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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Visionen statt Rezepte
Wie man an den vorangegangenen Rezensionen sehen kann, sind Visionen in Deutschland nicht immer gefragt - auch, wenn sie wichtiger sind denn je. Wer ein Rezeptbuch mit einer Anleitung in 7 Schritten aus der Krise erwartet, ist mit diesem Buch natürlich schlecht beraten. Auch über die Sprache kann man natürlich geteilter Meinung sein - mir hat es auf jeden...
Am 6. Juli 2005 veröffentlicht

versus
13 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen gruselig geschrieben/übersetzt
Das Schlimmste an dem Buch ist die Schreibe. In jedem zweiten Satz ein falsches Bild. Dauernd kündigt der Autor an, jetzt würde etwas neues, nie dagewesenes, völlig spektakuläres kommen. Es kommt aber: nichts.
Allerhand Ideen werden in Angriff genommen, und wenn man hofft, jetzt erfahre man endlich etwas, ist die Geschichte zu Ende. Entweder im...
Veröffentlicht am 28. Juni 2005 von Martina Ostertag


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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Visionen statt Rezepte, 6. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Neue Arbeit, Neue Kultur (Gebundene Ausgabe)
Wie man an den vorangegangenen Rezensionen sehen kann, sind Visionen in Deutschland nicht immer gefragt - auch, wenn sie wichtiger sind denn je. Wer ein Rezeptbuch mit einer Anleitung in 7 Schritten aus der Krise erwartet, ist mit diesem Buch natürlich schlecht beraten. Auch über die Sprache kann man natürlich geteilter Meinung sein - mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und vor allem, es rüttelt auf und macht Mut. Bergmann macht deutlich, wie unzureichend alle Versuche bleiben müssen, durch Wachstum und Sozialabbau unsere Wirtschaftspolitik wieder auf den Vordermann zu bringen.
Seine Vision der Neuen Arbeit ist vielleicht noch Zukuntsmusik und wird in dieser Form sicher nicht 1:1 verwirklicht werden. aber darum geht es ihm auch gar nicht. Was ihm auf unnachahmliche Weise gelingt, ist es, uns aus unserer lähmenden Letargie zu wecken und in eine neue Richtung schauen zu lassen.
Dieses Buch eröffnet eine völlig neue und wirklich spannende Perspektive - nicht nur gesellschaftlich, sondern auch persönlich. Für mich jedenfalls war die Lektüre ein Vergnügen und ein echter Augenöffner. Ein Geist der Freiheit weht durch die Seiten dieses Buches - wer nicht so gerne bevormundet, sondern lieber inspiriert wird, findet an diesem Buch Ansätze, die sein Leben verändern können. Und was will man mehr?
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas, was wir wirklich, wirklich lesen wollen, 6. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Neue Arbeit, Neue Kultur (Gebundene Ausgabe)
Neue Arbeit, Neue Kultur
Etwas, was wir wirklich, wirklich lesen wollen
Fridhjof Bermann ist Philosophie Professor und Begründer von Zentren der Neuen Arbeit.
Sein neues Buch befasst sich mit dem Thema Arbeit, Neue Arbeit!
Zuerst analysiert er in seinem 433 starkem Buch das aktuelle Lohn- und Arbeitssystem, nach dem heute viele Länder arbeiten. Er beschreibt die Pathologie des Lohnarbeitssystems und kritisiert die oftmals behauptete These, „Arbeitslosigkeit sei eben die Krankheit des Lohnarbeitsystems und eine niedrige Arbeitslosigkeit entspreche quasi der normalen Körpertemperatur". Dabei geht er in die eigentlichen Motive der Arbeit ein, warum wir sie gerne oder eben sehr ungern verrichten. Auch die Frage, warum und ob überhaupt Arbeitsplätze knapp sind, beantwortet Bermann in seinem Buch.
In seinen „ersten Schritten" in Richtung Neue Arbeit, beschreibt Bergmann, wie man zu seiner „Selbstbestimmung" durch die Neue Arbeit kommen kann. Zwischen „ökonomisch gangbarem" und „sozial gewolltem", skizziert Bergmann das Prinzip Neue Arbeit.
In seinem Kernkapitel „Arbeit, die wir wirklich, wirklich wollen" beschreibt Bergman konkreten Handlungsspielraum für jeden Menschen. Anhand von vielen Praxisbeispielen erläutert er die konkrete Umsetzung bereits gelebter „Neuer Arbeit". Er beschreibt wie Menschen neue Unternehmen gründen, sich interdisziplinär zusammenschließen, qualifizieren und neue Technologien auch für sich nutzen. Kernanliegen ist aber dabei immer, dass die Menschen wirklich das tun, was sie wirklich tun wollen. Aber nicht nur Arbeit mit hohem technischen Anspruch werden praktiziert, sondern auch ganz konkrete Projekte von Menschen, die im Elend leben. So z.B. verschiedene Sozialprojekte in Randgruppenbereichen.
Bergmann zeigt in seinem Buch, dass die Neue Arbeit wirklich in allen Lebensfeldern fruchtbar ist und sein kann. Der Mensch an sich „müsse finden, was er wirklich, wirklich ernsthaft wolle". So finden Arbeitslose Menschen wieder Arbeit in Aufgabengebieten die sie zwar nicht gelernt, aber wirklich, wirklich machen wollen.
In seinem vierten Kapitell beschreibt Bergmann all die Wirtschaftsformen, die bisher bereits umgesetzt oder kurz vor der Umsetzung stehen. Dies ist eine vielfältige Bandbreite. Ausgehend von Einmannbetrieben und Unternehmern aus Wirtschaft, Kunst und Technik, bis hin zu neuen Industriezweigen, ist alles dabei.
In seinen beiden letzten Kapiteln beschreibt der Autor den Weg, den jeder selber gehen muss, um seine eigene Neue Arbeit zu finden und deren Früchte ernten zu können.
Ein Sachbuch, welches in keinem Bücherschrank fehlen darf und sich wie ein spannender Roman liest.
Dieses Buch würde mehr und schneller bezwecken, was Hartz IV und viele andere Arbeitslosenprogramme versuchen: Den Menschen wieder die Arbeit zu verschaffen, welche sie wirklich, wirklich wollen!
Schenkt den Menschen dieses Buch, ob in oder ohne Arbeit. Es ist nicht nur billiger, sondern auch effektiver und löst unsere Probleme wirklich!
Ein gelungener Griff aus dem Hause Arbor. [b.z.]
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lesenswert, fröhlich, zuversichtlich, 20. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Neue Arbeit, Neue Kultur (Gebundene Ausgabe)
Frithjof Bergmann erzählt in diesem Buch die Erlebnisse der letzten 20 Jahre bei der Schaffung einer Kultur, die den Menschen die Kraft gibt eine Arbeit zu finden, die sie wirklich wirklich wollen. Lesenswert ist das Buch schon allein wegen seiner zahlreichen Geschichten. Die Beispiele belegen, dass es an der Zeit ist, Arbeit grundlegend neu zu denken. Das heißt im Kern, Alternativen zu dem vergehenden Lohnarbeitssystem des Industriezeitalters auszufüllen. Was die vielen Gedanken des Buches so brauchbar macht, ist die Tatsache, dass Bergmann über die sonst oft gehörte Verneinung des bestehenden Systems hinausgeht. Das Buch regt zum weiterdenken an und gibt eine Perspektive zu handeln. Hier werden die Errungenschaften der letzten Epoche in eine neue Kultur mitgenommen. Also: Keine Revolution. Keine Abschaffung der Geschichte. Hier wird neu gebaut! Einfach so unter Benutzung des Vorhandenen. Alles was nicht den notwendigen Geist innehat, oder in eine andere Richtung fährt, wird mit einem Lächeln liegen gelassen (so genannte Politiker als Beispiel). Den Mut dazu vermag das Buch zu geben.
Neue Arbeit? Aber was? Haben wir die "Armut der Begierde" überwunden, das heißt wissen wir was wir wirklich wirklich tun wollen? Allein um die Frage des 3. Kapitels ernsthaft zu stellen, bedarf es einer Menge Frohsinn und Vitalität. Die Frage ist zentral. Bergmann erzählt über seine Erfahrungen in Flint, der Automobilstadt in Michigan. Die Antworten führen zu den zahlreichen Formen neuer Arbeit. Die Bemühungen zielen darauf ab, einen Horizont an neuen Möglichkeiten zu finden, neue Formen und Arten der Arbeit. Ich glaube, in dieser Betrachtungsweise ist ein wesentlicher Teil zu kurz gekommen. Es ist die Einstellung zum Arbeiten, das Bewusstsein das mir die Arbeit schenkt. Ich habe das Gefühl, das der spirituelle oder schöpferische Aspekt der Arbeit hier ausgeklammert wurde. Dazu finde ich passend zu lesen "The Reinvention of Work" von Matthew Fox. So kommt man seinen eigenen Antworten auf "Arbeit, die wir wirklich wirklich wollen" näher.
Ein wichtiger Bestandteil der Neuen Arbeit wird "High-Tech-Eigen-Produktion" genannt. Der Autor gibt eine Vorstellung, was die enorme Produktivität und die genialen technischen Möglichkeiten schon heute und erst recht in Zukunft bedeuten werden. Maschinen produzieren nahezu ohne menschliche Arbeit alle wirklich notwendigen materiellen Dinge im Leben eines Menschen. Mit dem "Personal Fabricator" zeigt Bergman zum Beispiel auf, welche neue Arbeit da auf uns zukommt. Die Art und Weise zu produzieren verändert sich nicht graduell. Keine neue Technologie zur Produktion von Gütern für die Massen. Mit den neusten technischen Errungenschaften wird sich die Produktion von Gütern dem Wesen nach verändern. Neue Arbeit ist dann die Erzeugung von allerlei Dingen durch die Masse. Damit ist die Brücke errichtet: Von einer auf die Kolonialisierung der Menschen-Seelen bestimmten Logik der Produktion und des Konsums (die Verwertung, das zu Geld machen, dem Geld wegen), hin zu einer Ökonomie der Neuen Arbeit, die weit über das moderne Verständnis von "wirtschaften" und Arbeit hinausgeht.
Arbeit wird zu Beginn dieses Jahrhunderts, wie schon am Anfang des letzten Jahrhunderts, zum wichtigsten Thema. War es früher ein ökonomisches Problem der Arbeiterschicht, so wird es heute viel mehr zur kulturellen Dimension aller industrialisierten Regionen. Jedermann sieht, dass die herkömmlichen Arbeitsgelegenheiten einfach weiter ziehen oder wegrationalisiert werden. Zurück bleiben die Menschen. Das trifft alle, in jeder sozialen Schicht.
Die Neue Arbeit wird mit entscheiden über das Gesicht einer Gemeinschaft in der wir leben. Frithjof Bergmann macht mit diesem Buch den Anfang auf eine einfache und zuversichtliche Art sichtbar.
Und ganz am Rande ist dieses Buch ein Muss zu lesen, für alle, die sich nicht von den jüngsten Heilsversprechen über so genannte Selbständigkeit und Ich-Unternehmertum verblenden lassen, für jene die ihr Glück in post-modernen Selbstfindungsprojekten suchen oder gar ihren Lebensunterhalt als eigenverantwortlich handelndes Artefakt in Unternehmen verdienen müssen. Die Wahrheit ist: Es gibt sie, die machbaren Alternativen. Dieses Buch beschreibt einige Möglichkeiten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Vision! - auch wenn es schwach geschrieben ist., 24. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Neue Arbeit, Neue Kultur (Gebundene Ausgabe)
Ich denke die bisherigen Rezensenten haben das meiste gesagt: dennoch muß ich sagen, das mich kaum ein Buch in den letzten Jahren so fasziniert hat, auch wenn es zu lang ist und sprachlich nicht unbedingt überzeugt.
Ein absolutes MUß in jedem Bücherregal - die Skizze einer neuen Gesellschaftsordnung.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für Menschen, die "Rationalisieren"., 31. Oktober 2004
Von 
Stefan Kemnitzer (9491 Ruggell, Fürstentum Liechtenstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Neue Arbeit, Neue Kultur (Gebundene Ausgabe)
Die Art und Weise wie Bergmann über sich und seine Erlebnisse und Einsichten zu dem was die derzeitige Haltung zu "Arbeit" aus ihm, anderen Menschen und dem Zustand der Welt gemacht hat, schreibt, hat mich gepackt. Endlich das Buch, das ich meinen Eltern, meinen Freunden und Bekannten, meinen "nicht gewordenen" Geschäftspartnern und allen anderen Managern und Unternehmern, die ich treffe, gerne zum Lesen empfehle, damit sie eine weitere Möglichkeiten entdecken, zu verstehen, weshalb ich mein Leben (auch "Wirtschafts"- und "Arbeitsleben")so lebe, es weiter so lebe und in der Vergangenheit gelebt habe.
Für mich ist Bergmann und sein Buch, das für mich eine erste Beschreibung der Ergebnisse seiner "Lebensaufgabe", seines "Lebenswerkes", dessen was er "WIRKLICH,WIRKLICH WILL",ist, ein hervorragendes Beispiel dafür, was Menschen leisten können, die nicht den "üblichen" Lebensweg einschlagen und damit die "übliche" Biografie und die "üblichen" Erfolge ihrer "Arbeit" produzieren. Für mich ist es das beste und bisher einzige Buch, ausser der Bibel, in der so tiefgründig, schlüssig und überzeugend "bewiesen" wird, daß "Arbeit" = der volle, leidenschaftliche, freudvolle Einsatz aller unserer Talente und Fähigkeiten, außerhalb der heutigen Strukturen, Organigrammen, Stellenbeschreibungen, "Karriereleitern","Seilschaften", etwas "Göttliches" ist, ein Geschenk, der Schlüssel dem Sinn unseres Lebens zu begegnen.
Als spannende Bereicherung meines Lebens erlebe ich in meinem Umfeld die Reaktionen und die Auswirkungen, die das Lesen dieses Buches auslöst. Bisher sind es zwar erst 3, aber mein "Aufdringlichkeit" im Empfehlen ist weiter steigend.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesen, was man wirklich, wirklich will, 22. Oktober 2004
Von 
Frohmut Menze (Lichtenau-Scherzheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Neue Arbeit, Neue Kultur (Gebundene Ausgabe)
Am Anfang war das Interview in Brand Eins (der besten Wirtschaftszeitschrift).
Das machte neugierig auf den Mann und das Buch.
Der Mann ist Frithjof Bergmann, Professor für Philosophie. Das Buch berichtet über seinen Weg, der in der Automobilstadt Flint (Michigan) beginnt, von der schon jeder gehört hat, der die Bücher von Michael Moore gelesen (und seine Filme gesehen) hat.
Bergmann hat in Flint (als die Automobilindustrie Ernst mit den Entlassungen machte) das erste „Zentrum für neue Arbeit" gegründet. Und von da an hat sich die Welt (Manager, Politiker, einfache Menschen, Arbeits- und Obdachlose) um ihn gerissen. Und er hat - so schreibt er - die Welt verändert.
In 6 Kapiteln hetzt er den Leser über 426 Seiten zu folgender Erkenntnis:
Der Sozialismus ist einfach weggestorben. Der Kapitalismus ist wie ein fest verriegelter Zug, der bergab rast. Keine (Not)bremse funktioniert:
Vollbeschäftigung wird es nicht mehr geben. Der technische Fortschritt ist viel zu schnell. Und hat gleichzeitig in Niveau erreicht, auf dem ganz andere Produktionsprozesse möglich sind: Dezentral, in kleinen Gruppen, für Produkte, die schön, notwendig und langlebig sind:
38 verschiedene Produkte hat er im Visier: Auto, Ultraleichtflugzeug, Wasserfiltersysteme für die Dritte Welt, Handys, Fernseher, Stromaggregate, Dächer ... Weltweit arbeiten die Menschen hieran - als Ergänzung und als Ersatz zu ihrer Arbeit in den derzeitigen Produktionspriozessen.
Das ist die Arbeit, die wir „wirklich, wirklich wollen". Die Leichtigkeit der High-Tech-Eigenproduktion wird zur materiellen Grundlage des Lebens.
Faszinierend und ärgerlich: Bergmann zieht seine Leser durch die Kapitel und immer hofft man, dass es im nächsten Kapitel konkret wird. Dass man Zahlen, Fotos, Baupläne, Budgets, eine konkrete GuV oder wenigstens seine Internet-Adresse findet, auf der er das angeblich alles vorstellt.
Nichts. Aber immer wieder die Sehnsucht, das machen zu können, was man wirklich, wirklich will.
Dieses Mantra hat mich merkwürdigerweise tatsächlich angesteckt.
Ich will es genauer wissen und melde mich für die Mentorenausbildung 2005 an.
„Etwas Besseres als den Tod findest du überall", sagten die Bremer Stadtmusikanten. Nicht das schlechteste Motto in einem Land, in dem das Team Merkel/Westerwelle die schöne neue Welt gegenüber Schröder/Fischer bieten will.
Aber: Ich bleib hier, mache die Ausbildung und hoffe, dass Merkel/Westerwelle letztlich die sind, die wirklich, wirklich niemand wirklich, wirklich will. Und dass es in der Ausbildung wenigstens endlich, endlich konkret wird.
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4.0 von 5 Sternen Ein neuer Blickwinkel auf unser Lohnarbeitssystem und die weltweite Wirtschaft, 16. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Neue Arbeit, Neue Kultur (Gebundene Ausgabe)
Auf Fritjof Bergmann und sein Buch zur "Neuen Arbeit" bin ich durch Zufall gestossen und das Inhaltsverzeichnis hat mich sehr neugierig gemacht. Seine gesammelten Erfahrungen zu Projekten der Neuen Arbeit und seine detaillierte und kenntnisreiche Analyse unserer weltweiten wirtschaftlichen Situation, sind auf den Punkt genau beschrieben. Er legt den Finger in die Wunde und zeigt wie krank unser System schon ist. Der Schmerz ist spürbar.
Es hat mir viele neue Denkimpulse und auch Sichtweisen vermittelt. In Kapitel IV, wo er sich mit der Wirtschaftsform der neuen Arbeit beschäftigt und es um die festen Kosten geht, die jeder von uns im Monat hat, geht er etwas schnell durch die Themen hindurch, obwohl genau hier die Knackpunkte liegen - deshalb auch einen Stern abzug. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich darüber Gedanken macht, wie wir unsere Arbeit in Zukunft humaner und sinnvoller gestalten können, denn unsere gegenwärtige Situation lässt sich nicht mit einigen kosmetischen Korrekturen in Ordnung bringen.
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4.0 von 5 Sternen Bewusstsein erweitern, 21. Juni 2009
Von 
Klaus Achatz (Grafenau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Neue Arbeit, Neue Kultur (Gebundene Ausgabe)
In seinem Buch führt uns Frithjof Bergmann die aktuelle Situation vor Augen. Er malt auch ein gut nachvollziehbares Bild, einer möglichen weiteren Entwicklung der Menschheit und regt dadurch zum Nachdenken an.
Er versucht uns Lösungsansätze nahe zu bringen, desillusioniert jedoch auch, das ein Wandel schnell möglich ist.
Ich musste das Buch im Rahmen meines Studiums lesen, und pendelte während des Lesens zwischen "Blödsinn" und "Genial" hin und her.
Zurückblickend denke ich, dass der teilweise sehr philosophische Ansatz des Buches, zwar dazu beiträgt, das eigene Bewusstsein über Sozial- und Arbeitssysteme zu erweitern. Für eine, durchaus vorstellbare Teilumsetzung der Vision von Frithjof Bergmann bedarf es jedoch sicher noch viel Zeit und Überzeugungsarbeit.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mitreißend, 10. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Neue Arbeit, Neue Kultur (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hat meine Erwartungen nicht enttaeuscht. Es werden
anschaulich die Wege beschrieben, die der Autor zurueckgelegt
hat, um zu diesem Buch zu kommen. Das Buch gibt einen Anstoss
ganz neu ueber die Arbeitswelt zu denken. Stichworte darin sind
die Armut der Begierde und die Befreiung aus degenerierender
Lohnarbeit. Es macht in erster Linie Mut, aber gibt keine Koch-
rezepte fuer individuelle Lebensgestaltung. Bei der derzeitigen
Wirtschaftslage und den Ausblicken in die Zukunft, die mir die
Politik vermittelt, ist dieses Buch ein echter Lichtblick.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein buch für menschen, die wirklich etwas verändern möchten, 27. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Neue Arbeit, Neue Kultur (Gebundene Ausgabe)
meine erste rezension: für ein buch, das, denke ich, zu einem meiner schlüsselbücher wird: durch den artikel in brandeins angeregt und nach dem studium des bandes war mir schnell klar: hier spricht ein offener und freier geist, der klar und radikal seine vorstellungen vertritt. und das ist gut so. inzwischen konnte ich frithjof bergmann auch kurz persönlich kennenlernen. mein positiver eindruck wurde bestätigt.
meine vorreszensenten haben es schon so schön formuliert: auch ich werde wohl zwangsläufig immer „aufdringlicher" für meine umwelt werden und hoffentlich mehr mitstreiter und freunde für praktische ideen und fantasievolle gestaltung unserer welt und unsres lebens finden. ich denke wir und unser planet haben es dringend nötig.
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Neue Arbeit, Neue Kultur
Neue Arbeit, Neue Kultur von Frithjof Bergmann (Gebundene Ausgabe - 5. Januar 2004)
EUR 19,90
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