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Kundenrezensionen

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am 2. Dezember 2012
Ein absolut toll geschriebenes Buch. Ich habe es in 2 Tagen komplett gelesen. An die selbst gesetzte Regel: "so einfach wie möglich, aber nicht einfacher" wurde sich in vorbildlicher Weise gehalten.
In sehr anschaulicher Sprache wird der aktuelle Stand der Krebsforschung erläutert.
Was man heute darüber weiß, warum Krebs entsteht, welche Therapienasätze es gibt und woran es liegt, dass einer der ältesten und durchaus schon vor hundert Jahren nicht erfolglosen Ansätze, nähmlich der weitgehende Versicht auf Zucker und Kohlenhydraten, fast in Vergessenheit geraten ist.
Das Buch stellt dabei durchaus selbtkritisch die Chancen und Beschränkungen der Ketogenen Ernährung für Krebspatienten dar und gibt dann im Folgenden viele praktische Tipps, wie dies umsetzbar ist. Nebenbei kann man noch viel über Zellbiologie, Nahrungsmittelchemie und medizinische Forschung lernen.
Auch für Menschen, die keinen Krebs haben, sondern sich nur mit Ihrer Ernährung beschäftigen wollen, absolut empfehlenswert.
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am 27. April 2014
Habe das Buch für eine an Krebs erkrankte Freundin gekauft, wollte nur kurz mal reinschauen und konnte dann nicht mehr aufhören zu lesen. Fachchinesisch wird weitgehend vermieden, obwohl das Buch wohl bewusst so geschrieben wurde, dass es auch in der Fachwelt bestehen kann. Es hat mir die Augen für die Gefahren des Zuckers geöffnet. Seitdem habe ich das süße Zeug aus meinem Leben weitestgehend verbannt - obwohl ich nicht an Krebs erkrankt bin.
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am 20. Mai 2012
Hätte es dieses Buch bereits früher gegeben hätte ich mir Zahlreiche andere Bücher und auch einige Teure Produkte sparen können. Hier wird einen nicht das Blaue vom Himmel verkauft sondern Sachlich und nüchtern die Zahlreichen Vorteile einer Ketogenen Ernährung bei Krebs aufgezeigt ohne dem Betroffenen etwas verkaufen zu wollen.

Toll finde ich dass alle Studien zum Thema aufgegriffen werden, auch die negativen oder kritischen. Das Bild ist trotzdem eindeutig und die Vorteile unschlagbar im Vergleich zu einer Fettarmen und Kohlenhydrat reichen Ernährung. Ich befasse mich jetzt seit 3 Monaten mit dieser Ernährung Form und konnte die positiven Effekte am einen Leibe spüren.

Wiedererkennen kann ich mich in bestimmten Studien ebenfalls. Wie kann es sein das Patienten und auch ich trotz 4500Kcal, in Form einer Fettarmen aber Eiweiß und Kh reichen Ernährung, von Woche zu Woche mehr an Gewicht abbauen, dann auf einmal 2500Kcal in Form einer Fettreichen und sehr Kh armen Ernährung ausreichen um wieder an gesunder Substanz zuzunehmen? Im Buch wird es erklärt und es ist keine Zauberei.

Es wird über den Tellerrand geschaut, so z.B. auf unsere eigene Herkunft und ursprünglichen Ernährung eingegangen, es wird erklärt das diese Ernährung gut mit Sport vereinbar ist, es werden Tipps für Vegetarier gegeben um diese Form ebenfalls umsetzen zu können und es finden sich Rezeptvorschläge und Diätvergleiche.

Also ein echtes "all in one" Packet das eine absolute Pflichtlektüre nicht nur für Krebspatienten ist.
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TOP 100 REZENSENTam 24. April 2014
wenn ein buch von 3 wissenschaftlern, allesamt anerkannte biologen/biologinnen, geschrieben ist, darf man eine gewisse forschungstiefe, logik und gründlichkeit, also einen wissenschaftlichen ansatz erwarten. genau dies ist hier der fall. weswegen dieses buch für den medizinischen laien durchaus eine herausforderung ist. für mich klingt alles sehr durchdacht und vertrauenswürdig, durch unzählige forschungsergebnisse untermauert. die autoren betonen die bedeutung von ernährung, speziell der ketogenen ernährung. d.h., viel gutes fett und eiweiß, wenig kohlehydate (bezüglich der glykämischen last).
alle fachbegriffe werden extra erklärt, wer sich durch den wissenschaftlichen teil durcharbeitet, erhält alle möglichen hilfen. für mich war er spannend zu lesen, nicht zuletzt wegen der vielen forschungen, gerade bei naturvölkern. hier wird manches dogma auf den kopf gestellt. der praxisteil, etwa ein drittel, bringt dann all diese ergebnisse auf ein alltagstaugliches niveau und ist gut zu praktizieren. es wird eingeteilt in die verschiedenen phasen der krebserkrankung und ist auch durchaus für gesunde interessant, die sich ketogen bzw. nach der LOGI methode ernähren wollen. möge es hilfreich sein!
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Mai 2012
'Es geht darum, den Ernährungszustand des Patienten effektiver zu beeinflussen, als dies mit konventionellen Programmen gelingt, und dabei zugleich das neoplastische Wachstum möglichst wenig zu fördern oder gar zu hemmen.'
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Was der Titel des Buches bereits auf den Punkt bringt, ist der bedeutende Aussagegehalt des Textes. Denn entgegen früherer Vermutungen, eine an Kohlenhydraten reiche Ernährung diene dem Wohl des Krebspatienten, konnte nun festgestellt werden, dass sich gerade eine Reduktion bis hin zum völligen Verzicht in den den meisten Fällen positiv auswirkt. Statt der Kohlenhydrate sollen insbesondere Fette und Eiweiße konsumiert werden, denn diese dienen nicht der Vermehrung von Tumorzellen. Oberste Priorität ist die Unterstützung des Körpers im Kampf gegen die Krankheit mit Hilfe der entsprechenden Ernährung.
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Wie dies gelingen kann, zeigen die Autoren des Bandes anhand der Vorstellung einer ketogenen Ernährungsweise. Doch durch den Verzicht auf Nudeln, Kartoffeln oder Brot kommt es allerdings zu einer erheblichen Umstellung bisheriger Essensgewohnheiten. Positiv zu bewerten ist, dass der Leser an dieser Stelle nicht alleine gelassen wird. Vielmehr präsentieren die Autoren konkrete Handlungsweisen, die eine Umstellung erleichtern, sowie ausführliche Ernährungspläne mit verschiedenen Nahrungsvarianten, die sogar Abwechslung ermöglichen. Übersichtliche Tabellen am Ende des Buches bieten weitere Informationen zu den einzelnen Nahrungsmitteln. Angegeben wird jeweils die empfohlene Höchstmenge und nähere Hintergründe zu dem Produkt. Eine farbliche Kennzeichnung nach dem Ampelsystem erleichtert eine schnelle Orientierung innerhalb der Tabellen.
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Basierend auf neuester Forschung werden empirische Ergebnisse vorgestellt und näher erläutert. Viele Patienten können sich damit sicherlich gut identifizieren. Neben dem praxisorientierten Teil stellt der Band aber auch theoretische Hintergründe vor, die erklären, wo genau die Vorteile einer ketogenen Ernährung liegen und wie Zellvorgänge in unserem Körper ablaufen. Auch hier dienen entsprechende Grafiken dazu, komplexe Sachverhalte verständlich zu machen. Dadurch wird schnell klar, wie positiv sich eine ketogene Ernährung letztlich auswirken kann.
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Fazit: Eine gelungene Verknüpfung neuester Erkenntnisse aus den Bereichen Biologie, Medizin und Ernährungswissenschaft. Die darin enthaltenen Empfehlungen können Patienten in ihrem Heilungsprozess unterstützen, Möglichkeiten zur Stärkung der Abwehrkräfte aufzeigen und zu einer Erweiterung des persönlichen Wissens beitragen.
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Die konsequent ketogene Ernährung bewirkt eine Umstellung des Stoffwechsels: Statt dass der Körper sich die Energie aus den Kohlehydraten holt, nimmt er sie sich vor allem aus den Fettdepots. Krebspatienten nehmen dazu weniger Getreide und Zucker zu sich, dafür mehr gute Fette und Eiweiße, heißt es in den Grundlagen zur ketogenen Ernährung.

Dass der menschliche Körper seine Energie aus Fetten beziehen und deshalb auf Zucker und Kohlehydrate nahezu verzichten kann, ist das Grundgesetz der ketogenen Ernährung. Wer jetzt um seine Gesellschaftsfähigkeit fürchtet, weil er auf Sättigungsbeilagen wie Brot, Kartoffeln und Kuchen verzichten müsste, dem helfen Kämmerer/Schlatter/Knoll mit ausreichend leckeren Rezepten und Tipps für ihre kleine Essensrevolution am Familientisch.

Die ketogene Ernährung ist nämlich durchaus auch für Gesunde attraktiv. Allerdings muss der Körper sich auf diese Ernährungsform einstellen. Das dauert ein bisschen, aber währenddessen entwickeln die Patienten einen bewussteren Umgang mit Nahrungsmitteln und möglicherweise auch einen insgesamt gesünderen Lebensstil.

Die Autoren stellen sich mit ihren akademischen Titeln vor. Das verspricht einen wissenschaftlichen Ansatz, der viele Patienten abschrecken könnte, sich für diese hilfreiche Ernährungsart zu interessieren. Spätestens jedoch wenn es in den Rezepten und Ernährungsplänen um die praktische Umsetzung der ketogenen Ernährung geht, kann jeder in der Küche mithalten, der auch mit einem normalen Kochbuch zurechtkommt.
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am 16. Dezember 2012
Den anderen 5-Sterne-Rezensionen stimme ich zu. Ich lese das Buch bereits das dritte Mal und entdecke wieder neues, was ich vorher überlesen habe.

Sehr gut finde ich die ausführliche Herleitung der vertretenen Ansichten. Man kann einiges über die Unfähigkeit der Krebsforschung in den letzten Jahrzehnten lernen. Die Schulmedizin, vertreten durch Universitäten, folgt meist dem neuesten Trend. Bestehendes, wertvolles Wissen wird vergessen.

Wenn man etwas Wissen über vom Mainstream abweichende Ansichten hat, erkennt man im Buch -ohne, dass das speziell ausgedrückt wird, also ohne Namensnennung- dass Dr. Budwig, Dr. Fryda, Dr. Kuhl, Dr. Issels und viele andere, mit ihrem Wissen bereits vor Jahrzehnten richtig gelegen haben. Diese hatten noch nicht die heutigen Analysemethoden zur Verfügung. Sie haben durch genaues Beobachten der Kranken und Anwendung einfacherer Labormethoden, chronisch Kranke und Krebskranke geheilt oder zumindest deren Lebensqualität (im Vergleich zur Schulmedizin) verbessert.

Den Autoren ist hoch anzurechnen, dass mit vielen Mythen aufgeräumt wird wie, Genforschung wird alles lösen, "Fünf am Tag" ist bedingungslos gesund, ein Sportler braucht Kohlenhydrate, gesättigte Fettsäuren sind schädlich, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung stellt die richtigen Ernährungsrichtlinien auf und vieles mehr. Alle Behauptungen der Autoren sind durch Literaturhinweise auf Studien belegt.

Frau Prof. Dr. Kämmerer arbeitet an einer Universitätsklinik.

Die Autoren haben den Vorteil keine Ärzte zu sein, sondern Biologen. Diese haben etwas über die Biologie und Biochemie des menschlichen Körpers gelernt und verstehen die Prozesse offensichtlich besser als die meisten Ärzte.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. März 2014
Die Ernährung gerät in der Krebsmedizin in den letzten Jahren wieder viel stärker in den Fokus. Von der Autorin dieses Buches Frau Prof. Kämmerer lernen wir, dass die vermeintlichen Wahrheiten der Mehrheit der Ernährungswissenschaftler aus guten Gründen in Frage gestellt werden können. Nicht eine kohlenhydratreiche Diät mit vielen Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln, Mehl (Brot) und Zucker bei wenig Fett soll gesund sein. Vielmehr eine Ernährung, die sich an dem orientiert, was der Mensch in seiner Stammesgeschichte gewöhnt war. Nämlich WENIGER KALORIEN, bei MEHR BEWEGUNG und vor allem MEHR FETT und MEHR EIWEISS bei starker Reduzierung der Kohlenhydrate.

Also:
-> wenig: Kartoffeln, Nudeln, Reis, Brot, weißes Mehl, Zucker, Marmelade, Honig, Obst, usw.
-> viel: (vor allem) tierisches Fett wie Butter (KEINE Magarine!!!), Quark, fetter Fisch, hochwertige Pflanzenöle wie gutes Olivenöl

Das Ziel soll es sein, den Körper durch die starke Reduzierung der Kohlenhydrate in die sogenannte Ketose zu bringen, also in einen Stoffwechsel, in dem der Körper nicht mehr darauf angewiesen ist, Zucker durch die Nahrung aufzunehmen. In der Ketose stellt der Körper die Energie, die er das Gehirn und damit für seinen wichtigsten Energieverbraucher benötigt, selbst in Form von Ketonkörpern her.

Frau Prof. Kämmerer lebt seit eigener Aussage seit mehr als 7 Jahren nach der von Ihr wissenschaftlich untersuchten "ketogenen Diät". Dabei handelt es sich um eine fettreiche und kohlenhydratarme – Diät.

Die ketogene Diät ist übrigens - wenn der Fettanteil etwas niedriger angesetzt wird - ein sehr gutes Mittel zur Gewichtsreduktion. Denn wenn der Körper kaum Zucker durch die Nahrung bekommt, holt er sich die Energie aus dem Fett. Und wenn in der Nahrung nicht genug Fett enthalten ist, holt sich der Körper die Energie aus körpereigenem Fett.

Die ketogene Diät hilft ganz und gar nicht nur beim Kampf gegen Krebs, sondern wird seit Jahrzehnten auch in der Hochschulmedizin erfolgreich bei pharmakoresistenten Epilepsien im Kindesalter angewandt wird und bei einer Reihe seltener Stoffwechselstörungen des Gehirns. Mittlerweile laufen viele von wissenschaftliche Studien, die den Einfluss der ketogenen Diät auf verschiedenste Krankheiten untersuchen.

Frau Kämmerer erwirbt mit diesem Buch Verdienste, weil sie "raus aus der Schamanen-Ecke" will. Also mit evidenzbasierter Medizin und wissenschaftlichen Techniken die Auswirkungen einer Ernährungsänderung auf den Körper und auf Krankheiten untersuchen will. Dabei setzt sie sich auch intensiv mit Vorbehalten aller Art unter Berufskollegen auseinander. So gibt es Vorbehalte gegen die ketogene Diät, weil Mediziner oft die Ketose mit einer Ketoazidose verwechselten. Dabei ist die Ketose ein physiologischer Zustand, der von der Natur vorgesehen ist, um Zeiten geringer Nahrungsaufnahme zu überbrücken. Die Ketoazidose ist dagegen eine lebensbedrohliche Entgleisung des Stoffwechsels bei Diabetikern oder Alkoholikern.

Frau Kämmerer stellt auch die Untersuchungen zu verschiedenen Krankheiten darf. So sind die Auswirkungen der ketogenen Diät auf einige Krankheiten sogar inzwischen ganz gut untersucht. Insbesondere- wie erwähnt - auf Epilspsie im Kindesalter. Weitere Untersuchungen bzw. Studien existieren bereits zu
- verschiedene Krebserkrankungen
- Multipler Sklerose
- Fettsucht
- Hirntumore (Glio Blastom)

Derzeit laufen Untersuchungen zu:
- Brustkrebs
- Akne
- Migräne
- Autismus
- Parkinson
- Depressionen
- Narkolepsie
- Typ II Diabetes
- Schlafstörungen
- RETT Syndrom
- polycystische Ovarien
- alternierende Hemiplegie
- Amyotrophe Lateralsklerose
- Glykogenese Typ V (McArdle)
- Hypercholesterinämie-Syndrom
- infantiler Phosphofruktokinase-Mangel

Das Buch ist informativ, gut lesbar und trotzdem auch für anspruchsvolle Leser interessant.

Ich empfehle nachdrücklich das Buch "Leben ohne Brot" von Dr. med. Wolfgang Lutz, der jahrzehntelang als praktizierender Arzt tausendfach Fallbeobachtungen durchgeführt hat.
Außerdem empfehle ich trotz des reißerischen Titels das Buch "Die neue Anti-Krebs-Ernährung: Wie Sie das Krebs-Gen stoppen" von Johannes Coy.
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Update: Dieses Thema ist wirklich extrem komplex. Wenn jemand auch die (natürlich vorhandenen) Gegenargumente kennenlernen und nachvollziehen will, sollte er oder sie die PDF Datei mit dem Titel "Krebszellen mögen Zucker, aber noch mehr lieben sie Fett und tierisches Eiweiß" ergoogeln. Sie liegt auf dem Server "thieme-connect.de". Die Autoren sind Ludwig Manfred Jacob und Nicole Weis. Herr Jacob und Frau Weis sind sehr skeptisch, was die ketogene Diät angeht und versuchen das zu belegen. Das gelingt ihnen jedenfalls nicht so, dass es mich überzeugt.
Die Autorin des hier von mir besprochenen Buches Frau Prof. Kämmerer hat sich mit den Argumenten des Herrn Jacob und der Frau Weis auseinander gesetzt. Während Jacob und Weis sehr polemisch wirken und teilweise fast Schaum vor dem Mund zu haben scheinen, bleibt Frau Kämmerer sachlich und ruhig und weist auf einige Fehler und Falschinformationen hin, die Jacob und Weis verbreiten bzw. auf die sie sich stützen. Sie finden die entsprechenden Stellungnahmen auf "keto-bei-krebs. de". Lesen Sie dort unter "aktuell" und "Kontroversen". Mich überzeugen die Argumente von Frau Kämmerer mehr. Ich halte es auch für möglich, das es eine Art "Kartell" gibt, das entsprechende Forschungen erschwert. Denn die (pharmazeutische) Industrie verdient nichts an einer Medizin ohne Medikamente. Und geforscht wird überwiegend nur dort, wo es Geld gibt. Daher findet die Forschung (nicht nur) in diesem Bereich nur dort statt, wo das Geld der Industrie investiert wird.
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am 6. September 2012
Es gibt eine ganze Reihe von Büchern mit dem Stichwort "Krebs" im Titel. Dieses hat mir bisher am besten gefallen. Die Autoren bieten sehr gut recherchierte Informationen nach derzeitigem Kenntnisstand und geben keinerlei unhaltbare Heilsversprechen. Das Buch enthält keinen Hauch von Esoterik - das ist eine Ausnahme in diesem Bereich. Es werden keinem Lebensmittel besondere Eigenschaften zugesprochen - alleine die Zusammenstellung der Nahrung und der Einfluss der verschiedenen Hormone werden klar und deutlich herausgearbeitet. Für alle von Krebs betroffenen eine sehr wichtige Informationsquelle.
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am 16. Mai 2012
Dieses Buch gibt endlich eine ersehnte Antwort auf die von Patienten viel gestellte Frage: Was kann ich denn selbst zur Heilung meines Karzinoms beitragen.

Mit praktischen Anleitungen zu krebshemmendem Essen zeigt dieses Buch wie der Kampf gegen den Krebs bessere Chancen bekommt.

Interessant für den Patienten wird es meines Erachtens vor allem im letzten Kapitel. Dort sind die konkreten Verhaltenstipps zu finden.

Aber die vorigen Kapitel sind nicht minder interessant. Wissenschaftlich genau und gut belegt erklärt das Autorenteam den Stand der Forschung und die Argumente für die empfohlene Ernährung.

Das Buch setzt sich ebenso mit typischen Bedenken und Vorbehalten wie zum Beispiel "Ist denn soviel Fett nicht ungesund?" auseinander, die sich immer wieder als hartnäckige Allerweltsmeinungen darstellen, aber eben oft nicht begründbar sind.

Für einen ersten Eindruck sei auch das Interview des Bayrischen Rundfunks mit der Autorin empfohlen:

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