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Spieltheorie: Eine Einführung
Format: TaschenbuchÄndern
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68 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Dezember 2005
Spieltheorie hat nur am Rande mit Gesellschaftsspielen zu tun, dafür viel mehr mit menschlichen Entscheidungen im Alltag, in der Wirtschaft oder bei diplomatischen Verhandlungen. Sie erklärt auch, warum sich bestimmte Verhaltensweisen im Laufe der Evolution durchsetzen konnten: Warum es sich gerade für Egoisten lohnt, anderen zu helfen.
Eine Theorie mit so breitem Anwendungsfeld ist notwendigerweise etwas abstrakt, und die meisten Einführungen sind dann auch eher für Mathematiker geschrieben. Christian Riecks Buch dagegen orientiert sich stark an den grundlegenden Ideen und Konzepten. Es wendet sich an den Einsteiger, besonders an interessierte Sozialwissenschaftler, aber auch angehende Biologen, Philosophen und interessierte Laien sind mit dem Buch gut bedient.
Rieck behandelt Klassiker wie das Gefangenendilemma und vermittelt die zentralen Grundbegriffe. Welche Strategien erfolgreich sein können, wie man in Konflikten Lösungen erkennt, mit denen beide Seiten „zufrieden“ sind, warum sich kooperatives Verhalten in der Evolution oft durchgesetzt hat, was Verträge bringen und wann Leute sie einhalten – all das wird breit diskutiert. Rieck schließt mit einer Einführung in die experimentelle Wirtschaftsforschung.
Was Riecks Einführung in die Spieltheorie unterscheidet, ist nicht nur ihre kompromisslose Verständlichkeit. Laufend wird die Anwendbarkeit der Theorie auf die Wirklichkeit diskutiert, finden sich Anregungen zum kritischen Weiterdenken und eingestreute philosophische Überlegungen. Ein Highlight ist das umfassende englisch-deutsche Verzeichnis spieltheoretischer und mathematischer Vokabeln – viele davon findet man in handelsüblichen Lexika nicht.
Riecks „Spieltheorie“ ist inzwischen in der 6. Auflage. Umso mehr haben mich die relativ vielen Tippfehler gewundert – und auch einige Begriffe aus Nachbardisziplinen werden eher ungenau verwendet. Trotzdem kann man den wesentlichen Gedanken problemlos folgen, und der Autor bietet sogar an, auf Email-Nachfragen Unklarheiten zu klären.
Kurzum: Eine ebenso brauch- wie lesbare Einführung in ein spannendes Gebiet, die sich sowohl für mathematisch eher wenig vorbelastete Leser eignet wie auch für angehende Fachleute, die sich einen ersten Überblick verschaffen wollen.
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40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2008
Seit einem Jahr wird bei uns am Gymnasium das Seminarfach in Klasse 12
und 13 unterrichtet. In diesem Seminarfach sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, sich Unterrichtsinhalte selber anzueignen und im zweiten Halbjahr sogar eine Facharbeit anfertigen.
Da ich Mathematiklehrerin bin habe ich bereits mehrfach das Seminarfach "Spieltheorie" angeboten. Es hat sich herausgestellt, dass die Schüler mit keinem Buch so gut arbeiten können, wie mit dem Buch von Christian Rieck. Herr Rieck wurde in jeder einzelnen Facharbeit zitiert und hat den Schülerinnen und Schülern mit seiner gut strukturierten und anschaulichen Einführung in die Spieltheorie dabei geholfen, die Ansätze der Spieltheorie zu verstehen.
Das Buch zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass es die Spieltheorie für "Nichtmathematiker" darstellt. Ohne dieses Buch wäre es mir wesentlich schwerer gefallen, den Schülern die Inhalte der Spieltheorie zu vermitteln.
Die Kapitel sind in einer für Schüler (der Oberstufe) angemessenen Sprache verfasst und mit vielen Beispielen versehen, was für viele Schulbücher ein Vorbild sein sollte. Doch auch Mathematikstudenten kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen, um einen guten Einstieg in das Thema "Spieltheorie" zu bekommen.

Alles in Allem bin ich sehr dankbar für dieses Buch und werde es meinen Schülerinnen und Schülern auch in den nächsten Jahrgängen als Grundlage für ihre Facharbeiten anbieten.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. September 2010
Ich bin Student der Erziehungswissenschaften und habe im Modul Soziologie die Spieltheorie zu behandeln. Anfangs war ich skeptisch über die Dicke des Buches, welche sich aber schon nach den ersten Seiten legte. Prof. Rieck versteht es, komplizierte Sachverhalte einfach darzustellen. Was das Buch aber wirklich ausmacht ist der sich durchziehende Humor, den ich so in wissenschaftlichen Bücher bisher nur selten erlebt habe. Kurzum: Es macht Spaß dies Buch zu lesen und sich ganz "nebenbei" auch noch die Grundlagen der Spieltheorie anzueignen.
Nicht vergessen zu erwähnen, ist die Website, die Prof. Rieck mit der gleichen Leidenschaft betreibt, die mit dem gleichen Witz und gleicher Intelligenz stets mit neuen Artikeln betrieben wird.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2009
Das Buch von Prof. Rieck Spieltheorie ist eines der besten Bücher für die Einführung in die Spieltheorie. Es werden auf eine klare und anschauliche Weise die Grundlagen vermittelt und beschrieben.
Kurz um dieses Buch bietet eine 1A Einführung ohne, dass das Thema in irgendeiner Form zu kompliziert oder langweilig vermittelt wird.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juli 2008
Motiviert durch die Internetpräsenz des Herrn Riecks kaufte ich mir dieses Buch und gleich darauf noch den empfohlenen Zusatzband von Brandenburger.

Vorsicht! Dieses Buch ist NICHT auch nur annähernd das, was auf der Internetpräsenz dargestellt wird. Ein ganz, ganz klein wenig Mathematik, nur ganz wenige Formeln und etwas mehr Matrizen. Dafür keine fesselnden Praxisbeispiele. Das ist aber okay.

Nervig ist ab und an der Versuch der verbalen Umschreibung, statt alternativ auf die Mathematik auszuweichen. Dann wiederum werden einige Absätze unnötig aufgebläht, z.B. durch "Mathetipps", die einfach nicht plausibel eingearbeitet sind, wenn man das Buch "der Übersicht halber" liest. Nicht dass diese Informationen falsch wären, aber es ist eine halbherzige Vertiefung an einer Stelle, die es nicht bedarf (Äquivalenzrelationen? Tupel?).

Schön ist der zeitweilige Perspektivwechsel hin auf eine philosophische Ebene, die es ermöglicht Grundsätzliches zu reflektieren.
Herauszuheben ist die Rolle des Informationsbezirkes, dessen Bedeutung ich für höchst relevant halte (gemessen an der Tatsache, dass ich darauf erst in diesen Buch gestoßen bin).

Beste Antworten, Nash-Gleichgewicht, gemischte Strategien, Entscheidungen bei Unsicherheit usw. sind natürlich vertreten. Ebenso wie eine klare Differenzierung zwischen ähnlichen Begriffen, die in kurzen Definitionen beschrieben werden.

Insgesamt lesenswert.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2008
In Prof. Riecks Buch werden alle wichtigen, grundlegenden Prinzipien der Spieltheorie behandelt. Anhand einfacher, leicht nachzuvollziehender Beispiele wird der Leser in die Materie eingeführt und mit dem strategischen Denken vetraut gemacht. Es ist nicht trocken geschrieben, sondern lebhaft und anschaulich, sodass die Beschäftigung das ist, was Spiel eigentlich sein soll: es macht Spass!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Januar 2012
Spieltheorie - Eine Einführung.
Wie im Subtitel geschrieben, gibt Christian Rieck in seinem Buch eine sehr anschauliche und gut verständlich Einführung in das Thema. Besonders gut gefällt mir, dass neben dem Haupttext verschiedene Detailerklärungen oder Hintergründe gesondert markiert bzw. in abgehobener Darstellung gemacht werden. Dies erleichtert das Lesen.
Das Buch ist gut geeignet für Menschen, die sich mit dem Thema bislang nicht beschäftigt haben und einen Einstieg suchen. Aber auch eine gute Lektüre für diejenigen, die bspw. Spieltheorie im Studium durchgenommen haben und das gelernte wieder auffrischen wollen. Eigentlich hätte das Buch von mir 5 Sterne erhalten. Aber leider ist die Qualität des Einbandes und des Drucks für diese Preisklasse nicht angemessen. Der Text sieht nach einem billigen respektive schlechten Druck- oder Kopierverfahren aus. Gerade bei schlechterem Licht oder nach längerem Lesen strengt es etwas an, da die Buchstaben keine sauberen Druckkanten haben.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2009
Die mit Abstand verständlichste und doch streng wissenschaftliche Einführung in die Konzepte der Spieltheorie. Weder ist dieses Buch überladen mit höherer Mathematik, noch ist die Herangehensweise zu den Konzepten trivial. Ich benutzte dieses Buch als erste Einführung zur Spieltheorie im Rahmen meiner Diplomarbeit (Wirtschaftsinformatik). Wer dieses Buch gelesen hat, kann sich danach ohne größere Probleme mit der Mathematik auseinandersetzen. Zudem gibt Rieck auch eine erste Einführung in die Mathematik der Spieltheorie, die allerdings sehr knapp ausfällt. Aber das ist auch in Ordnung so.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2009
Christian Rieck versteht es, den Leser nach und nach gemütlich in die doch eigentlich so trockene Spieltheorie einzuführen und mit zahlreichen Beispielen aus der Anwendung spannend zu vermitteln. Definitiv das beste Buch, das ich je zu diesem Thema gelesen habe. Mathematikkentnisse werden keine vorausgesetzt, können aber sicherlich auch nicht schaden :-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2013
Das Buch hat alles was es braucht! Die theoretischen Ansätze sind an Hand vieler "praktischer" Beispiele sehr gut erklärt. Die Inhalte des Buches sind gut nachvollziehbar!
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