wintersale15_finalsale Hier klicken Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Bauknecht TK EcoStar 8 A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen8
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
6
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: TaschenbuchÄndern
Preis:24,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 22. März 1999
Keith Johnstone, Improvisation und Theater
Keith Johnstone, Theaterlehrer und Entwickler vieler Improvisationsspiele und -techniken versucht in diesem, seinem ersten von zwei bislang ins Deutsche übersetzten Büchern, einen Aufriß über Idee und theoretische Grundlagen der von ihm erdachten Art des Improvisationstheaters zu geben.
Er entwickelt seine Ideen anhand der Erkenntnis, daß Theater zum "Stück" abstrahierte menschliche Interaktion ist. Auf dieser Grundlage setzt er sich zunächst mit menschlichem Verhalten und Fehlverhalten als solchem auseinander, um dann den Brückenschlag zu Theater und Improvisation zu betreiben.
Seine Beobachtungen sind von "gut" über "amüsant" bis "pfiffig und geistreich" gestaffelt, und tatsächlich bietet dieses Buch, zumindest im ersten Abschnitt, auch demjenigen, der mit Theater nichts (aktiv) zu tun hat, einen zeitweilig amüsanten Einblick in menschliche Interaktionschemata, gefolgt von Theaterspielen und Bewußtseinsschärfenden Übungen, die mehr an den Theaterschaffenden adressiert, jedoch auf für interessierte Nichtschauspieler aufschlußreich sind.
Ab einem bestimmten Punkt beginnt er in seinem ohnehin nicht besonders klar strukturierten Buch jedoch in Gefilde abzuschweifen, die ohne eine gewisse Experimentierlust oder eigene Vorerfahrungen nurmehr schwerlich nachzuvollziehen sind. Es entsteht ein Eindruck von Langatmigkeit und verfehlter Akribie.
Allerdings, soviel sei gesagt: hat man sich von der Freude an der Improvisation anstecken lassen, und das ist durch dieses Buch durchaus möglich, werden die Schwierigkeiten Johnstones, all diese Eindrücke und Erlebnisse noch in Worte zu fassen ebenso verständlich, wie seine Begeisterung für auf dem Papier so harmlos erscheinende Spiele!
Statt drei Sternen also vier, weil Johnstones Buch bei näherer Auseinandersetzung mit der Materie an nachvollziehbarer Qualität gewinnt, vier Sterne statt fünf, weil Struktur und Inhalt dem Leser einiges an Langmut abverlangen und der Stoff für den nach dem Klappentext angesprochenen Adressatenkreis nicht nachvollziehbar genug aufbereitet ist.
Besuchen Sie doch einmal ein Improvisationstheater in Ihrer Nähe, dann wird Ihnen vielleicht einiges klarer und ein kurzweiliger Abend wird Ihnen allemal geboten werden!!!
77 Kommentare51 von 54 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. November 2006
Ich habe das Buch von Keith Jonestone auf einem Seminar für Puppenspieler entdeckt. Obwohl ich mich nur laienhaft mit dem Puppenspiel beschäftige und mit Theater keine Erfahrung habe, hat es mich vom Klappentext her bereits angesprochen.

Das Buch ist sehr lebendig und interessant geschrieben und relativ klar Strukturiert. Der erste Teil ist etwas autobiografisch und gibt somit Aufschlüsse über die überaus interresante Person des Autors. Es folgt ein Teil zum Thema Status in Interaktionen, welches mir für das Puppenspiel nicht so viel gebracht hat, dafür aber um so mehr in meinem täglichen Umgang mit meinen Mitmenschen, da ich viele Interaktionen nun besser verstehe und auch mein eigenes Verhalten besser einordnen kann. Darauf folgt ein Abschnitt zum Kreativitätstraining, der gerade für mein Puppenspiel aber auch für spontane Gute-Nacht-Geschichten sehr hilfreich ist. Der Teil über die Arbeit mit Masken ist für den Laien nicht nachvollziebar und erscheint langatmig. Die hohe Qualität der ersten Teile hat mich aber dazu bewogen, mich auch durch diesen Teil durch zu kämpfen. Es bleibt auch hier der Eindruck, das der Autor das Gebiet in hoher Tiefe durchdrungen hat und die Arbeit mit Masken ein faszinierendes Thema ist, welches wiederum andere Aspekte der menschlichen Persönlichkeit zu Tage fördert. Um gutes Theater zu machen, sind das Verständnis menschlicher Interaktion und das Vertrauen auf die eigene Intuition unerlässlich. Dieses Buch hat mir persönlich und in meinem Puppenspiel sehr geholfen und Lust auf mehr gemacht. Ich möchte es jedem uneingeschränkt empfehlen.
11 Kommentar20 von 21 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2012
Es ist eines dieser Bücher, bei denen man sofort merkt, dass etwas anders ist. Ich konnte es nicht mehr weglegen. Die Grundaussage ist: Deine Kreativität ist nicht tot, sie ist nur zugedeckt durch Gewohnheiten, die man übernimmt und glaubt. Das Buch ist wie ein guter Film mit trockenem englischen Humor. Die Einsichten sind tiefer, sie sind überraschend, sie sind voller Humor und kommen in einer Einfachheit daher, die einen denken lässt, dass man die Inhalte schon geahnt oder irgendwie gewusst hat. Diese Welt ist auf den Kopf gestellt. Alles, was die herkömmliche Pädagogik mit ihrem Wissen und ihrem Vorgehen zu bieten hat, scheint uns zu kreativen Staudämmen zu machen. Dies hier reißt den Damm kontrolliert ein. Es berauscht mit kreativem Eigensinn. Und wenn man Unterricht bei Johnstone nimmt, merkt man schnell, dass er auch tut, was er schreibt. Zwei Wochen bei ihm reichten für 15 Jahre Inspiration. Und wenn die Kreativität sich mal wieder verabschiedet denkt man zurück: Bestrafe dich nicht für Fehler! Fehler sind ein Zeichen für Neues. Suche nicht nach der besten Idee! Leck deine Wunden und mach weiter! Versuch nicht originell zu sein! Mach deinen Partner erfolgreich anstatt selbst "besser" sein zu wollen! Mach die Freude über deine Erfolge größer als den Frust über das noch nicht erreichte!....und dann geht's weiter. Er ist vielleicht einer der letzten großen Theaterlehrer und er ist ganz sicher auch ein hervorragender Lehrer für jedermann. Auch wenn für Nichttheaterleute eine gewisse Offenheit und ein Transfer nötig ist 5 Sterne!
0Kommentar6 von 6 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2003
Zum Autor: Keith Johnstone (geb. 1933) arbeitete 1956-66 als Dramaturg am Royal Court Theatre in London. Er leitete die legendäre Autorenwerkstatt, der Dramatiker wie John Arden, Edward Bond und Arnold Wesker angehörten. Er unterrichtete an der Royal Academy of Dramatic Art, bis er 1971 England verliess und nach Calgary, Kanada zog. Dort unterrichtet er als Professor an der Universität und leitet Workshops an den wichtigsten europäischen Schauspielschulen und Universitäten. Johnstone erfand viele neue Arten der Improvisation, unter anderem Theatersport, Gorillatheater und Micetro.
Johnstone beginnt das Buch, indem er zuerst einmal über sich selbst erzählt, seine Kindheit, seine Lehrerzeit und natürlich seine Zeit am Royal Court Theatre in London. Im zweiten Kapitel beschäftigt er sich vornehmlich mit dem "Status" (Hoch-/Tiefstatus). Über 75 Seiten entwickelt und erklärt er die Statusunterschiede, die wir im Alltag unbewusst leben und zeigt an Beispielen und Übungen den Wert für die Schauspielerei auf. Aus meiner Sicht ist dies der wertvollste Teil dieses Buches. Im Abschnitt über Spontaneität gibt er Anleitung und Tipps, wie Spontaneität in der Gruppe mit Übungen trainiert werden kann. Im Verlauf der folgenden zwei Kapitel über das Thema "Erzähltechniken" und "Masken und Trance" bewegt sich Johnstone mehr und mehr in undurchsichtige, finstere Gefilde, die man sich getrost ersparen kann. Trotzdem ein unterhaltendes, aufschlussreiches Theaterbuch über den Wert und die Anwendung von Improvisation. Nur wie erwähnt schwächt der letzte Teil des Buches meines Erachtens den Gesamtwert des Buches etwas ab.
0Kommentar38 von 42 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. November 2000
Dieses Buch heißt bewußt nicht "Improvisationstheater", da sich die Improvisation in ihm als Bestandteil von Theater darstellt, aber auch außerhalb des Theaterraumes Bedeutung besitzt. Das Buch ist ein wunderbares Buch für die Leiter von Improvisationstheatergruppen, aber es ist mehr als das, Johnstones Analyse von Interaktionsmustern ist faszinierend und kurzweilig, so daß ich das Buch auch für Nichttheaterspieler sehr empfehlen kann (Psychologen, Personalberater, etc.). Eines meiner Lieblingsbücher.
0Kommentar22 von 26 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Keith Johnstone ist ein Guru. Hauptsächlich er brachte Improvisationstheater hervor, indem er alles einfach mal andersherum machte. Der in Kanada lebende Brite (*1933) schrieb "Improvisation und Theater" 1979/81. Er erzählt zunächst von sich, und wie er eben durch seine Unangepasstheit seine kindliche Kreativität wiederentdecken konnte. Intensiver geht er danach auf "Status" ein, der für ihn jede menschliche Handlung durchzieht und Schauspielen bereichert. Spontaneität und Geschichtenerzählen folgen. Das Thema Masken & Trance war nicht so meines, doch mag für eine wirkliche Verwandlung seiner selbst eine Idee sein - Johnstone erzählt eindrucksvolle Beispiele. Das Buch ist etwas für Lebensweisheit und Kreativität-Wiederfinden sowie für das Schauspielen, insbesondere Improvisieren. Wer Übungslisten für "Impro" sucht, wäre z.B. bei Johnstones "blauem" Buch wohl besser aufgehoben (vgl. auch meine Liste hier).
Das Taschenbuch vom Alexander Verlag Berlin hätte wohl noch günstiger sein können (ich habe eine zehnte Auflage in den Händen), ist aber auch schön gemacht und stabil fadengeheftet. - Vier bis fünf Sterne.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Mai 2014
ich mache im moment eine clownausbildung und mit dem buch finde ich immer wieder parallelen. auch lädt es sehr zum schmunzeln und auch lachen ein, bei passagen, dialogen, die der improlehrer (keith johnstone) von seinen schülern durchspielen und sprechen lässt. viele dinge werden mir nun klarer und ich kann sie teilweise aus der erinnerung an das buch in der ausbildung anwenden. es gibt noch ein zweites: Theaterspiele: Spontaneität, Improvisation und Theatersport, das werde ich mir auf jedenfall danach holen!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Dezember 2004
Ich schließe mich hier an: eines meiner Lieblingsbücher, das ich jedem, der in irgendeiner Weise mit Menschen zu tun hat, allerwärmstens ans Herz legen möchte...
0Kommentar9 von 16 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden