Kundenrezensionen


 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kompakt!
In diesem Büchlein sind kleinere Aufsätze, Artikel usw. von Prof. H.-H. Hoppe gesammelt; diese führen sehr kompakt und in flüssiger, sehr verständlicher Form in die Gedankenwelt von Prof. H.-H. Hoppe ein.
Von daher ist das Büchlein gerade denjenigen Lesern zu empfehlen, welche sich rasch einen Überblick über die Arbeitsfelder...
Veröffentlicht am 17. August 2012 von Treb Melsa

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesenswert
"Der Wettbewerb der Gauner" von Hans-Hermann Hoppe enthält spannende Denkansätze zur Verbesserung des demokratischen Gesellschafts-Modells. Hoppe's Ansichten sind für meinen Geschmack etwas radikal, aber mit seiner Kritik an den strukturellen Problemen der westlichen Demokratien hat er vollkommen Recht.

Sein Modell der Privatrechtsgesellschaft...
Vor 18 Monaten von Alexander Müller veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kompakt!, 17. August 2012
Von 
Treb Melsa (Absurdistan, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Wettbewerb der Gauner: Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft (Broschiert)
In diesem Büchlein sind kleinere Aufsätze, Artikel usw. von Prof. H.-H. Hoppe gesammelt; diese führen sehr kompakt und in flüssiger, sehr verständlicher Form in die Gedankenwelt von Prof. H.-H. Hoppe ein.
Von daher ist das Büchlein gerade denjenigen Lesern zu empfehlen, welche sich rasch einen Überblick über die Arbeitsfelder und -ergebnisse des Ökonomen, Soziologen und politischen Philosophen Hoppe informieren wollen. Also für Leute, die nicht unbedingt die umfangreichen und in der logischen Argumentation oftmals anspruchsvollen Bücher (z. B. "Demokratie. Der Gott, der keiner ist", "Eigentum, Anarchie und Staat", "Kritik der kausalwissenschaftlichen Sozialforschung." oder "Sozialismus oder Kapitalismus") lesen möchten - aus Zeitmangel oder anderen Gründen.
In diesem Büchlein sind eigentlich alle wichtigen Themenfelder - mit ihren ganzen Facetten, die von Prof. Hoppe bearbeitet werden, enthalten:
- Eine fundamentale Kritik am heutigen Demokratieverständnis.
- Prof. Hoppes eigene Alternative - die Privatrechtsgesellschaft als geordnete Anarchie.

Für Prof. Hoppe spiegeln die heutigen Demokratien nur eine Form des Sozialismus` wider; die sog. Mehrheitsentscheidung - z. B. in Sachen der "Sozialpolitik" - ist für Prof. Hoppe nichts weiter als Diebstahl und Raub. Demokratische Partei-Politiker sind für Prof. Hoppe Gauner im eigentlichen Sinne, die sich auch nie ändern werden, ein Austausch der Personen würde - lt. Prof. Hoppe - an den Zuständen (Verschwendung von Steuergroschen, Korruption, Misswirtschaft etc.) nichts ändern, weil dies nicht an den Personen liegt, sondern solche Ärgernisse systemimmanent sind.

Prof. Hoppe sieht als Alternative zur Demokratie, also wie diese heutzutage in der Regel organisiert ist, sein eigenes Modell der "Privatrechtsgesellschaft". In einer Privatrechtsgesellschaft würde "Staat" keinen Platz haben; denn egal ob

- die Produktion von Sicherheit in einer Gesellschaft nach Innen und / oder Außen
- das Gebiet der Rechtspflege (Gerichte usf.)
- Infrastruktur oder Bildung
usw.

alle Dinge würden zwischen den Menschen privat geregelt und organisiert werden - Papa Staat ist überflüssig und stört nur beim Aufbau einer funktionsfähigen Gesellschaft.

Das kleine Büchlein ist m. E. ein Lesevergnügen, da Prof. Hoppe in diesen kleineren Arbeiten eine klare - teils harte - Sprache anwendet, aber trotz allem logisch argumentiert. Auch und gerade für Andersdenkende, die hier die Gelegenheit haben zu versuchen ihre eigenen Denkgewohnheiten an Prof. Hoppes unnachahmlicher Logik abzuarbeiten.
Dabei halte ich fest, dass ich persönlich Prof. Hoppe nicht in allen Punkten folgen kann, auch wenn ich seine Kritik am herrschenden System durchaus teile. Jedoch an ein Funktionieren seiner Privatrechtsgesellschaft kann ich nicht glauben, dabei - dies gebe ich gerne zu - kann ich seine Logik nicht widerlegen. Im absoluten Gegensatz zu Prof. Hoppe greife ich dann doch auf Beobachtung, auf Erfahrung zurück - etwas, was Prof. Hoppe in seinen erkenntnistheoretischen Arbeiten (z. B. in der "Kritik der kausalwissenschaftlichen Sozialforschung.") ablehnt. Doch schon das Verhalten von Kindern, die in einer Gruppe von irgendeinem "starken Leitwolf" geführt und beherrscht werden, zeigt, dass bei einem Ausscheiden des "starken Leitwolfs", irgendein anderes Kind, das sich "stark" wähnt, versucht den neuen "starken Leitwolf" zu geben. Das gleiche würde m. E. geschehen, wenn man "Staat" fortnimmt; auch dann würde irgendwer, der sich als "Starker" fühlt oder irgendeine Gruppe, die sich als "stark" sieht, versuchen das Vakuum, was "Staat" hinterlässt, auszufüllen. Wie schon erwähnt, dies schließe ich aus Erfahrungswerten, welche von Prof. Hoppe so erkenntnistheoretisch nicht akzeptiert sind.
Auch bin ich der Meinung, dass die Menschen zwar durchaus rational handeln, auch durchaus auf den eigenen Nutzen schauen und die meisten Dinge, die sich heute der "Staat" anmaßt zu regeln, in eigener Regie besser gestalten können. Doch die Menschen sind auch u. U. gerne faul und bequem und hängen noch dazu vielfach dem zentralen "Bedürfnis nach Sicherheit" sehr stark und hartnäckig an. Und gerade dieses Bedürfnis kann und wird von Heilsversprechern immer genutzt werden, um den Menschen das sichere, wohlige Schutzdach des Staates anzubieten und es werden immer genügend Leute auf solche Heilsversprecher hereinfallen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutliche Worte für ein überlebtes System, 30. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Wettbewerb der Gauner: Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft (Broschiert)
Aufmerksam bin ich auf dieses Buch "Der Wettbewerb der Gauner" von Hans-Hermann Hoppe bei Facebook geworden, als es von einem meiner Kontakte und Gesprächspartner als Link geteilt, empfohlen und mit den Worten "...das werde ich wohl bestellen" kommentiert wurde. So einfach war das dann gar nicht, es war bereits vergriffen, also bestellen und warten.

Den Autor kannte ich bisher weder vom Namen noch einem seiner Werke, aber schon der Titel und das Bild haben mich neugierig gemacht.

Der Inhalt der knapp 90 Seiten hat mich sehr angesprochen. Hoppe versteht es, in einer klaren und sicheren Analyse das System des Staates und sein Steuer- und Verteilungssystem zu beschreiben. Dabei wählt er sehr deutliche Worte für das, was sich Politik nennt und als solche versucht wird zu verkaufen.

Die von ihm aufgezeigte Alternative einer Privatrechtsgesellschaft ist sicherlich aus den Kenntnissen und Vorstellungen, die wir gegenwärtig haben, gedanklich oder auch visuell nur schwer zu fassen, aber das bedeutet nicht, dass so etwas nicht möglich ist. Die Politik als Solches ist eh bedeutungslos, da sie lediglich Erfüllungsgehilfe der Wirtschaft ist, gleichgültig, ob es die "Friedenspolitik" der Bundesrepublik Deutschland ist, oder die der USA oder eines anderen Staates, immer geht es um wirtschaftliche Interessen, Politiker werden als verbrämte Marionetten vorgeschoben. Und diese Marionetten schaffen sich natürlich ihre Erfüllungsgehilfen in den staatstragenden Strukturen. Geld spielt dabei keine Rolle, es ist von holländischem Adel - "van den Anderen" - und ist es alle, dann fällt den Gaunern schon was Neues ein. Das Buch ist eine klare Absage an das, was man uns als heilige Kuh" verkaufen will.

Wer alternativ denken kann, wer Fragen zu dem System hat, wer nicht alles glaubt, was man uns an Geschichten erzählt, für den ist das Buch lesenswert. Wer mehr und tiefer in die Gedanken von Hans-Hermann Hoppe eintauchen will, dem sei zusätzlich empfohlen "Demokratie. Der Gott, der keiner ist".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Titel, 5. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Wettbewerb der Gauner: Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft (Broschiert)
Wer das Buch von Hoppe kauft, dürfte mehr oder weniger wissen, was ihn erwartet. Einer der radikalsten Staatskritiker eben.

Erster Aufsatz ist sehr gut und knapp geschriebene Kurzzusammenfassung anarcho-kapitalistischer Weltanschauung, das lohnt sich durchaus zu lesen, wenn man auch mal andere Standpunkt als die üblichen wahrnehmen möchte. Kann man ja zustimmen oder es lassen, mit geister Armut des Autors hat das weniger zu tun als mit der des Rezensenten, der schließlich weiß, worauf er sich einlässt. Wem das zu aufregend oder mutig ist, der/die kann Kässmann lesen.

Etwas irritierend finde ich die übrige Zusammenstellung aus kleineren Aufsätzchen und Interviews, die danach folgen. Wo da jetzt das Neue sein soll, ist mir unklar, eigentlich alles schonmal irgendwo irgendwie gelesen.

Aber sei es drum. Wer sich in kurzer, konzentrierter und klarer Form mit Anti-Etatismus oder Anarcho-Kapitalismus oder radikalstem Freiheitsdenken auseinandersetzen möchte, dem sie das Büchlein wegen des ersten Aufsatzes warm empfohlen.

Die 12 Euro sind wohl eher als freundliche Geste dem Verlag gegenüber bzw. als Tribut gegenüber dem Wunsch nach einem echten Druckerzeugnis zu werten, denn man kann eigentlich alles kostenfrei auf der Seite des Autors im Weltnetz runterladen.

Mir war es das wert, in Tram oder U-Bahn perfekt, kann man schön knicken und misshandeln.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbeugsam!, 8. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Wettbewerb der Gauner: Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft (Broschiert)
Da ich alle Bücher von Hans-Hermann Hoppe gelesen habe, war diese kleine Broschur für mich nicht sehr überraschend. Bemerkenswert an Hoppe ist seine klare und eindeutige Sprache, seine unverblümte Stellungnahme und seine Liebe zur Wahrheit.

Hoppe laviert nicht herum, weil er irgendwelche Nachteile befürchtet, Hoppe spricht das aus, was die Mehrheit der Menschen denkt: Politiker sind Gauner!
Das Buch ist eine gut gelungene Einführung in die Idee, wie man dem Treiben der Gauner im Selbstbedienungsladen Staat ein Ende setzen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein anderer Blick auf den Staat, 14. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Wettbewerb der Gauner: Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft (Broschiert)
Es fällt auf Anhieb schwer, Hoppe in seinen Schlußfolgerungen und Lösungsvorschlägen zu folgen. Insbesondere erhebt sich die Frage, ob nicht auch in seinem System der mehr Recht(e) hat, der mehr Geld hat, und ob nicht der Schutz der Schwachen und der Minderheiten auf der Strecke bleibt.
Andererseits ist seine Analyse prägnant und schonungslos. Er erklärt, warum sich unser Staat fest in der Hand von Parteien und Bürokraten befindet, die an ihm schmarotzen und sich dafür noch gegenseitig Orden und Ehrenzeichen an die Brust heften. Er erklärt auch die Verdrossenheit der Bürger über Politiker, die sich mit Geld und Macht ausstatten und den Nicht-Politiker-Bürgern (die alten Griechen nannten sie Idioten) vorschreiben, wen oder was sie zu finanzieren haben und in jüngster Zeit auch immer mehr, was sie zu tun, zu lassen und zu denken haben. Um mit Nietzsche zu sprechen: Der Staat ist ein Untier, das immerzu wächst und Alles/Alle verschlingt.
Weil es zudem immer offensichtlicher wird, daß auch in den westlichen Demokratien die Staatsgewalt respektive Regierungen vom großen Geld käuflich sind - man sollte besser von Ploutokratien, vielleicht sogar von Kleptokratien sprechen, sind auch die anfangs skizzierten Einwendungen gegen Hoppes Thesen nicht wirklich tragend. Es könnte mehr "Gerechtigkeit" entstehen, wenn jeder Bürger seine Interessen im Rahmen privater Institutionen selber vertritt - auch hier im Sinne von Nietzsche, der Gerechtigkeit als Gleichgewicht zwischen zwei gleich starken Individuen resp. Gruppen sieht.
Ein Verdienst hat das Buch von Hoppe allemal: Es entlarvt das Geschwätz unserer Politiker von unserem ach so gerechten und sozialen Staat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesenswert, 5. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Wettbewerb der Gauner: Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft (Broschiert)
"Der Wettbewerb der Gauner" von Hans-Hermann Hoppe enthält spannende Denkansätze zur Verbesserung des demokratischen Gesellschafts-Modells. Hoppe's Ansichten sind für meinen Geschmack etwas radikal, aber mit seiner Kritik an den strukturellen Problemen der westlichen Demokratien hat er vollkommen Recht.

Sein Modell der Privatrechtsgesellschaft halte ich für interessant, aber noch sehr utopisch. Teile davon sind aber realistisch umsetzbar, z.B. klingt sein Modell zur Privatisierung der inneren Sicherheit sehr schlüssig. Für ihn ist die Bedeutung des Schutzes des Privateigentums von absoluter Bedeutung für eine freiheitliche Gesellschaft, was er auch sehr überzeugend darlegt.

Er zieht interessante Vergleiche, z.B. wenn jemand privatrechtlich ein solches Schneeballsystem anbieten würde, wie es unsere staatliche Rentenversicherung de facto ist, würde er umgehend eingekerkert; der Staat darf das jedoch.

Keine heiße Empfehlung, aber sehr lesenswert für Menschen, die sich ebenfalls Gedanken zur Verbesserung des Gesellschaftsmodells machen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach lesenswert, 6. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Wettbewerb der Gauner: Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft (Broschiert)
Man sollte schon ein wenig vertraut sein, mit der Gedankenwelt des Autors.
Aber die leicht lesbare und flüssige Form des Buches hilft einem doch, mit einfachen Worten selbst wiederzugeben, was im Detail natürlich nicht ganz einfach zu vestehen und vor allem selbst darzulegen ist.
Daher ist das Buch geradezu ein "Trainingsbuch" und Auffrischer zur Erklärung der eigene Positionierung. So man diese eben hat.
Einfach: Sehr gut.
Und dass der Autor damit Geld verdient, wie in einigen anderen Kommentaren angedeutet: Ja, das ist das Wesen des Kaufmanns.
Und schön, daß ein Philosoph als Kaufmann agiert und nicht als Staatszecke.
Das Buch ist die halbe Unze Silber ohne Zweifel Wert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zusammenfassung, 19. April 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Wettbewerb der Gauner: Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft (Broschiert)
Kurz und knapp fasst Hoppe hier seine Standpunkte zusammen. Die vorliegende Broschüre ist ideal für den libertären Einsteiger oder den, der es noch werden möchte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volltreffer!, 10. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Wettbewerb der Gauner: Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft (Broschiert)
Nach Demokratie, der Gott der keiner ist", legt Hans-Hermann Hoppe mit diesem Buch erneut ein Werk vor, das mit dem System des modernen demokratischen Staates radikal abrechnet.

Thorsten Polleit bringt es in seinem Vorwort auf den Punkt: Der demokratische Staat (...) zerstört die produktive und kooperative soziale Ordnung". Er ...verursacht Wohlstandverluste und führt in die Ent-Zivilisierung."

Gestützt auf John Lockes Gedanken zum rechtmäßigen Eigentumserwerb, baut Hoppe seine Attacke auf den Staat auf, den er als territorialen Machtmonopolisten mit dem Recht zur Letztentscheidung in Konfliktfällen - einschließlich derer, in denen er selbst Partei ist", definiert, der mit dem Privileg ausgestattet ist, Steuern zu erheben".

Zunächst wird mit den Intellektuellen abgerechnet, die Hoppe der Korruption und der Apologie des Leviathans beschuldigt. Beinahe alle Personen dieser Gruppe leben von Mitteln, die der Staat den produktiv Tätigen abpreßt. Kaum einer davon erbringt, seine Leistungen unter Marktbedingungen. Daher überrascht es wenig, daß diese privilegierte Kaste das Hohelied des Staates singt und hohe Steuern als Ausweis einer hochstehenden Kultur preist.

Danach kritisiert Hoppe den Wettbewerb der schlechten Menschen". Monopole sind aus Sicht des Konsumenten abzulehnen, da sie schlechtere Dienste zu höheren Preisen liefern, als im Wettbewerb stehende Anbieter. Während aber unter Güterproduzenten herrschende Konkurrenz dem Konsumenten zum Vorteil gereicht, ist ein Wettbewerb unter Gewalttätern, den der Rücksichtsloseste gewinnt, dem Bürger nicht zuträglich. Der Staat als Stehler und Hehler wird nicht besser, wenn die Konkurrenz um seine Führung von den Brutalsten gewonnen wird.

Im nächsten Kapitel werden die im demokratischen Staat wirkenden Dynamiken analysiert. Es folgt der Schluß: Demokratie und Unverletzlichkeit privaten Eigentums sind unvereinbar. Daß die Schweiz in vieler Hinsicht besser dasteht, als ihre Nachbarn, führt Hoppe auf deren Kleinräumigkeit und Dezentralisierung politischer Entscheidungen zurück. Diese begünstigen die Achtung von Individualrechten, weil hier eine Abstimmung mit den Füßen" leichter fällt. Die politische Führung eines Kleinstaates muß ihre Ausbeutungs- und Regulierungsaktivitäten stärker zügeln als jene eines Imperiums.

In der Folge widmet sich Hoppe der Frage Warum der Staat die Kontrolle über das Geld und das Bankwesen beansprucht". Das Teilreservesystem der Geschäftsbanken, hat den Traum der mittelalterlichen Alchemisten wahr werden lassen: Etwas aus Nichts zu schaffen. Die Vergabe von aus dem Nichts geschaffenen Krediten - ohne also Mittel dem Konsum entziehen - sparen - zu müssen, schafft die Grundlage für jenen Konjunkturzyklus, der in einer dem künstlich entfachten Boom folgenden Rezession sein Ende findet.

Ohne Diskriminierung, also das Recht zur Unterscheidung, kein Eigentumsrecht! Dieses aber bildet die Basis jeden zivilisatorischen Fortschritts. Im Dualismus von öffentlichem und privatem Recht, der sich immer mehr zugunsten des ersteren verschiebt, manifestieren sich jene Privilegien, die Staatsagenten auszeichnen.

Abschließend stellt Hoppe jene Privatrechtsordnung vor, die er als Alternative zur ins Chaos führenden, staatlichen Ordnungen aufzeigt. An die Stelle eines vertragslosen Zustandes" zwischen Beschützer und Beschützten, wie er für staatliche Systeme typisch ist, tritt ein System von mit privaten Rechts- und Sicherheitsanbietern abgeschlossenen Verträgen, das dem Bürger klar definierte Rechte und Leistungen garantiert.

Während Staaten zur Aggression neigen, da sie deren Kosten ungestraft auf die Steuerzahler abwälzen können, sind private Sicherheitsanbieter sehr auf Ruhe und Frieden bedacht, da sie die mit jeder Aggression verbunden Kosten zu vermeiden trachten.

Wer eine Kritik an der behaupteten Überlegenheit unseres politischen Systems sucht, findet diese hier kurzweilig präsentiert vor.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Demokratie ist ein Verfahren,, 10. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Wettbewerb der Gauner: Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft (Broschiert)
das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen. (George Bernard Shaw)

Die Diskussion Staat vs. Privatrechtsgesellschaft nimmt vor dem Hintergrund des aktuell überall und quasi von jedermann verorteten "Demokratiesterbens" und der aktuellen Piraten-"Erfolge" an Bedeutung zu.

Darum habe ich das Buch mit wachsendem Vergnügen gelesen. Gut, daß es auch hierzulande Intellektuelle gibt, die sich diesem Thema verschrieben haben!

Wie man seine Schlussfolgerungen jedoch real umsetzen soll, ist allerdings eine andere Frage: Ich würde mich darum über eine Fortsetzung freuen, die sich den Fragen der grundsätzlichen Machbarkeit im Hier und Jetzt genauso intellektuell brillant stellt, wie Hoppes Analysen treffend und schlecht zu entkräften sind.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der Wettbewerb der Gauner: Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft
EUR 12,00
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen