Übungen sind das tägliche Haupttraining, wobei statt in klassischen Sätzen mit Wiederholungen in Cluster - also kurze Einheiten - aufgeteilt wird, welche in einem Erschöpfungsmanagement die Sauerstoffschuld und Übersäuerung hinauszögern sollen. Ein Cluster mag zB aus 5 Wiederholungen bestehen, dann durchatmen, und den Cluster zB 5x wiederholen. Der Cluster und die Wiederholung solle dabei auto-reguliert werden, d.h. hier hat der Athlet die Möglichkeit, intuitiv nach Tagesform zu entscheiden, statt nach starren Plänen. Ebenso wird das Gewicht nach dem Versuch und Irrtum Prinzip ermittelt.

Dabei gleicht kein Tag dem anderen, jeden Tag stehen andere drei Hauptübungen auf dem Programm, was natürlich Schwerpunkte verlagert, um so doch bei aller Hochfrequenz Überlastungen zu vermeiden.

Durch dieses Vorgehen soll der Körper in einen "Daueralarm" versetzt werden, da er ja sehr anpassungsfähig ist und eben am Widerstand, nicht an der Schonung, wächst. Der Autor vertritt die interessante Ansicht, dass wir dabei nicht die Muskeln - als isolierte Einheiten - trainieren, sondern eigentlich das Zentralnervensystem, welches immer besser lernt, die Muskeln anzusprechen und zu bedienen. Das sei eigentlich das wahre Ziel des Trainings - das ZNS als Herrin der Muskeln voll zu entwickeln. Wir trainieren dabei Bewegungsabläufe, funktionales Muskelzusammmenspiel über mehrere Gelenke und Muskelgruppen, und erhalten damit einen funktionalen, ästhetischen, symmetrischen Körperbau - statt einem aus Isolationsübungen zusammengesetzten Frankensteinkörper ohne funktionale Kraft.

Zu diesem Haupttraining gesellen sich dann 2-3 Ergänzungsübungen, welche jedoch auf die Hauptübungen abzustimmen sind und diese niemals konterkarieren sollten. Die Hauptübungen sind das A und O! Die Ergänzungsübungen sind dann die "Spielwiese" für Experimante, Schwachpunkte usw. Also zB Wadentraining, seitliche Schultern, Bauch, Überzüge, Außenrotatoren usw.

Ich war zunächst skeptisch wegen der fehlenden Erholungstage. So stand ich persönlich an der Schwelle vom 4 Tage Split Oben/Unten zum Übergang zu 6 Tagen Split nach Muskelgruppen, mit der Idee, dass die Muskelgruppen durch den Split immer ausreichend Regenerationszeit bekommen.

Genau als ich diesen Umstieg auf hochfreqentes Splittraining machen wollte, las ich dieses Buch, und habe mich auf das Konzept der drei Haupt- nebst Ergänzungsübungen eingelassen. Interessanterweise empfinde ich keinerlei Gefühl von Übertraining (meine größte Sorge!), sondern bin stets progressiv und fühle mich nach dem Training oft noch energiegeladen und dürste bereits nach der nächsten Einheit!

Also mein Körper hat das HFT erstaunlich gut adaptiert, wo ich doch bislang von den Regenerationstagen bislang so überzeugt war! Inzwischen denke ich, die Pausentage haben mir bloß die Ausrede geliefert, faul zu sein;) Nun verschenke ich keine Zeit mehr und arbeite am Körper meines Lebens!

Und dafür, dass der Autor mir die wichtigste Botschaft vermittelte - Frequenz ist auch nur ein Parameter - bin ich sehr dankbar. Nur eine Einschränkung möchte ich machen: Das Buch setzt sehr auf die Eigenverantwortlichkeit und das Körpergefühl/Intuition des Athleten - weshalb ich persönlich als Zielgruppe mehr Fortgeschrittene denn Einsteiger sehe... aber auch Einsteigern kann es zumindest die wahre Bedeutung von Grund- und Mehrgelenksübungen gegenüber Isolations- und Maschinenübungen vermitteln. Ich finde, der Kauf lohnt sich - ich empfinde den Stil des Autors nämlich als motivierend und anspornend!
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73 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 0 Sterne; Hochfrequenztraining ist ein interessantes Thema; dieses Buch ist es leider nicht; Zeitverschwendung!, 22. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: HFT - Hochfrequenztraining & Auto-Regulation: Das kybernetische Trainingssystem für beschleunigten Muskelaufbau, deutlichen Kraftzuwachs, rapiden Fettverlust (Broschiert)
Der Autor versteht unter Hochfrequenztraining ein nahezu tägliches (5-6 Tage in der Woche) Training, wobei sich das Trainingssystem auf Grundübungen (Mehrgelenksübungen wie z.B: Kreuzheben, Kniebeugen, Dips, etc.) konzentriert und stets der "ganze Körper" trainiert werden soll. Die Idee dahinter ist, den Körper in "erhöhte Alarmbereitschaft" zu versetzen damit er schneller wächst. Es wird in einem Wiederholungsbereich von 20 +-10 Wiederholungen trainiert wobei er grobe Grenzen zwischen 10-40 Wiederholungen als möglich angibt. Die Wiederholungen werden nicht bis zum Muskelversagen ausgeführt jedoch bis zum Koordinierungsversagen d.h. bis eine Wiederholungen nicht mehr korrekt und sauber ausgeführt werden kann. Die Wiederholungen werden allerdings nicht an einem Stück ausgeführt, sondern es werden "Cluster" gebildet - was nichts weiter heisst als dass der Trainierende zwischen Wiederholungblöcken von z.B. 2 Wiederholungen kurz pausiert evtl. das Gewicht kurz ablegt und dann mit weiteren Wiederhoungsblöcken fortfährt. Damit soll verhindert werden, dass der Muskel vorzeitig übersäuert (Milchsäurebildung) im Muskel.

Im Training soll man "auto reguliert" vorgehen, was aus Sicht des Autors nichts anders heißt, dass man im Rahmen der Trainingsgestaltung seiner Intuition folgen soll. Weiter verwendet er denn Begriff Kybernetik (die Kunst des Steuerns) im Sinne eines technischen Verstehens nicht einem eines biologischen Regelsystems - was der Körper ja faktisch ist. Hier steckt im Sinne des Autors nichts weiter dahinter als das der Trainierende sich Ziele setzen und die Zielerreichung laufend überprüfen soll.

Die Trainingsplanung soll anhand einer "nicht linearer Periodisierung" erfolgen, was in der Praxis nichts weiter heißt als die Übung aus dem gestigen Training nicht am heutigem Tag auszuführen - jedoch eine ähnliche Übung. Der Autor wendet sich gegen starre Trainingspläne mit festgesetzten Wiederholungen. Einen Trainingsplan Vorschlag macht er jedoch - sonst wüsste nach der Lektüre tatsächlich nicht was er dem Leser eigentlich langatmig und umständlich auf vielen Seiten sagen will. Ergänzt werden die täglichen Grundübungen durch sogenannte Ergänzungsübungen wie z.B. Geräteübungen, Isolationsübungen, Training unter instabilen Bedingungen, Explosivkraft durch Sprünge, Kettelebells etc.

Beispiel: Montag: Kreuzheben, Arnold-Drücken, Klimmzüge (eng & supiniert) als Ergänzungsübungen (Fliegende, Woodchoppers). Dienstag: Frontkniebeuge, Dips, vorgebeugtes Rudern (Radar-Seitheben, Kurzhantel-Curls Schrägbank). Mittwoch: Kreuheben mit fast gestreckten Beinen, Push Press, Bankziehen (liegendes Rudern auf der Bank) ... usw. Einen Trainingsplan soll sich der Leser auto reguliert selbst zusammenstelen und dabei intuitiv vorgehen wobei sich drücken und ziehen abwechseln sollen. Das war der Inhalt der ersten 122 Seiten - zu dem Füllmaterial komme ich unten noch.Ab Seite 123 (-173) stellt er die aus seiner Sicht wichtigsten Grundübungen (Bankdrücken, Kniebeugen, Kreuzheben, Dips etc.) kurz vor. Ab Seite 175-196 folgt ein Ernährungsteil für die "korrekte Ernährung", wobei er nur kurz darauf verweist, dass man nicht so viele Kohlehydrate, ausreichend Eiweis und gute Fette verzehren soll. Als Literaturempfehlung gibt er von Dr. Christian Löffelholz - " Ernährungsstrategien im Kraftsport und Bodybuilding" an. Seite 197-203 folgt der Abspann und die "Schlussworte".

Das war der Inhalt des Buches - viel mehr ist es nicht. Warum bekommt das Buch nur 1 Stern - eigentlich 0 Sterne!?

Meine Hauptkritik geht gar nicht gegen das Trainingssystem - das ich lediglich für wenig ökonomisch, zeitraubend und aufwändig halte. Man muß nicht jeder Geldmacherei (Trend) aus Amerika folgen. Die meisten wollen nur unser "Bestes" = Geld. Training ist einfach -> Muskelwachstum = Spannung des Muskels pro Zeiteinheit * Reizdauer! Die Muskelwachstumsmobilisationsschwelle liegt bei 50% des Maximalgewichts - diese verschiebt sich aber bei Fortgeschrittenen nach oben - dann werden schwerere Gewichte und weniger Wiederholungen benötigt. Deshalb funktioniert das Programm auch für Anfänger und moderat Fortgeschrittene, ... nichts weiter, '

1.Stern abzug: Schlimm finde ich den oberlehrerhaften und besserwisserischen Schreibstil des Autors. Er begründet seine Thesen meisstens nicht (vor allem nicht wissenschaftlich oder mit Quellenangabe) oder nur mit einer mehr oder weniger passenden Metapher, sondern stellt Sie als feste unumstößliche Tatsachen hin. Ein Beispiel von vielen: "Fakt ist: der menschliche Körper benötigt immer solange für die Regeneration wie Sie ihm zeitlassen" Aha? Wieso? "Das mag zwar etwas krass klingen, aber der Körper wird nur dann auf unsere Wachstumswünsche reagieren, wenn wir ihm auch glaubhaft vorspielen können, dass es hier um Leben und Tod, Wachstum oder Verlust geht". Aha! Wieso?... So ging es mir nach fast jedem Satz. Einer sauberen für jeden Leser nachvollziehbaren Argumentation folgt er leider nicht. Diesen aus meiner Sicht zentralen Kritikpunkt möchte ich gerne näher begründen. Der Autor nutzt viele linguistische Muster z.B. Generalisierungen, Nominalisierungen, unspezifische Verben, vergleichende Tilgungen, semantische Fehlgeformtheiten (kausale Modellierungprozesse und komplexe Äquivalenzen) etc. in der Argumentation bewusst oder unbewusst aus. Hierzu ein allgemeines Beispiel (folgendes Muster): Aus X folgt (zwangsläufig) Y (Weil ich immer grüne Socken trage, habe ich 8 Kilo Muskelmasse zugelegt.). Beide Dinge haben aber nicht zwangsläufig etwas miteinander zu tun, oder doch? ;o) Liguistisch betrachtet ist das Buch in einer sogenannten Oberflächenstruktur der Sprache geschrieben, so ist der Leser geneigt den Aussagen leicht zu glauben (verkäuferisch sehr gut! - aber ohne tieferen erhellenden Informationsgehalt für den Leser). Hinterfragt man nämlich mit W-Fragen (Wie genau meint er das?; Wieso glaubt er das?; Folgt aus A wirklich B?) die einzelnen vom Autor in den Raum gestellten Sätze, kommt man zu einer sogenannten Tiefenstruktur der Sprache mit weitern tiefen Informationen und in dem vorliegenden Fall bleiben viele Begründungen offen oder sind unschlüssig da (meisst) aus A nicht zwangsläufig B folgt (ein fiktives, frei gewähltes, frei erfundenes Beispiel zum Zwecke der Anschauung: Da ich einen Doktor in Psychologie habe, habe ich intensiv Persönlichkeitsbildung/Charakterschulung betrieben (das kann tätsächlich so sein - ist aber nicht zwangsläufig so und das eine "einen Doktortitel" bedingt nicht das andere "Persönlichkeitsbildung"!). Ordentliche Begriffsdefinitionen im Buch erfolgen ebenfalls nicht (z.B. mechanischer oder metabolischer Stress).

Ständig schreibt er dem Leser vor, wie er zu sein hat einige ausgewählte Beispiele (im Buch finden sich dutzende dazu): "Achten Sie", "Halten Sie", "Nur wer lernt, das zu tun, was notwendig ist und nicht nur das, was Freude bereitet, wird auch erfolgreich im Leben sein.", "Arbeiten Sie dabei", und perfektionistisch muss man auch sein. Weiter schreibt er ständig von ""wir müssen", "wir halten also fest", "nun wollten wir", "machen wir", "halten wir nun fest"... wir? nein, Er! nicht ich!
2. Stern abzug: Er verbreitet viele "Wahrheiten", die längst wissenschaftlich oder aus Erfahrung von guten aktiven Athleten widerlegt sind. Ausgewählte Beispiele:
Seite 66: unterscheidet er zwischen Masse und Kraftphase ... das muß so nicht sein ... vielmehr wächst ein Muskel automatisch irgendwann wenn er kräftiger wird (biologisch bedingt!) ... Seite: 114 "Übertraining ist für uns somit nicht von Bedeutung" ... auf Seite: 94 offenbart er leider seine totale Unkenntnis bezüglich grundlegender hormoneller Prozesse im Körper: "Aber man kann nicht alles haben: Fettverlust und maximaler Aufbau gehen nicht unter einen Hut. Das sind zwei verschiedene Stoffwechselsituationen." (Im übrigen der Autor hat in 14 Wochen mit dieser Methode immerhin 6 Kilo Fett zugelegt!) ' Schon mal von Rob Faigin gehört? Grundlegende Kenntnisse über hormonelle Körperprozesse fehlen dem Autor völlig! ... Was ist eigentlich Testosteron? ... ist das Hormon nicht für Fettabbau und(!) Muskelaufbau verantwortlich!, ... weiter: "oder die sog. Off-Season ein maximales anaboles Umfeld Umfeld für den Aufbau zu schaffen" (Hormonausschüttungen sind bei wenig Körperfett höher nicht umgekehrt!) ... und noch viele weitere Unwahrheiten, ... (leider langt der Platz hier nicht aus, ...)
3.-4. Stern abzug: Richtig schlimm sind seine überheblichen Äußerungen (Seite: 75) über seine Trainingsmethode: " In Wirklichkeit ist es sogar der einzige Weg, der uns unserem wahren Ziel, möglichst viel Kraft, Masse, Schönheit und Gesundheit in die Form unseres Körpers zu gießen, langfristig näherbringen wird - eine andere Möglichkeit gibt es nicht und wird es nie geben!" ... alles klar! ;o) ... gerade hier verwechselt der studierte Philosoph "Phiosophie" und "Ideologie" (als ein "weltanschauliches" System, das von seinen Vertretern als "einzige" oder "beste" Wahrheit instrumentalisiert wird). ... seine Einstellung zu wichtigen Werten im Leben (siehe unten) ...
5. Stern abzug: totaler Unsinn: ... sein Training betreffend (Seite: 85) "wir [er meint sich ;o)] reden hier von einer generellen Erschwerung der täglichen Lebensumstände nicht nur von ein paar kurzen Trainingseinheiten ..." aha! ... wer will es schon schwer haben? ;o) ... (Seite: 105) "Die Erlangung maximaler Körperbeherrschung ist eines der höchsten Ziele, die sich ein Mensch nur setzen kann." alles klar! ;o) und weiter "... weil wir [wir? - also ich nicht ;o)] uns in unserer Gesellschaft vornehmlich für andere Dinge interessieren und uns nur all zu gerne von den wirklich wichtigen Dingen [er meint das Training - im Ernst!] ablenken lassen ..." ... Menchen sind ihm anscheinend nicht wichtig deshalb gibt es auf seiner Facebook-Seite einen Link "Red ruhig weiter, ich geh Pumpen" (mittlerweile geändert ;o das zeigt seine Einstellung zu Menschen ganz gut, ...

(Seite: 111) "wahrer Luxus ist keine Frage materieller Güter [stimmt ;o)], sondern eine Lebensqualität im Sinne eines möglichst starken, gesunden und schönen Körpers. Solange dieser angestrebt und erhalten wird, ist alles ander egal, allenfalls Beiwerk und oftmals sogar Ballast" Oh mein Gott! :o) ... (Seite: 112) "Wir leben nicht in unserem Auto, Haus oder Land. Wir leben in unserem Körper - mehr haben wir nicht und mehr brauchen wir auch nicht. Mehr sind wir nicht!" ... an dieser Stelle wollte ich schreien, ... so ein Schmarrn! ... Was ist mit seiner Seele? Mein Eindruck, er betet förmlich seinen eigenen Körper an! ... dann outet er sich fast als Kommunist (Seite: 112) "Würden wir Menschen eine Stunde pro Tag weniger arbeiten und diese Zeit in unsere körperliche und geistige Entwicklung investieren, so würden wir kaum finanzielle Verluste machen, aber Unmengen von Geld sparen. " ... Ich würde sagen das kommt auf den Stundenlohn an! ;o) ... weiter: "Vielmehr ist es [sein Hochfrequenztraining] das Fundament einer lebensbejahenden Entwicklungphilosophie für jeden einzelnen Menschen unserer Gesellschaft" ... am liebsten würde er es wohl jedem zwangsverordnen im Sinne eine kommunistischen Erziehung ... das Buch ist randvoll von weiterem Unsinn! ...

"6. Stern" abzug: Der Preis ist deutlich zu hoch - Abzocke und Geldmacherei!- der Einband ist - typisch Novagenics-Verlag sehr anfällig für Risse, Beschädigungen ...!

Das Thema Hochfrequenztraining ist ein sehr interessantes Gebiet. Viele Sportler wie z.B. Leichtathleten oder z.B. auch Zirkusartisten, Bodenturner, etc. trainieren täglich. Grundsätzlich spricht hier auch nichts dagegen vielmehr hat schon Theodor Hettinger mit seinen Patienten täglich Muskeltraining, Muskelkontraktionen durchgeführt. Das Training wie es der Autor beschreibt kann grundsätzlich funktionieren - wegen der häufigen Grundübungen, die die Hormonausschütungen der Drüsen (insbesondere Testosteron, HGH) stimmulieren - allerdings sollte sich der Leser fragen: ist ein tägliches Training sinnvoll (sowohl unter Muskelwachstumsaspekten, unter privaten/solzialen Aspekten (persönliches Umfeld, Freundeskreis, etc.) als auch unter ökonomischen (wieviel Trainingsstimuli sind erforderlich um schnellstmögliches und maximales Muskelwachstum zu erreichen). Ist es wirklich notwendig 5-6 Tage in der Woche 1 Stunde + ggf. Fahrtzeiten zu trainieren um dies zu erreichen?

Seit Jahren nutze ich das 20ger Kniebeugensystem (in vielen Variationen) und habe die besten Erfolge mit 2-3* in der Woche Ganzkörpertraining erzielt. Seit ca. 1 Jahr nutze ich ergänzend am Tag vor/oder nach den Trainingseinheiten isometrische Übungen um die Muskeln maximal zu kontrahieren und stimulieren (in dieser Häufigkeit kann dies auch eine Form des Trainings mit hoher Frequenz sein). Seit dieser Zeit ist nicht nur meine Kraft förmlich explodiert, sondern auch meine leicht "nachhinkenden" Muskelpartien (z.B. Waden, obere Brust) haben turboschnell and die anderen angeglichen. Zeitaufwand 2*45 min Ganzkörpertraining im Studio + 2*15 min Heimtraining Isometrische Übungen - das ist sogar eine höhere Frequenz pro Muskelgruppe als vom Autor vorgeschlagen (da er wie in dem oben zitierten Vorschlag auch nicht wirklich jeden Tag den ganzen Körper trainiert. Anderer Vorschlag: 3* in der Woche "Super Kniebeugen" siehe Buch von "Randell J. Strossen" machen. Wer sich für Isometrische Übungen nicht erwärmen kann - obwohl er Sie nicht ausprobiert hat, dem kann ich dich Bücher von dem aufrichtigen und freundlichen Sportler und Forscher "Jürgen Reis" zum Thema klassisches Training und Ernährung empfehlen. Stuart McRobert ' "Beyod Brawn" ist für klassisch Trainierende (20ger Kniebeugen) ebenfalls ein guter Kauf. Für weitere sinnvolle Kaufempfehlungen bezüglich Trainingsliteratur siehe meine "Lieblingsliste".

Der Autor hätte viel mehr rausholen können, hätte er nicht versucht dem Leser oberlehrerhaft seine Weltsicht aufzuzwängen, hätte er seine Argumente sauber, sachlich, schlüssig und wissenschaftlich begründet hätte er gerne mehr Sterne in der Bewertung bekommen. Mein Fazit: Geld- und vor allem Zeitverschwendung (Er schreibt ja selbst auf Seite: 66 "Die Zeit ist ein äußerst wichtiger Faktor in unserem Leben!" stimmt! - sollte er sich das mal selbst zu Herzen nehmen und sinnvoll trainieren!

(eine persönliche Anmerkung: Leider ist der Autor nicht besonders kritikfähig und viele Anhänger aus seinem Forum leider auch nicht (Sorry, merkt man aber an den "nicht hilfreich"-Klicks zu diese Renzension! ;o) und an ständigen Löschungen der Rezension durch den Autor(!!!)). Statt einer sachlichen Diskussion, ernte ich u.a. persönliche Beleidigungen, Bemerkungen wie "wenn man keine Ahnung hat, soll man es lassen, ... etc.). Ich habe weder etwas gegen "Zippel" noch gegen seine vielen jugendlichen Anhänger (die meist erst mit dem Training angefangen haben; oder bereits einige Jahre eher erfolglos trainieren) noch gegen die Trainingsmethode! - wie ich oben ausführlich dargelegt habe. Das Buch ist - aus meiner Sicht - in einem für einen intelligenten Leser, der nicht alles glaubt was man Ihm erzählt, weil er selbständig denkt und die in den Raum gestellten Fakten/Aussagen hinterfragt, in einem nicht schlüssigen Schreibstil geschrieben und stellt für diesen eine Zumutung dar! Es ist Euer Geld, soll jeder selbst entscheiden!)
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66 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bekanntes Trainingssystem neu beschrieben, 20. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: HFT - Hochfrequenztraining & Auto-Regulation: Das kybernetische Trainingssystem für beschleunigten Muskelaufbau, deutlichen Kraftzuwachs, rapiden Fettverlust (Broschiert)
Hochfrequentes Training gibt es schon seit Arnolds Zeiten und wahrscheinlich auch schon davor. Ist ja nix anderes als täglich trainieren. In diesem Buch wird es noch mit Clustertraining angepriesen und Autoregulation mit Kybernetic vermischt und schon hat man Stoff für ca. 120 Seiten. Der Rest des Buches befasst sich mit Übungsdarstellungen und Ernährungstipps" welche auch nur grobschlächtig ausfallen.
Hätte man das Buch komprimiert geschrieben und nicht alles 3 - 4 mal wiederholt oder zich Vergleiche gebracht, welche zum Teil völlig absurd sind, hätte das Buch maximal 10 Seiten.

HFT in Kurzform:
Trainiere täglich eine Grundübung für den Unterkörper, eine Drückbewegung und eine Zugbewegung für den Oberkörper. Das Ganze in Clustern gepackt , davon dann so viele wie gehen in einem Gesamtwiederholungsbereich der täglich variiert. Das war`s. Pausenzeiten werden Autoreguliert und Gewicht auch und zwar täglich.
Autoreguliert heißt nichts anderes: Wenn heut nicht mehr geht, dann geht halt nicht mehr und dann schauen wir mal was morgen geht".
Nach Plan trainieren soll man nicht. Bestenfalls die Übungsauswahl sollte feststehen.
Ergänzungsübungen für die seitliche Schulter und Arme sind erlaubt und zwar Autoreguliert. ;-)
Das ganze habe ich schon im Internet gelesen und zwar auf: .flex-sport.eu oder inspiriert-sein.de .
Diese zwei Internetseiten geben meiner Meinung nach bessere Tipps und Richtlinien dar, als die indem Buch verfassten.
Ja ich weiß, man soll ja laut Buch ohne Richtlinien trainieren, sondern genau so wie es der Körper vorgibt. Wer ist dazu in der Lage so zu trainieren? Anscheinend nicht mal unsere Profis, egal in welchem Bereich. Die trainieren auch täglich, also hochfrequent. Warum haben die noch Trainer? Ich meine, weil der Trainer nach wie vor da ist um seinen Schützling motiviert zu halten und ihm zu sagen, was er zu machen hat. Und um den inneren Schweinehund zu bekämpfen, der sich bei jeden mal blicken und faul sein lässt. Ist ja nur menschlich. Die meisten Menschen brauchen Führung und Regeln. Hätten wir das nicht, würden wir im Chaos versinken.

In diesem Sinne: Bis zur nächsten Rezension.

P.s. Christian Zippel hat mich nie geärgert, noch dass wir uns kennen würden. Diese Rezession spiegelt nur meine Meinung dar.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein simples aber nicht einfaches Prinzip, meiner Meinung nach aber das natürlichste., 14. Dezember 2011
Von 
Jan Wormstall (Hamm, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: HFT - Hochfrequenztraining & Auto-Regulation: Das kybernetische Trainingssystem für beschleunigten Muskelaufbau, deutlichen Kraftzuwachs, rapiden Fettverlust (Broschiert)
Ich bin nun in meinem zehnten Trainingsjahr im Naturalbodybuilding. Ich konnte mich im Laufe der Jahre mit vielen gängigen Systemem auseinandersetzen und weiss was für mich funktioniert und was eher nicht. Sei es das Volumentraining, das HIT Prinzip, das PITT Prinzip, Körpersplits, keine Körpersplits etc.

Und ich will hier in dieser Rezension keines dieser Methoden schlecht machen, da viele auch mir was gebracht haben wofür ich dankbar bin.

Ich hatte aber irgendwann in den letzten 2 Jahren damit zu kämpfen das die Fortschritte weniger wurden und daher auch natürlich die Motivation leidete. Bis ich zum ersten mal in Internetforen über HFT (Hochfrequenztraining) gehört habe. Mir klang es erst absurd, jeden Tag trainieren so schwer wie geht und doch nicht ausbrennen? Das klang wieder wie ein Lockangebot ala "In 30 Tage 5 kg fettfreie Muskelmasse aufbauen". Ich hatte aber nichts zu verlieren und habe es probiert. Erst Stückchenweise und dann immer mehr und kann ich sagen das ich seit knapp sechs Monaten das tägliche Training durchführe und ich endlich wieder brenne vor Leidenschaft und Elan.

Christian Zippel der Autor erklärt hier auf eine direkte Art und Weise wo die gängisten Mythen liegen und wie damit aufgeräumt worde ist. Warum Training bis zum Muskelversagen Kontraproduktiv sein kann. Warum Muskelkater kein Indikator für Muskelwachstum ist und das wichtigste was ich mir rausgenommen habe, geht nicht fest nach Plan vor! Wir sollten ehrlich und fair lernen auf unseren Körper zu hören und dieser teilt uns schon mit mit welcher Übung ich das heutige Workout bei welchem Gewicht am besten packe. Das nennt sich Auto-Regulation. Näheres dazu gibts im Buch, alleine für diesen Tipp bin ich unendlich dankbar. Meine Rückenbeschwerden die ich durch zu schwere Gewichte und unsaubere Ausführung in der Vergangenheit hatte, sind nicht mehr da. Defizite im Körper werden durch die großen Grundübungen fast wie von alleine ausgemerzt. Und trotzdem ist man nach jedem Workout bei guter Laune und erfrischt und kann am nächsten Tag wieder durchstarten.

Ich habe in meiner Laufbahn als Hobbysportler viele Bücher durch und ich war von vielen Anfang an gut beraten, aber das Endprodukt zeigt sich nur auf Dauer. Für mich eine Pflichtlektüre für jeden der ernsthaft an seinen Körper arbeiten möchte und sich nicht der Massenabfertigung der gängigen Fitnessketten unterwerfen möchte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Oberlehrerhafter Stil, vieles wird völlig unbegründet als Tatsachen hingestellt, für Anfänger nicht geeignet., 20. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: HFT - Hochfrequenztraining & Auto-Regulation: Das kybernetische Trainingssystem für beschleunigten Muskelaufbau, deutlichen Kraftzuwachs, rapiden Fettverlust (Broschiert)
Wenn auch der ein oder Ansatz seines Trainingssystems ganz interessant klingen und zum Nachdenken anregen, ist dieses Buch aus meiner Sicht nicht hilfreich für die Trainingspraxis.

Es ist wirklich schwer zu lesen. Ich habe mich ständig gefragt: "was will der Autor sagen". Manche Passagen ziehen sich wie Kaugummi und man versteht nicht, was das Fazit des Absatzes sein soll.

Es ist für Anfänger, selbst für Fortgeschrittene schwierig, seine Ideen in die Praxis umzusetzen. Es ist einfach zu wenig konkret. Es lassen sich wenig konkrekte Ableitungen machen.

Der Autor ist sogar bewusst unkonkret: " Zählen Sie die Cluster nicht mit! Das lenkt ab und interessiert nicht"

Die Trainingsmethodik "mach was du willst, soviel du willst, höre nur auf deinen Körper" kann für Anfänger nicht geeignet sein. Und auch der ein oder andere Fortgeschrittene wird nicht damit umgehen können.

Dass er ein Training empfiehlt, dass jeden Tag durchgeführt die gleichen Muskeln beansprucht - ohne Regeneration - ist auf keinen Fall geeignet für Anfänger. Und für Fortgeschrittene ebenso. Wer richtig hart traininert, der weiss, wie wichtig Regeneration ist.

Allenfalls für ein als "Cardio-Training" getarntes Kraft-Training um submaximalen Bereich könnte man Regeneration verkürzen. Dabei werden dann aber wohl eher die langsamen Muskelfasern traininert, die leider kaum Potential zur Hypertrophie (Muskelwachstum) haben.

Ästhetische Fitnessziele, die über den Fettabbau hinaus gehen, lassen sich schwer mit diesem Programm erzielen.

Die Empfehlung, dass man für Fettabbau eine Gesamtwiederholungszahl mit bis zu 100 Wiederholungen pro Übungen machen soll, hat mich endgültig stutzig gemacht. Da sollte man doch nochmal genauer drüber nachdenken, ob das sinnvoll ist um einen Wachstumsreiz zu setzen.

Der Autor trifft viele Behauptungen, die er als Tatsachen hinstellt, die aber keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund oder Beweise haben.
Die Quellenangaben geben dazu wenig Aufschluss. Oft handelt es sich um Meinungen einzelner Personen.

Der Autor stellt hier ein Trainingssystem vor, dass - seiner Meinung nach - funktionieren soll. Ein paar Ansätze sind sicher dabei, über die man nachdenken kann.

Ein entspannterer Schreibstil "auf Augenhöhe" mit dem Leser, eine besser lesbare Struktur, saubere Beweise und Belege und mehr Hinweise für die Praxis würden dem Buch gut tun.

Für Trainingsanfänger ist dieses Buch nicht geeignet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch, 16. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: HFT - Hochfrequenztraining & Auto-Regulation: Das kybernetische Trainingssystem für beschleunigten Muskelaufbau, deutlichen Kraftzuwachs, rapiden Fettverlust (Broschiert)
Meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch mit vielen Denkansätzen.
Dieses Buch ist für alle geeignet die mehr als nur 3-4 mal pro Woche trainieren wollen.
Der Grundgedanke ist so ziemlich der selbe wie beim Crossfit aber dennoch besser verfasst,
hier wird nach dem System "no Brain, no Gain" gearbeitet !

Eines der wenigen Bücher die echte spuren bei mir hinterlassen haben !!
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2.0 von 5 Sternen Interessanter Trainingsansatz - ausschweifend beschrieben, 12. November 2012
Von 
Andreas Camino (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: HFT - Hochfrequenztraining & Auto-Regulation: Das kybernetische Trainingssystem für beschleunigten Muskelaufbau, deutlichen Kraftzuwachs, rapiden Fettverlust (Broschiert)
Der Autor Christian Zippel stellt in seinem Buch einen interessanten Trainingsansatz vor, der aber ggfs. schwer in der Praxis umzusetzen ist.
Ich lese gerne Darstellungen oder wissenschaftliche Abhandlungen zur Trainingsmethodik. Im Prinzip bin ich dabei der Auffassung, dass eine passende Ernährung, die entsprechende Erholung und ein forderndes gut durchdachtes Training den Weg des jeweiligen Individuums zum Ziel vorgeben. Dabei ist das "richtige" Training meist gar kein so großes Geheimnis und mit vielen modischen Begriffen wird oft nur etwas bekanntes neu verkauft. Trotzdem spricht nichts dagegen, Trainingsmethoden zu gliedern und für die jeweilige Zielgruppe aufzuarbeiten.
Christian Zippel beschäftigt sich im vorliegenden Werk mit dem Hochfrequenztraining. Zusammengefasst wird dargestellt, dass der Körper permanent gefordert und mit Trainingsreize angesprochen werden soll. Wichtig dabei ist jedoch, dass man sich nicht überfordert und nicht in ein Übertraining hineinkommt. Der aktive und passive Bewegungsapparat bekommt den Reiz, dass ständig hohe Leistungen gefordert werden, was zu einem beschleunigten Muskelaufbau führen soll. Die Darstellung des Themas ist teilweise gelungen und interessant, aber auch sehr ausschweifend. Die Argumentation zieht sich in einigen Kapiteln lange hin und oft wünscht man sich eine Aussage oder eine konkrete Darstellung. Stattdessen werden viele Beispiele herangezogen, Studien zitiert und eine Schlüssigkeitsargumentation aufgebaut, als müsse man einen Beweis für die Wirksamkeit erbringen. Das wirkte auf mich uneinheitlich und unentschieden. Will das Buch jetzt reines Trainingsbuch oder Herleitung sein. Beides in ein Werk zu integrieren, ist meiner Meinung nicht gelungen. Die Ausführungen über Ernährung habe ich als überflüssig und pauschal empfunden.
Die Methodik an sich benötigt viel Zeit. Man sollte in der Lage sein, mindestens an sechs Tagen der Woche zu trainieren. Dann natürlich nicht bei jeder Trainingseinheit 1-2 Stunden, kürzere Phasen reichen hier. Trotzdem ist dies für mich auf Dauer nicht umsetzbar. Für die Interessierten, die diesen Zeitanspruch durchhalten können, ist die beschriebene Methodik bestimmt eine gute Trainingsalternative oder einen Versuch wert.
Fazit: Ausschweifende Darstellung einer interessanten Methode, die in der Praxis nur mit ausreichend Zeit umzusetzen ist.
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwerfällig und langatmig geschrieben - furchtbar zu lesen!!, 16. Januar 2012
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Rezension bezieht sich auf: HFT - Hochfrequenztraining & Auto-Regulation: Das kybernetische Trainingssystem für beschleunigten Muskelaufbau, deutlichen Kraftzuwachs, rapiden Fettverlust (Broschiert)
Bei der Tatsache, dass am heutigen Tag (16.1.2012) die meisten Rezesionen dieses Buches absolut positiv sind, kann ich mich dem Eindruck nicht erwehren, dass es sich um Leute aus dem Forum des Autors handelt, die in gewissem Sinne Freunde von diesem sind.

Ich bin gerade dabei das Buch zu lesen. Es ist wahnsinnig langatmig und extrem schwerfällig geschrieben. Der Schreiber ist jemand, der offensichtlich über ein ausgeprägtes Sprachvermögen verfügt. Er versteht es, bei der umschweifenden beschreibung eines Themas, direkt noch ein zweites anzuschneiden und umständliche Gedanken über das besprochene Thema kund zu tun.

Man hätte dieses Buch ausführlich und verständlich auf einem drittel der Seitenanzahl schreiben können, wenn das ganze geschwollene um den heißen Brei gerede weg gelassen worden wäre. Es ist wirklich sehr langatmig und umständlich geschrieben. Was der Autor damit will, ausser sich selbst gut vor zu kommen, weil er so viel herum redet, bevor er auf den Punkt kommt, weiß ich auchnicht.

Ich wollte einfach nur lesen, was HFT ist, wie es funktioniert, wie man es praktisch anwendet und worauf man achten muss. Und in diesem Buch steht so viel überflüssiges Zeug drinnen, was einem die Lust nimmt weiter zu lesen... Ich kann garnicht das ganze Buch lesen, sondern muss mir Kapitelweiße das notwendigste zusammen suchen.

Auch die Schrift aufteilung auf den seiten ist fürchterlich. Nicht ein Satz durchgehend auf einer Zeile, sondern wie auf einer Zeitung - pro buchseite, sind zwei "Wortblöcke" wo man zuerst den linken und dann den rechten lesen muss. Auch das ist irrgendwie unangenehm und unsympathisch.

Es gibt Bodybuilding Bücher, in denen kurz und knackig beschrieben wird, wie ein System funktioniert, wie man es anwenden muss und worauf man achten sollte. Aber dieses hier ist umfangreicher. Es steht mehr drin. Vor allem viel Zeugs, was man im Training nicht braucht. Ich würde aus dem Bauch herraus sagen, dass nur ca. 30% des Buches wirklich gut sind - in so fern, dass diese wirklich von HFT handeln und das System beschreiben. Der Rest - 70 % - ist nur Seitenfüllerei, die man SOFORT nach zuklappen des Buches wieder vergisst - weils nur leere Floskeln und Worte sind ohne Sinn.

Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich darauf verzichtet und mich mit dem HFT Artikel einer Internetseite begnügt, den ich vorher schon gelesen hatte.

Das System selber, wenn man es geschafft hat, dieses aus dem Umfang des Buches heraus zu filtern, wirkt auf mich relativ logisch. Man hätte das echte HFT System dieses Buches, mit allem wichtigen was man wissen und beachten muss, auch locker auf 20 bis maximal 30 Seiten untergebracht. Aber hier steht halt mehr drin, als man wirklich wissen muss.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer Buch, 22. Oktober 2012
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Das Buch klingt anfangs etwas zu euphorisch, um wahr zu sein. Vielleicht ist es das auch, aber die Grundsätze sind auf jeden Fall einen Selbsttest wert!
Ich bin etwas skeptisch an die ganze Sache rangegangen, habe das Buch dann aber innerhalb von 3 Tagen "verschlungen", es lässt sich also sehr schön lesen (obwohl es sich manchmal etwas zieht, aber SEHR motivierend geschrieben, deshalb trotzdem kein Punkt Abzug.)
Das klingt jetzt vielleicht wie Werbung, aber das Buch hat mich in den letzten 4 Wochen weiter gebracht, als ich sonst in 2-3 Monaten gekommen bin. Zugegeben, der Anfang ist hart, aber es ist es wert!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klasse Buch, 13. Juni 2012
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Rezension bezieht sich auf: HFT - Hochfrequenztraining & Auto-Regulation: Das kybernetische Trainingssystem für beschleunigten Muskelaufbau, deutlichen Kraftzuwachs, rapiden Fettverlust (Broschiert)
HFT ist für anfänger und fortgeschrittene Sportler zu empfehlen. Es wird gut erklärt wie man von den starren Traininsplänen weg kommt und individuell das Training an sich anpassen kann. Je nach Ziel, Erfahrung, Fortschritt und Privatlebenslage. Es werden keine unrealistischen Ziele versprochen wie in manch anderen Büchern. Traininggestaltung, Übertraining, Übungsauswahl, Ernährungsteil und und werden gezielt angesprochen.

HFT ist eins meiner lieblings Bücher in meinem Bücherregal.

Empfehlenswert!
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