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40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch über die vegane Lebensweise.
Das Buch präsentiert die vielen Gründe, die Menschen dazu veranlassen, vollständig auf den Gebrauch von tierischen Produkten zu verzichten. Es zählt viele Fakten auf, die für die meisten fleischessenden Konsumenten völlig unbekannt sind. Insbesondere wird mit dem Mythos "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" gründlich...
Am 3. Dezember 1999 veröffentlicht

versus
146 von 159 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etwas schlicht
Vorab: Ich bin selbst seit 25 Jahren Vegetarierin und veganisiere gerade schleichend meine Ernährungsgewohnheiten. Ich bin also nicht kontra Veganismus eingestellt. Mit geht es rein um das Buch und folgende Punkte:

1. Ich habe mehrfach nachgesehen, weil ich es nicht glauben wollte, ob mein Exemplar wirklich die "6. aktualisierte und ergänzte Auflage"...
Veröffentlicht am 11. Mai 2009 von THP


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40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch über die vegane Lebensweise., 3. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vegan. Über Ethik in der Ernährung und die Notwendigkeit eines Wandels (Taschenbuch)
Das Buch präsentiert die vielen Gründe, die Menschen dazu veranlassen, vollständig auf den Gebrauch von tierischen Produkten zu verzichten. Es zählt viele Fakten auf, die für die meisten fleischessenden Konsumenten völlig unbekannt sind. Insbesondere wird mit dem Mythos "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" gründlich aufgeräumt und beschrieben, wie man mit einer Ausgewogenen veganen Ernährung nicht nur genauso gesund, sonder viel gesünder lebt als mit einer Ernährung, die auf tierischem Eiweiß beruht. Neben dieser Schliderung von Fakten enthält das Buch auch einige Rezeptvorschläge, die zeigen, daß auch ohne Käse, Wurst und Fleisch eine genußreiche und darüber hinaus gesunde Ernährung möglich ist. Auf jeden Fall ein Muß für alle Anhänger der veganen Lebensweise, um sich in den ewigen Diskussionen mit den Fleischessern besser behaupten zu können. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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146 von 159 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etwas schlicht, 11. Mai 2009
Von 
THP (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vegan. Über Ethik in der Ernährung und die Notwendigkeit eines Wandels (Taschenbuch)
Vorab: Ich bin selbst seit 25 Jahren Vegetarierin und veganisiere gerade schleichend meine Ernährungsgewohnheiten. Ich bin also nicht kontra Veganismus eingestellt. Mit geht es rein um das Buch und folgende Punkte:

1. Ich habe mehrfach nachgesehen, weil ich es nicht glauben wollte, ob mein Exemplar wirklich die "6. aktualisierte und ergänzte Auflage" ist. Tatsache. Was mich dabei wundert, ist die falsche bzw. ambivalente Darstellung des Vitamin B12-Problems. Es ist längst anerkannt, dass die Vitamin B12-Versorgung über pflanzliche Nahrung nicht gedeckt werden kann. Auf S. 51f ist unverändert ein Kapitel zum Thema abgedruckt, das noch so gefährliche Behauptungen wie Hefextrakt (ohne Anreicherung) und fermentierte Lebensmittel wie Tempeh, Miso und Shoyu enthielten Vit. B 12. Das sind aber nur die sog. Analoga, die sich sogar gefährlich auswirken können, weil sie dem Körper - einfach formuliert - vorgaukeln, er hätte genug Vitamin B12. So was hat in einer seriösen Infoschrift zum Veganismus nichts mehr zu suchen! Nicht in einer 2008 aktualisierten Ausgabe. Es steht nach dem Kapitel ein kleingedruckter Absatz, dass es neuere Erkenntnisse gibt und B12 unbedingt supplementiert werden muss - aber warum kleingedruckt und bei vollständigem Erhalt des veralteten Textes? Und in der "Nährwertübersicht" auf S. 122 finden sich wieder unter Vit. B12 die Hefeextrakte, Tempeh, Miso. Das ist ein grober Mangel.

2. Ich habe noch keine Hülsenfrüchte auf einem Baum wachsen gesehen (S. 31).

3. Die Darstellung ab S. 39 über "Unsere natürliche Nahrung" halte ich für schlecht geschrieben, sehr vage und unbegründet in ihren Behauptungen. Schlicht. Schimpansen würden vor allem bei Stress z.B. Zurückdrängung durch die Zivilisation oder das Auftauchen von Kamerateams eine Tötungsneigung entwickeln, ist reine Phantasie. Es wird auch wie meist beim Vergleich der Ernährung Mensch - andere Primaten unterschlagen, dass diese fleissig kleines Krabbelgetier wie z.B. Termiten futtern. Die Spekulationen darüber, ob denn der Mensch in grauer Vorzeit ein keulenschwingender Blutdürstling war oder nicht - auch wieder ohne jeglichen Beleg, ohne nachvollziehbare Argumentationskette. In Fußnote 27 wird das Thema "Völker, die traditionell einen hohen Konsum von tierlichen Produkten haben" (z.B. Inuit und Massai) mit dem Hinweis auf ein Buch mit einem "interessanten Abschnitt" über deren Gesundheit abgehakt. Nicht sehr überzeugend. Einen so wichtigen Punkt, auf den jeder, der nachdenkt, in dem Zusammenhang kommt, mit einem lapidaren Hinweis auszulassen - wen soll das vom Vegansimus überzeugen? Zudem sind die negativen Auswirkungen des Fleisch- und Milchproduktekonsums, die da genannt werden, ein Problem der Überflussgesellschaft. Dass es ungesund ist, zu viel zu essen und dann mit 40 Kilo Übergewicht durch die Gegend zu japsen, ist klar. Dass Veganer eher zum Normal- bis Idealgewicht neigen, auch klar. Aber das tun sie nicht allein deswegen, weil sie auf Fleisch- und Milchprodukte verzichten, sondern insgesamt sehr aufgeklärt sind hinsichtlich gesunder, bewusster Ernährung, und sich wohl in den seltensten Fällen mit XXL-Popcorn-Portionen und 2-l-Cola-Eimern ins Kino setzen. Das hat noch nichts damit zu tun, ob Menschen von Natur aus Karnivoren oder Frugivoren sind. Da werden die Symptome der gemästeten Bevölkerung, die denaturiertes Futter (S. 44) in sich hineinstopft, zum Argument, dass man ja eh gar kein Fleisch essen solle, gemacht.

4. Who, the f..., are Andrew Tyler (S. 34) und Kathleen Jannaway (S. 85)? Tauchen die sonst noch auf im Buch? Wenn Aphorismen zitiert werden, sollte per Erläuterung auch ersichtlich sein, wer das von sich gegeben hat, wenn es nicht gerade Schweitzer oder Tolstoi waren, die auch zitiert werden und welche zu kennen man voraussetzen darf.

5. Die Kapitel "Nahrung und internationale Verflechtungen" und "Die Zukunft" sprühen vor Phantasterei und Naivität statt handfeste, richtungsweisende Entwürfe zu bieten. Für mich klingt das nach: Veganes Lieschen Müller klärt auf (wenn es nicht gerade träumt). Beispiel S. 83 f - es geht um Autarkie, (Um-)Verteilung von Argrarland: "Leider sieht es nicht so aus, als ob unser Agrarland für Umverteilungen zur Disposition stünde. Programme für Bodenreformen sind nicht Thema dieses Buches, dennoch möchte ich hier erwähnen, dass wir mit Sicherheit weit von einer Situation entfernt sind, in der jede Familie ihre eigene Parzelle besitzt und selbstversorgend lebt." (Hoi! Das musste mal gesagt werden.) Weiter: "Ich selbst befürworte dieses Modell auch nicht. Es scheint mir sinnvoller, Landwirtschaft und Gartenbau auf Gemeinde- statt auf Familienebene zu betreiben, denn nicht alle möchten den Großteil ihrer Zeit auf dem Feld verbringen." (!) "Es gibt allerdings härtere Arbeiten, und vegane Kulturen bringen - vor allem im Winter - wesentlich weniger Plackerei mit sich als Tierhaltung." (Danke für den Hinweis.) "Vielleicht findet sich das Ideal irgendwo zwischen den Zeilen von Fritz Schumachers "kantonisiertem System weitgehend autarker Kommunen", beschrieben in seinem einflussreichen Band Small is beautiful. Zuerst einmal sollten wir unsere Regierungen dazu bewegen, die regionale Autarkie anzustreben. In der Zwischenzeit können wir die Bauern durch Marktmechansimen dahingehend lenken, dass sie das produzieren, was gut für uns ist." Aha! Simpel eigentlich. Bleibt zu hoffen, dass die überregionalen Handelsbeziehungen dann wieder einsetzen, wenn die Ernte schlecht ausfällt, Landstriche veröden und die Völkerwanderung einsetzt! Und in der Zwischenzeit können wir ja auch die Nuklearwaffen, die Atommeiler, die Ausbeutung der dritten Welt, die Weltwirtschaftskrise und den ganzen anderen Schmonz bewältigen, dann wird das schon. Genau! -

Der zitierte Abschnitt ist leider kennzeichnend für weite Strecken des Buches - es werden große Fragen gestellt, Komplexe angerissen und dann mit Unwissen, leerem Geblubber behandelt. Da übernimmt sich die Autorin, über die ich dann gern etwas mehr erfahren würde ...

6. Die Verfasserin (S. 126) "besitzt ein Diplom in Ernährungsberatung (VTCT) und ist Fachfrau für Massagen und Reflexzonentherapie." Das kann heißen: Hat ein paar Wochenendseminare gemacht. Klingt mir nicht nach fundierter Ausbildung.

7. Die Autorin träumt im Kapitel "Zukunft" dann auch noch von paradiesischen Zuständen (s. 87): "Eine vegane Kulturlandschaft würde große Areale freisetzen, die sich nahezu oder ganz in Wildnis zurückverwandeln würden und in denen sich Tiere und Menschen frei bewegen könnten. Wir könnten sogar annähernd paradiesische Zustände erreichen, weil die Tiere vielleicht einen großen Teil ihrer Scheu vor uns Menschen verlieren würden." Ja, genau. Mann, das klingt nach diesem Bärenmann, der samt Freundin von Bären gefressen wurde, der meinte, man müsse zurück in die Wildnis und die rechte Gesinnung dem Bär gegenüber würde schon reichen, um in friedlicher Koexistenz zu leben. Ohne mich.

8. Kommen wir zum praktischen Teil, zu den Nahrungsempfehlungen, ein paar Beispiele:
a) "Kaffee und Tee sind auf den Export ausgerichtete Anbauprodukte (...) mit einer langen Geschichte von Unrecht und Ausbeutung, aber da sie eher Genuss- als Nahrungsmittel sind, sollen sie nicht Gegenstand dieses Buches sein (obwohl zugegebenermaßen eine Tasse Tee mit einem Schuss Sojamilch ein feines Getränk ist.) Krätertees, Weine, Fruchtsäfte und einige Biersorten sind als Getränke wesentlich bekömmlicher - nicht zu vergessen natürlich Wasser (...)." (S. 89f) - Wein, der nicht selten mit tierischem Eiweiß geklärt wird, und Bier als Ersatz für Kaffee oder Tee, die ohne Kuhmilch nun mal nicht soooo lecker schmecken. Grandios. Da freut sich die Leber (und der Arbeitgeber, wenn man morgens mit Weinfahne in die Arbeit kommt).
b) Vegane Babys: "Früher kauten die Mütter die Getreideflocken vor - eine ausgezeichnete Methode, sie für das Baby vorzubereiten, weil die Verdauung von Stärke bereits unter Einwirkung von Speichel im Mund beginnt." (S.106) - Kein Kommentar. In den Rezepten für Babys ist jeweils keinerlei Fett/Öl enthalten - schwerer Fehler.
c) Der "unglaubliche Schokoladenkuchen" wird in zwei Sandwich-Backformen gebacken (S. 116). Was ist das? - Und was ist "selbsttreibendes Mehl", das immer wieder auftaucht?
d) Ich habe keine Ahnung, was "Hack mit Blubber und Quietsch" sein soll - auch nicht nach der Beschreibung (S. 95).

9. Aufmachung: Vorne Johannisbeeren drauf - da zieht es einem alles zusammen. Für die meisten Menschen kein Hinlanger. Innen Hundepfötchen, Hand - und Fußabdrücke ... Warum? Wenn Deko, dann passen bei dem Thema eher Zeichen aus der Welt der Nutztierhaltung. Es geht hier doch in erster Linie um das Leid der Rinder, Schweine, des Geflügels. Zudem ist das Layout eher auf "Strecken" angelegt - Zitate aus dem Text werden großräumig wiederholt, so dass von den 144 Seiten Buch abzüglich Werbung, Infos zu Adressen, Literatur, dürftigen Rezepten und Nahrungsmittelübersichten wenig eigentlicher Text bleibt. Aber da der ja eher zu wünschen übrig lässt, wollen wir nicht auf mehr davon beharren nach dem Motto: "Das Essen war echt mies - und dann auch noch so kleine Portionen!"

Okay, das reicht.

Gekauft hatte ich das Buch, weil ich dachte, damit gut beraten zu sein, nachdem ich das Geleitwort vom angesehenen Herrn Prof. Leitzmann (ehemaliger DGE-Chef) gelesen hatte. Denkste.

Gut fand ich das Nachwort von Sebastian Zösch - trotz aller Kürze weist es schon mal den Stil und die Herangehensweise auf, die ich mir für das Thema wünsche. Hat mehr Power als das restliche Buch.

Der Satz auf der Rückseite "Vegan zählt zu den Standardwerken der internationalen Tierrechtsliteratur." macht mir Angst und Sorge. Wenn sich ein angebliches Standardwerk (und in der Tat fehlt es auf keiner Literaturliste diverser Internetseiten, Foren etc. zum Thema) auf diesem Niveau bewegt - dann sehe ich schwarz für die Erfolgsstory Vegansimus.
Was zu bedauern wäre.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Veganes Infomaterial für alle", 11. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vegan. Über Ethik in der Ernährung und die Notwendigkeit eines Wandels (Taschenbuch)
Dieses Buch ist so überzeugend geschrieben, dass es mich zu dem gemacht hat, was ich bin! Es behandelt alle relevanten Themen des Veganismus und ist dabei sehr sachlich. Es ist nicht nur für Veganer/innen geschrieben, sondern auch für Menschen, die dieser tierleidfreien Lebensform gegenüber aufgeschlossen sind und Infomaterial suchen.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uneingeschränkt empfehlenswert, 25. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vegan. Über Ethik in der Ernährung und die Notwendigkeit eines Wandels (Taschenbuch)
Das Standardwerk der Vegan-Literatur in deutscher Sprache. Kath Clemens beschreibt sorgfältig auf 133 Seiten die vielfältigen Gründe für eine vegane Lebensweise. Kapitel zu Grundzügen der veganen Ernähung, der Ernährung von Kindern sowie einige Rezepte und eine Nährwertübersicht vervollständigen den Band.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Basiswissen, solide verpackt, 26. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Vegan. Über Ethik in der Ernährung und die Notwendigkeit eines Wandels (Taschenbuch)
Kath Clemens stellt in ihrem Buch die Gründe für eine vegane Lebensweise dar. Sie behandelt darin die ökologischen, ökonomischen und ethischen Aspekte, räumt mit dem Gesundheitsmythos von Fleisch und Milch auf und widmet sich in einem Kapitel den Grundlagen einer ausgewogenen veganen Ernährung. Das Buch ist übersichtlich gegliedert und behandelt in jedem Kapitel einen anderen Aspekt zum Thema Veganismus. Sie hat viele Zitate und Ergebnisse aus diversen Studien aus dem englischsprachigen Raum in ihre Texte eingeflochten, zu denen man im Anhang des Buches die Quellen findet.

Ein praxisnaher Teil mit ein paar Rezeptideen und einer kleinen Nährwertübersicht runden das Buch ab. Zudem widmet Clemens ein Kapitel der veganen Ernährung von Babys und geht darin auf die Wichtigkeit einer B12-Zufuhr ein. Diese Kapitel machen jedoch nicht den Schwerpunkt des vorliegenden Buchs aus, sondern ergänzen vielmehr die zuvor angeführten Gründe für den Veganismus und runden das Buch ab. Wer ein Buch sucht, das sich sachlich und gut recherchiert mit den Grundlagen der (veganen) Ernährung auseinandersetzt, dem sei "Vegane Ernährung" von Dr. Gill Langley empfohlen. Insgesamt ist "Vegan" empfehlenswert, da es sehr übersichtlich und kompakt die vielschichtigen Aspekte des Veganismus darstellt.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solides Basiswissen, 10. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Vegan. Über Ethik in der Ernährung und die Notwendigkeit eines Wandels (Taschenbuch)
Es gibt nicht viel zu sagen: Das Buch beschreibt auf eine sehr gute Art und Weise die Notwendigkeit einer veganen Ernährung. Nebenbei werden zu allen wichtigen Nährstoffen Informationen geliefert. Auch beruft sich dieses Buch ausschließlich auf Fakten und keine Vermutungen. Sämtliche Informationen sind schlüssig und logisch: Eine ganz klare Kaufempfehlung.

Zu der Rezensensentin "Sarah Langer "literaturgeier"" sei folgendes gesagt: Offenbar hat diese Person das Buch nicht gründlich gelesen. Es wird an keiner Stelle in dem Buch geschrieben, dass der Körper Vitamin B12 herstellen kann. Ganz klar wird hier die Notwendigkeit einer Aufnahme ausserhalb des Körpers (Nahrung) aufgeführt (inklusive veganer Lösungsmöglichkeiten).

Desweiteren schreibt die Person: "Veganer sind gefährdet nach Jahren an einem Vitamin B12-Mangel zu leiden". Bei einer abwechslungsreichen Ernährung ist das allerdings kein Problem. Beispielsweise finden sich in sehr vielen veganen Soja-Produkten (SojaJoghurt, Sojamilch, Sojakako, Soja Vanillemilch usw.) B12 Zusätze. Es gibt auch noch andere Quellen für B12, die ich jetzt hier allerdings nicht nenne, da dies eine Rezension ist(bei Interesse Buch lesen oder Internet nutzen). Auch auf das Thema "Babys und Kleinkinder mit einer veganen Ernährungsweise" sind bereits viele Veganer eingegangen. Hier hilft ebenfalls eine Quellensuche.

Verzehrer von Leichenteilen (Fleisch) sind aufgrund der oftmals geringeren Folsäureaufnahme viel stärker von einem B12 Mangel gefährdet.

Um zum eigentlichen Thema zurückzukehren: Wer sich für die vegane Ernährungsweise interessiert sollte dieses Buch unbedinngt lesen.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider nicht ganz up-to-date, 22. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Vegan. Über Ethik in der Ernährung und die Notwendigkeit eines Wandels (Taschenbuch)
Ich habe im Rahmen einer schulischen Arbeit dieses Buch zur Vertiefung meines Wissens gewählt. Ich finde die Argumente - vor allem die ökologischen und ökonomischen - sehr gut und schlüssig ausgeführt.

Das Problem ist jedoch das relative Alter dieses Werkes, das nicht ganz auf dem Stand der neuesten Forschung ist. So wird zum Beispiel beschrieben, dass Vitamin B12 im Körper hergestellt werden kann, und das dies zur Versorgung des Körpers ausreicht - ein großer Irrtum!!! Neueste Forschungen widerlegen dies vehement. Veganer sind gefährdet nach Jahren an einem Vitamin B12-Mangel zu leiden - mit fatalen Folgen. Vor allem für Babys kann dies noch verheerendere Folgen haben.

Der Forschungsrückstand versorgt den Leser mit Fehlinformationen, daher kann ich diesem Buch nur 2 Sterne geben - obwohl es äußerst interessant zu lesen war, und die Umweltargumente wichtiger sind denn je.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 'dass sie lediglich existieren, um wie Maschinen benutzt zu werden', 16. Januar 2013
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Vegan. Über Ethik in der Ernährung und die Notwendigkeit eines Wandels (Taschenbuch)
Inhalt und mein Eindruck:
Kath Clements hat sich in 'Vegan' ausgiebig mit Ethik, veganer Ernährung, Nutztierhaltung und der Ausbeutung von Tieren beschäftigt. Dabei nimmt sie auch Stellung zu Themen wie Haustierhaltung, Zoo und Umweltschutz, was mir gut gefallen hat.

Alles in allem empfand ich 'Vegan' allerdings als viel zu pauschalisierend und polemisch. Ich bin selbst Vegetarierin und verzichte mittlerweile auch auf Eier, esse jedoch Milchprodukte. Ich finde es gut und wichtig, über die Missstände bei der Tierzucht, über ethische, ernährungswissenschaftliche und umweltbezogene Aspekte aufzuklären, doch Clements' Stil kann ich nicht gut heißen. Hier wird meines Erachtens vermittelt, dass man ein schlechter und ignoranter Mensch ist, wenn man nicht sofort aufhört, Tierprodukte zu konsumieren. So überzeugt man meiner Meinung nach wenige Menschen, tatsächlich über das Thema nachzudenken, sondern erzeugt nur Reaktanz. Hier wird man eher überrumpelt als sachlich und hilfreich an ein Thema herangeführt zu werden.

Manche Anmerkungen im Buch fand ich eher lächerlich ('Weil alle starken Tiere der Welt […] vegan sind!' - Da hat die Präsidentin und Gründerin von PETA Ingrid Newkirk anscheinend noch nie von Raubkatzen oder Eisbären gehört. So eine Argumentation kann kein Mensch Ernst nehmen und niemand will mit dummer Polemik überzeugt werden.), einiges ist falsch (z.B. die Abhandlungen über Vitamin B12) oder ungenau (z.B. auf Bäumen wachsende Hülsenfrüchte - die gibt es zwar, aber Ottonormalverbraucher denkt da eher an Erbsen, Bohnen und Linsen, die natürlich nicht auf Bäumen wachsen), manches war mir zu einseitig (z.B. die Betonung, wie toll Soja ist, ohne darauf hinzuweisen, dass für Soja Regenwälder gerodet werden und dass es durchaus negative Effekte von Sojaprodukten gibt).

Mein Resümee:
Ich habe bereits viele Bücher über Vegetarismus / Veganismus gelesen und kann im Vergleich mit diesen 'Vegan' nicht empfehlen!

'Ein Kilogramm Rindfleisch ist verantwortlich für mehr Treibhausgasemissionen und andere Schadstoffe als eine 3-stündige Autofahrt, während man alle Lichter zu Hause brennen lässt.' (New Scientist)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Einsteigerhilfe, 6. Januar 2010
Von 
F. Zündorf (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vegan. Über Ethik in der Ernährung und die Notwendigkeit eines Wandels (Taschenbuch)
Vorab: Als ich das Buch gekauft habe war ich erst seit wenigen Wochen Veganer.

Für mich als Einsteiger war das Buch optimal. Obwohl ich mir über viele verschiedene Stellen im Internet bereits einiges Wissen angelesen hatte, habe ich mit diesem Buch eine sehr gute Argumentationshilfe und viel interessantes Hintergrundwissen erhalten. Das Buch führt einen mit einfachen Worten und anschaulichen Grafiken an Hand von belegten Zahlen und Fakten durch die Grundzüge des Veganismus. In diesem Buch wird nicht nur auf Tierrechte sondern auch auf spannende weitere Gründe zum Veganismus eingeganen. (Hungersnöte, Umweltverschmutzung, Gesundheit, etc.)

Für alle Leute die noch nicht Vegan leben, aber mit dem Gedanken spielen den nächsten Schritt in die richtige Richtung zu machen das richtige Buch. Eigentlich auch für Leute die vielleicht Veganer kennen und ihr Denken nachvollziehen / verstehen möchten. Habe das Buch direkt nachdem ich fertig war erneut bestellt und in meiner Familie verschenkt.

Der einzige negative Punkt ist die Tatsache, dass Zahlen und Fakten oft mit Studien aus 2000/2001 belegt sind. Sicher sind die Zahlen weiterhin richtig und das Buch wurde ja seit der ersten Auflage auch stetig aktualisiert. Trotzdem würde ich mir hier nochmal aktuellere Zahlen wünschen.

An der anhaltenden Richtigkeit gibt es jedoch keinen Zweifel.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die wichtigsten Argumente für eine vegane Lebensweise, inkl. praktischer Tipps zur Umsetzung, 4. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Vegan. Über Ethik in der Ernährung und die Notwendigkeit eines Wandels (Taschenbuch)
Dieses Buch erklärt die Gründe (ethische, sozio-ökonomische, ökologische, gesundheitliche und soziopsychologische) für eine vegane Lebensweise. (Beim Veganismus geht es eigentlich nicht direkt um die Ernährung, aber da fängt es eben an, und fällt im Alltag am meisten auf.) Es enthält auch hilfreiche Informationen für den Umstieg, inklusive ein paar grundlegende und einfache Rezepte, und über vegane Babies und Kinder.
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