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115 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Erstarrung und ihre Folgen verstehen lernen
In diesem Buch habe ich klar und deutlich die Ursachen und Beschreibung für meine körperliche und seelische quälende Symptomatik gefunden. Der Autor erklärt im Vergleich zum Tierreich sehr anschaulich die Entstehung eines Traumas, die Ursachen der Erstarrung mit allen nachfolgenden, belastenden Symptomen. Wichtig war für mich u. a. die Erkenntnis,...
Veröffentlicht am 2. Februar 2008 von Schmetterlingsfrau

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57 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein beachtenswerter Ansatz zur Trauma-Heilung
Der Autor ist Biologe, Physiker und Psychologe. Schwerpunkt seiner psychotraumatologischen Forschung und Praxis ('Somatic Experiencing') sind psychosomatische Ressourcen, die wesentlich dazu beitragen können, traumabedingte seelische und körperliche Erstarrungen aufzulösen. Trauma wird dabei verstanden als unvollständig durchlaufener Prozeß...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2010 von Wolfgang V. Lüttichau


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115 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Erstarrung und ihre Folgen verstehen lernen, 2. Februar 2008
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trauma-Heilung: Das Erwachen des Tigers. Unsere Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren (Taschenbuch)
In diesem Buch habe ich klar und deutlich die Ursachen und Beschreibung für meine körperliche und seelische quälende Symptomatik gefunden. Der Autor erklärt im Vergleich zum Tierreich sehr anschaulich die Entstehung eines Traumas, die Ursachen der Erstarrung mit allen nachfolgenden, belastenden Symptomen. Wichtig war für mich u. a. die Erkenntnis, warum es mir so schwer fällt, Neues zu lernen und im Gedächtnis abzuspeichern. Die neu aufgenommenen Informationen flattern meist "zerstreut" in meinem Gehirn herum. Im Buch fand ich eine logische Erklärung dafür.

Leider fand ich in den späteren Kapiteln einige Widersprüche zur Traumaheilung. Erst meinte der Autor, dass es nicht relevant sei, sich an das traumatische Erleben zu erinnern, am Beispiel einer Traumaheilung jedoch war die Erinnerung der Frau Voraussetzung zur Heilung.

Das eher physikalisch anmutende Erklärungsmodell zur Traumatransformation ließ mich schmunzeln, vermutete ich hier einen Physiker, was sich im Anhang auch bestätigte.(Peter Levine ist natürlich nicht nur Physiker). Ich habe das Modell mit Trauma- Wirbel und heilendem Gegenwirbel ehrlich gesagt, nicht verstanden :-)

Einen weiteren Widerspruch fand ich in seinen Ausführungen zum "ganzheitlichen inneren Empfinden", welches man unbedingt zum Erfühlen des eigenen "Selbst" braucht, später erwähnte er, dass Menschen im dissozierten Zustand das "ganzheitliche innere Empfinden" gar nicht wahrnehmen KÖNNEN.Hier hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, wie ich nach langen Jahren des Ausharrens und Überlebens im dissoziierten Zustand mein "ganzheitliches inneres Empfinden" nun spüren kann.Denn darauf baut normalerweise jede mir bisher bekannte Traumatherapie auf.

Dennoch, ein wichtiges Buch zum Begreifen und Annehmen der eigenen Befindlichkeit, der Ursachen dafür und ein Versöhnen mit der eigenen Symptomatik!
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60 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr nützliche und hilfreiche Ergänzung zu anderen Traumabüchern, die mir vor allem im Alltag sehr nützlich war..., 1. Juli 2009
Von 
Klaus Roth (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trauma-Heilung: Das Erwachen des Tigers. Unsere Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren (Taschenbuch)
Zum Buch von Peter Levine griff ich erst, nachdem ich ein Buch von Luise Reddemann und die beiden vom Ehepaar Sautter zum Thema Trauma las. Ein kleiner Kritikpunkt am Buch von Peter Levine ist, dass die Zusammenhänge und Überschneidungen mit anderen psychischen Krankheiten nicht aufgeführt werden(Hier zu erwähnen sind vor allem Psychosen, ADHS und Borderline). Vor allem bei durch Menschen ausgelösten Traumata sind die Zusammenhänge und die Weitergabe über Generationen sehr interessant, werden jedoch von Peter Levine in keinster Weise näher erklärt. Das empfinde ich jedoch nicht als weiter schlimm, da Christiane Sautter in ihrem Buch "Wenn die Seele verletzt ist: Trauma - Ursachen und Auswirkungen" durch Menschen ausgelöste Trauma ausführlich in allen Facetten beschreibt und man bei Betroffenheit davon um das Buch von ihr ohnehin nicht herum kommt. (Solche Zusammenhänge will ich auch nicht immer wieder aufs neue in jedem Traumabuch erklärt finden) = )

Das vorliegende Buch kann bei mir jedoch in vielerlei Hinsicht punkten und hat mir unheimlich geholfen. Auf der einen Seite ist es sehr lesbar geschrieben und auch für Laien durchweg verständlich. Auf der anderen Seite ist es praktisch und vor allem im täglichen Leben sehr gut anwendbar. Ich empfinde es als sehr beruhigend, dass sich ein Trauma komplett auflösen kann. Viele(vor allem vor dem Jahr 2000 erschienen) Publikationen haben eine deutlich düsterere Sichtweise und stellen auch nur praktisch in kaum funktionale Wege zur Traumaheilung da. Der Autor schrieb das Buch nach reichlich praktischer Erfahrung mit der Materie und man kann seinen Aussagen daher besonders gut vertrauen(Er schrieb sein Buch nach über 30 Jahren Erfahrung mit dem Thema Trauma).

Nachtrag am 6.09.2014

Mich wundert es sehr, wie viele Leser meine Rezension als hilfreich empfanden. Ich führe es darauf zurück, dass vor allem diejenigen sie bewerteten, die das Buch bereits gelesen hatten und mit meinen Aussagen übereinstimmen konnten. Denn demjenigen, der das Buch noch nicht gelesen hat, sollte die Rezension praktisch kaum etwas sagen. Wie ein Kommentator richtiggehend bemerkte, machte ich viele Worte darum, was das Buch alles nicht ist und behandelt. Und blieb dem Leser eine Antwort darauf schuldig, was das Buch nun biete. Das will ich nun kurz nachzuholen versuchen.

Das Buch umschreibt die sich bei Traumatisierungen abspielenden Abläufe von Immobilität (Einfrieren) und (Re-)Integration des eingefrorenen Materials anhand Vergleichen mit der Tierwelt. Wo sich dies ebenfalls abspielt. Wobei die Unterschiede zu den Traumatisierungen beim Menschen aufgezeigt und erklärt werden. Durch dieses Heranziehen der Tierwelt finde ich das Buch (als selbst Betroffener) weit weniger belastend als manch anderes Buch, dass sich stärker auf reale Abläufe im menschlichen Leben bezieht. Dadurch entsteht ein gewisser Abstand und es wird weniger angetriggert. Auch wird gelegentlich zu stimmigen Bildern und Metaphern gegriffen.

Ich habe in der Zwischenzeit auch "Sprache ohne Worte" von Peter Levine gelesen. Was mich an beiden Büchern am nachhaltigsten positiv beeinflusste, war die optimistische Art und Zuversicht, in der der Autor an die Materie herantritt. Er hält Trauma für komplett integrierbar (Es wäre hier zu aufufernd, den Begriff "Integration" hier zu erklären oder, was mein Satz bedeutet). Zudem macht er darauf aufmerksam, dass man aus dem Trauma bzw. dem Pendeln zwischen Traumanetzwerk und Ressourcennetzwerk bzw. wie er es nennt "Traumawirbel" und "heilendem Gegenwirbel" einen Gewinn ziehen kann. Diese beiden Aspekte der "vollständigen Auflösung" und des "Gewinns" finde ich beim Thema Traumatherapie sehr zentral und wichtig. Und doch bleiben sie in vielen Büchern zur Materie unerwähnt oder werden lediglich am Rande abgehandelt.

Als erfahrenem Fachmann, der eine Unzahl von Klienten behandelt hat, kauft man dem Autor diese Aussagen auch ab. Etwas gänzliches anderes wäre es für mich, wenn jemand mit sehr wenig Berufserfahrung oder in erster Linie theoretischem Wissen auf dem Gebiet solche Aussagen wie Peter Levine formulieren würde.

Daneben gibt es einen Aspekt, der bei mir hängen blieb, mich nachhaltig beeinflusste und wesentlich zur Wirkung des Buchs beitrug. Ich kann diesen aber nur schwer in Worte fassen. Ich würde es am ehesten mit der Gewissheit umschreiben, dass ich meinem Körper vertrauen kann. Und nicht durch blinden Aktionismus oder großes Nachdenken versuchen muss, die Integration zu beschleunigen. Das ist für mich auch ein sehr wesentlicher und integraler Bestandteil von Traumatherapie. Nämlich das weniger mehr sein kann und man mit einem behutsameren Vorgehen letztlich eher ans Ziel kommen kann.

Um schlussendlich auch nochmals auf andere Bücher zu sprechen zu kommen, kann ich an dieser Stelle auch sehr "Sprache ohne Worte" vom gleichen Autor empfehlen. Wobei ich ein "Leihen" der Bücher generell einem Kaufen vorziehen würde. Die (beiden) Bücher von Peter Levine gehören für mich in die Kategorie "Einmal lesen und gut" und eher nicht in die Klasse "Immer wieder aufschlagen und nachblättern". Denn die Kerngedanken sind überschaubar, nach einmaligem Lesen erfasst und müssen nicht durch Immer-wieder-lesen neu aufgegriffen werden. Ebenfalls interessant sein könnte die 3-DVD-Box "Das Somatic Experiencing-Modell" von Peter Levine und Susan Hart, welches ich mir aber bislang noch nicht gegönnt hatte.

Wäre mir an meinem Rezensentenrang oder einer sehr "hilfreichen" Stellung unter den Rezensionen gelegen, hätte ich die Rezension wohl in ihrem Sosein belassen sollen. Immerhin fanden 54 von 58 Lesern sie sinnvoll, was sie zur zweithilfreichsten Rezension zum Buch machte. Aber nachdem ich vor über fünf Jahren in einem Kommentar zur Rezension versprochen hatte, die Rezension "bei Gelegenheit" um den Aspekt zu ergänzen, was das Buch letztlich inhaltlich biete, musste ich nun doch mal liefern.

Ein paar bescheidene Hinweise zum Inhalt des Buchs gab ich auch schon 2009 in einem Kommentar zur derzeit hilfreichsten Rezension zum Buch von "Schmetterlingsfrau". Mit dieser verbindet mich seit 2009 eine tiefe Freundschaft, nachdem wir uns über die Kommentare zu unseren Rezensionen kennenlernten. So ließ es mich auch etwas schmunzeln, als ich heute feststellte, dass ausgerechnet unsere beiden Rezensionen zum Buch diejenigen sind, die bis heute als am hilfreichsten angesehen wurden. Und das, obgleich gerade ich bis heute wirklich wenig zum Buchinhalt sagte...
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine physiologische Traumatherapie, 28. August 2013
Von 
Manfred Sandau (Hespe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trauma-Heilung: Das Erwachen des Tigers. Unsere Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren (Taschenbuch)
Levine ist für mich ein Zauberer unter den Traumatherapeuten. Er ist ein sehr genauer Beobachter. Anhand von Aufnahmen von Tieren, die in der Wildnis von einem Tiger oder Löwen gefangen genommen wurden, machte er die Beobachtung, dass Tiere nachdem sie zunächst in eine Schockstarre verfallen, wenn sie das Glück haben, dem Angreifer zu entkommen, eine Schütteltechnik anwenden und hinterher, als sei nichts geschehen ihres Weges gehen.
Eines Tages hatte er eine Patientin, die bei der Schilderung ihres traumatischen Ereignisses, völlig erstarrte und diese Imobilätsreaktion zeigte, die das Zentrum des Traumas für Peter Levine darstellt.
Zunächst wusste er nicht so recht was er machen sollte. Aber dann flüsterte er ihr ins Ohr: “Nancy, der Tiger ist direkt hinter dir.“ Zunächst wurde diese noch starrer, aber dann leitete Levine sie mit kleinen Hinweisen dazu an, sich wieder zu lösen. Sie lag ungefähr 10 Minuten auf dem Rücken und es gab leichte zuckende Bewegungen ihres Körpers. Nach etwa 20 Minuten war die Krise vorbei. Nancy war erschöpft und lachte ihn an und sagte „Es ist vorbei“. Als sie schilderte was für Bilder sie gesehen hatte, stellte sich heraus, dass es sich um eine traumatische Situation in ihrer Kindheit handelte, die sie völlig vergessen hatte.
Das ist der Kern des Buches und die Auflösung der Schreckstarre durch eine inzwischen sehr verfeinerte Technik, ist der Kern der Trauma-Therapie Peter Levines.
Für ihn ist Trauma nicht in erster Linie ein psychisches Geschehen, sondern eine physische Erstarrung.
Dieses Buch von Levine ist das erste das ich besaß, später kamen noch einige dazu. Wer die Möglichkeit hat einen Workshop Levines zu besuchen, sollte das unbedingt tun. Wer diese Gelegenheit nicht hat, dem helfen schon die DVDs die von einigen dieser Veranstaltungen aufgenommen wurden. Auch gemeinsam mit Susan Hart.
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57 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein beachtenswerter Ansatz zur Trauma-Heilung, 7. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Trauma-Heilung: Das Erwachen des Tigers. Unsere Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren (Taschenbuch)
Der Autor ist Biologe, Physiker und Psychologe. Schwerpunkt seiner psychotraumatologischen Forschung und Praxis ('Somatic Experiencing') sind psychosomatische Ressourcen, die wesentlich dazu beitragen können, traumabedingte seelische und körperliche Erstarrungen aufzulösen. Trauma wird dabei verstanden als unvollständig durchlaufener Prozeß einer gattungsübergreifenden biologischen Überlebensstrategie. Die ursprünglichen Reaktionen auf das Erleben akuter Lebensgefahr werden als natürlich und ihrem Sinne nach überlebenssichernd gesehen, problematisch ist nur ihr unvollständiger Abbau nach dem traumatischen Erlebnis.

Levine geht hypothetisch aus von einer Art Lebensenergie, die durch psychische Traumata gestaut und im Nachhinein wieder in Fluß zu bringen ist, und zwar ohne langwieriges und schmerzhaftes Reaktualisierungen der traumatischen Empfindungen. Als möglicherweise erster Autor brachte er die Immobilitätsreaktion bei Tieren in Zusammenhang mit der traumabedingten Erstarrungsreaktion bei Menschen. Wesentliche Ergebnisse der Erforschung dissoziativer Mechanismen kamen erst nach 1998, aber auch in einer späteren Veröffentlichung bezieht Peter Levine sich darauf nicht (jedenfalls nicht explizit).

Sein eigener Erfahrungsweg kann dennoch sehr nützlich sein für HelferInnen im Umgang mit traumatischer Dissoziation, vor allem auch mit der Erstarrungsreaktion. Gerade Levines Darstellung kann Betroffenen helfen, Traumafolgeschäden zu verstehen als ursprünglich gesunde Reaktionen auf schädliche/zerstörerische Lebenssituationen.

Trotz seiner Fülle von nützlichen Gedankenanstößen und konzeptionellen Erläuterungen, aus denen ich einiges gelernt habe, empfand ich dieses Buch insgesamt als etwas ungeordnet und unklar. Wirklich vorstellen konnte ich mir Peter Levines therapeutische Methode 'Somatic Experiencing' aus diesem Buch nicht.Mittlerweile verstehe ich es jedoch als wichtigen originären Protagonisten einer neurobiologisch orientierten Aufmerksamkeit für Traumafolgeschäden.
Möglicherweise kann Levines Methode vorrangig bei Akuttraumatisierungen nützlich sein?
Durch den Schwerpunkt des Ansatzes auf ganzheitliches inneres Empfinden sind Korrelationen zu Focusing (Gendlin), Jon Kabat-Zinn, Hakomi, Leibsinn (Stopczyk), Core Transformation (Andreas) denkbar.

TRAUMA BERATUNG LEIPZIG
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132 von 148 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erhöhte Lebendigkeit durch Lösung körperlicher Blockaden., 4. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Trauma-Heilung: Das Erwachen des Tigers. Unsere Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren (Taschenbuch)
Peter Levine stellt anschaulich dar, wie traumatische Erlebnisse sich in unserem Körper als Spannungen manifestieren und uns in unserer Lebendigkeit beschneiden. Er zeigt einen Weg auf uns durch Wahrnehmung der körperlichen Empfindungen von unseren Blockaden zu befreien und zu unserer ursprünglichen Lebendigkeit zurückzufinden.
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122 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Bibel!, 28. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Trauma-Heilung: Das Erwachen des Tigers. Unsere Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren (Taschenbuch)
Dieses Buch ist absolut faszinierend, indem es die sehr komplexen Auswirkungen von Traumata auf Menschen plausibel und überzeugend beschreibt, sodass für mich keine Frage ist, hiermit an die wahren Ursachen vorgedrungen zu sein.
Zum einen hilft mir dieses Buch, endlich mit meinen zahlreichen, körperlichen Symptomen Frieden zu schließen. Ich verstehe endlich wirklich, woher diese kommen und dass diese Symptome Indizien dafür sind, dass mein Körper mich einst vor Schlimmerem bewahrt hat. Das Buch ermutigt mich enorm, meine eigene Trauma-Heilung zu bewältigen und ich beobachte von Tag zu Tag erstaunliche Veränderungen. Um das Ganze in Worte zu fassen:' Phoenix aus der Asche' ‚Häutung' und ‚Wiedergeburt'.
Darüber hinaus berührt das Buch für mich Themen, die stark mit religiösen und politischen Aspekten zu tun haben, ohne dass dies im Buch so benannt würde. Für mich hat das Buch daher sogar den Stellenwert einer Bibel (ich bin seit 20 Jahren konfessionslos), da es für mich der Schlüssel für Völkerverständigung und Weltfrieden bedeutet.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS buch zur traumaheilung, 24. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Trauma-Heilung: Das Erwachen des Tigers. Unsere Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren (Taschenbuch)
Levine hat in seiner Arbeit wirklich DIE Punkte zur Entstehung und Heilung eines Traumas herausgearbeitet. Ich habe aufgrund eigener Erfahrung zahlreiche Bücher zum Thema Trauma gelesen und arbeite seit einer Weile auch selbst als Therapeutin. Ich habe keinen überzeugenderen und hilfreicheren Ansatz gefunden. Er erklärt, wie die Symptome entstehen und dadurch auch wieder vollständig aufgelöst werden können. Der einzige Kritikpunkt wäre für mich vielleicht die Fülle der Informationen, die Traumaopfer in manchen Phasen überfordern könnte. In dem Fall empfehle ich sein weiteres Buch Vom Trauma befreien, das deutlich kürzer gehalten ist, mehr praktische Übungen enthält und auch eine Übungs CD. Aber zum Verstehen der Hintergründe ist zu geeigneter Zeit das vorliegende trotzdem ein hilfreiches Muss.
Alles Gute jenen, die damit arbeiten!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Treffende Analyse, 7. Oktober 2010
Von 
Berger (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trauma-Heilung: Das Erwachen des Tigers. Unsere Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren (Taschenbuch)
Das Buch ist eine treffende Analyse von Traumata und deren Auswirkungen. In der Traumatransformation ist es ein guter Leitfaden. Es hilft sich klar zu werden was denn eigentlich die Hintergründe für so manches unerklärliche Verhalten sind (z. B. Hypervigilanz) und unterstützt damit die Entwicklung und Motivation sich mit den Dingen auseinander zu setzen und für sich zu lösen. Sehr empfehlenswert.
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149 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Körper-Seele-Heilung, 18. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Trauma-Heilung: Das Erwachen des Tigers. Unsere Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren (Taschenbuch)
Lange habe ich auf ein Buch gewartet,welches die in mir ablaufenden physiologischen Prozesse so eindringlich beschreibt. Psychotherapieansätze in Deutschland leiden oft unter einer einseitigen Betrachtungsweise der Seele, bei der der Körper völlig außen vor gelassen wird. Das begegnete mir in der Psychoanalyse, in tiefenpsychologisch-orientiert arbeitenden Therapien und auch der Verhaltenstherapie (in Einzel- und Gruppen-therapie).
Infolge Traumatisierung habe ich mir instinktiv seit Jahren unabhängig von jeder therapeutischen Empfehlung zu eigen gemacht, den in mir als Klammer sitzenden körperlichen Schmerz in regelmäßigen Abständen wie ein Frühlingsgewitter "herauszuweinen".
Das löst oft beinahe vollständig psychosomatische Beschwerden, löst Spannungen und bringt den Hormonhaushalt in Schwung. Weinen setzt Endorphine frei - in Italien sagt man nicht ohne Grund "Weinen macht schön". Und alles ohne den Einsatz von Migräne-, Magen-Medikamenten, Psychopharmaka, u.ä..
Und es hilft mir - ohne exzessive Erinnerungsarbeit leisten zu müssen (die aus meiner Sicht auch nicht unbedingt nötig ist) - ein qualitativ hochwertiges Leben zu führen. Sehr hilfreich dabei auch die Hypnotherapie nach Milton-Erickson, keine defizitorientierte, sondern (endlich einmal !) eine ressourcenorientierte Therapieform, die auch der körperlichen Seite gerecht wird.
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47 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erhöhte Lebendigkeit durch Lösung körperlicher Blockaden., 4. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Trauma-Heilung: Das Erwachen des Tigers. Unsere Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren (Taschenbuch)
Peter Levine stellt anschaulich dar, wie traumatische Erlebnisse sich in unserem Körper als Spannungen manifestieren und uns in unserer Lebendigkeit beschneiden. Er zeigt einen Weg auf uns durch Wahrnehmung der körperlichen Empfindungen von unseren Blockaden zu befreien und zu unserer ursprünglichen Lebendigkeit zurückzufinden.
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