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Kundenrezensionen

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am 24. Februar 2013
Diese Klavierschule war auch bei uns dasjenige Buch, das meinen Sohn neugierig aufs Klavierspielen gemacht hat. Mit ihren vielen, vielen bunten und lustigen Bildern (jede Aktivität ist mit mindestens einem Bild illustriert) und der comichaft dargestellten Lehrer-Schüler-Situation zwischen Maus und Bär ist sie sehr motivierend.

Allerdings trügt der erste Eindruck, dass hier nur herumgespielt wird. Im Gegenteil, meiner Meinung nach verlangt diese Klavierschule den Kindern mehr ab als andere Bücher, die gleich mit Noten anfangen.

So hat diese Klavierschule gleich mehrere Schwerpunkte:

* Grafische Notation, und zwar im reproduzierenden sowie im produzierenden Umgang mit ihr. Das Kind soll also einerseits grafische Notationen (Kreise, Zickzack, Vierecke usw.) in Klänge umsetzen. Dazu gibt es Hilfen und Anleitungen. Andererseits soll der Klavierschüler selbst Klänge und Melodien erfinden, grafisch notieren und dann sogar wieder nachspielen.
* Auswendiges Nachspielen von Melodien, die für den Lehrer im Anhang notiert sind. Dazu passend gibt es kleine Gedichtlein als Texte.
* Technik. von Anfang an wird auf die Handhaltung geachtet und das Kind dazu angehalten, die Melodien mit mehreren bzw. allen Fingern zu spielen. Legato und Portato werden z.B. schon früh (auf S.23 von 68) eingeführt. Darüber hinaus wird mit Lautstärken und Tempi experimentiert.
* “Spielen nach Gefühl”. Anhand einer Geschichte oder Situation sollen die Kinder frei Musik erfinden.

Gegen Ende des Buches werden auch Notenwerte und mit Noten (aber ohne die 5 Linien) notierte Tonhöhen eingeführt.

Wenn ein Klavierschüler dieses Buch von vorne bis hinten durchgearbeitet hat, kann er schon sehr viel. Bestimmt wird es für ihn relativ schnell gehen, auch die Noten zu erlernen.

Allerdings hat die Schule 68 Seiten und wenn man sie ernst nimmt, braucht man m.E. mindestens eine Klavierstunde pro Seite. Bei ca. 40 Klavierstunden im Jahr würde das also länger als 1 1/2 Jahre dauern. Das ist eine lange Zeit für Unterricht ohne Noten, finde ich, und das finden vielleicht auch die Kinder und deren Eltern.

Auch kann ich mir nicht vorstellen, wie Kinder zu Hause mit dem Buch üben können. Es scheint mir zu viel verlangt, dass sich die Kinder zu Hause anhand der Bilder an die Technik, die Geschichten, die Melodien, erinnern sollen. Daher halte ich diese Klavierschule eher nur für eine gemeinsame Arbeit mit dem Lehrer geeignet. Es gibt aber Klavierlehrer, die erfolgreich nach dem Buch unterrichten – vielleicht haben sie andere Erfahrungen gemacht.

Meine Erfahrungen mit dem Buch: mein Sohn war ganz begeistert von den allerersten Seiten, auf denen man alles Mögliche mit dem Klavier ausprobieren darf… hineinrufen, an den Saiten zupfen, mit der flachen Hand möglichst viele Tasten drücken, auf Pedale treten, usw. als es jedoch daran ging, frei etwas zu erfinden, fühlte er sich ein wenig verloren. Bei konkreteren Ansprüchen, selbst erfundene Melodien zu notieren und dann wieder nachzuspielen, war er überfordert und blockierte. Die Bilder haben ihn dazu motiviert, wild in die Tasten zu hauen, aber nicht dazu, irgend eine Technik zu lernen. dazu war uns das alles wohl etwas zu wenig konkret.

Es zieht bei ihm nicht, wenn ich sage, “die Maus möchte aber, dass du das ganz kurz spielst und dabei die Hand so und so hältst”. da zieht eine Note mit einem Punkt drüber viel mehr. Wenn er hört: “der Punkt heißt Staccato, der mus so gespielt werden, schau her!”, dann diskutiert auch er nicht lange herum und macht es halt.

Wir nehmen das Buch jetzt ab und zu zur Hand, wenn wir ein bisschen Abwechslung brauchen, aber als alleinige Klavierschule könnte ich es mir nicht vorstellen.

Fazit: für ganz kleine Kinder (3 bis 4 Jahre) ist das eine sehr – evtl. zu - anspruchsvolle Klavierschule. Man braucht Überzeugung und Durchhaltevermögen, um Melodien nachzuspielen oder eine schön gebundene Phrase zu spielen. Hinter all den lustigen bunten Bildern versteckt sich ein hoher Anspruch, der durchaus für kleine Kinder auch zur Quälerei geraten kann, wenn der Lehrer ihn verwirklichen will. Ältere Kinder wären dann aber m.E. auch schon alt genug, mit dem Notensystem konfrontiert zu werden.
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am 25. November 2008
Ich habe mir diese Schule bestellt, um eine Möglichkeit zu haben, gerade meine jüngeren Schüler ohne die Schwierigkeiten des Notenlesens ans Klavierspielen heranführen zu können.Ich würde sie allerdings wirklich nur bei den Kleinen im Vorschulalter einsetzen, erstens wegen der "kindlichen Aufmachung" und zweitens, weil ich glaube, dass sich die Schule für Ältere doch ganz schön zieht, bis es ans "richtige" Spielen -mit Noten- geht.
Was mir gut gefällt, ist die gründliche Arbeit an der richtigen Technik von Anfang an, die sehr differenziert daher kommt. Außerdem werden die Kinder immer wieder herausgefordert zum musikalischen Gestalten. Gehör und Tonvorstellung werden gefördert. Das könnte jedoch bei musikalisch nicht ganz so begabten Kindern- die soll es ja auch geben- auch zu einer Überforderung führen.
Schwierig finde ich die gegen Ende des Heftes oft doch recht langen Stücke, die ja alle imitativ oder auditiv gelernt und auch behalten werden müssen.
Für Kinder, die -z.B. in der musikalischen Früherziehung- schon einiges über Noten gelernt und viel auf Elementarinstrumenten improvisiert und nach graphischer Notation musiziert haben, bietet die Schule in dieser Hinsicht wenig Neues.
Mein Fazit: Etwas für kleine Kinder ab 4 Jahren, die sehr musikalisch sind, aber sich noch mit dem Notenlesen schwer tun.
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am 3. Juli 2008
"Klavierspielen mit der Maus Band 1" richtet sich an Kinder von etwa 5-7 Jahren, die keine oder nur geringe musikalische Vorkenntnisse haben. Mein 6jähriger Sohn hat mit dieser Klavierschule im Klavierunterricht gearbeitet und er war genau so begeistert von dem Buch wie ich. Und was ist zu diesem Zeitpunkt wichtiger, als den Kindern die Freude am musizieren zu vermitteln?

Ich bin 100%ig für einen Anfang OHNE Noten. Gleichzeitig das Klavier kennenzulernen, die korrekte Handhaltung und auch noch Noten zu lernen und zu lesen überfordert die Kinder und nimmt ihnen den Spaß am Üben. In dieser Klavierschule werden auch ohne Noten die wichtigsten Grundlagen des Klavierspielens vermittelt, das Gehör geschult und das Kind Schritt für Schritt an Noten herangeführt. Im 2. Band, der lückenlos anschließt, geht es dann mit Noten weiter.

Ja, die einzelnen Seiten sind sehr "vollgestopft" mit Zeichnungen und auch Texten. Vielleicht hätte man den Aufbau etwas klarer gliedern können, aber insgesamt ist die Fülle an Informationen sinnvoll: Wenn mein Sohn von einer Unterrichtsstunde nach Hause kommt, kann er mir ganz sicher die Seite zeigen, die er durchgenommen hat und auch noch einiges aus dem Unterricht erzählen, aber er merkt sich nie alles/alle Begriffe und kann erst recht nicht alles erklären. Hier hilft der ausführliche Text den Eltern, den Unterricht nachzuvollziehen und das Kind zu Hause zu unterstützen - auch wenn man selbst kein Klavier spielen kann und keine musikalischen Vorkenntnisse hat. Was die Illustrationen betrifft: Diese sind kindgerecht, einfach, niedlich und ausdrucksstark. Sie vermitteln den Inhalt des behandelten Themas.

FAZIT:
Methodisch sinnvoll aufgebaut und liebevoll aufbereitet ermöglich diese Klavierschule einen unbeschwerten, motivierenden Einstieg ins Klavierspielen.
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am 1. Februar 2004
Als Einstieg in den heimischen Klavierunterricht leistet uns Klavierspielen mit der Maus sehr gute Dienste. Der didaktische Teil ist für Profis und klavierspielende Dilettanten sehr gut ausgearbeitet, so daß wir unseren Jungs, die noch nicht lesen können, einen schönen Einstieg in das Klavierspielen vermitteln können.Jede Lektion hat eine Seite oder Doppelseite und ist liebevoll und passend zum Musikstück illustriert.Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet, so daß unsere Kinder es auch gerne als Bilderbuch nutzen und stolz sind auf "ihr" eigenes Notenbuch.
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am 23. Juli 2010
Ich benutze diesen Band ganz ganz gerne für den Schwerpunkt Klavier in der musikalischen Früherziehung und dafür eignet er sich hervorragend!!! Ich bin ganz zufrieden: ein ganzes Heft voller Ideen Musik und Klänge zu erfinden, zu entwickeln, zu hören, zu erleben.
Ansonsten würde ich das Buch nur für Vorschulkinder für den Instrumentalunterricht auswählen - für etwas größere Kinder ist es auch noch immer passend, aber vielleicht nicht als einziges Unterrichtsmaterial fürs ganze Schuljahr. In dem Fall wäre es besser, der Lehrer holt sich die einzelnen Ideen passend zum jeweiligen Unterrichtsthema raus und bringt sie zusätzlich in die Stunde mit, was natürlich voraussetzte, dass man viel Engagement und Arbeit reinstecken möchte! Improvisation wird nämlich im Unterricht viel zu wenig gefordert und die Lehrer versteifen sich auf ihr Heft, machen keine Vorbereitung und damit verschwindet das Thema und die Kinder können irgendwann nicht mehr "einfach so drauf los spielen"!

Ich finde das Buch ganz toll, für verschiedenste Bereiche und Altersklassen, nur erfordert es etwas mehr als kaufen und einfach Seite für Seite draus spielen lassen!!
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am 11. Januar 2015
Mit diesem Buch kann ich meine Kinder (4 und 6) wunderbar an das Klavier heranführen ohne selber schon etwas davon verstehen zu müssen. Also auch hervorragend, wenn man als Elternteil selber keine Ahnung hat, aber zwischen den Klavierstunden etwas zu tun haben will. Oder wenn man ein Kind hat, dass noch keinen Unterricht bekommt.

Wer Kinder an einem Klavier beobachtet hat, weiss was zuerst passiert: es werden einzelne Tasten gedrückt, es wird die ganze Hand aufgelegt, vielleicht der ganze Unterarm; die Finger(nägel) werden über die Tastatur gezogen usw. Das ist auch ok, ein Klavier wandelt Bewegungsenergie in Töne um und muss das aushalten :-).

In diesem Buch wird dieser Herangehensweise an das Instrument eine Richtung gegeben, es werden weitere Vorschläge gemacht, Geschichten erzählt usw. die man mit seinem Kind (oder das Kind alleine, wenn es schon lesen kann) durchgehen kann.

Ich habe hier schon zwei andere Bücher liegen, die angeblich auch für Kinder sind, aber gleich mit Notenblättern starten. Dies hier ist so viel besser!
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am 7. November 2014
Unsere 4jährige Enkleltochter hat es sofort in Besitz genommen und konnte sehr schnell die ersten Lieder von ganz allein spielen.
Ist zwar viel drumrum- aber der schnelle Erfolg durch die farbig hinterlegten Noten spornt die Kinder an.
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am 25. August 2013
Kaufanregung erfolgte durch bekannter Musiklehrerin. Tochter, Mutter, Lehrer, Besucher, alle mögen dies Buch, "kinderfreundlich", witzig, phantasieanregend (nicht nur für Kinder) dabei struckturiertes Lernen des Klavierspiels.
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am 25. August 2013
es gibt aber auch ein kleines Notenheft. Aber die Herangehensweise, zunächst ohne Noten, hat mir sehr gefallen. Da wird erstmal der Klavierdeckel aufgeklappt, dann Donner und Regen nachgemacht, auch auf dem Papier
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am 23. November 2014
gut aufgebaute Klavierschule, teilweise anspruchsvollere Aufgaben, kann man aber gut differenzieren.
Sehr motivierend vom Design her für Kinder. Echt empfehlenswert
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