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am 23. November 2010
Nach dem Erfolg von Band # 1, der erstmals zum diesjährigen Comic-Salon Erlangen vorlag, veröffentlicht Zwerchfell nun die Fortsetzung. Auch diesmal besteht der Band aus 3 Teilen, und die Autoren bleiben dem bewährten Konzept treu. Die Einzelstories beschränken sich auf 3 deutsche Städte.

So handelt die erste Story vom Überlebenskampf der Bewohner eines Altenheims in Hamburg.
Allein dieser Ansatz ist eine brillante Idee. Der Leser sieht in diesem Band eben nicht jungen bzw. jugendlichen Helden, die sich auch physisch der Zombies erwehren können, sondern Rentner, die sich mit Bastelstunden fit" halten müssen. Erst, als sich durch den Ausbruch des Virus die Welt komplett verändert, werden die Bewohner des Altenheims wieder aktiv und müssen eigenständig für ihren Lebensunterhalt sorgen, denn auch die Vorräte eines Altenheims gehen irgendwann einmal zu Neige. Mit einem gehörigen Schuss Ironie, wie er gerade älteren Leuten wunderbar zu Gesichte stehen kann, wird die Story erzählt. Als Leser merkt man rasch, wie die Bewohner des Altenheims trotz der lebensbedrohlichen Situation wieder lebendig werden. Herausragend ist das Artwork von Till Felix, der für diese Story eine ganz eigene, teilweise beklemmende Atmosphäre schafft.

Die zweite Episode ist von Stefan Dinter geschrieben und spielt in Stuttgart. Dort schlägt sich Martin, der jedes Risiko und Wagnis haarklein berechnet, durch. Er hat sich sogar eine eigene Infrastruktur geschaffen, die ihm ein relativ komfortables Leben ermöglicht. Dabei stößt er auf Caro, die bisher auch nicht infiziert wurde.

Dinters Story bietet ebenfalls beste Unterhaltung. Als Stuttgarter ist es leicht für ihn, einen regionalen Bezug zur Story herzustellen. Mehr noch als die Straßennamen scheint er auch die schwäbische Mentalität, geizig zu sein und den Besitz zusammenzuhalten, mit einem Augenzwinkern ein wenig auf die Schippe zu nehmen. Dies muss zwangsläufig zur Auseinadersetzung mit der ebenso dickköpfigen Caro führen.
Schließlich ist Martin sogar zu geizig, Patronen gegen die Zombies zu verschwenden. Stattdessen spart er diese lieber und erschlägt die Untoten.

Die abschließende Story spielt in Heidelberg. Dort findet ein junge bei Fotoaufnahmen ein Geschäft, das unversehrt ist und in dem er noch Nicht-Infizierte vermutet. Er rast mit seinem Fahrrad dorthin und findet dort tatsächlich ein Mädchen vor, das noch nicht in einen Zombie verwandelt wurde. Natürlich befinden sich die Zombies dicht auf seinen Fersen.

Die vorliegende Story kommt gänzlich ohne Worte aus. Dass sie funktioniert, ist also primär Ingo Römling zu verdanken, der es immer wieder versteht, Emotionen ins Gesicht des Protagonisten zu zaubern. Dabei versteht er es auf die komplette Bandbreite, von Emotionen zurückzugreifen Wut, Hoffnung, Entschlossenheit, Trauer, Angst, Liebe und Hass sind dem Jungen deutlich vom Gesicht abzulesen. Dieser Verzicht auf Worte schafft eine unglaublich erdrückende Atmosphäre und zeigt die bedrohliche Lage, in der sich die Nicht-Infizierten befinden.

Band # 2 steigert den Spaß-Faktor an den Toten noch einmal. Da bereits der erste Band beeindruckend war, war dies nicht ohne weiteres zu erwarten.
Etwas Wasser muss ich dann doch in den Zombie Wein gießen. Die dritte Story spielt nach meinem Verständnis so, wie es auch im Band selbst angekündigt ist, in Heidelberg, während auf dem Buchrücken Hannover als Kulisse angekündigt ist. Doch bei dem Spaß, den man an dem vorliegenden Band hat, fällt das auch eigentlich nicht weiter ins Gewicht. Die Toten muss den Vergleich mit Kirkmans The Walking Dead keineswegs scheuen, im Gegenteil, die Toten ist atmosphärisch ähnlich dicht, aber inhaltlich einen Tick geschlossener und stimmiger.
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am 28. Februar 2011
Die "Die Toten"-Reihe aus dem Zwechfell-Verlag schwimmt gekonnt auf der momentanen Zombie-Welle mit. Das Besondere an den Comics ist, dass sie im Gegensatz zur "Walking Dead"-Serie in Deutschland spielen und den Leser mit in sich abgeschlossenen Geschichten unterhalten. Im vorliegenden zweiten Band der Reihe wird sich dabei jeweils unterschiedlichen Erzähl- und Zeichenstilen bedient. Die erste, komplexere Story befasst sich mit einem Seniorenheim in Hamburg und verlangt dem Genre einige neue Facetten ab. Der Comic von Andreas Völlinger und Tim Felix ist der einzige vielfarbige Beitrag dieses Buches, obwohl die Figuren teilweise sehr unfertig wirken und die alten Menschen aussehen, als ob sie gerade am Zerfließen sind. Dafür punktet die Geschichte mit gesellschaftskritischen Untertönen und der wunderbaren Botschaft, selbst im Angesicht des wandelnden Todes nicht den Lebensmut zu verlieren. Es ist jedenfalls eine echte Freude die resoluten Rentner bei der Zombiehatz zu beobachten.
Die zweite Story stammt von Stefan Dinter selbst, einem der Initiatoren der Reihe. Die Geschichte besticht durch eine messerscharfe Linienführung, und die einzigen Farbtupfer bildet das grelle Rot des Blutes. Ansonsten arbeitet Dinter mit diversen Schattierungen und hält das Szenario bewusst trist. Nichtsdestotrotz ist die Story in den Straßen von Stuttgart die Stärkste dieses Bandes und überzeugt mit einem krassen und überraschenden Plot.
Ein düsterer Alptraum in Schwarzweiß ist die letzte Geschichte, die in einer Villa in Hannover spielt. Das Setting bezieht seine beklemmende Atmosphäre nicht nur aus den düsteren Zeichnungen, sondern vor allen Dingen durch seine stumme Darstellung, denn es wird kein einziges Wort gesprochen. Der Comic als Kunstform zeigt in diesem Band eine beeindruckende Bandbreite und zeigt die lebenden Toten in einem teilweise neuen Gewand und in ansprechender Aufmachung. Papier und Bindung sind von hoher Qualität und das Frontcover zeigt dieses Mal eine ehemalige Mitarbeiterin der deutschen Post. Ob man das Einschreiben in diesem Fall annehmen sollte, bleibt dahingestellt.

Fazit:
Die Toten sind zurückgekehrt. Auch der zweite Band der neuen Zombie-Comic-Reihe aus dem Zwerchfell-Verlag überzeugt durch originelle Storys in unterschiedlicher Gestaltung. Fans der wandelnden Leichen sollte jedenfalls mehr als einen Blick riskieren. Es lohnt sich!
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TOP 500 REZENSENTam 21. Dezember 2010
Der zweite Band der Reihe "Die Toten" enthält,wie schon Band 1,drei verschiedene,in sich abgeschlossene Geschichten. Das Konzept sieht vor,dass keine davon mit einer anderen verbunden ist,es sind unzusammenhängende Ausschnitte aus einem großen Ganzen. Ausgehend von dem Plot,dass in Deutschland 2009 eine Seuche ausbrach,die bis auf wenige Überlebende das ganze Land dahinraffte,wird in jeder Story auf einen oder eine Gruppe Überlebender eingegangen.
Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Band 2 gefällt mir wesentlich besser als Band 1,und der war auch schon nicht schlecht.Folgende Geschichten sind enthalten: "Ein Seniorenheim in Hamburg" schildert den Überlebenskampf einer Gruppe Menschen,die wegen ihres Alters hilflos oder zumindest eingeschränkt sind. Die Story von Andreas Völlinger ist mal was Anderes (wer denkt bei Zombiestories schon an die Menschen in Altersheimen?)und von Zeichner Till Felix adäquat umgesetzt worden. Die stimmigen Farben von Steven Bagatzky unterstützen die wenig hoffnungsvolle Atmosphäre des locker gezeichneten 32-Seiters. "Eine Strasse in Stuttgart" wurde von Martin zu einer Festung umgebaut,die er immer nur für wenige,genau getimete Sekunden verläßt. Die Story von Stefan Dinter zeigt,wie man es im Fall der Fälle wohl machen müßte,um zu überleben.Die nur zart colorierten Bleistiftzeichnungen von Manuel Clavel haben ihren ganz eigenen Reiz.In "Eine Villa in Hannover" versucht ein junger Überlebender,Kontakt zu einem Mädchen aufzunehmen,welches er zufällig in einem verrammelten Laden erspäht hat.Dieser Versuch kostet ihn beinahe das Leben. Die immerhin 20-seitige Story kommt komplett ohne Worte und fast komplett ohne Colorierung(bis auf ein zartes Blutrot) aus. Zeichner Ingo Römling liefert hier,wie schon in Band 1,den besten grafischen Beitrag des Buches ab. Seinen Zeichenstil möchte ich als nahezu genial bezeichnen,und meiner Meinung nach hat er seit Band 1 auch noch zugelegt.
Insgesamt ist "Die Toten 2" wieder eine spannende,meisterhaft umgesetzte Compilation. Einziger Nachteil ist,dass man das Buch ziemlich schnell durchgelesen hat.
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am 31. Dezember 2010
Eine deutliche Steigerung im direkten Vergleich zu Band 1! Alle drei Kurzgeschichten sind atmosphärisch sehr, sehr dicht.

Der Zeichenstil von Till Felix trifft meinen Geschmack zwar nicht, trotzdem ist die erste Geschichte um die Bewohner eines Hamburger Altenheims unglaublich spannend in Szene gesetzt.

Der Protagonist der zweiten Geschichte macht aus dem Kampf um's Überleben einen sportlichen Wettkampf. Sehr schnell erzählt, ansprechend gezeichnet.

Die vierte Geschichte kommt völlig ohne Worte aus, ist dennoch, oder vielleicht auch gerade deshalb, dramatisch und mitreißend.

Die gewählte Form, nämlich Kurzgeschichten, lässt leider wenig Raum für die Entwicklung von Charakteren. Die Autoren holen aber im gesetzten Rahmen alles raus, was geht.

Fazit: Erzählerisch und zeichnerisch um Längen besser als Band 1. Macht Laune auf Band 3, der für März 2011 angekündigt ist.
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am 31. Dezember 2013
Die erste Geschichte handelt von einem Hamburger Altenheim und man muss unweigerlich an Cockneys vs Zombies denken. Allerdings ist die Geschichte sehr realitätsnah und nicht so abgedreht, sehr empfehlenswert.

Genauso wie die beiden folgenden Kurzgeschichten. Alles in allem sind die Zeichnungen der Geschichten alle sehr gelungen.

Kaufempfehlung für Genrefans.
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am 9. September 2011
Drei Geschichten über die Zombie-Apokalypse in Deutschland: die erste spielt in einem Altenheim und ist sowohl inhaltlich als auch zeichnerisch die Beste. Hier passt alles: Geschichte, Spannung, Emotionen. Dann fällt's leider steil ab: Der Sinn der zweiten Geschichte hat sich mir so gar nicht erschlossen und auch zeichnerisch ist das eher schwach. Die dritte und letzte Geschichte wird dann wieder besser und kommt komplett ohne Text aus, was eine schöne Idee ist. DIE TOTEN ist auch eine prima Idee und hat noch jede Menge Luft nach oben. Bin gespannt, was Band 3 zu bieten hat.
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am 18. Mai 2011
Auch der 2te Band macht echt Spass zu lesen bzw. anzuschauen. Ich hoffe die Serie geht noch lange weiter. Alle die Comics und/oder das Zombie-Thema mögen sollten einen Blick riskieren.
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am 31. März 2013
Wie auch im ersten Band weit auseinanderdriftende Qualität in Wort und Bild. Zudem noch etwas dünner. Gehen die Ideen/ Lieferanten aus; etwa schon tot?
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am 8. Januar 2011
Im Prinzip wie beim ersten Teil. Schlechte Geschichten, schlecht gezeichnet. Teilweise kaum erkennbar was auf den Bildern drauf sein soll.
Der Hammer ist die Letzte Geschichte, völlig Sinnlos, da keinerlei Text.

Meiner Meinung nach ist dieses Experiment schief gegangen. Leider hab beide Comics (Teil 1 und 2) gleichzeitig bestellt.
Den nächsten Teil werde ich sicher nicht mehr bestellen.
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