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59 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesens- und wissenswert
Die negativen Rezensionen zeigen wieder einmal, wie schwer es gläubigen Menschen fällt, über ein so emotional besetztes Thema wie den Glauben sachlich zu diskutieren. Lüdemann wird Unsachlichkeit, Polemik, Geldverdienen mit Unwahrheiten, unbegründete Kritik vorgeworfen. Liest man jedoch seinen Text, dann spürt man in jeder Zeile das...
Veröffentlicht am 10. Februar 2011 von Uwe Lehnert

versus
50 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Neuzeitliche Religionskritik, aber nichts neues
"Der große Betrug" - schon der Titel verheißt nichts Gutes. Betrug ist nie gut - und er soll nach Lüdemann genau da stattgefunden haben, wo man meinen könnte, es gäbe noch einen Schutzraum ohne Lug und Trug: In der Kirche. Genauer gesagt, durch die ersten Christen. Diese haben, so lautet Lüdemanns Vorwurf, den historischen Jesus...
Am 5. Januar 2000 veröffentlicht


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59 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesens- und wissenswert, 10. Februar 2011
Von 
Uwe Lehnert (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat (Gebundene Ausgabe)
Die negativen Rezensionen zeigen wieder einmal, wie schwer es gläubigen Menschen fällt, über ein so emotional besetztes Thema wie den Glauben sachlich zu diskutieren. Lüdemann wird Unsachlichkeit, Polemik, Geldverdienen mit Unwahrheiten, unbegründete Kritik vorgeworfen. Liest man jedoch seinen Text, dann spürt man in jeder Zeile das ernsthafte Bemühen um Wahrheit, um Begründung, um Offenlegen seiner Kriterien, auch um Verständnis für jene, die - wie er einst selbst auch - nur zu gern an die Verheißungen der Botschaft von Jesus glauben wollen. Diese negativen Rezensionen lassen durchweg erkennen, dass sie von Menschen kommen, die sich von Erkenntnissen verletzt, ja erschüttert fühlen, die ihnen etwas rauben, das fester Bestandteil ihres Denkens und Fühlens geworden ist. Die Sorge, ja Angst, dass man sich geirrt haben könnte, dass man falschen Versprechungen aufgesessen sein könnte, lässt es einfach nicht zu, die erarbeiteten und wohl begründeten Einsichten eines Forschers sich wenigstens anzuhören.

Was Lüdemann in diesem und auch in seinen anderen Büchern vorträgt, wird ja von vielen anderen Theologen längst auch vertreten. Was Lüdemann (und wenige andere) auszeichnet, ist seine intellektuelle Redlichkeit und sein Drang nach aufklärender Wahrheit, die es einfach nicht zulassen, solche Einsichten für sich zu behalten. Er klärt auf, begründet detailliert und das in einer verständlichen Sprache. Ausdrücklich muss doch gewürdigt werden, dass er in voller Kenntnis der zu erwartenden Schwierigkeiten und Anfeindungen, die er sich durch die Kirche (er verlor auf Betreiben der Kirche seinen theologischen Lehrstuhl!) und einen Teil seiner akademischen Kollegen zuzog, dennoch seinen Weg der Aufklärung gegangen ist und noch immer geht. Für mich ist seine Haltung bewundernswert und absolut vorbildlich. Um die Moral in unserer Gesellschaft stünde es besser, wenn wir mehr Menschen seiner Statur hätten.

Was den Vorwurf angeht, seine Religionskritik brächte nichts Neues, so gilt nach wie vor: Eine Argumentation verliert doch nicht an Gültigkeit, nur weil sie schon früher geäußert wurde. Entscheidend ist der begründende Gehalt der Argumente, ihre logische, empirische und historische Substanz. Und hier trägt Lüdemann - nicht nur in diesem Buch - wahrhaft "erschütterndes" Material, Belege und Bedenkenswertes zusammen. Man sollte doch immer auch berücksichtigen, dass seine Bücher sich auch an die Öffentlichkeit wenden, daher immer auch Sachverhalte neu anführen, die innerhalb der akademischen Zunft in der Tat nicht Neues darstellen, außerhalb der weltabgewandten Theologenwelt aber oft unbekannt sind und daher immer wieder auch in Erinnerung gerufen werden müssen.

Zusammengefasst: Ein unbedingt lesenswertes, aufklärendes und daher notwendiges Buch, das zudem den Vorteil prägnanter Kürze aufweist.

Univ.-Prof. Dr. Uwe Lehnert
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61 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassig aber zu kurz, 27. April 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist unerlässlich für jeden, der sich für die Person des historischen Jesus interessiert. Aber der Autor zeigt nicht nur in überzeugender Weise, welche Sprüche und Taten wirklich auf Jesus zurückzuführen sind, sondern macht auch ersichtlich, wie von manchen Stellen in den Evangelien auf die Situation in den frühen christlichen Gemeinden geschlossen werden kann. Die Folgerungen, die der Autor aus seinen Erkenntnissen zieht, sind konsequent und mutig (zumindest für einen Theologieprofessor). Leider ist der Preis für das Buch etwas hoch geraten (oder der Umfang für den Preis zu gering). Aber ich bin gespannt auf das nächste Buch des Verfassers.
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24 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der grosse Betrug, 9. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat (Gebundene Ausgabe)
Prof.Dr.Lüdemann ist ein Mann mit Zivilcourage. Wer in so einer Gesellschaft, in der das sog. Christentum soviel Macht ausüben kann, solch ein kritisches Buch veröffentlicht und das auch noch als Theologie-professor, hat keinerlei Angst vor den Konsequenzen - ist nur seinem Gewissen Rechenschaft schuldig. Ich empfehle die weitere Lektüre seiner Bücher. Bravo!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaftlichkeit und Bibel, 20. April 2013
Von 
Isenschmid Juerg (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat (Gebundene Ausgabe)
Prof. Lüdemann zeigt (endlich), wie und auf welche Weise sich die Wissenschaft und die wissenschaftliche Forschung der Bibel, dem Neuen Testament, dem Leben Jesu und den Evangelien annimmt und diese als wahr oder unwahr beweisen lassen. Lesenswert.
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13 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das christliche Phänomen " Jesus " !, 3. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat (Gebundene Ausgabe)
Sehr geehrte Christen !

Die Geschichte um Jesus einmal katholisch betrachtet ! Zuerst
sollten wir daher auch versuchen die Ausuferungen der Theologie zu bändigen ! Denn z.Z. ist ja die Theologie noch eine
Wissenschaft , deren Kunst darin besteht ::: normale geschichtliche Ereignisse dem normalen Menschen so darzustellen,daß sie diesem als Geheimnis erscheinen ! Ich habe hier nun nachfolgend versucht z.B. die Geschichte mit und um Jesus umfassend , weltumspannend , kurz und gut katholisch zu betrachten mit den Augen schlichter , vernünftiger Religionphilosophen und Naturkundler , in kompakter Form::: Diese Aussagen hätte eigentlich Jesus niederschreiben sollen , doch leider hat er außer einige wenige Schriftspuren im Sand , " Nichts " hinterlassen ! Auch seine Jünger folgten seinem Beispiel und hinterließen schriftlich ein " Nichts " ! ....Warum auch , wenn das so häufig von Jesus angepriesene Gottesreich mit ihm als Weltenherrscher so nahe war !
Erst einige Jahrzehnte später als Jesus nicht wiederkam , begann dann der selbsternannte Apostel Paulus schriftlich etwas zu verfassen , gefolgt von den vier Evangelien-Schreibern ::: Alles Menschen , die Jesus überhaupt nicht kannten die aber immer wieder versuchten
eine Beziehung zum " Alten Testament" zu verdeutlichen mit
der " theologischen Geheimwaffe ::: Rückwärtsprophetie "!
Sie ließen also am Schreibtisch Ereignisse geschehen die im A.T. angedeutet wurden !
Wenn wir nun diese Schriften betrachten , so sind diese auch darauf angelegt ::: Das nahe Gottesreich mit dem wiederkehrenden Jesus an der Spitze zu verdeutlichen um damit ein wenig seinen Anhängern Trost zu spenden ! Denn außer dem kommenden Reich Gottes gab es für diese Schreiber keine Zukunft mehr .. für sie war damit die Schöpfung Gottes abgeschlossen !
Der wichtigste Mensch zu jener Zeit war nun einmal der Apostel Paulus , auch ein Mann der Jesus überhaupt nicht kannte ! Dank seiner überragenden rethorischen und schriftstellerischen Fähigkeiten konnte er die jesuskennenden Apostel , die ja fast alle nicht schreiben konnten, mit seinen Lehren überzeugen ! Auch diese seine Lehren wurden geprägt von der kurz bevorstehenden Wiederkehr Jesu . Die paulinischen Schriften und auch die vier Evangelien sind also für Menschen geschrieben,die in der Nah- Erwartung Jesu standen. Diese Schriften dürfen in diesem Sinne als Trost- und Vorhersageschreiben betrachtet werden für die damaligen " Glaubensendzeitler " !

Hier ist nun klar zu ersehen::::Diese neutestatamentlichen Schriften sind nicht für uns Nachkömmler bestimmt !

Das heißt nun aber nicht , daß wir uns damit nicht befassen sollten , ist es doch immer wieder schmunzelhaft zu erkennen , wie die Evangelienschreiber eingefügte geschichtliche Unwahrheiten in Glaubenswahrheiten umformten ! Dabei war Ihnen jedes Mittel recht ::: z.B. diese geschichtlichen Unwahrheiten :::Die 3 Magier aus dem Morgenland , der Kindesmord des Herodes , die Flucht nach Ägypten und sicherlich auch der Judasverrat ! .... Diese dramatischen Beschreibungen hatten nur ein Ziel ::: soviele Anhänger wie möglich für Jesu Gottesreich zu gewinnen ! Nun ist diese erwartete Wiederkunft Jesu nicht eingetroffen ! Somit dürfen wir heute also " ketzerisch " feststellen ::: Jesus hat seine Anhänger " in Stich gelassen " ! Auch er konnte nicht , trotz der legendären Auferstehungsgeschichte , das von Gott aufgestellte biologische Naturgesetz vom materiellen Werden und Vergehen zum " Wohle des Neuen " (Evolution ), nicht verändern , hier sehen wir aber auch , daß die Theologen des Neuen Testamentes es mit der geschichtlichen Wahrheit nicht so genau nehmen ! Für sie steht somit
die angeblich göttliche Wahrheit ( Die Bibel ,Gottes Wort ) vor der Wirklichkeitsgeschichte Gottes mit seinen Geschöpfen, uns Menschen !
Religionsphilosophisch betrachtet ::: Die neutestamentliche Theologie ist überhöht mit sich selbst durchgegangen und das nicht zur Ehre Jesu sondern zu ihrer " Eigenen " !

Nun zum Erlösertum Jesu :::
Wir sollten uns heute wirklich ernsthaft die Frage stellen : Wo von sollte uns Jesus eigentlich erlösen ???
Vielleicht von der Unzulänglichkeit Gottes diese unsere Welt nicht vollkommen geschaffen zu haben , damit er danach sagen kann :::Ihr Menschen , meine unvollkommenen fehlbaren Geschöpfe , benötigt nun doch eine Erlösung! ! Ich glaube so dürfen wir heute nicht mehr denken , denn nach naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ( auch die Naturwissenschaft ist ja " Gotteswort " ) ist die Schöpfung noch lange nicht abgeschlossen ! Wir können also jetzt noch garnicht beurteilen ob sie gescheitert ist !" Denn erst nach einem Scheitern dürfen wir uns eine Erlösung " erhoffen ! Weiterhin wird seit über 2000 Jahren gnadenlos auf Jesus eingebetet , mit dem Erfolg , daß es auf unserer Erde immer noch keinen Frieden gibt .... wir müssen uns einmal vorstellen ::: Wenn nur 100 Millionen Gläubige zu Jesus täglich beten ,( in Wirklichkeit sind es ja noch viel mehr) ... dann sind das ca. 3500 Beter pro Sekunde ! Hier sollten wir doch schlicht und einfach von einer gewaltigen
Überforderung Jesu sprechen statt von dem von den Theologen so hochgelobten " Mysterium " !
Daß nun Jesus mit dieser gewaltigen Gebetsflut total überfordert ist , bedarf eigentlich keiner besonderen Erklärung !
Befreien wir also unseren Bruder Jesus von der Last des von hochbegabten Theologen ihm aufgewollten Erlösertums und ganz wichtig ::: von seiner vom Konzil zu Nicea ihm aufgezwungenen exclusiven Gottessohnschaft !
Wir sollten nun aber auch die in Nicea erkannte verengte " Dreifaltigkeit Gottes " erweitern in eine viel größere " Vielfältigkeit Gottes " um diesen gewaltigen Erwartungsdruck der Einzelsohnschaft von Jesus zu nehmen !
Die Weichen dazu sind schon vor einigen Jahren gestellt worden von " Baruch de Spinoza " , " Jordano Bruno " u.A. , mit ihren philosophisch-theologischen Lehren zum " Pantheismus " ::. Gott in Allem , Alles in Gott ...und der göttliche Funken in uns Menschen !
Ganz nach Schillers " Ode an die Freude " dürfen wir dann mit Beethoven singen ::: " Freude schöner Götterfunken " !
Und noch etwas::: Vielleicht ist Gott doch kein König
sondern der " Ideale Demokrat ! Denn wie wir ja wissen , hat sich das Königtum in den Jahrtausenden Menschheitsgeschichte nicht gehalten ! Das Königtum war demnach sozusagen im
Rahmen der Evolution eine Durchlaufeinheit hin zur Demokratie und somit auch hin zu Gott !
Das sind Gedanken von einem Menschen der zwischen
zwei Kirchen wohnt , Gedanken ohne dogmatischen Anspruch ,Gedanken durch Vernunft und Religion dynamisch erweiterbar zur Ehre der Schöpfung Gottes !

Herrn Dr.Lüdemann ist nun positiv anzulasten , daß er einer der wenigen Theologen ist, der ganz tief in die Wirklichkeitkiste unseres Schöpfes gegriffen hat um den
"Mythos des geheimnisvollen Jesus " zu verwahrheitlichen :::
ganz nach der Devise ::: Die geschichtliche Wahrheit hat immer Recht !
Schließlich noch eine wichtige Begründung , warum die gesamte Bibel nicht " Gottes Wort " ist ::: In ihr
kommt alles vor ::: Mord , Totschlag jede Menge Verwünschungen und Flüche aber auch Haß und Liebe ! Das Wichtigste fehlt ::: Der göttliche Humor ! Als ich das einmal vor Jahren dem bekannten jüdischen Neutestamentler
Prof. Pinchas Lapide erklärte , gab dieser nach kurzer Überlegeung zur Antwort .:: Nein Sie haben Unrecht ::: an einer Stelle im Alten Testament wird der Wein als Saft bezeichnet ! Ich glaube nun auch , daß dieser göttliche Humor nicht zu überbieten ist!
In diesem Sinne...
Einen herzlichen Gruß zu Ihnen ! Hubert Popp
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wahrheit, 16. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat (Gebundene Ausgabe)
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50 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Neuzeitliche Religionskritik, aber nichts neues, 5. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat (Gebundene Ausgabe)
"Der große Betrug" - schon der Titel verheißt nichts Gutes. Betrug ist nie gut - und er soll nach Lüdemann genau da stattgefunden haben, wo man meinen könnte, es gäbe noch einen Schutzraum ohne Lug und Trug: In der Kirche. Genauer gesagt, durch die ersten Christen. Diese haben, so lautet Lüdemanns Vorwurf, den historischen Jesus bis zur Unkenntlichkeit verdreht. Deshalb kann Lüdemann nicht mehr Christ sein, nicht mehr "Mein Herr Jesus Christus" sagen, so schreibt er in einem anhängenden fiktiven Brief an den Herrn Jesus. Dieser Brief ist insofern sehr lesenswert, als er meines Erachtens repräsentativ ist für eine Glaubens- und Erwartungshaltung unserer Zeit.
Die vorgetragenen historisch-kritischen Analysen sind nicht allzuviel neues. Der Ansatz auch nicht, denn seit bald zwei Jahrhunderten bemüht sich ein gewisser Zweig der Exegese redlich, den wahren Jesus aus den neutestamentlichen Quellen herauszukristallisieren - oft wurde er aber nicht mehr als ein Spiegelbild des Autors, wie schon Albert Schweitzer bemerkte. Auch Herr Lüdemann projiziert womöglich seine Wünsche in Jesus hinein, respektive seine Enttäuschung. Vor seiner Glaubens - bzw. Nichtglaubensentscheidung habe ich Respekt. Zweierlei muß er sich jedoch fragen lassen: Stimmen seine historischen Analysen in sich? und zweitens: sind die folgerungen, die er daraus zieht, a) logisch oder b) gar zwingend? Zumindest an Lüdemanns Folgerungen habe ich deutliche Zweifel anzumelden. Über historische Analysen läßt sich immer streiten. Das würde ich gerne auch tun - nur nicht hier. Lüdemanns Buch gehört leider Seite an Seite mit anderen Bestseller-Werken, die immer wieder ähnliches versuchen: Kirchliche "Lüge" aufzudecken. Ich finde es schade, daß das Buch eines Theologieprofessors diesen Weg mitgeht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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22 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zuviel Kriterien zuwenig Inhalt, 5. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat (Gebundene Ausgabe)
Der Autor klassifiziert Jesu Worte und Taten anhand von 9 Kriterien als echt oder unecht.
Er listet in dem - zum Glück kurzen Buch - eine Stelle nach der anderen auf und begründet kurz seine Meinung.
Mühsam und langweilig zu lesen, es fehlt der Kontextbezug, die echt/unecht-Aussagen sind nur teilweise schlüssig. Ich habe mit dem Buch nur wenig anfangen können.
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1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erschreckend schwache Logik und Argumentation, 1. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch bis S. 80 gelesen, dann enttäuscht und verärgert weggelegt. Lüdemanns Argumente bestehen zum Großteil aus Axiomen (z. B. "Wunder gibt es nicht") und kühnen Behauptungen ("Denn Jesus redete und handelte nach seinem Tod nicht mehr selbst."), die er fortan voraussetzt und zu denen er nicht den geringsten Beleg liefert. Zitat Lüdemanns über Jesu Sturmstillung (Mk, 4,35-41): "Das neuzeitliche Weltbild hat für dieses sogenannte Naturwunder keinen Raum, und ein Weltbild kann man nicht wie einen Anzug nach Belieben wechslen. (...) Jesus hat keinen Sturm gestillt." Aha, so einfach geht das in der Wissenschaft: Was ich nicht glaube oder sehe, was nicht meinen Lüdemann-Weltbild entspricht, kann nicht existieren und gewesen sein. Solche argumentativen Taschenspielertricks können nur sehr schlichte Gemüter übersehen. Oder sie wollen es übersehen, da die Rede Lüdemanns das ist, wonach es ihren Ohren juckt...
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28 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen der große Betrug..., 15. Juni 2001
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat (Gebundene Ausgabe)
Der Autor versucht hier in Kurzform zu beschreiben, welche Taten und Worte Jesu echt oder unecht zu sein scheinen, nur leider mäßig bis garnicht hinreichend begründet und für mich oft nicht nachzuvollziehen. Was letztlich aus den wenigen Seiten folgt, bleibt offen. Lüdemann tritt mit diesem (Mach-) Werk ein in die Riege der Autoren, die mit populistischen Meinungsbildern, hinsichtlich der Historizität Jesu Christi, versuchen eine hohe Verkaufsquote zu erzielen (bspw. Baigent/Leigh) und das scheint diesen leider auch zu gelingen. Gerd Lüdemann, "Der große Betrug" - der Leser darf sich hier wirklich betrogen fühlen.
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Der grosse Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat
Der grosse Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat von Gerd Lüdemann (Gebundene Ausgabe - 1998)
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