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5.0 von 5 Sternen Neues Konzept
Mit dem vorliegenden Band überrascht Zwerchfell mit einem neuen Konzept. In einem Band veröffentlichen drei Teams je eine Story, die regional geprägt ist, über die Zombieepidemie, die Deutschland heimsucht bzw. heimgesucht hat. Die Macher der Story, Stefan Dinter und Christopher Tauber, verstehen ihre Story als einen Bericht oder Rückblick...
Veröffentlicht am 17. August 2010 von Jameson

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht der großartige Auftakt, den man sich für die Serie gewünscht hätte
Zu Beginn begleitet der Leser Sebastian und Gabi bei ihrer Suche nach einer Unterkunft. Sie treffen auf Rainer, der in einer Kirche wohnt, jede Menge Vorräte gesammelt hat und fest daran glaubt, dass innerhalb von ein paar Wochen alles wieder gut werden wird. Aber natürlich ist das nur der Anfang seines wirklich tragischen Schicksals. Diese Geschichte ist als...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2010 von Bine Endruteit (Media-Mania)


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht der großartige Auftakt, den man sich für die Serie gewünscht hätte, 9. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: DIE TOTEN Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Zu Beginn begleitet der Leser Sebastian und Gabi bei ihrer Suche nach einer Unterkunft. Sie treffen auf Rainer, der in einer Kirche wohnt, jede Menge Vorräte gesammelt hat und fest daran glaubt, dass innerhalb von ein paar Wochen alles wieder gut werden wird. Aber natürlich ist das nur der Anfang seines wirklich tragischen Schicksals. Diese Geschichte ist als Einstieg gut geeignet, weil dem Leser verschiedene Ansichten von unterschiedlichen Menschen zu dem Zombie-Thema präsentiert wird. So kann man sich als Leser ein gutes Bild davon machen, was passiert ist. Die Zeichnungen sind farbig, erinnern aber eher an einen Comic für Kinder. Lediglich die Szenen, in denen wirklich geprügelt, gebissen und zerstückelt wird, stechen etwas hervor, wirken aber für ein Horror-Comic immer noch zu "weichgespült".

Danach führt die Reise nach Bayern. Zuerst direkt aufs Land, danach in die Landeshauptstadt München. Sepp lebt mit seinem Bruder und seinem Vater im Süden Deutschlands auf einem Bauernhof. Letzterer hat in einer Fernsehsendung endlich eine neue Frau gefunden und nachdem die Seuche ausgebrochen ist, sollen Sepp und sein Bruder Schorsch schnellstmöglich zu ihrem Vater in die Schweiz kommen. Auf der Reise verlieren die beiden jedoch so einiges, zum Beispiel Gepäck, die Kühe oder im tragischsten Fall, ihr Leben. Der Zeichner und Autor Boris Kiselicki hat hier eine Mischung aus hinterwäldlerischem Humor mit dem Zombiehorror vermischt. Die Sprache ist komplett im bayrischen Dialekt verfasst und wirkt alleine dadurch sehr ländlich. Die beiden jungen Männer, die gar nicht unbedarfter sein könnten, verstärken diesen Eindruck. Dieser Comic ist komplett in Schwarzweiß gehalten, was gerade die Zombie-Szenen unterstreicht. Störend ist allerdings, dass die Schrift oft viel zu klein geraten und schwer zu lesen ist.

In Frankfurt am Main sind zwei Jugendliche auf ihrem letzten großen Drogentrip. Sie laufen mit Waffen durch die Gegend und ballern alles nieder, was ihnen in die Quere kommt. Solange sie nur genügend guten Stoff in den Adern haben, scheren sie sich nicht um die Zombies, ganz im Gegenteil ...
Die abschließende Geschichte ist zeichnerisch deutlich die beste. Es gibt großartige Schatten- und Lichtspiele, alles ist in einem Sepia-Ton gehalten und nur das rostrote Blut sticht hervor. Eine echte Handlung gibt es allerdings nicht, es steht die reine Gewalt, die mit den Zombies Einzug in das Leben erhalten hat, im Vordergrund.

Insgesamt ist "Die Toten" nicht der großartige Auftakt, den man sich für die Serie gewünscht hätte. Durch die Kürze der einzelnen Geschichten, gewinnen die Charaktere kaum an Tiefe und nur einer von drei Comics ist zeichnerisch wirklich einwandfrei gelungen (Frankfurt am Main). Das reißerisch brutale Cover verspricht deutlich mehr, als der zweiundsiebzig Seiten starke Band bieten kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues Konzept, 17. August 2010
Rezension bezieht sich auf: DIE TOTEN Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Mit dem vorliegenden Band überrascht Zwerchfell mit einem neuen Konzept. In einem Band veröffentlichen drei Teams je eine Story, die regional geprägt ist, über die Zombieepidemie, die Deutschland heimsucht bzw. heimgesucht hat. Die Macher der Story, Stefan Dinter und Christopher Tauber, verstehen ihre Story als einen Bericht oder Rückblick.
Die facettenreiche Baden-Baden Story von Yann Krehl und Michael Vogt wird eher von den Spannungen der doch sehr unterschiedlichen Charaktere, Sebastian und Rainer, getragen. Rainer leugnet schon fast den gegenwärtigen zustand. Er spricht auch nicht von Zombies, sondern von Betroffenen" und glaubt fest an einen Impfstoff, der bald verabreicht wird.
Sebastian ist eher ein Realist mit pessimistischen Zügen. Gegen die Zombies sieht er nur einen Ausweg, sich zu verschanzen und Gewalt anzuwenden, sobald sie in der Nähe sind. Krehl lässt die beiden extrem unterschiedlichen Charaktere am Ende seiner Story völlig konsequent aufeinanderprallen und ich werde hier nicht verraten, ob und wer dies überlebt. Fakt ist jedoch, dass beide so unterschiedlich sind und mit dem Zombieangriff umgehen, dass sie nicht einmal angesichts einer unmittelbar drohenden Gefahr in der Lage sind, zusammenzuarbeiten.
Völlig unterschiedlich, aber keinesfalls weniger unterhaltsam, gestaltet sich die zweite Story des Bandes, die von Boris Kiselicki geschrieben und gezeichnet wurde. Spätestens mit dieser Story begreift jeder Leser, was der Reiz an Die Toten" sein wird. Es sind regionale Besonderheiten. Wie insbesondere Schorsch die Zombies zu einer Sache der Städter macht und sich mehr für sein Weißbier und den FC Bayern interessiert, lässt den Leser schmunzeln. Die Anspielungen auf Bauer sucht Frau" und Münchens Promi-Disco P1 lassen dieses Schmunzeln ebenso zu einem breiten Grinsen anwachsen, wie die Dialoge, die Boris Kiselicki in Mundart geschrieben hat. Dabei hat er es verstanden, die Mundart so einzusetzen, dass sie auch von denjenigen verstanden wird, die des Bayrischen nicht mächtig sind. Unstrittig ist jedenfalls, dass der Argwohn der Landbevölkerung gegen die Städter und der Witz dieser Story auf hochdeutsch" nicht funktionieren würden. Dafür grantelt Schorsch zu herrlich.
Das breite Grinsen des Lesers dürfte sich endgültig zu einem Lachen entladen, wenn die Berichte im Radio, die Schorsch zu verstehen versucht, die Zombieepidemie mit der Schweinegrippe vergleichen.
Den skurrilen Charakter erreicht Boris Kiselicki mit seinen schwarz-weiß Zeichnungen, die besonders auf die Mimik der Charaktere abstellt.
Die abschließende Story spielt in Frankfurt. Geschrieben wurde sie von einem der geistigen Väter, Christopher Piwi" Tauber und gezeichnet von Ingo Römling. Diese düster angehauchte, aber nicht weniger ironische, Story, die ausnahmslos in einer Großstadt spielt, bildet einen Kontrast zu der sarkastischen Story von Boris Kiselicki., die erst Sepp und Schorsch am Ende mach München gelangen lässt. Natürlich gibt es auch in dieser Story herrlich skurrile Momente, die Ingo Römling wunderbar eingefangen hat.
In jeder Hinsicht ist Die Toten" genau das, was der deutschen Comiclandschaft gefehlt hat. Die Handlung spielt zumindest bisher ausschließlich in Deutschland und lässt regionale Besonderheiten Einzug halten. Besonders Spaß macht neben den skurrilen Momenten auch die Ironie, die neben den Zombies der gemeinsame Nenner der Stories sind, so dass der Leser trotz unterschiedlicher Künstler eine Leitlinie oder Orientierungshilfe hat.
Man darf gespannt sein, welche Künstler und damit wohl auch welche Metropolen in den Folgebänden eine Rolle spielen werden. Persönlich hoffe ich, dass auch mittelgroße Städte Platz finden werden. Klar ist, dass an Band 2 bereits fleißig gearbeitet wird.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Okay, 15. August 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DIE TOTEN Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Als großer Fan der walking dead Reihe von Kirkman war ich äußerst gespannt auf die Toten. Die Idee die Zombie Invasion mal in Deutschland zu sehen fesselte mich sodass klar war, dass ich mir "Die Toten auf" jeden Fall zu Gemüte führen musste. Leider muss ich sagen, dass es mich nicht vollends überzeugen konnte.

Im Gegensatz zur walking dead Reihe handelt es sich hier nur um kurze Episoden versch Charaktere und nicht um eine Fortsetzungsgeschichte. Das soll hier jedoch nicht als negativ bewertet werden es hat mir persönlich aber eher nicht so zugesagt, da ich mich gerne mit Protagonisten indentifiziere.
Jede der drei kurzen Episoden hatte ihre Stärken und Schwächen. Die erste erzählt die GEschichte von zwei Überlebenden die wenige TAge nach dem Ausbruch auf einer Autobahnrasstätte in der Nähe von Baden Baden Zuflucht suchen. Hier ist die Story ziehmlich klassisch Surivalmäßig und hat mir ausgesprochen gut gefallen. Weniger gefallen hat mit der Zeichenstil. Die Bilder erinnerten mich irgendwie an die Optik von Aufklärungscomics von irgendwelchen Ministerien.

Die zweite Episode spielt dann in Bayern auf dem Land. Das einzig positive hier war der bayerische Dialekt der ganz unterhaltsam war. Die Story war absolut lächerlich und vorhersehbar, die Zeichnungen grauenhaft und in schwarz weiß. Es sollte wohl iregndwie comedy-mäßig rüberkommen ist dabei aber ungefähr so komisch wie die Slapstick episode bei HALO Legends. Ich finde es besser wenn sich die Charaktere der Gefahr der Zombieinvasion bewusst sind und nicht versuchen mit dem Trecker ins P1 in München zu fahren. Schmarrn!

Die dritte Episode hat mir persönlich am ehesten zugesagt. Der Zeichenstil geht so in Anime Richtung die Colorierungen sind hervorragend gelungen. Die Geschichte dreht sich um ein paar mit Drogen zugepumpte Großstadt Kids in Frankfurt am Main. Obwohl sie zeitweise relativ durchgeknallt ist schafft sie es dennoch durchweg glaubwürdig zu erscheihnen. Obwohl die Protagonisten hier wie in Comics auf amerikanischen Schauplätzen, durch ihre kriminellen Kontakte Zugriff auf Schusswaffen haben ist die Geschihchte orginell. Hier hätte ich mir allerdings ein paar Bilder von Frankfurt gewünscht. Einige Gebäude in FFM haben ja einen hohen Wiedererkennungswert und hätten unterstrichen, dass man sich in Deutschland aufhält ansonsten sieht man nämlich nur mal ein Nummernschild und die Protagonisten benutzen die Namen der Stadtviertel. Alles in allem war die Geschichte so wie alle Episoden viel zu kurz für meinen GEschmack

Zum Preis ist noch zu sagen, dass 14€ für ein 70 Seiten Hardcover gerade noch klargehen, auch wenn die Bilder teilweise schwarz weiß sind. Einem Indie Verlag geb ich das Geld gerne bei VErtigo oder Image hätt ich gemosert.

Zombiefans und Kenner der walking dead Reihe können getrost zulangen, alle anderen sollte sichs genau überlegen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hin- und hergerissen, 7. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: DIE TOTEN Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Als ich den ersten Band von "Die Toten" in den Händen hielt konnte ich es kaum erwarten endlich loszulesen. Das Cover des Albums sieht wirklich klasse aus und macht Lust auf mehr.

Leider bin ich nun, nachdem ich den Band gelesen habe hin- und hergerissen. Der erste Band enthält drei unterschiedliche Geschichten, die jeweils komplett für sich stehen und untereinander keinen Bezug haben.

Die erste Geschichte die an einer Autobahn spielt ist dann auch direkt die meiner Meinung nach beste der drei Stories. Die Zeichnungen sind hübsch und in Farbe,die Geschichte ist gut erzählt und bietet schöne Zombieatmosphäre.

Die zweite Geschichte handelt von zwei bayerischen Bauern, die sich auf den Weg in die noch sichere Schweiz machen. Die Zeichnungen sind komplett schwarz-weiß, und die Texte im bayerischen Dialekt gehalten, was ich anfangs ganz witzig fand, mich auf Dauer aber sehr genervt hat. Zudem ist diese Geschichte für meinen Geschmack zu albern, was ich generell nicht schlecht finde, bei mir aber einfach nicht gezündet hat - wenn ich was Lustiges mit Zombies sehen will schau ich mir lieber Shaun Of The Dead an...

In der dritten Geschichte geht es um ein paar Junkies die sich bei ihrem Drogendealer verbarrikadiert haben. Die Story bietet ein paar interessante Ansätze und gefiel mir im Gegensatz zur zweiten Geschichte sowohl von der Story als auch von den Zeichnungen her deutlich besser.

Insgesamt ist "Die Toten" eher durchwachsen und konnte mich noch nicht überzeugen. Dennoch bin ich gespannt auf Band 2 und lasse mich dort gern eines Besseren belehren. Zombie-Fans können einen Blick riskieren, an "The Walking Dead" reicht "Die Toten" aber bei Weitem nicht heran - aber ich glaube das ist auch nicht das Ziel von "Die Toten". Eine ordentlichte Fangemeinde wird die Reihe sicherlich auch so um sich versammeln können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grundidee klasse, Ausführung diskutierbar, 27. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DIE TOTEN Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Als großer Fan von Zombiecomics hat mich die Idee, sich damit zu beschäftigen wie eine Zombie-Apokalypse in Deutschland aussehen würde, sehr angelacht. Auch das gelungene Cover-Artwort, das die deutsche Antwort auf den Klischee Zombie-Cop zeigt hat diese Erwartung sehr befeuert.

Zu den drei Geschichten sei folgendes bemerkt:

Geschichte 1:
Die Story ist ein Standardsetting in Zombiegeschichten, Überlebende ziehen kurz nach der Katastrophe umher und suchen Schutz und ein Ziel. Zwar schon oft gesehen fand ich es trotzdem nicht langweilig, da die deutsche Umgebung einiges an Frische beiträgt. Ich hätte mir aber gewünscht, dass diese Umgebung noch mehr eingebracht wird. Ich bin kein professioneller Zeichner, daher kann ich zum Zeichenstil nur meinen subjektiven Eindruck einbringen. Und der ist: die Zeichnungen sind zweckmäßig und transportieren die Story und die Gefühle der Figuren. Hin und wieder wirken einzelne Zeichnungen aber dann doch ein wenig holprig und die Qualität fällt einem ins Auge.

Geschichte 2:
Diese Geschichte spielt in Bayern, nutzt bayrischen Dialekt in der Sprache und ist vom Ton her eher humorvoll gedacht. Für mich persönlich ist der Humor etwas zu flach und krude, aber einige Arbeitskollegen haben sich darüber doch amüsiert. Ist wohl Geschmackssache. Die Zeichnungen sind schwarzweiß und eher schlicht gehalten. Sie sind keine Augenweide, aber auch hier ausreichend um relevante Details rüberzubringen. Insgesamt war diese Geschichte für mich die Schwächste, hat aber auch ihre Momente.

Geschichte 3:
Definitiv die beste Geschichte, was grafische Umsetzung und Innovativität angeht. Von der Story her abgedreht, ich hätte mir aber vor allem gewünscht, dass da noch etwas mehr Storydetails gewesen wären. Die Zeichnungen sind durchweg von hoher Qualität, hier habe ich streckenweise ganze Bildsequenzen nur wegen der Zeichnungen nochmal in Ruhe betrachtet.

Fazit: wen das deutsche Setting fasziniert und wer eher an den Geschichten interessiert ist (also auch mal über zeichnerisch weniger spektakuläre Sequenzen hinwegsehen kann), dem könnte dieser Band gut gefallen. Wer bei Comics stark auf die Zeichenqualität achtet, der könnte hier etwas enttäuscht werden.

Mein persönlicher Knaller war ein gefaketer Zeitungsausschnitt, der von Zombies auf dem Jahrmarkt in meiner Heimatstadt berichtet. Hat mich fast vom Stuhl gehauen, bis ich gesehen habe, dass der Herausgeber aus der gleichen Stadt wie ich stammt. ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Todlangweilig?, 31. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DIE TOTEN Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Todlangweilig? Sicher nicht. Alle drei Kurzgeschichten nehmen sich des Themas "Zombieapokalypse vor der eigenen Haustür" auf ansprechende Art an. Dennoch gibt es einiges zu bemängeln! Die ersten beiden Geschichten lassen es absolut an erzählerischer Dichte vermissen. Dies mag unter anderem am jeweiligen Zeichenstil liegen. Die Artwork von Michael Vogt bewegt sich irgendwo zwischen "Knax-Club" und "Medi und Zini". Grusel oder zumindest ein Gefühl der Ernsthaftigkeit kommt da nicht auf.
Die Zeichnungen der zweiten Geschichte erinnern zunächst leicht an "The Wakling Dead", sind aber viel schlampiger ausgeführt. Trotzdem überzeugt die Geschichte durch Witz und den bäuerlichen Charme der Hauptakteure.
Geschichte #3 sticht eindeutig hervor. Schlüssige, schnelle Erzählweise, klare Zeichnung, gehalten in Sepiatönen und ein sinniges, wenn auch erwartbares, Ende machen diese Geschichte zum Höhepunkt des Bandes und sind der Grund, warum ich doch noch 3 Sterne vergeben habe.

Meine Empfehlung: Wer Zombiecomics aus deutschen Landen lesen mag, der tue dies besser mit "Die Toten, Band 2". Band 1 kann er sich dann ja immer noch der Vollständigkeit halber zulegen.
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3.0 von 5 Sternen Bewertung ist sehr schwierig, da drei Geschichten, 31. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DIE TOTEN Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Die erste Geschichte spielt an einer Autobahnraststätte - Der Zeichenstil ist wirklich nicht meins und wir Fans des Genres ebenfalls wohl kaum gefallen. Es erinnert vom Stil her an die Comics, welche man als Kind umsonst in der Volksbank bekommen hat. Die Idee zur Geschichte ist eigentlich sehr gut, über die Umsetzung der Story kann man streiten.

Die zweite Geschichte handelt von zwei bayrischen Landburschen - Der Zeichenstil ist hier auch eher mäßig und überzeugt mich als Genrekenner ebenfalls nicht. Die Geschichte ist ebenfalls vom Grundsatz her sehr gut und lädt ab und an auch mal zu schmunzeln ein. Allerdings fehlt ihr der Realismus, welcher für mich (von den Zombies mal abgesehen) oberste Pflicht ist. Wer bei den Landminen ankommt weiß spätestens dann, was ich meine. Wäre die Umsetzung der Geschichte etwas ernsthafter und vielleicht auch mit etwas mehr Sachverstand angegangen worden, wäre es wahrscheinlich sehr gut geworden.

Die letzte Geschichte handelt von ein paar Junkies - Hier kommt schon wesentlich mehr Action ins Spiel und alles in allem, hat mir diese Geschichte am meisten gefallen. Hier wird auch der Zeichenstil wesentlich besser und im ganzen ist die Geschichte recht tiefsinnig.

Ich gebe keine Kaufempfehlung ab. Jedoch kann man als Fan des Genres seine Sammlung erweitern und das Thema Deutschland ist schon recht interessant.
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3.0 von 5 Sternen Geht so, 16. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DIE TOTEN Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Also ich habe mir als Zombie- und Comicfan wahrscheinlich zuviel erhofft, die Storys wirken wie von Grundschülern geschrieben und sind sehr flach. Vllt was für Leute die "The walking dead" nicht kennen aber sonst eher laue kost für einen stolzen Preis. lediglich die Zeichnugen haben diesem Band 3 statt 1 Stern eingebracht.
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4.0 von 5 Sternen Coole Idee: Zombieepedemie in Deutschland, 9. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DIE TOTEN Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Die zweite Geschichte vom Dörfler auf seinem ultimativen Trip zur In-Disco in München war sehr witzig und ausgezeichnet getextet.
Die dritte Geschichte hat mir am besten gefallen.
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4.0 von 5 Sternen toller erster Band mit leichten Schwächen, 22. August 2012
Rezension bezieht sich auf: DIE TOTEN Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Toller erster Band von die Toten, 3 Zeichner 3 Autoren, dort ist für jeden was dabei und nicht nur für Freunde von TWD! Wer mehr über "DIE TOTEN Band 1" sollte auch mal in den Podcast CRFF002 – Die Toten Band 1 von Comic Review zu diesem Thema reinhören.
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DIE TOTEN Band 1
DIE TOTEN Band 1 von Boris Kiselicki (Gebundene Ausgabe - 1. Juli 2010)
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